Totalunternehmerleistungen (TU+) für den Neubau Campus Großhadern des LMU Klinikums, 1. Bauabschnitt
Keep momentum on this opportunity
Save it on this device now. Create an account when you are ready to track deadlines, notes, and teamwork.
- Save and reuse search filters
- Track opportunities as pursuits
- Get notified when new notices match
Keep this notice in a shortlist so you can return to it without starting a bid.
Keep notes, monitor deadlines and collaborate with your team. This does not submit a bid or contact the buyer.
Key information
Overview
Das zur Ludwig-Maximilians-Universität München gehörende LMU Klinikum (LMUK) zählt mit seinen beiden Münchner Standorten Campus Großhadern und Campus Innenstadt zu den führenden medizinischen Universitätsklinika in Deutschland und Europa. Das LMU Klinikum umfasst 29 Fachkliniken, zwölf Institute und sieben Abteilungen sowie 50 interdisziplinäre Zentren. Fast alle Disziplinen sind am Campus Großhadern vertreten. Da in der derzeitigen baulichen Struktur des Campus Großhadern die Bildung räumlich zusammenhängender Zentren nicht realisierbar ist, muss der Campus daher neu gebaut werden. Der erste Bauabschnitt des Neubaus beinhaltet die Errichtung folgender Bauteile inkl. der Außenanlagen: 1. Diagnostikum (DIAKUM) mit ca. 14.600 m² NUF, 2. Herz,- Lungen- und Gefäßzentrum (HLG) inkl. Hubschrauberlandeplatz mit ca. 25.800 m² NUF, 3. Onkologisches Zentrum (ONKO) inkl. Sonderisolierstation (SIS) mit ca. 25.700 m² NUF. Des Weiteren umfasst der erste Bauabschnitt auch die bauliche und technische Erschließung des Neubaus. Die Ausschreibung der Totalunternehmerleistungen erfolgt in 3 Losen. Los 1 betrifft das Diagnostikum (Diakum), Los 2 betrifft das Herz-Lungen-Gefäß-Zentrum (HLG), Los 3 das Onkologische Zentrum (ONKO). Zusätzlich haben die Bieter in den Losen 2 und 3 die Möglichkeit, ein Angebot auf die Kombination der Lose 2 (HLG) und 3 (Onko) abzugeben.
München, 81377, München, Germany
1. Wertung Loskombination: Angebote können für ein Los, mehrere oder auch alle Lose eingereicht werden (§ 5b EU VOB/A). Zudem besteht die Möglichkeit, neben den Einzellosen ein Kombinationsangebot für die Lose 2 (HLG) und 3 (Onko) anzubieten, § 5b EU Abs. 4 VOB/A. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf mehrere oder alle Einzellose zu erteilen. Ungeachtet dessen können auch Angebote auf eine Kombination der Lose 2 (HLG) und 3 (Onko) abgegeben werden (zweites Hauptangebot je Los). Auf diese Loskombination kann nur gemeinsam der Zuschlag erteilt werden. Eine Abgabe eines Angebots auf die Kombination der Lose 2 (HLG) und 3 (Onko) ist nur zulässig, wenn gleichzeitig auch einzelne Angebote für die Lose 2 (HLG) und 3 (Onko) abgegeben werden. Die Angebote auf diese Loskombination werden wie alle anderen Angebote zunächst innerhalb der jeweiligen Einzellose nach Maßgabe der Zuschlagskriterien, einschließlich ihrer Gewichtung und der dargestellten Wertungsmethode gewertet. Liegt mindestens ein Angebot auf die Loskombination vor, erfolgt in einem zweiten Schritt die Prüfung, ob der Zuschlag auf eine Loskombination zu erfolgen hat. Ein Angebot auf eine solche Loskombination erhält dann den Zuschlag, wenn die Summe der Punktzahlen in beiden Losen in dem Loskombinationsangebot höher ist als die Summe der Punktzahlen bei einer Vergabe der Einzellose ohne Berücksichtigung der Loskombination. Liegen mehrere Angebote auf eine Loskombination vorn, so erhält das Angebot auf eine Loskombination mit der höchsten Punktzahl den Zuschlag. Mit dieser Vorgehensweise macht der Auftraggeber von der in § 5b EU Abs. 4 VOB/A unter Berücksichtigung des Erwägungsgrundes 79 zur Richtlinie 2014/24/EU Gebrauch, wonach im Fall einer solchen Loskombination die Gesamtwirtschaftlichkeit des Angebotes maßgeblich ist 2. Kostenobergrenze: Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens wird für jedes Los eine Gesamtkostenobergrenze für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen festgelegt. Diese ist Gegenstand von Verhandlungen. Mit der Aufforderung zum finalen Angebot wird diese vom Auftraggeber verbindlich festgelegt. Einzelheiten zum Verfahrensablauf ergeben sich aus den Verfahrensbedingungen (Vergabeunterlage V01). 