Rahmenplanung zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld in Wiesbaden; Erarbeitung eines integrierten Mobilitätskonzeptes

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime2026-vgv-seg-ostfeld-imkWMWiBau Gesellschaft mbH
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Key information

Contract type
—
Deadline
31 Mar 2028, 00:00
CPV codes
71400000 - Urban planning and landscape architectural services71241000 - Feasibility study, advisory service, analysis
Status
Unknown
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
—
Publication date
3 Jun 2026, 13:34

Overview

Rahmenplanung zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme "Ostfeld" in Wiesbaden; Erarbeitung eines integrierten Mobilitätskonzeptes

SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH, Konrad-Adenauer-Ring 11, Wiesbaden, 65187, Wiesbaden, Germany

Die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH als Entwicklungsträger und Treuhänder gemäß § 167 BauGB für die Landeshauptstadt Wiesbaden (LHW) hat Ihre Schwestergesellschaft die städtische WiBau Gesellschaft mbH (WiBau) mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren ist daher mit der WiBau zu führen. Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird elektronisch in Textform über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) oder per E-Mail an "[email protected]" unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen abgewickelt. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben, werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen. Angaben zur Beschränkung der Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden, sofern geeignet, mindestens 3 höchstens jedoch 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Auswahl der Bewerber erfolgt bei Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen, insbesondere der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte mit der zu erbringenden Leistung sowie der in der Bewertungsmatrix genannten Kriterien. Die genaue Bewertungsmatrix ist Teil der Vergabeunterlagen (siehe Teilnahmeantrag). In Summe können maximal 200 Punkte erreicht werden. Erfüllen im Teilnahmewettbewerb mehr als 5 Bewerber gleichermaßen die Anforderungen entscheidet bei Punktgleichheit das Los (vgl. § 75 Abs. 6 VgV). Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Anbieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird. Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen. Nach Angebotsabgabe wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote prüfen. Die Vergabestelle behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote ohne weitere Verhandlung zu erteilen. Sollte es zu Präsentations-/ Verhandlungsgesprächen kommen, so sollen diese voraussichtlich im September 2026 stattfinden. Gem. § 17 Abs. 12 VgV ist die Vergabestelle berechtigt bei den Verhandlungen in Stufen zu verfahren und so ggf. die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren. Verwendung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet. Vorbefasste Unternehmen: In dem hier ausgeschriebenen Projekt gibt es vorbefasste Unternehmen, die sich möglicherweise an diesem Vergabeverfahren beteiligen werden. Der Auftraggeber ergreiftgem. § 7 VgV angemessene Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Wettbewerb durch eine möglicherweise stattfindende Teilnahme dieser Unternehmen nicht verzerrt wird. Zu diesen Maßnahmen gehören: Unterrichtung der anderen am Vergabeverfahren teilnehmenden Unternehmen in Bezug auf die einschlägigen Informationen, hier in Form der Bereitstellung umfangreicher Anlagen zur Aufgaben- und Leistungsbeschreibung sowie die Festlegung einer verlängerten Frist für den Eingang der Angebote und Teilnahmeanträge (vgl. hierzu Ziff. 2.1.4 der Bekanntmachung).

Mit dem Stadtentwicklungsprojekt "Ostfeld" plant die Landeshauptstadt Wiesbaden (LHW) die Schaffung eineseigenständigen, innovativen, urbanen und vor allem lebenswerten und nachhaltigen neuen Stadtquartiers im Osten von Wiesbaden. Hierzu hat die Stadtverordnetenversammlung der LHW im September 2020 die Anwendung einerstädtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM Ostfeld) beschlossen. Durch deren Umsetzung will die LHW insbesondere den strukturell erhöhten Bedarf an Wohn- und Arbeitsstätten decken und ihrer Funktion als Oberzentrum und als Standort von bedeutenden Bundes- und Landesbehörden auch in der Zukunft gerecht werden. Das Plangebiet umfasst einen Bereich von ca. 450 Hektar. Die SEM Ostfeld zeichnet sich durch die Schaffung von zwei räumlich getrennt liegenden Baufeldern aus. Im Norden des Entwicklungsbereiches soll westlich der B 455 auf der Höhe der Ortslage Wiesbaden-Erbenheim auf einer Gesamtfläche von ca. 30 Hektar ein neuer zentraler Behördenstandort für das Bundeskriminalamt perspektivisch für bis zu 7.000 Mitarbeitende entstehen. Im Süden des Entwicklungsbereiches soll rund um das Biehler Wäldchen/Fort Biehler ein kompaktes,nachhaltiges, urbanes, klimasensibles und lebenswertes neues Stadtquartier für min. 10.000 Menschen entstehen. Damit leistet die LHW einen wesentlichen Beitrag zur Wohnraumversorgung und zur wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Weiterentwicklung der Region Rhein-Main. Der Großteil des Plangebiets soll neben den für die Siedlungsentwicklung erforderlichen Infrastrukturen als Landschaftsraum erhalten und gestärkt werden. Ziele des integrierten Mobilitätskonzeptes: Das integrierte Moblitätskonzept soll als iterative Fachgrundlage für die Rahmen- und spätere Bauleitplanung dienen, um eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität im Quartier zu sichern. Zentrale Inhalte & Ziele: - Verkehrswende im Quartier: Priorisierung des Umweltverbundes (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) zur Realisierung eines MIV-armen (motorisierter Individualverkehr) und weitgehend autofreien Quartiers im Sinne der "15-Minuten-Stadt". - Ruhender Verkehr: Innovatives Parkraummanagement über zentrale Quartiersgaragen. - Schnittstellen & Letzte Meile: Intelligente Verknüpfung der Verkehrsmittel und Fokus auf die Nahmobilität. - Äußere Anbindung: Berücksichtigung der laufenden integrierten Verkehrsuntersuchung (iVU) bis zum Zeithorizont 2035, inklusive der Anbindung des neuen BKA-Standorts und der geplanten Schienenanbindung. - Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Kontinuierliche verkehrsfachliche Begleitung und Abstimmung mit dem Rahmenplanungsbüro sowie weiteren Fachexperten. Wesentliche Grundlagen: - Politische Ziele der Entwicklungssatzung Ostfeld. - Wettbewerbsentwurf (Studio Wessendorf / DLA Landschaftsarchitekten). - Übergeordnete iVU (äußere Erschließung) und Machbarkeitsstudien zur Schienenanbindung. - Übergeordnete städtische Planungen (z. B. Nahverkehrs- und Verkehrsentwicklungsplan). Projekttermine: Beginn der Leistungserbringung: unmittelbar nach Zuschlagserteilung Abschluss Phase 1 & 2: bis Frühjahr 2027 Abschluss Phase 3: bis Herbst 2027 Abschluss Phase 4: bis Anfang 2028

SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH, Konrad-Adenauer-Ring 11, Wiesbaden, 65187, Wiesbaden, Germany

Contracting authorities1

WM

VAT 210576339

deWiesbaden, Germany
[email protected]

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

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