Umbau und Sanierung ehemaliges Kasernengebäude 4004 zu einem Familienzentrum, Ludwigshöhviertel - Gebäudeleittechnik

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regimelfz_3_xbe-0W(Wissenschaftsstadt Darmstadt vertr. durch Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co.KG (DSE)
473 days left
Estimated value—
Deadline473 days left20 Jan 2028, 00:00
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Key information

Identifier
Contract type
—
Deadline
20 Jan 2028, 00:00
CPV codes
45310000 - Electrical installation work48921000 - Automation system
Status
UNKN
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
—
Publication date
27 Aug 2026, 10:16

Overview

Im Darmstädter Ludwigshöhviertel, einem neuen Wohngebiet für rund 3.100 Bewohner, sind der Umbau und die Sanierung des ehemaligen Kasernengebäudes 4004 zu einem Familienzentrum mit Integration eines Jugendzentrums und Räumen für die Gemeinwesenarbeit sowie die Gestaltung neuer Freianlagen im Außenbereich geplant. Das Gebäude ist Teil des neuen Bildungscampus der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der Bildungscampus wird in Zukunft aus vier Gebäuden bestehen: Aus dem Familienzentrum im Süden, dem ehemaligen Kasernengebäude 4001 (zukünftige Nutzung unbekannt) im Westen sowie den Neubauten der Kita Ludwigshöhviertel und der Grundschule Ludwigshöhviertel.

Karl-Plagge-Platz 2, Darmstadt, 64285, Darmstadt, Germany

Zusätzliche Informationen Mit dem Angebot einzureichen sind: 1. Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A, §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen. Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzel-nachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. 2. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen („Verpflichtungserklärung (HVTG)“) 3. Eigenerklärung zu Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der aktuellen Fassung („Erklärung_RUS_Sanktionen“). 4. Bietergemeinschaften Bietergemeinschaften sind zugelassen und werden wie Einzelbieter behandelt, § 6 Abs. 2 Nr. 2 EU VOB/A. Einer Bietergemeinschaft können maximal drei Wirtschaftsteilnehmer angehören. Sofern Bietergemeinschaften in den Vergabeunterlagen nicht ausdrücklich genannt werden, sind unter dem Begriff Bieter auch Bietergemeinschaften zu verstehen. Die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften aus zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bietern/Bietergemeinschaften führt in jedem Fall zwingend zum Angebotsausschluss. 5. Nachforderung fehlender/fehlerhafter Erklärungen/Nachweise: Die Auftraggeberin behält es sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen nachzufordern, § 16a Abs. 1 EU VOB/A. 6. Eignungsleihe: Für den Fall, dass Bieter zum Nachweis der eigenen Eignung auf die Ressourcen/Mittel von dritten Unternehmen verweisen, ist das Formblatt "Verzeichnis der Leistungen / Kapazitäten anderer Unternehmen" und/oder "Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen" zu verwenden. 7. Bieterfragen dürfen bis 10 Kalendertage vor Angebotsfrist über das Kommunikationstool der Vergabeplattform gestellt werden. Die Auftraggeberin behält sich vor, später eingehende Nachrichten nicht zu beantworten. Die Auftraggeberin empfiehlt dringend, die Angebote mit angemessenem zeitlichen Vorlauf hochzuladen und eventuelle Restriktionen durch die bietereigene IT-Infrastruktur (Kapazität des zur Verwendung vorgesehenen Internetanschlusses, Firewalls, etc.) vorab zu prüfen. Auftragsbedingungen: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 ff. GWB i.V.m § 6e EU VOB/A und Erklärung zur Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) 833/2014 in der jeweils geltenden Fassung und die Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes, insbesondere § 22 LKSG, und HVTG.

Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude des Familienzentrums Ludwigshöhviertel wird im Rahmen einer Kernsanierung umfassend umgebaut und technisch neu ausgestattet. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Neuerrichtung der Gebäudeautomation / GLT- und MSR-Technik zur Steuerung, Regelung, Überwachung und Bedienung der zentralen technischen Anlagen des Gebäudes. Hierfür wird ein zentraler Automationsschwerpunkt ASP 01 im Raum RLT UG_006 im Kellergeschoss errichtet. Die Automation wird herstellerneutral auf Basis von BACnet/IP ausgeführt. Vorgesehen ist eine Automationsstation mit zugehörigen Ein- und Ausgangsmodulen, Schaltschranktechnik sowie einer lokalen Bedien- und Beobachtungsebene. Die Bedienung der technischen Anlagen erfolgt über einen in die Schaltschranktür integrierten 21"-Panel-PC / Touchdisplay. Die Automationsstation wird als eigenständiges System betrieben, ist webfähig und wird an das Gebäudenetz angebunden, sodass ein Fernzugriff über IP ermöglicht wird. Über die GLT/MSR werden im Wesentlichen folgende technische Anlagen eingebunden: • die drei zentralen RLT-Anlagen einschließlich der zugehörigen Feldgeräte, Klappen, Ventilatoren, Heizregister sowie Mess-, Regel- und Überwachungsfunktionen, • die Wärmeerzeugungs- und Heizungsanlage einschließlich Wärmepumpe, Nahwärmeübergabe, Wärmetauscher, Pumpengruppen, Regelventile, Temperatur- und Druckerfassung, • die vollständige regelungstechnische Einbindung der Nahwärmeübergabestation, • die Wärmepumpe einschließlich Modbus-Schnittstelle, potenzialfreier Signale und erforderlicher Steuerfunktionen, • die zentralen Komponenten der Sanitärtechnik, insbesondere Hebeanlagen und Hygienespülungen, • die vorgesehenen Energie- und Verbrauchszähler über M-Bus bzw. entsprechende Datenschnittstellen. Die GLT/MSR beschränkt sich auf die zentralen technischen Anlagen. Eine Raumautomation bzw. Einzelraumregelung der Fußbodenheizung ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Zum Leistungsumfang gehören die erforderlichen Feldgeräte, unter anderem Temperatur-, Druck- und Differenzdruckfühler, Frostschutzwächter, Regelventile und weitere Mess-, Steuer- und Regelkomponenten. Die Brandschutzfunktionen der RLT-Anlagen werden ebenfalls in die Gebäudeautomation eingebunden. Hierzu gehören insbesondere die Überwachung und Ansteuerung der Brandschutzklappen, die Einbindung der Kanalrauchmelder sowie die Abschaltung der luftbewegenden Anlagen im Brandfall. Der gemeinsame Brandfallsteuermatrixtest ist Bestandteil der Leistung. Für Pumpen, Ventilatoren, Klappen und Ventile ist eine lokale Hand-/Notbedienebene im Schaltschrank vorgesehen, sodass die wesentlichen Anlagenfunktionen auch unabhängig von der Automationsstation manuell betrieben werden können. Bei Gefahren- und Störmeldungen, insbesondere Brandalarm, Kanalrauchmelder und Hochalarm Wasser, ist eine E-Mail- bzw. SMS-Benachrichtigung vorzusehen. Die Lieferung und Verlegung der Installations- und Steuerleitungen sowie der Kabeltrassen erfolgt durch das Gewerk Elektrotechnik. Der Auftragnehmer GLT/MSR erstellt hierfür die erforderlichen Kabellisten, Grundrisseinträge und Kabelkennzeichnungen und übernimmt die vorgesehenen Anschlussarbeiten sowie die Koordination mit den Gewerken Elektro, Heizung, Sanitär und Lüftung. Zum Leistungsumfang gehören weiterhin die vollständige Programmierung, Parametrierung, Inbetriebnahme, Funktionsprüfung, Einregulierung und Dokumentation der Gebäudeautomation sowie die Übergabe der erforderlichen Software und Projektdaten. Geplante Ausführungszeiten (vorläufig, abhängig von Vorgewerken und Ausschreibungen): Abrufauftrag: Abstimmung der Planung 16.11.2026 Leistungsbeginn Baustelle 07.12.2026 (geplant) Fertigstellung GLT/MSR 20.01.2028 (geplant - 370 Tage nach Ausführungsbeginn) Mit der Ausführung ist zu beginnen innerhalb von 12 Werktagen nach Zugang der Aufforderung durch den Auftraggeber (§ 5 Absatz 2 Satz 2 VOB/B). Die Aufforderung wird Ihnen voraussichtlich bis zum 02.11.2026 zugehen; Ihr Auskunftsrecht gemäß § 5 Absatz 2 Satz 1 VOB/B bleibt hiervon unberührt. Die Leistung ist zu vollenden (abnahmereif fertig zu stellen) innerhalb von 370 Werktagen nach vorstehend angekreuzter Frist für den Ausführungsbeginn.

Karl-Plagge-Platz 2, Darmstadt, 64285, Darmstadt, Germany

#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

The source system does not support document syncing.

Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

No participants recorded for this notice.