3. Vergütung: Für die Bearbeitung und die Einreichung des Organisationskonzepts im Rahmen der Angebote im Verhandlungsverfahren erhalten die Bieter je Los eine Aufwandsentschädigung i.H.v. insgesamt 500.000 EUR (brutto, inkl. Nebenkosten). Hiervon werden 200.000 EUR mit Einreichung des ersten, den Anforderungen entsprechenden Folgeangebots fällig, 300.000 EUR werden fällig mit Einreichung eines wertbaren finalen Angebots im jeweiligen Los. Bietet ein Bieter in den Losen 2 (HLG) und 3 (Onko) neben den jeweiligen Einzellosen die Lose auch kombiniert an, erhält er hierfür weitere 50.000 EUR (brutto, inkl. Nebenkosten) je Los, die bei Einreichung wertbarer Angebote auf die Loskombination die Lose HLG und Onko anfallen. Im Auftragsfall wird die Aufwandsentschädigung auf die vertraglich vereinbarte Vergütung angerechnet. 4. Der Auftraggeber weist aus Gründen der Transparenz darauf hin, dass folgende genannte Unternehmen im Rahmen der Vorbereitung des Vergabeverfahren mit dem ausschreibungsgegenständlichen Projekt befasst waren: Teamplan GmbH, Tübingen; ARGE Henn/ C.F. Möller München Großhadern, München; ARGE BIM@KlinikumGroßhadern c/o AEC3 Deutschland GmBH, München; Arbeitsgemeinschaft Prevera Consuling GmbH / Drees & Sommer, Villach/Stuttgart; Schmid + Partner, Erlangen; Sweco GmbH, Frankfurt, Dr. Heinekamp Labor- und Institutsplanung, Karlsfeld; toway! GbR, Regensburg; Ramboll Deutschland GmBH, Hamburg; Kling Consult GmBH, Krumbach; Gerstmeir Inic Kucera Architekten, München, Planunion Ingenieurgesellschaft mbH, München; SV Becker, Kirschau; M+P Ingenieurgesellschaft mbH, Herrenberg; Hitzler Ingenieure GmbH & Co KG, München; Müller BBM Building Solutions GmbH, Planegg; Wenker & Gesing GmbH, Gronau; SPIE Life Science Engineering GmbH, Nürnberg; ILT Ingenieurgesellschaft mbH, Berlin, process design consultants DI Micheli GmbH, A-9020 Klagenfurt. 5. Einzelheiten ergeben sich aus den Verfahrensbedingungen (Vergabeuterlage V01).
A. In einem Gemeinschaftsprojekt mit der LMU soll der Großteil der diagnostischen Einheiten (klinisch-theoretische und klinische Medizin) in einem Diagnostikum zusammengeführt werden, um Synergieeffekte in Forschung und Krankenversorgung zu erzielen und die Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum und der LMU zu stärken. Im Diagnostikum werden von Seiten des Klinikums das Institut für Laboratoriumsmedizin, die Abteilung für Transfusionsmedizin, Zelltherapeutika und Hämostaseologie sowie das Institut für Humangenetik mit den Flächen für Forschung, Lehre und Krankenversorgung untergebracht werden. Ergänzt werden die Flächen des Klinikums um flexible Laborflächen, die sowohl dazu dienen, das bestehende Forschungsflächendefizit abzumildern, als auch als Core Facilities der gesamten medizinischen Fakultät zur Verfügung stehen sollen. Von Seiten der LMU werden die komplette Diagnostik sowie Teile der Forschung des Max von Pettenkofer Instituts im Gebäude angesiedelt werden. Folgende Kliniken sind die Nutzer des DIAKUM: das Institut für Laboratoriumsmedizin, die Abteilung für Transfusionsmedizin, Zelltherapeutika und Hämostaseologie sowie das Institut für Humangenetik und das Max von Pettenkofer-Institut mit den Bereichen Virologie und Bakteriologie. B. Beschafft werden die Totalunternehmerleistungen für den Neubau des Diagnostikums. Der Leistungsumfang des Totalunternehmers umfasst alle erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen sowie Generalunternehmerleistungen der Bauausführung, die zur Errichtung des Neubaus erforderlich sind. Das vollständige, der ausgeschriebenen Leistung zugrunde liegende Leistungsbild ergibt sich aus den Vertragsunterlagen nebst Anlagen sowie den Unterlagen zur Projektabwicklung und den Qualitäten des Bauprojekts. C. Hinweis: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs wird als Vergabeunterlage V1B eine Projektbeschreibung mit der Zusammenfassung der wesentlichen Punkte zum Projekt sowie ein Geländeplan zur Verfügung gestellt. Die vollständigen Unterlagen zum Projekt werden den Teilnehmern am Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt wie in den Verfahrensbedingungen (Vergabeunterlage V01) beschrieben.
