Planungswettbewerb KITA Max und Moritz Haldensleben

DESIGN-GENDesign contest notice – general directive, designhdl_kita max und moritzSVStadt Haldensleben, zentrale Vergabestelle
Estimated value—
DeadlineExpired13 Oct 2026, 08:00
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Key information

Contract type
—
Deadline
13 Oct 2026, 08:00
CPV codes
71000000 - Architectural, construction, engineering and inspection services71200000 - Architectural and related services71220000 - Architectural design services71221000 - Architectural services for buildings
Status
Unknown
Notice type
DESIGN-GENDesign contest notice – general directive, design
Estimated value
—
Publication date
16 Sept 2026, 09:52

Overview

Die Stadt Haldensleben führt einen Realisierungswettbewerb zur Planung des Neubaus der Kindertagesstätte "Max und Moritz" durch. Anlass für den Wettbewerb ist der sanierungsbedürftige Zustand des Bestandsgebäudes. Zur Umsetzung ist das Vorhaben im städtischen Haushalt für die Jahre 2029 - 2031 vorgesehen und soll durch Mittel aus dem Städtebauförderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" finanziert werden. Das dreistöckige Bestandsgebäude wurde 1985 in Großtafelbauweise ("Plattenbau") als Wohngebäude des Typs WBS70 errichtet und ist vollständig unterkellert. Das hochgelagerte Erdgeschoss ist nur über Außentreppen zu erreichen, was die Barrierefreiheit erheblich einschränkt. Die baulich bedingte Verteilung der Kindertagesstätte (Kita) auf drei Etagen, beeinträchtigt den Alltagsbetrieb. Der Neubau ist so auf dem Grundstück zu platzieren, dass das bestehende Kitagebäude während der Bauphase erhalten bleiben und weitergenutzt werden kann. Eine Überbauung bzw. Inanspruchnahme der Bestandsfläche durch den Neubau ist daher nicht möglich. Der Abriss des Bestandsgebäudes und etwaige Zwischenlösungen sind nicht Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe. Eine Nachnutzung des Bestandsgebäudes ist nicht vorgesehen. Im Rahmen des Wettbewerbs ist der Neubau eines Kitagebäudes inklusive Krippe für 160 Kinder und 27 Mitarbeitende mit folgender Gruppenstruktur zu planen: - 6 Kita-Gruppen - 3 Krippengruppen Mindestens eine Krippengruppe und eine Kita-Gruppe sind einschließlich der jeweils zugehörigen Räume und Erschließung vollständig barrierefrei auszubilden. Ein- und zweigeschossige Entwürfe werden gleichwertig beurteilt. Maximale Geschossigkeit: 2 Geschosse. Bei zweigeschossiger Ausführung ist ein Personenaufzug erforderlich, der zugleich die Funktion eines Lastenaufzugs übernehmen soll. Für das Vorhaben wird für die Kostengruppe 300 + 400 nach DIN 276 eine Kostenhöhe von 6.800.000,- € brutto zu Grunde gelegt. Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau einer Kindertagesstätte. Der Wettbewerb wird als nichtoffener, einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchgeführt. Um eine angemessene Lösung zu finden, ist ein Wettbewerb mit 12 Teilnehmenden nach RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren (gem. § 14 Abs. 4 Pkt. 8 VgV) mi den drei Preistragenden vorgesehen. Der Realisierungswettbewerb richtet sich an Architekt/innen und Planungsbüros, die Architekt/innen beschäftigen. Die geplante Beauftragung erfolgt stufenweise und in Abhängigkeit zur Bewilligung der Fördermittel durch das Städtebauförderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" des Bundes (BWSB). Direkt im Anschluss an den Wettbewerb wird die Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI) für die Leistungsphasen 2 bis 4 beauftragt. Anschließend sollen die Planungsleistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 beauftragt werden.

