Qualifizierungssystem für die Erneuerung der Seekabel zu den ostfriesischen Inseln - Projekt "InselPuls"
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Key information
Overview
Im Rahmen des Projektes zur Erneuerung der Seekabel zu den ostfriesischen Inseln ("InselPuls") richtet der Auftraggeber dieses Qualifizierungssystem ein, um geeignete Unternehmen für die nachfolgenden Leistungsbereiche zu qualifizieren: 1.) Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), 2.) Kabelverlegung und Kabelzug, 3.) Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen, 4.) Baugrunduntersuchungen. Der Auftragsgeber plant, die o.g. Leistungsbereiche einzeln oder gebündelt auf Basis des Qualifizierungssystems auszuschreiben. Zudem behält sich der Auftraggeber vor, die Leistungen je Insel oder unter Zusammenfassung mehrerer der nachfolgend genannten Inseln auszuschreiben. - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Sämtliche Leistungen werden voraussichtlich im Zeitraum von Mitte 2027 bis Mitte 2036 erbracht. Diese Zeitangaben sind jedoch unverbindlich und können sich ändern.
Wangerooge, 26486, Emden, Germany
Spiekeroog, 26474, Ammerland, Germany
Langeoog, 26465, Ammerland, Germany
Baltrum, 26579, Aurich, Germany
Norderney, 26548, Aurich, Germany
Juist, 26571, Aurich, Germany
Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den in dieser Bekanntmachung angegebenen ostfriesischen Inseln, Borkum, 26757, Osnabrück, Germany
#Bekanntmachungs-ID: CXP4YRVMNRD# Interessierte Unternehmen können sich für ein oder mehrere der in dieser Bekanntmachung genannten Leistungsbereiche qualifizieren und einen Teilnahmeantrag abgeben. Der Teilnahmeantrag nebst Anlagen wird vom Auftraggeber anhand der gestellten Eignungsanforderungen geprüft wird. Nach erfolgreicher Qualifizierung für den jeweiligen Leistungsbereich besteht die Möglichkeit, an Ausschreibungen im Rahmen des Projekts "InselPuls" teilzunehmen. Die im "Teilnahmeantrag zum Qualifizierungssystem InselPuls" (s. Teilnahmeunterlagen) abgefragten Informationen dienen zur Überprüfung der Eignung von Bewerbern (interessierten Unternehmen) sowie zur Überprüfung der Einhaltung der Anforderungen für die Zulassung im Rahmen des Qualifizierungssystems. Die Prüfung der Eignung eines Bewerbers erfolgt auf Grundlage der in der Bekanntmachung bzw. in der Anlage 3 (a bis d) "Teilnahmeantrag zum Qualifizierungssystem InselPuls" aufgeführten Zulassungskriterien, die in diesem Qualifizierungssystem auch "Eignungskriterien" genannt werden. Die Abgabe des ausgefüllten Teilnahmeantrags führt nicht automatisch zum Status eines zugelassenen Bewerbers. Zunächst findet eine formale Prüfung der Qualifizierungsunterlagen (formale Richtigkeit, Vollständigkeit, Vorliegen von Ausschlussgründen) statt. Bewerber, deren Anträge die formalen Anforderungen erfüllen, werden sodann hinsichtlich ihrer Eignung anhand der genannten Eignungskriterien bewertet. Nach Abschluss der Eignungsprüfung teilt der Auftraggeber dem Bewerber seine Entscheidung hinsichtlich seiner Qualifizierung mit. War der Aufnahmeantrag erfolgreich, wird der Bewerber in das Verzeichnis der qualifizierten Unternehmen des Auftraggebers aufgenommen. Nach Abschluss der Prüfung wird der AG jedem Bewerber das Ergebnis mitteilen und ihn im Falle einer erfolgreichen Prüfung als "zugelassenen Bewerber" für den entsprechenden Leistungsbereich, der Gegenstand dieses Qualifizierungssystems ist, in das vom AG geführte Unternehmerverzeichnis aufnehmen. Für die Vergabe von Aufträgen erfolgt eine separate Aufforderung zur Angebotsabgabe an geeignete, zugelassene Bewerber gemäß den Bestimmungen dieses Qualifizierungssystems. Beteiligt sich ein Bewerber nach Aufforderung nicht an zwei aufeinander folgenden Vergabeverfahren, behält sich der AG das