München, 81377, München, Germany
A. Mit dem Herz-Lungen-Gefäßzentrum (HLG) soll ein hochmodernes Organzentrum für Herz-, Lungen- und Gefäßerkrankungen mit 278 Betten (Allgemeinpflege, Intensiv- und IMC-Betten), Ambulanzen, Funktionsdiagnostik (multidisziplinäre Bildgebung, Intervention und Endoskopie) sowie dezentralen Lehr- und Forschungsflächen entstehen. Es sind 114 Betten eines weiteren Zentrums enthalten. Diese können inhaltlich dem Bauch-Becken-Zentrum zugeordnet werden (Gastroenterologie und Viszeralchirurgie). In dem Gebäude sollen ebenfalls 14 radiologische Betten und eine internistische Aufnahmestation mit 24 Betten entstehen. Auf dem Dach des Herz-Lungen-Gefäßzentrums soll in unmittelbarer Anbindung an das OP-Zentrum ein Hubschrauber-Dachlandeplatz entstehen. Das Zentrum enthält außerdem Ablöseflächen aus dem Altbestand. Hierbei handelt es sich um Flächen, die abgebrochen werden müssen, um den anschließenden 2. Bauabschnitt (Neubau des Bauch-Becken-Zentrums) zu ermöglichen. Folgende Kliniken sind die Nutzer des HLG: (1) Kardiologie (Med I), (2) Kinderkardiologie, (3) Herzchirurgie inkl. Kinderherzchirurgie, (4) Pneumologie (Med V), (5) Thoraxchirurgie, (6) Gefäßchirurgie, (7) Angiologie (Teil der Med IV). Folgende weitere klinische Einheiten verfügen über Räumlichkeiten im HLG und sind als nicht-HLG-Nutzer bzw. nicht-HLG-Kliniken definiert: Anästhesiologie, Med II / Med IV (Ambulanz 3), Notaufnahme (Hubschrauberlandeplatz, Allgemeinpflege) und weitere Kliniken, welche die Allgemeinstationen nutzen, beispielsweise aus dem BBT. B. Beschafft werden die Totalunternehmerleistungen für den Neubau des Herz- Lungen-Gefäßzentrums. Der Leistungsumfang des Totalunternehmers umfasst alle erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen sowie Generalunternehmerleistungen der Bauausführung, die zur Errichtung des Neubaus erforderlich sind. Das vollständige, der ausgeschriebenen Leistung zugrunde liegende Leistungsbild ergibt sich aus den Vertragsunterlagen nebst Anlagen sowie den Unterlagen zur Projektabwicklung und den Qualitäten des Bauprojekts. C. Hinweis: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs wird als Vergabeunterlage V1B eine Projektbeschreibung mit der Zusammenfassung der wesentlichen Punkte zum Projekt sowie ein Geländeplan zur Verfügung gestellt. Die vollständigen Unterlagen zum Projekt werden den Teilnehmern am Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt wie in den Verfahrensbedingungen (Vergabeunterlage V01) beschrieben.
