Verbesserung der Abflussbedingungen des Suenbachs in Ilsenburg, Hochwasserschutz am Ziegelhüttengraben (Suenbach-Entlaster) - Objektplanung Ingenieurbauwerke LPH 1 - 9 und Besondere Leistungen
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Key information
Overview
Verbesserung der Abflussbedingungen des Suenbachs in Ilsenburg, Hochwasserschutz am Ziegelhüttengraben (Suenbach-Entlaster) VgV-Verfahren: Objektplanung Ingenieurbauwerke LPH 1 - 9 und Besondere Leistungen
Ziegelhüttengraben, Stadt Ilsenburg, 38871, Harz, Germany
Vom Auftraggeber nachgeforderte Unterlagen sind innerhalb einer festgesetzten Frist vorzulegen und über die Kommunikationsplattform evergabe.de zu übermitteln. Bei nicht fristgerechter Vorlage nachgeforderter Erklärungen und Nachweise ist der Teilnahmeantrag bzw. das Angebot von der Wertung auszuschließen. Fremdsprachige Nachweise oder Erklärungen werden nur berücksichtigt, wenn sie mit einer Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt werden.
Der Suenbach ist nach dem Wassergesetz des Landes Sachsen-Anhalt von der Quelle bis zur Mündung in die Ilse ein Gewässer 2. Ordnung und unterliegt der Unterhaltungspflicht des Unterhaltungsverbandes Ilse/Holtemme. Zuständig für den kommunalen Hochwasserschutz ist die Stadt Ilsenburg. Bereits im Jahr 2015 wurde im Auftrag der Stadt Ilsenburg die "Suenbachstudie - Ableitung von Starkregenereignissen im Suenbachtal" erarbeitet und umfangreiche Maßnahmen zur Herstellung der Hochwassersicherheit am Gewässer 2. Ordnung dargestellt und priorisiert. Neben der Hochwassersituation wurde gleichzeitig die ökologische Situation im relevanten Bereich betrachtet. Die Suenbachstudie von 2015 wurde daraufhin aufbauend auf den Hochwasserrisikomanagementplänen des Landes Sachsen-Anhalt im Jahr 2020 fortgeschrieben. Ziel der Hochwasserschutzplanungen für die Ortslage Ilsenburgs ist es eine Hochwassersicherheit für ein einhundertjähriges Ereignis (HQ100) zu gewährleisten. Für priorisierte Maßnahmen wurden teilweise bereits die Planungsaufträge erteilt und mit der Detailplanung sowie deren bauliche Umsetzung begonnen und teilweise bereits abgeschlossen. Ent- scheidend für die Wirkung der Hochwasserschutzmaßnahmen ist, dass zur Gewährleistung des Hochwasserschutzes für die Stadt Ilsenburg alle Maßnahmen des Hochwasserrisikomanagementplans bzw. der Suenbachstudie umgesetzt werden. Die erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen am Ziegelhüttengraben (Suenbach-Entlaster) zwischen Verteilerbauwerk und Forellenteich sollen vorangetrieben werden, um den Hochwasserschutz für die Stadt Ilsenburg weiter zu verbessern. In der Suenbachstudie sind diese Maßnahmen als E1 und E2 enthalten. Nähere und weitergehende Informationen sind aus der Information zum Leistungsgegenstand zu entnehmen.
Ziegelhüttengraben, Stadt Ilsenburg, 38871, Harz, Germany
#Besonders auch geeignet für:freelance#, Der Vertragszeitraum beginnt spätestens am 15.03.2027 und endet voraussichtlich 2034 (LPH 9). Weitere Informationen siehe Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Geplanter Termin für die Präsentation des Angebots 12./13.01.2027 Anfragen zum Verfahren nur über die genannte Vergabeplattform bis zum 05.10.2026. Wichtiger Hinweis: Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihren Teilnahmeantrag keinesfalls schriftlich, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Sollten Probleme beim Hochladen des Teilnahmeantrages auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplattform, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Vergabestelle. Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung folgende Erklärungen/Unterlagen einzureichen: 1.1.1 Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/ Faxnummer und E-Mail-Adresse 1.1.2 Angabe im Falle der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft/ Arbeitsgemeinschaft (nachfolgend BG/ARGE), sämtliche Mitglieder der BG/ARGE mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/ Faxnummer und E-Mail- Adresse 1.1.3 Im Falle der Bewerbung als BG/ARGE sind mit dem Teilnahmeantrag alle Mitglieder der Bewerbungsgemeinschaft zu benennen, a) in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird, b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist, c) dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. 1.1.4 Im Fall der Einbindung von Unterauftragnehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Unterauftragnehmereinsatz zu Art und Umfang der Teilleistung vorzulegen. Der Unterauftragnehmer ist zu benennen. 1.1.5 Im Fall einer Einbindung von Unterauftragnehmern ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen. 1.1.6 Im Fall der Eignungsleihe ist eine Erklärung zur Angabe der überlassenen Kapazität vorzulegen. Der Eignungsgeber ist zu benennen. 1.1.7 Im Fall der Eignungsleihe ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtungserklärung des Eignungsgebers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die überlassenen Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. 1.1.8 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 123 GWB 1.1.9 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 124 GWB 1.1.10 Ggf. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB