Tragwerksplanung Neubau Feuerwache Pfaffenhofen a. d. Ilm
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Key information
Overview
Die Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm plant den Neubau einer modernen Feuerwache, um den gestiegenen Anforderungen an Brand- und Katastrophenschutz gerecht zu werden. Das bestehende Gebäude ist hinsichtlich des Platzes, der Technik und den Arbeitsbedingungen nicht mehr ausreichend. Der Neubau soll die Einsatzfähigkeit langfristig sichern, die Arbeitsbedingungen verbessern und die Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften stärken.----Die neue Feuerwache Pfaffenhofen a.d. Ilm entsteht als zukunftsfähiges, leistungsstarkes Einsatz- und Logistikzentrum. Sie bietet Platz für 14 Einsatzfahrzeuge, moderne Werkstätten, eine vollwertige Einsatzzentrale sowie Sozial- und Ruheräume für haupt- und ehrenamtliche Kräfte. Das Gebäude ist auf 24/7 Betrieb ausgelegt und schafft optimale Voraussetzungen für schnelle Hilfeleistung, Ausbildung und Einsatzbereitschaft.
Pfaffenhofen an der Ilm, 85276, Pfaffenhofen a. d. Ilm, Germany
---- a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge (und später im Verfahren entsprechend auch die Angebote) sind unter Angabe des Vor- und Nachnamens des gesamtverantwortlichen Vertreters des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Einreichungsfrist ausschließlich über den verschlüsselten Angebotsbereich der elektronischen Vergabeplattform einzureichen. Eine Einreichung per Email oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss. Nicht formgerechte bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form-oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Absatz 1 Satz 1 VgV). ---- b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich elektronisch als Bewerberfragen-/ mitteilungen unverschlüsselt über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist an den AG zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der zuvor genannten Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht. ---- c) Bewerbungsunterlagen können nur verschlüsselt elektronisch eingereicht werden und verbleiben beim AG. Der AG bedient sich bei der Auswertung eines externen Verfahrensbetreuers, dem die Bewerbungsunterlagen hierfür vertraulich bereitgestellt werden. ---- d) Geforderte Nachweise sind elektronisch, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung, der Bewerbung beizulegen. ---- e) Informationspflicht des Bewerbers: Die Teilnehmer/die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Vergabeplattform zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Vergabeplattform veröffentlicht. Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen: Ist der Teilnahmeantrag bereits elektronisch eingereicht worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist über die Vergabeplattform mitzuteilen, sofern: - der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird, - der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist elektronisch vorliegen, - der alte Teilnahmeantrag -ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber elektronisch vorliegen muss, - der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In diesem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss. Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird. ---- f) In der zweiten Verfahrensstufe (Angebotsphase) sind Bieterfragen ausschließlich elektronisch bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsphase über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform einzureichen. ---- g) Die Bindefrist an das Angebot beträgt 90 Tage ab Angebotssubmission.