Haldensleben, 39340, Börde, Germany

Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau einer Kindertagesstätte. Der Wettbewerb wird als nichtoffener, einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchgeführt. Um eine angemessene Lösung zu finden, ist ein Wettbewerb mit 12 Teilnehmenden nach RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren (gem. § 14 Abs. 4 Pkt. 8 VgV) mit den drei Preistragenden vorgesehen. Der Realisierungswettbewerb richtet sich an Architekt/innen und Planungsbüros, die Architekt/innen beschäftigen. Teilnahmevoraussetzungen: • Natürliche Personen, welche die geforderte berufliche Qualifikation als Architektin oder Architekt erfüllen. • Juristische Personen, sofern ihr satzungsgemäßer Geschäftszweck entsprechende Planungsleistungen umfasst und bevollmächtigter Vertreter sowie Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen. • Ausländische Bewerber, sofern sie eine gleichwertige berufliche Qualifikation nachweisen. • Bewerbergemeinschaften, sofern die für die Wettbewerbsbearbeitung verantwortlichen Mitglieder die entsprechenden fachlichen Anforderungen erfüllen. Bewerbergemeinschaften dürfen nachträglich nicht mehr verändert werden. Mehrfachbewerbungen jeglicher Art führen zum Ausschluss. Abweichungen von den formalen Anforderungen der Bewerbung führen zum Ausschluss vom Auswahlverfahren. Über den geforderten Teilnahmeantrag hinaus eingereichte Unterlagen bleiben unberücksichtigt. Die Zulassung durch das Auswahlverfahren gilt zunächst nur für die Wettbewerbsteilnahme. Die Vergabe der weiteren Planungsleistungen erfolgt nach Abschluss des Wettbewerbs. Losverfahren: Die Zahl der Teilnehmenden ist auf zwölf begrenzt. Neben zwei gesetzten Teilnehmenden werden zehn weitere Teilnehmende im Rahmen eines vorgeschalteten Auswahlverfahrens ermittelt. Erfüllen mehr als zehn Bewerber die Teilnahmevoraussetzungen, erfolgt die Auswahl der Teilnehmenden durch Losentscheid und es wird eine Rangreihenfolge gebildet. Die ausgewählten Büros haben ihre Teilnahme innerhalb von 6 Kalendertagen (KT) nach Aufforderung über das Vergabeportal zu bestätigen. Erfolgt keine fristgerechte Bestätigung, rücken die weiteren bereits ausgelosten Büros gemäß der ermittelten Rangreihenfolge nach. Auch für diese gilt eine Frist von 6 KT zur Teilnahmebestätigung. Der Wettbewerb startet erst nach Abschluss des Nachrückverfahrens, sodass allen Teilnehmenden eine gleich lange Bearbeitungszeit zur Verfügung steht. Wird die vorgesehene Teilnehmerzahl nicht erreicht, startet der Wettbewerb mit der bis dahin bestätigten Anzahl an Büros. Wettbewerbssumme: Von der Ausloberin wird eine Wettbewerbssumme von 38.000,- € netto zur Verfügung gestellt. Die Wettbewerbssumme basiert auf den maximal zu erwartenden Baukosten (Kostengruppe 300 + 400 nach DIN 276) und wurde auf Basis der Leistungsphase 2 (Vorplanung) nach HOAI 2021 ermittelt. Für das Vorhaben wir dfür die KG 300 + 400 nach DIN 276 eine Kostenhöhe von 6,8 Mio. € brutto zugrunde gelegt. Die Wirtschaftlichkeit ist Bestandteil der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten. Alle Teilnehmenden, deren Arbeiten durch das Preisgericht beurteilt werden, erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1.250,- € netto. Der verbleibende Betrag in Höhe von 23.000,- € netto wird für Preisgelder aufgewendet und verteilt sich wie folgt (Angaben in netto):1. Preis 50 % (11.500 €), 2. Preis 30 % (6.900 €) und 3. Preis 20 % (4.600 €). Das Preisgericht kann gemäß § 7 (2) RPW 2013 einstimmig Änderungen in der Aufteilung der Wettbewerbssumme vornehmen. Voraussichtliche Termine: Information über Auslosungsergebnis 14.10.2026 Beginn Bearbeitungszeit Wettbewerb 28.10.2026 Ende der Einreichungsfrist für Rückfragen 06.11.2026 Kolloquium, Ortsbesichtigung und Ausgabe der Modelleinsatzplatten 11.11.2026 Ende der Abgabefrist für Wettbewerbsleistungen 13.01.2027 Ende der Abgabefrist für Einsatzmodell 27.01.2027 Preisgerichtssitzung 03.03.2027 Ausstellungseröffnung 17.03.2027 Beurteilungskriterien des Preisgerichts: Die eingereichten Wettbewerbsunterlagen werden vom Preisgericht anhand ihrer Gesamtqualität bewertet. Dabei dienen die folgenden Beurteilungskriterien der Entscheidungsfindung. Das Preisgericht kann einstimmig eine Gewichtung der Beurteilungskriterien vornehmen. • Architektonische und gestalterische Qualität • Städtebauliche Qualität • Nutzungsqualität • Erfüllung Raumprogramm und funktionaler Anforderungen • Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz in Einrichtung und Betrieb • Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit • Technische Durchführbarkeit • Wirtschaftlichkeit in Bezug zur gesetzten Kostenhöhe Kommunikation im Vergabeverfahren: Sämtliche Fragen und Anfragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich über das hierfür vorgesehene Vergabeportal einzureichen. Eine Beantwortung von Fragen, die auf anderem Wege übermittelt werden, erfolgt nicht. Die Beantwortung der eingegangenen Fragen erfolgt ausschließlich über das Vergabeportal. Die Antworten werden dort allen am Vergabeverfahren beteiligten Bietern bzw. Teilnehmenden in gleicher Weise zur Verfügung gestellt. Anonymität: Bei der Abgabe der Wettbewerbsarbeiten ist gemäß § 1 (4) RPW 2013 der Grundsatz der Anonymität zu wahren. Daher sind diese in anonymisierten, neutralen und undurchsichtigen Verpackungen einzureichen. Alle eingereichten Verpackungen sind mit einer sechsstelligen Kennzahl aus arabischen Zahlen und dem Vermerk "WB - KITA - Max und Moritz - HDL" zu beschriften. Der Datenträger (USB-Stick) ist mit der gleichen Kennzahl zu versehen und in einem beschrifteten Umschlag einzureichen. Digital einzureichende Dateien sind nach dem folgenden Schema zu benennen: Kennzahl_Leistung_00_Inhalt 111111_Leistung_02_Praesentationsplaene Zur Wahrung der Anonymität sind in allen Dokumenten die in den Dateiinformationen enthaltenen Angaben, die Rückschlüsse auf den Verfasser zulassen, zu löschen. Die Verfassererklärung ist in einem separaten, verschlossenen und undurchsichtigen mit der Kennzahl versehenen Umschlag einzureichen. Dieser ist zusätzlich mit "Verfassererklärung" zu beschriften. Die Kennzahlen werden in der Vorprüfung von dem wettbewerbsbetreuenden Büro durch Tarnzahlen ersetzt. Bei postalischer Zusendung ist als Absender die Anschrift des Empfängers zu verwenden. Als Abgabezeitpunkt gilt bei postalischer Einreichung der Einlieferungsschein. Der Versand muss porto- und zustellungsfrei für den Empfänger sein. Der Teilnehmer ist bei postalischer Zusendung dafür verantwortlich, einen Nachweis über die rechtzeitige Einreichung zu führen und bei Aufforderung vorlegen zu können. Wettbewerbsarbeiten, die trotz fristgemäßer Einreichung später als 14 Tage nach dem Abgabetermin zur Vorprüfung vorliegen, sind zunächst aus dem Wettbewerb ausgeschlossen. Das Preisgericht fällt die endgültige Entscheidung. Nach der Festlegung und Bekanntgabe der Wettbewerbssieger durch das Preisgericht wird mit den Preisträgern der ersten drei Rangplätze eine Verhandlungsrunde gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchgeführt.

Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau einer Kindertagesstätte. Der Wettbewerb wird als nichtoffener, einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchgeführt. Alle im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs, des Planungswettbewerbs und des anschließenden Verhandlungsverfahrens bereitgestellten oder bekannt gegebenen Unterlagen, Angaben und Informationen sind in ihrer Gesamtheit als verbindliche Bestandteile der Vergabeunterlagen anzusehen. Sie sind Bestandteil der Vergabe und bei der Durchführung des Vergabeverfahrens sowie bei der Erstellung und Bewertung der Angebote entsprechend zu berücksichtigen. Die Gesamtheit dieser Unterlagen, Angaben und Informationen bildet die verbindliche Grundlage für das Vergabeverfahren. Die geplante Beauftragung erfolgt stufenweise und in Abhängigkeit zur Bewilligung der Fördermittel durch das Städtebauförderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" des Bundes (BWSB). Direkt im Anschluss an den Wettbewerb wird die Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI) für die Leistungsphasen 2 bis 4 beauftragt. Anschließend sollen die Planungsleistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 beauftragt werden. Für das Vorhaben wir dfür die KG 300 + 400 nach DIN 276 eine Kostenhöhe von 6,8 Mio. € brutto zugrunde gelegt. Zum Auftragsumfang gehören besondere Leistungen im Zusammenhang mit dem Fördermittelmanagement und dem Zuwendungsbau, insbesondere die Mitwirkung bei der Erstellung, Fortschreibung und Nachweisführung der hierfür erforderlichen ZBau-Unterlagen. Sollte die Ausloberin aus einem wichtigen Grund von einer Realisierung Abstand nehmen, entstehen für den Teilnehmenden aufgrund der nicht erfolgten Beauftragung keine finanziellen Ansprüche. Die Teilnehmenden verpflichten sich im Falle einer Beauftragung, die weitere Ausführung des Projekts auf Basis ihres prämierten Entwurfs zu übernehmen. In diesem Fall werden die im Wettbewerb bereits erbrachten Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des Preisgeldes nicht erneut vergütet. Voraussetzung ist, dass der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

Haldensleben, 39340, Börde, Germany

Contracting authorities1

SV

LEITWEG-ID 15083270-0000-03

deHaldensleben, Germany
[email protected]

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

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