RMD Rhein-Main Deponie GmbH - Vergabe des Repowerings der BHKW-Anlage im Technikgebäude einschl. vollständigem Rückbau der Bestandsanlage sowie schlüsselfertiger Errichtung einer neuen BHKW-Anlage
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Key information
Overview
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist das Repowering der BHKW-Anlage im Technikgebäude der RMD Rhein-Main Deponie GmbH am Standort Rhein-Main-Deponiepark 3, 65439 Flörsheim am Main, einschließlich des vollständigen Rückbaus der bestehenden vier BHKW-Module (GM2, GM3, GM4, GM5) samt zugehöriger Nebenanlagen sowie der schlüsselfertigen Errichtung einer neuen BHKW-Anlage mit drei BHKW-Modulen. Die Vergabe erfolgt im Wege eines wettbewerblichen Dialogs nach § 119 Abs. 1, 2, 6 GWB i. V. m. § 14 Abs. 3 VgV i. V. m. § 18 VgV. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere: die vollständige Demontage der bestehenden BHKW-Module einschließlich Generatoren, Kupplungen, Grundrahmen und Schwingungsentkopplungen; den Rückbau der Abgasanlagen, aller verbindenden Rohrleitungen sowie der elektrotechnischen Einrichtungen jeweils bis zu definierten Schnittstellen; die Lieferung und Errichtung von drei neuen BHKW-Modulen des Fabrikats INNIO Jenbacher Typ JMS 316 F25 (alternativ Typ JMS 316 F26 bei Nachweis der NOx-Grenzwerteinhaltung durch motorische Maßnahmen); die Lieferung und Errichtung einer Abgasanlage mit SCR-System zur NOx-Minderung einschließlich Abgaswärmetauschern; die Integration der bestehenden Schmieröl- sowie Zu- und Abluftanlage; die Errichtung des Warmwassersystems zur Wärmenutzung am Deponiestandort und zur Einspeisung in das Nahwärmenetz der Stadt Hochheim am Main; die Neuerrichtung der Niederspannungshauptverteilung und der Elektroinstallation; den vollständigen Rückbau und die Neuerrichtung der Motorensteuerungen (SPS); sowie die Inbetriebnahme und den Probebetrieb der Gesamtanlage. Während der gesamten Rückbau- und Errichtungsphase ist der kontinuierliche Weiterbetrieb des BHKW-Moduls GM8 sicherzustellen; Stillstandszeiten sind zu minimieren. Ziel ist die Errichtung einer hocheffizienten, emissionsarmen und betriebssicheren Anlage zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme unter Einhaltung aller relevanten gesetzlichen und technischen Anforderungen, insbesondere gemäß BImSchG, 44. BImSchV und TA Luft. Die Mindestwirkungsgrade betragen 41,9 % elektrisch, 43,7 % thermisch und 85,5 % gesamt. Ein weiterer wesentlicher Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Entwicklung einer für die RMD vorteilhaften Finanzierungskonstellation. Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Auftraggeberin besteht nur eingeschränkt die Möglichkeit zur Tragung initialer Investitionsausgaben. Darüber hinaus ist die Stellung von Bürgschaften durch die RMD aufgrund ihrer öffentlich-rechtlichen Rahmenbedingungen ausgeschlossen. Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen der Dialogphase verschiedene Finanzierungsmodelle - insbesondere Mietkauf, Contracting und Miete - sowie alternative Gewährleistungs- und Sicherungsmechanismen erörtert und bewertet werden, die den berechtigten Sicherungsinteressen der Bieter unter Berücksichtigung der besonderen Situation der Auftraggeberin Rechnung tragen. Im Rahmen des Dialogverfahrens sollen ferner insbesondere folgende Aspekte konkretisiert werden: Bau- und Montageablauf einschließlich Rückbauphase, Schnittstellen und Integrationskonzept, Wartungs- und Servicekonzept, Wirtschaftlichkeit der Gesamtlösung, Beschaffungszeiten sowie vertragliche Eckpunkte einschließlich Vergütungsstruktur, Gewährleistungsumfang, Vertragsverlängerungsoptionen und Regelungen bei Vertragsende. Näheres ergibt sich aus den Vergabeunterlagen.
Rhein-Main-Deponiepark 1, Flörsheim-Wicker, 65439, Main-Taunus-Kreis, Germany
#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y0SMZFM#
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Rhein-Main-Deponiepark 1, Flörsheim-Wicker, 65439, Main-Taunus-Kreis, Germany
Es wird klarstellend darauf hingewiesen, dass die Überschriften der Kriterien "Eintragung in das Handelsregister", "Finanzkennzahlen" und "Referenzen zu bestimmten Arbeiten" in Abschnitt 5.1.9 der Auftragsbekanntmachung aus technischen Gründen den aufgestellten und beschriebenen Eignungskriterien nicht vollumfänglich entsprechen. Die vollständigen Anforderungen an die Eignung können dem jeweils korrespondierenden Beschreibungstext zum Kriterium entnommen werden. Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß Abschnitt 5.1.9 dieser Auftragsbekanntmachung sind innerhalb der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge nach Abschnitt 5.1.12 mit den Teilnahmeanträge vorzulegen, soweit sich die Auftraggeberin dies nicht ausdrücklich anders vorbehalten hat. Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Soweit nicht anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Die Vergabestelle stellt für die nachfolgend aufgeführten Nachweise und Erklärungen ein Bewerber-Formblatt zur Verfügung, welches interessierte Unternehmen als Anlage zum (ersten) Verfahrensbrief / Anschreiben zum Teilnahmewettbewerb über die unter Abschnitt 5.1.11 genannte elektronische Adresse abrufen können. Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Ferner hat die Bewerbergemeinschaft dem Angebotsschreiben eine Erklärung beizulegen, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und dieser die Mitglieder gegenüber der Auftraggeberin rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner haften Bewerbergemeinschaftserklärung). Beabsichtigt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmern zu erbringenden Leistungen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV nach Art und Umfang mit dem Angebotsschreiben zu benennen. Für Nachunternehmer, welche der Bewerber im Wege der Eignungsleihe nach § 47 VgV einzusetzen beabsichtigt, sind weiterhin die unter Abschnitt 5.1.9 dieser Auftragsbekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen, soweit einschlägig und bezogen auf die zu erbringende Teilleistung, für den jeweiligen Nachunternehmer bereits mit dem Angebotsschreiben einzureichen sowie nach § 47 Abs. 1 Satz 1 VgV nachzuweisen, dass dem Bewerber die insoweit für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
18 Jun 2026, 21:59
LOT-0001 Additional information request period
Deadline
22 Jun 2026, 00:00
Requested publication date
Publication
22 Jun 2026, 12:20
Issued at
Publication
06 Jul 2026, 10:00
LOT-0001 Participation request reception period
Deadline
None recorded.