Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime2026-vgv-seg-ostfeld-rp-kgSMSEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
Estimated value—
DeadlineExpired23 Sept 2026, 08:00
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Key information

Contract type
—
Deadline
23 Sept 2026, 08:00
CPV codes
71000000 - Architectural, construction, engineering and inspection services
Status
UNKN
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
—
Publication date
18 Aug 2026, 11:33

Overview

Erarbeitung eines Klimagutachtens innerhalb der Rahmenplanung inklusive der fachlichen Begleitung des Planungsprozesses im Zuge der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme "Ostfeld" in Wiesbaden

Wiesbaden, 65187, Wiesbaden, Germany

Die SEG Wiesbaden hat ihre Schwestergesellschaft, die städtische WiBau Gesellschaft mbH (WiBau) mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren ist daher mit der WiBau zu führen. Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird elektronisch in Textform, möglichst über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) oder per E-Mail an [email protected] unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen abgewickelt. Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt. Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen. Verwendung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet.

Beschreibung des Auftrags Beschreibung: Die Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Wiesbaden (LHW) hat am 17. September 2020 die Durchführung der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme "Ostfeld" (SEM Ostfeld) nach § 165 Baugesetzbuch (BauGB) als Satzung beschlossen. Das Plangebiet befindet sich im Osten von Wiesbaden, in unmittelbarer Nähe zu den Stadtteilen Erbenheim und Mainz-Kastel und umfasst eine Fläche von rund 450 Hektar. Ziel der Planung ist es, einen ausgewogenen Mix aus bezahlbarem Wohnen, Arbeiten, Freiflächen und Biotopflächen herzustellen. Entstehen soll ein innovativer und zukunftstauglicher Stadtteil mit überwiegender Wohnnutzung und zugleich auch ausreichend Raum für Gewerbe. Die LHW lobte am 15. Juli 2023 gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden (SEG) als Entwicklungsträger und Treuhänder der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld einen europaweiten offenen zweiphasigen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb als kooperatives Verfahren aus. Die Stadtverordnetenversammlung (STVV) der LHW hat mit Beschluss vom 3. Juli 2025 bestätigt, dass der durch das Preisgericht gekürte Entwurf des 1. Preisträgers Studio Wessendorf mit DLA Die Landschaftsarchitekten Bittkau- Bartfelder PartGmbB für den Bereich "Landschaftsraum/ Stadtquartier" die Grundlage für die zu erarbeitende Rahmenplanung für den gesamten Entwicklungsbereich der SEM Ostfeld bildet. Im nächsten Schritt wird eine Rahmenplanung aufbauend auf dem Siegerentwurf für den Bereich "Landschaftsraum/ Stadtquartier" in einem iterativen Prozess aus verschiedenen Fachdisziplinen erarbeitet. Sie bildet die strategische Grundlage für die langfristige und nachhaltige Entwicklung des neuen Stadtquartiers Ostfeld. Sie konkretisiert die städtebaulichen, freiräumlichen und funktionalen Leitlinien auf Basis der beschlossenen Entwicklungsziele der LHW und dient als verbindlicher Orientierungsrahmen für die weiteren Planungsschritte. Die Rahmenplanung erfolgt als interdisziplinärer, iterativer Prozess und konkretisiert den Siegerentwurf des Ideenwettbewerbs unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, aktueller Gutachten und fachlicher Anforderungen. Die Rahmenplanung wird im Maßstab 1:1000 erarbeitet. Die Planungsempfehlungen sind auf diese Maßstabsebene auszurichten und für die Integration in die Rahmenplanung aufzubereiten. Ergänzend sind übergeordnete konzeptionelle und umsetzungsbezogene Empfehlungen zu entwickeln. Gegenstand der zu beauftragenden Leistung: Ziel des Klimagutachtens ist es, im Zuge der Rahmenplanung für die SEM Ostfeld die klimatischen Auswirkungen des neuen Stadtquartiers im Hinblick auf die angrenzenden Stadtteile und den Landschaftsraum systematisch in Form von stadtklimatischen Simulationen zu prüfen sowie klimasensible Flächen zu schützen. Darüber hinaus gilt für die Rahmenplanung die fachliche Beratung und Empfehlung von Strategien sowie notwendigen Anpassungsmaßnahmen zur Klimaresilienz unvermeidlicher Klimafolgen hinsichtlich des Schutzes der zukünftigen Bewohner zur Förderung eines Klimaangepassten Quartiers. Dies umfasst schwerpunktmäßig Maßnahmen zur Reduzierung von Überwärmungen der öffentlichen Räume sowie der Auswirkungen für die Gebäude, klimawirksame Anpassungen und Strategien u.a. hinsichtlich Verschattung, Verdunstung, klimaresilienten Bepflanzungen etc. Ebenso sind Anforderungen an die Stabilisierung des lokalen Kleinklimas - einschließlich Frischluftzufuhr, Sicherung von Kaltluftströmen, intensiver Begrünung, Verknüpfungen zu blau-grüner Infrastrukturen sowie klimaaktiver Freiräume - systematisch zu bewerten und in ihren räumlichen Konsequenzen darzustellen bzw. Handlungsempfehlungen dahingehend zu definieren. Durch die damit verbundene fachliche Beratung soll dem Büro für die Rahmenplanung eine kontinuierliche Expertise im Bereich Klima zur Seite stehen, um während der Rahmenplanung die klimatischen Belange und Anforderungen entsprechend zu berücksichtigen. Die Ergebnisse des Klimagutachtens dienen dazu, die notwendigen Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen synergetisch gemeinsam mit der städtebaulichen Konkretisierung des neuen Stadtquartiers zu entwickeln, Strategien für eine zukünftige Entwicklung zu definieren sowie in angemessenem Umfang und an strategisch geeigneten Standorten innerhalb des Stadtquartiers und des angrenzenden Landschaftsraums diese zu sichern. Sie bilden eine zentrale fachliche Grundlage für die weitere Ausarbeitung und räumliche Konkretisierung der Rahmenplanung und der nächsten anstehenden Planungsschritte. Nähere Informationen zu der hier ausgeschriebenen Leistung sowie weitere Hintergrundinformationen entnehmen Sie bitte der Anlage "Leistungsbeschreibung_Rahmenplanung_Klimagutachten". Vorbefasste Bieter: In dem hier ausgeschriebenen Projekt gibt es vorbefasste Unternehmen, die sich möglicherweise an diesem Vergabeverfahren beteiligen werden. Der Auftraggeber ergreift gem. § 7 VgV angemessene Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Wettbewerb durch eine möglicherweise stattfindende Teilnahme dieser Unternehmen nicht verzerrt wird. Siehe hierzu Ziffer 1.10 der Aufgabenbeschreibung

