Sanierung Hochbehälter Brackerslohe
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Key information
Overview
Die Trinkwasserspeicherungsanlage HB Brackerslohe besteht aus zwei Anlagenteilen, die entsprechend aufgeteilt, vom Zweckverband zur Wasserversorgung Dillenberggruppe und den Stadtwerken Stein betrieben werden. Der ältere Anlagenteil, Mitte der 1970-er Jahre erbaut, besteht aus 2 x 2 Wasserkammern mit je 2.000 m³ Inhalt, wovon die ersten drei Kammern der Dillenberggruppe zugeordnet sind und die 4. Kammer den Stadtwerken Stein. Der neuere Anlagenteil, ca. 2008 erbaut, besteht aus zwei Wasserkammern mit je 2.500 m³ Inhalt, der von den Stadtwerken Stein betrieben wird. Geplant sind die Erneuerung der Abdichtung auf den Dachdecken der Wasserkammern im alten Behälterteil, diverse Umbaumaßnahmen und die Auskleidung der Behälterkammern mit rein mineralischem Mörtel.Die Ausführung der Maßnahmen ist wechselseitig in den beiden Anlagenteilen vorzunehmen, so dass jedem Betreiber stets genügend Trinkwasser für die Versorgung zur Verfügung steht.Der Auftrag des Spritzmörtels ist zwingend im Trockenspritzverfahren vorzunehmen, da dieses Verfahren logistische, verfahrenstechnische und qualitative Vorteile bietet.
Wichtige verfahrensrechtliche Hinweise:Es werden zwei Lose ausgeschrieben. Angebote sind nur für alle Lose möglich (alle Lose müssen angeboten werden).1. Loslimitierung (Vergabe an einen einzigen Bieter):Wegen der eng verzahnten Bauphasen mit wechselseitiger Bearbeitung der Wasserkammern für beide Auftraggeber in Verbindung mit der Sicherstellung der Wasserversorgung beider Auftraggeber während der Bauphasen ist die Vergabe beider Lose an einen Fachbetrieb zwingend erforderlich. Gemäß § 30 Abs. 2 VgV wird die maximale Anzahl der Lose, die an denselben Bieter vergeben werden können, für das Gesamtverfahren auf zwei Lose festgelegt. Es ist zwingend ein Angebot für alle zwei Lose abzugeben. Einzelflächen- oder Teillose sind nicht zugelassen.2. Getrennte Vertragsverhältnisse und Rechnungsstellung:Da jedem Los ein anderer Auftraggeber zugeordnet ist (Los 1: Stadtwerke Stein, Los 2: Dillenberggruppe), handelt es sich rechtlich um zwei getrennte Verträge, auch wenn diese in einer gemeinsamen Ausschreibung vergeben werden. Die Zahlungsströme müssen daher dem jeweiligen Auftraggeber korrekt zugeordnet werden. Die Rechnungsempfänger für die beiden Lose sind unterschiedlich; die Rechnungsstellung hat getrennt nach Losen zu erfolgen. Ebenso müssen für jeden Auftraggeber die Gewährleistungsansprüche und Sicherheitsleistungen getrennt verwaltet werden.Weitere Hinweise:Die Stadtwerke Stein haben keine Leitweg-ID für e-Rechnungen. Die E-Mail-Adresse für den Eingang von eRechnungen lautet: N-eRechnung@ststDer ZV zur Wasserversorgung Dillenberggruppe kann bislang keine eRechnungen empfangen und hat daher auch keine Leitweg-ID für e-Rechnungen. Die E-Mail-Adresse für Rechnungsstellung lautet: [email protected]