Recht vor, die Zulassung des betreffenden Bewerbers vollständig abzuerkennen. Der Teilnahmeantrag zum Qualifizierungssystem des Bewerbers (s. Teilnahmeunterlagen) muss eindeutig, verständlich, plausibel und glaubwürdig die Erfüllung der Anforderungen darlegen. Änderungen des Bewerbers an eigenen Angaben/Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Eine erfolgreiche Zulassung für einen oder mehrere Leistungsbereiche setzt die Abgabe aller vollständig ausgefüllten Qualifizierungsunterlagen sowie die Vorlage aller geforderten Nachweise und Dokumente in der vorgegebenen Struktur der Anlage 3 (a bis d) "Teilnahmeantrag zum Qualifizierungssystem InselPuls" voraus. Fehlende oder unvollständige Angaben bzw. Unterlagen können zum Ausschluss des Bewerbers führen, wenn verbindlich (entsprechend dem Anlagenstatus) geforderte Angaben bzw. Unterlagen betroffen sind. Der AG behält sich vor, die Bewerber zur Nachreichung fehlender Angaben oder Unterlagen aufzufordern. Des Weiteren kann das Vorliegen eines Ausschlusskriteriums oder die Nichterfüllung einer Mindestanforderung von Seiten des Bewerbers zum Ausschluss des Bewerbers vom weiteren Verfahren oder zur Aberkennung der Zulassung führen. Ausschlusskriterien ergeben sich insbesondere aus §§ 123, 124 GWB oder aus diesen Qualifizierungsunterlagen (in der Anlage 3 a bis d "Teilnahmeantrag zum Qualifizierungssystem" als Ausschlusskriterium / Mindestanforderung mit einem Kreuz "x" gekennzeichnet). Der AG behält sich vor, bei einzelnen Ausschreibungen zusätzliche Eignungskriterien aufzustellen. Bestimmte Dokumente sind von qualifizierten Unternehmen unaufgefordert einmal jährlich zu aktualisieren (siehe Bewerberinformation Punkt 5.5). Der Auftraggeber hat darüber hinaus das Recht, aus Gründen der Aktualität vom zugelassenen Bewerber auch die Erneuerung weiterer bereits vorgelegter Nachweise zu fordern. In diesem Falle müssen die aktualisierten Nachweise bis spätestens zum Zeitpunkt der nächstfolgenden Aufforderung zur Angebotsabgabe beim Auftraggeber eingegangen sein. Die Präqualifikation von Bauunternehmen nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) wird bei Bauleistungen als Nachweisführung im Rahmen der Aktualisierung für bestimmte Nachweise (siehe Anlagen 3 a bis c) anerkannt. Der AG behält sich vor, qualifizierte Unternehmen, deren Qualifizierungsnachweise unvollständig geworden oder veraltet sind, nicht bei Angebotsaufforderungen zu berücksichtigen sowie diese Unternehmen aus dem Qualifizierungssystem auszuschließen. Hinweise und Fragen der Bewerber zum Qualifizierungssystem können über den Bereich "Kommunikation" im DTVP gestellt werden. Die Antworten werden allen aktuellen und künftigen Bewerbern in anonymisierter Form über das DTVP zur Verfügung gestellt. Es wird darum gebeten, die Fragen so zu formulieren, dass diese zusammen mit den Antworten allen Bewerbern zur Verfügung gestellt werden können, ohne dass der Auftraggeber diese zwecks Anonymisierung umformulieren muss. Nur durch eine Registrierung bzw. Freischaltung zu dem Verfahren haben interessierte Unternehmen Zugriff auf sämtliche Bewerberinformationen bzw. auf Änderungen an den Vergabeunterlagen oder neu eingestellte Bewerberinformationen. Auch für die Abgabe eines Teilnahmeantrags in elektronischer Form muss eine Registrierung erfolgen. Des Weiteren bitten wir darum, von einer Löschung Ihrer Freischaltung zu dem Verfahren abzusehen, bis Sie dazu aufgefordert werden bzw. Sie eine Absage zu dem weiteren Verfahren erhalten, da das anschließende Angebotsverfahren über das Deutsche Vergabeportal fortgeführt werden soll. Der Aufraggeber behält sich vor, die oben genannten Leistungen auch außerhalb des Projektes "InselPuls" für andere Projekte auf Basis des Qualifizierungssystems auszuschreiben.