Wiesbaden, 65187, Wiesbaden, Germany

#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#Siehe hierzu auch Formblatt Erläuterung zu den Zuschlagskriterien Zuschlagskriterien: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot i.S.v. § 127 Abs. 1 GWB gemäß § 58 VgV unter Berücksichtigung folgender Wertungskriterien in folgender Gewichtung ermittelt: 1. Preis 50 % 2. Konzept - Fachliches Verständnis und methodische Herangehensweise 50 % Bewertung der Einzelkriterien: Die Bewertung der Einzelkriterien erfolgt nach folgender Maßgabe: Zuschlagskriterium Preis: Das Angebot wird anhand der Gesamtangebotssumme für die abgefragten Leistungen inkl. Nebenkosten, nach Nachlass bewertet. Der Bieter mit dem insgesamt geringsten angebotenen Honorar für die ausgeschriebenen Leistungen einschließlich aller genannten Leistungen, erhält 100 Punkte. Die ermittelten Angebotssummen der übrigen Angebote werden linear im Verhältnis zu den Kosten des günstigsten Bieters bewertet. Die Berechnung erfolgt dabei nach der Vorgabe: Ermittelte Punktzahl = Preis des günstigsten Bieters / Preis des jeweiligen Bieters x 100 Die ermittelte Punktzahl wird gerundet und in die Tabelle unter Ziffer 2.1, Spalte 3 übertragen. Aus dem Produkt Punktzahl × Gewichtung des Zuschlagskriteriums folgt die nach Maßgabe der Tabelle unter Ziffer 2.1, Spalte 4 für das Kriterium erzielte Punktzahl. Zuschlagskriterium Konzept - Fachliches Verständnis und methodische Herangehensweise (max. 6 Seiten): Die Ausführungen zu der Arbeitsweise im Projektteam sind vom Bieter im Dokument "Anlage_Fragenkatalog" zu erstellen und mit dem Angebot einzureichen. Die Ausführungen zu dem Zuschlagskriterium können nicht nachgefordert werden! Das Nichteinreichen der Ausarbeitung zu diesem Wertungskriterium begründet gemäß § 57 Abs. 2 VgV i.V.m. § 56 Abs. 3. einen Ausschluss aus dem weiteren Verfahren! Im Rahmen der vom Bieter zu erstellenden und mit dem Angebot einzureichenden Ausführungen zu dem Konzept soll der Bieter ausführlich (insgesamt auf max. 6 DIN-A-4 Seiten) und anschaulich anhand eines, ggf. mehrerer von ihm bereits durchgeführten Referenzprojekte folgende Aspekte ausführlich und detailliert, schriftlich darstellen: a) Bitte erläutern Sie anhand der vorliegenden Aufgabenstellung, wie Sie die Schnittstelle zwischen stadtklimatischer Untersuchung und städtebaulicher Planung ausgestalten und den Planungsprozess fachlich begleiten würden, insbesondere hinsichtlich Hitzebelastung, Kaltluftentstehung und -abfluss, Durchlüftung, Verschattung, Versiegelung und Nutzungskonflikten. Stellen Sie dar, - wie klimaökologische Belange (insbesondere Hitzebelastung, Kaltluftentstehung und -abfluss, Durchlüftung, Verschattung, Versiegelung und klimatische Ausgleichsfunktionen) frühzeitig in den Planungs- und Entwurfsprozess eingebracht werden, - welche methodischen Ansätze und Darstellungsformen (z. B. Karten, Steckbriefe oder Matrixbewertungen) eingesetzt werden, - wie Zielkonflikte zwischen stadtklimatischen Erfordernissen und anderen städtebaulichen Zielsetzungen bearbeitet werden, - wie die Ergebnisse gegenüber Planungsteam, Verwaltung, politischen Entscheidungsträgern und weiteren Beteiligten kommuniziert sowie in den Planungsprozess zurückgespiegelt werden, - und in welcher Weise diese Erfahrungen für den vorliegenden Auftrag nutzbar sind. - die Herangehensweise an eine Planung (Neuplanung/Konversion) in baulich stark verdichteten Räumen bzw. Agglomerationsräumen b) Bitte erläutern Sie Ihre methodische Vorgehensweise bei der stadtklimatischen Bewertung von Neuplanungen und/oder Konversionsflächen in verdichteten urbanen Räumen oder Agglomerationen einschließlich der Bewertung unterschiedlicher städtebaulicher Entwicklungsvarianten. Stellen Sie insbesondere dar, - wie die Ausgangssituation erfasst und bewertet wird, - wie verschiedene Entwicklungs- und Entwurfsvarianten hinsichtlich ihrer stadtklimatischen Wirkungen untersucht und verglichen werden, - wie typische Problemstellungen verdichteter Räume (z. B. Wärmeinseleffekte, eingeschränkte Durchlüftung, Flächenkonkurrenzen und Wechselwirkungen mit dem Umfeld) berücksichtigt werden, - und in welcher Weise diese Erfahrungen auf den vorliegenden Auftrag übertragbar sind. Die Ausarbeitungen zu den beiden Aspekten a) und b) werden gleich gewichtet. Hierbei werden vom Bieter keine auf die hier ausgeschriebene Leistung bezogenen Entwürfe, Pläne und Zeichnungen oder Berechnungen erwartet oder gefordert. Die von uns zusammengestellten Unterlagen samt Anlagen sollen Ihnen als Grundlage dienen, die spätere Aufgabe in einen Gesamtzusammenhang einzuordnen und als Hintergrund zu nutzen. Eigene, tiefergehende Planungen sowie die Erarbeitung weiterer Planungen / Unterlagen etc. ist dann die Aufgabe des nach Abschluss des Vergabeverfahrens beauftragten Bieters. 5 Punkte - sehr gut: Die Antwort ist vollständig, sehr gut auf die konkrete Aufgabenstellung zugeschnitten, methodisch schlüssig, fachlich überzeugend und realistisch umsetzbar. Die Antwort lässt keinen Grund zur Beanstandung erkennen. 4 Punkte - gut: Die Antwort ist überzeugend, auftragsbezogen und weitgehend schlüssig. Die wesentlichen Aspekte der Aufgabenstellung werden nachvollziehbar dargestellt. Es bestehen keine wesentlichen Schwächen. 3 Punkte - befriedigend: Die Antwort erfüllt die Anforderungen im Wesentlichen, bleibt jedoch teilweise allgemein, nicht durchgehend nachvollziehbar oder nur eingeschränkt belastbar. Einzelne Aspekte der Aufgabenstellung werden nur oberflächlich behandelt. Kleinere Schwächen oder Unschärfen beeinträchtigen die Eignung nicht wesentlich. 2 Punkte - ausreichend: Die Antwort deckt die Mindestanforderungen nur teilweise tragfähig ab. Es bestehen deutliche Lücken, eine geringe Konkretisierung oder erkennbare Umsetzungsrisiken. 1 Punkt - mangelhaft: Die Antwort geht nur ansatzweise auf die Aufgabenstellung ein, ist kaum auftragsbezogen oder weist erhebliche fachliche, methodische oder organisatorische Defizite auf. 0 Punkte - ungenügend / nicht bewertbar: Die Frage wird nicht beantwortet oder die Darstellung ist für die Bewertung der Aufgabenstellung praktisch nicht verwertbar. Hierbei geht der AG zunächst davon aus, dass die Bieter, eine gute (4 Punkte) Ausarbeitung des Konzepts einreichen. Wird diese Erwartungshaltung übertroffen, vergibt der AG mehr Punkte und begründet dies. Bleiben die Ansätze und Ideen hinter diesen Erwartungen des AG vergibt er weniger Punkte und begründet dies ebenfalls. Nach konkreter Sachlage werden auch Zwischenwerte (z.B. 1,5 Punkte) vergeben. Maximal können fünf Punkte erzielt werden. Diese werden mit dem Faktor 20 multipliziert (= max. 100 Punkte) und dann in die Tabelle unter Ziffer 2.1, Spalte 3 (Punktzahl Einzelkriterium) übertragen. Aus dem Produkt Punktzahl Einzelkriterium × Gewichtung des Wertungskriteriums folgt die nach Maßgabe der Tabelle unter Ziffer 2.1, Spalte 4 für das Kriterium erzielte Punktzahl. Siehe hierzu auch Formblatt Erläuterung zu den Zuschlagskriterien

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

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