Die Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm plant den Neubau einer modernen Feuerwache, um den gestiegenen Anforderungen an Brand- und Katastrophenschutz gerecht zu werden. Das bestehende Gebäude ist hinsichtlich des Platzes, der Technik und den Arbeitsbedingungen nicht mehr ausreichend. Der Neubau soll die Einsatzfähigkeit langfristig sichern, die Arbeitsbedingungen verbessern und die Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften stärken.----Die neue Feuerwache Pfaffenhofen a.d. Ilm entsteht als zukunftsfähiges, leistungsstarkes Einsatz- und Logistikzentrum. Sie bietet Platz für 14 Einsatzfahrzeuge, moderne Werkstätten, eine vollwertige Einsatzzentrale sowie Sozial- und Ruheräume für haupt- und ehrenamtliche Kräfte. Das Gebäude ist auf 24/7 Betrieb ausgelegt und schafft optimale Voraussetzungen für schnelle Hilfeleistung, Ausbildung und Einsatzbereitschaft. ----Wesentliche Bauteile: ---Fahrzeughalle --Die Fahrzeughalle bildet das Herzstück der neuen Feuerwache: 14 Stellplätze (Stellplatzgröße 4) für Einsatzfahrzeuge aller Kategorien, Direkte Anbindung an Umkleiden und Schwarz-Weiß-Trennung, Abgasabsauganlage und moderne Ladeinfrastruktur; ---Werkstattbereiche --Zur Sicherstellung der technischen Einsatzbereitschaft werden spezialisierte Werkstätten integriert. Diese Bereiche ermöglichen eine weitgehend schnelle und autarke Instandhaltung: Atemschutzwerkstatt mit Prüf- und Reinigungsstrecke, Schlauchwerkstatt inkl. Wasch- und Prüfanlage, Bekleidungswerkstatt für Reinigung und Reparatur incl. Kleiderkammer, LKW-Werkstatt mit Grube, Metallwerkstatt für Eigenbau- und Reparaturarbeiten, Materiallager und Ersatzteillogistik; ---Ruheräume für Einsatz-Personal: 12 Einzel- oder Doppelruheräume, Sanitärbereiche und Duschen, Rückzugs- und Ruhebereiche für einen eventuellen Schichtbetrieb, Direkte Wege zur Fahrzeughalle für kurze Ausrückzeiten; ---Einsatzzentrale --Die neue Einsatzzentrale wird als leistungsfähiger Führungs- und Kommunikationsknotenpunkt konzipiert. Sie dient sowohl dem Tagesgeschäft als auch der Koordination größerer Schadenslagen. Sie dient als Meldekopf der Stadtverwaltung in Krisensituation und ist erste Anlaufstelle bei Schadenslagen jeglicher Art: Vier vollwertige Arbeitsplätze-Einsatzleitsysteme, Funk- und Digitaltechnik-Lage-, Stabs- und Besprechungsraum, Redundante IT- und Stromversorgung; ---Sozialräume für Haupt- und Ehrenamt --Um die Zusammenarbeit zu stärken, werden gemeinsame Sozialbereiche geschaffen: Umkleiden mit Schwarz-Weiß-Trennung, Duschen und Sanitärbereiche, Aufenthalts- und Schulungsräume, Büroflächen für Führungskräfte und Verwaltung; ---Lager- und Funktionsräume --Für Einsatzmittel, Logistik und Ausbildung entstehen: Material- und Gerätemagazine, Lager für Gefahrgut, Ölbindemittel und Einsatzmittel, Übungsflächen und Technikräume mit eigenständigen Serverraum, Schleusenbereich für die Anlieferung / Abholung von Gerätschaften und Material durch andere Feuerwehren, -Übungsturm für Ausbildung; ---Notstromversorgung und Sicherheitseinrichtungen --Die Feuerwache wird als kritische Infrastruktur ausgelegt. Damit bleibt die Einsatzfähigkeit auch bei großflächigen Stromausfällen gewährleistet: Netzersatzanlage für autarken 72h Betrieb, USV-Systeme für IT und Einsatzzentrale, Redundante Energie- und Kommunikationsleitungen, Videoüberwachung, Brandmeldeanlage mit Aufschaltung; ---Fitness- und Gesundheitsbereich --Für die körperliche Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte: Fitnessraum mit Kraft- und Ausdauergeräten, Bereich für Sport- und Atemschutzübungen; ---Küche und Aufenthaltsbereiche --Für den 24/7-Betrieb: Voll ausgestattete Küche -Speise- und Aufenthaltsraum, Möglichkeit zur Versorgung größerer Mannschaften; ---Außenanlagen: Pkw-Stellplätze für Einsatzpersonal, Anlieferzone für den Werkstattbereich; ---Architektur und Nachhaltigkeit --Der Neubau wird funktional, energieeffizient und zukunftsorientiert geplant: Anordnung der Räume und Funktionsbereich für optimale Betriebsabläufe, Nachhaltige Materialauswahl und wirtschaftliche Tragsysteme, Energieeffiziente, nutzerfreundliche Haustechnik (so wenig wie möglich & so viel wie nötig), Ausweisung der zukünftigen Unterhaltskosten mit der Kostenberechnung, Ablesbare Nutzung des Gebäudes in der Außenwirkung; ---------- Zeitlicher Ablauf: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Ende 2026/ Anfang 2027 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart sind für Mai 2027 vorgesehen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Feuerwehrhauses sollen Ende 2032 erfolgen. ----------Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
Pfaffenhofen an der Ilm, 85276, Pfaffenhofen a. d. Ilm, Germany
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