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
Wangerooge, 26486, Emden, Germany
Spiekeroog, 26474, Ammerland, Germany
Langeoog, 26465, Ammerland, Germany
Baltrum, 26579, Aurich, Germany
Norderney, 26548, Aurich, Germany
Juist, 26571, Aurich, Germany
Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den in dieser Bekanntmachung angegebenen ostfriesischen Inseln, Borkum, 26757, Osnabrück, Germany
Das Qualifizierungssystem ist befristet. Der Auftraggeber behält sich vor, die Befristung jederzeit anzupassen. Teilnehmer, die die Anforderungen für eine erfolgreiche Qualifizierung erfüllen, können bereits bei der ersten Ausschreibung (voraussichtlich: 2. Halbjahr 2026/ Anfang 2027) im Rahmen des Projektes "InselPlus" auf Basis dieses Qualifizierungssystems berücksichtigt werden. Da mehrere Ausschreibungen basierend auf diesem Qualifizierungssystem geplant sind, behält sich der Auftraggeber vor, Bewerber, deren Teilnahmeanträge erst nach Veröffentlichung der jeweiligen Ausschreibung eingegangen sind, nicht für die mit der Angebotsaufforderung bereits bekanntgemachte Ausschreibung zu berücksichtigen. Im Falle einer erfolgreichen Qualifizierung werden diese Bewerber jedoch bei zukünftigen Ausschreibungen berücksichtigt.
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
Wangerooge, 26486, Emden, Germany
Spiekeroog, 26474, Ammerland, Germany
Langeoog, 26465, Ammerland, Germany
Baltrum, 26579, Aurich, Germany
Norderney, 26548, Aurich, Germany
Juist, 26571, Aurich, Germany
Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den in dieser Bekanntmachung angegebenen ostfriesischen Inseln, Borkum, 26757, Osnabrück, Germany
Das Qualifizierungssystem ist befristet. Der Auftraggeber behält sich vor, die Befristung jederzeit anzupassen. Teilnehmer, die die Anforderungen für eine erfolgreiche Qualifizierung erfüllen, können bereits bei der ersten Ausschreibung (voraussichtlich: 2. Halbjahr 2026/ Anfang 2027) im Rahmen des Projektes "InselPlus" auf Basis dieses Qualifizierungssystems berücksichtigt werden. Da mehrere Ausschreibungen basierend auf diesem Qualifizierungssystem geplant sind, behält sich der Auftraggeber vor, Bewerber, deren Teilnahmeanträge erst nach Veröffentlichung der jeweiligen Ausschreibung eingegangen sind, nicht für die mit der Angebotsaufforderung bereits bekanntgemachte Ausschreibung zu berücksichtigen. Im Falle einer erfolgreichen Qualifizierung werden diese Bewerber jedoch bei zukünftigen Ausschreibungen berücksichtigt.