München, 81377, München, Germany
A. Das Onkologische Zentrum bildet neben dem Herz-Lungen-Gefäßzentrum einen weiteren Schwerpunktbereich des LMU Klinikums ab. Geplant ist die Entstehung eines interdisziplinären Organzentrums für Tumorerkrankungen mit 180 Betten (Allgemeinpflege-, Intensiv- und IMC-Betten), Ambulanzen, Funktionsdiagnostik sowie dezentralen Lehr- und Forschungsflächen. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Forschungsflächen, die der translationalen Krebsforschung zur Entwicklung und Umsetzung innovativer Diagnostik- und Therapieverfahren dienen. Baulich strukturell werden Ambulanzen und Tagesklinik sowie interprofessionelle Versorgungsstrukturen des Comprehensive Cancer Center (CCC) hier integriert und unter den Flächen des NCT subsumiert. Ebenso ist der Neubau einer Sonderisolierstation für hochinfektiöse Patienten geplant. Als weiterer Bestandteil sind im Onkologischen Zentrum Forschungsflächen aus dem Altbestand, die für die Vorbereitung des 2. Bauabschnitts abgebrochen werden müssen, enthalten. B. Folgende Kliniken sind die Nutzer des ONKO: Medizinische Klinik und Poliklinik III (Schwerpunkte Hämatologie und Onkologie), Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie und die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin. Weiterhin betreuen die folgenden Kliniken ihre ambulanten und tagesklinischen onkologischen Patienten im ONKO und haben dort keine stationären Bettenkapazitäten: (1) Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde, (2) Klinik und Poliklinik für Urologie, (3) Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, (4) Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, (5) Medizinische Klinik und Poliklinik II (Schwerpunkte Gastroenterologie und Hepatologie) und (6) Medizinische Klinik und Poliklinik V (Schwerpunkt Pneumologie). C. In das Onkologische Zentrum sind zudem folgende übergeordnete Teilbereiche integriert: 1. Sonderisolationspflege (SIS): Die Organisationseinheit Sonderisolationspflege (SIS) ist in einen IMC-Pflegebereich mit 12 Ein-Bett-Zimmern zur Versorgung von Kontaktpersonen und Patienten der Schutzstufen 1 - 3 gem. TRBA 250 sowie in einen „High-Care-S4“-Bereich mit 2 Intensivpflegebetten für die Behandlung von hochinfektiösen Patienten gem. TRBA 250 S4 unterteilt. Der IMC-Bereich hat bereits aufgrund der Behandlung von infektiösen Patienten und dem daraus resultierenden Schutzbedarf für andere Patienten und Personal stark erhöhte Anforderungen an die Ausführung. An den Bereich der Sonderisolationspflege werden höchste Anforderungen an die Sicherheit gestellt. Der Bereich kann wahlweise komplett technisch und räumlich von der Umgebung abgeschottet werden. 2. Speisenversorgung (Mitarbeiter/Besucher): Im Zuge der Neu- und Umbaumaßnahmen am Campus Großhadern soll auch die Mitarbeiter-/Besucherspeisenversorgung neu konzipiert werden. Mit einer zentralen Verortung innerhalb des Campus wird die Gastronomie durch ihre inhaltliche, wie gestalterische Erscheinungsform eine große Attraktivität entfalten und neben einer reinen Versorgung auch eine kommunikative Begegnungsstätte für die Mitarbeiter, Besucher und Gäste des Klinikums darstellen. Insgesamt sind die Kapazitäten der Speisenversorgung darauf ausgelegt, 1.500 Mitarbeiter, Besucher und Gäste um die Mittagszeit mit Speisen zu versorgen. 3. Haupteingangsbereich und Magistrale: Dieser soll in Zukunft die „Visitenkarte“ des Klinikums der Universität München darstellen und damit die führende Rolle des Klinikums in Forschung und Lehre als auch in der Krankenversorgung widerspiegeln. Zugleich sollen Besucher, Patienten und Dritten verschiedene Serviceangebote und leicht verständliche Informations- und Orientierungsmöglichkeiten angeboten werden. Der neue Haupteingang sollte aus jeder Richtung kommend klar erkennbar, barrierefrei zugänglich, repräsentativ und einladend gestaltet sein. Die Magistrale verbindet Bestand und zukünftige Bauabschnitte mit dem ONKO und HLG. D. Beschafft werden die Totalunternehmerleistungen für den Neubau des Onkologischen Zentrums. Der Leistungsumfang des Totalunternehmers umfasst alle erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen sowie Generalunternehmerleistungen der Bauausführung, die zur Errichtung des Neubaus erforderlich sind. Das vollständige, der ausgeschriebenen Leistung zugrunde liegende Leistungsbild ergibt sich aus den Vertragsunterlagen nebst Anlagen sowie den Unterlagen zur Projektabwicklung und den Qualitäten des Bauprojekts. E. Hinweis: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs wird als Vergabeunterlage V1B eine Projektbeschreibung mit der Zusammenfassung der wesentlichen Punkte zum Projekt sowie ein Lageplan zur Verfügung gestellt. Die vollständigen Unterlagen zum Projekt werden den Teilnehmern am Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt wie in den Verfahrensbedingungen (Vergabeunterlage V01) beschrieben.
München, 81377, München, Germany