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
Wangerooge, 26486, Emden, Germany
Spiekeroog, 26474, Ammerland, Germany
Langeoog, 26465, Ammerland, Germany
Baltrum, 26579, Aurich, Germany
Norderney, 26548, Aurich, Germany
Juist, 26571, Aurich, Germany
Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den in dieser Bekanntmachung angegebenen ostfriesischen Inseln, Borkum, 26757, Osnabrück, Germany
Das Qualifizierungssystem ist befristet. Der Auftraggeber behält sich vor, die Befristung jederzeit anzupassen. Teilnehmer, die die Anforderungen für eine erfolgreiche Qualifizierung erfüllen, können bereits bei der ersten Ausschreibung (voraussichtlich: 2. Halbjahr 2026/ Anfang 2027) im Rahmen des Projektes "InselPlus" auf Basis dieses Qualifizierungssystems berücksichtigt werden. Da mehrere Ausschreibungen basierend auf diesem Qualifizierungssystem geplant sind, behält sich der Auftraggeber vor, Bewerber, deren Teilnahmeanträge erst nach Veröffentlichung der jeweiligen Ausschreibung eingegangen sind, nicht für die mit der Angebotsaufforderung bereits bekanntgemachte Ausschreibung zu berücksichtigen. Im Falle einer erfolgreichen Qualifizierung werden diese Bewerber jedoch bei zukünftigen Ausschreibungen berücksichtigt.
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
Wangerooge, 26486, Emden, Germany
Spiekeroog, 26474, Ammerland, Germany
Langeoog, 26465, Ammerland, Germany
Baltrum, 26579, Aurich, Germany
Norderney, 26548, Aurich, Germany
Juist, 26571, Aurich, Germany
Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den in dieser Bekanntmachung angegebenen ostfriesischen Inseln, Borkum, 26757, Osnabrück, Germany
Das Qualifizierungssystem ist befristet. Der Auftraggeber behält sich vor, die Befristung jederzeit anzupassen. Teilnehmer, die die Anforderungen für eine erfolgreiche Qualifizierung erfüllen, können bereits bei der ersten Ausschreibung (voraussichtlich: 2. Halbjahr 2026/ Anfang 2027) im Rahmen des Projektes "InselPlus" auf Basis dieses Qualifizierungssystems berücksichtigt werden. Da mehrere Ausschreibungen basierend auf diesem Qualifizierungssystem geplant sind, behält sich der Auftraggeber vor, Bewerber, deren Teilnahmeanträge erst nach Veröffentlichung der jeweiligen Ausschreibung eingegangen sind, nicht für die mit der Angebotsaufforderung bereits bekanntgemachte Ausschreibung zu berücksichtigen. Im Falle einer erfolgreichen Qualifizierung werden diese Bewerber jedoch bei zukünftigen Ausschreibungen berücksichtigt.
21 May 2026, 00:00
Requested publication date
Publication
21 May 2026, 18:35
Issued at
Publication
01 Jul 2027, 00:00
LOT-0002 - Procurement project planned period start
Milestone
01 Jul 2027, 00:00
LOT-0004 - Procurement project planned period start
Milestone
01 Jul 2027, 00:00
LOT-0001 - Procurement project planned period start
Milestone
01 Jul 2027, 00:00
LOT-0003 - Procurement project planned period start
Milestone
30 Jun 2036, 00:00
LOT-0004 - Procurement project planned period end
Deadline
30 Jun 2036, 00:00
LOT-0002 - Procurement project planned period end
Deadline
30 Jun 2036, 00:00
LOT-0003 - Procurement project planned period end
Deadline
30 Jun 2036, 00:00
LOT-0001 - Procurement project planned period end
Deadline
31 Dec 2040, 22:59
LOT-0004 Participation request reception period
Deadline
31 Dec 2040, 22:59
LOT-0001 Participation request reception period
Deadline
31 Dec 2040, 22:59
LOT-0003 Participation request reception period
Deadline
31 Dec 2040, 22:59
LOT-0002 Participation request reception period
Deadline
None recorded.