Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung bei der Umsetzung von planerischen und baulichen Maßnahmen im Rahmen einer GRW-Förderung
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Key information
Overview
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin K.d.ö.R. ist die größte jüdische Gemeinde Deutschlands und übernimmt im Rahmen einer GRW-Förderung durch das Land Berlin die Vorbereitung und Durchführung von Umbau- und Sanierungsmaßnahmen zur Ver-besserung der touristischen Infrastruktur der musealen Gedenkstätte in der Neuen Synagoge Berlin - Centrum Judaicum. Für die Projektrealisierung bedarf es Leistungen der Planung der Technischen Anlagen der KGR 400 (Anlagengruppe 410-490, ohne Anlagengruppe 470). Diese sind Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.
Berlin, 10117, Berlin, Germany
1. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb geführt. Mit der Bekanntmachung ruft die Auftraggeberin alle interessierten Unternehmen zur Abgabe eines Teilnahmeantrags auf. Diejenigen Bewerber, die den Teilnahmewettbewerb erfolgreich absolviert haben, werden anschließend zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. 2. Für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe kommen nur diejenigen Unternehmen in Betracht, die die Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen und nicht auf Grund eines Ausschlusstatbestandes ausgeschlossen werden. Außerdem wird die Auftraggeberin unter allen geeigneten Unternehmen eine Auswahl treffen und die Anzahl derjenigen Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, begrenzen. Die Auswahl wird auf der Grundlage der mit dem Teilnahmeantrag nachgewiesenen Referenzaufträge getroffen werden. Hierbei können nur diejenigen Referenzaufträge berücksichtigt werden, die die in dieser Bekanntmachung und im Bewerberbogen (Formblatt IV 1222 EU F) definierten Mindestanforderungen an die Referenzaufträge erfüllen. Die Referenzaufträge werden wie folgt mit Punktzahlen bewertet: a) Wenn die Referenz den Umbau und die Sanierung eines Museums beinhaltet - 20 Punkte. b) Wenn die Referenz den Umbau und die Sanierung im Bestand und Betrieb beinhaltet - 20 Punkte. c) Wenn die Referenz den Umbau und die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes beinhaltet (bitte Nachweis anhand Auszug aus der Denkmalliste) - 20 Punkte. d) Bei dem Referenzprojekt wurde die vom Auftraggeber festgelegte Kostenobergrenze für Planungs- und Baukosten nicht überschritten (es sind Angaben zur Kostenobergrenze, zum Termin der Festlegung des letzgültigen Budgets und zu etwaigen Kostenüberschreitungen (in % zum Gesamtbudget) zu machen) - 10 Punkte. e) Bei dem Referenzprojekt wurde der vom Auftraggeber festgelegte Fertigstellungstermin nicht überschritten (es sind Angaben zum ursprünglichen geplanten (Soll-) und dem letztgültigen (Ist-)Fertigstellungstermin zu machen) - 10 Punkte. f) Wenn die Referenz zumindest den Umbau und die Sanierung eines Gebäudes mit erhöhten Sicherheitsanforderungen beinhaltet (vergleichbar mit besonders schützenswerten Anlagen oder Einrichtungen mit Personenzugangskontrollen und personellen Sicherheitsmaßnahmen vor dem Gebäude zur Abwehr gegen Terror und Amok - Erläuterung: Es handelt sich hier nicht um die Planungsleistung von Sicherheitsanlagen, sondern um die Berücksichtigung der Sicherheitsbelange der Eigentümer und/oder Mieter und Nutzer hinsichtlich Schutzes vor Terror und Amok. Die Gefährdung für das Objekt ORA 28–31 ist aufgrund einer möglichen Terrorgefährdung als „hoch“ eingestuft. Dieser Hintergrund ist bei der Referenz entsprechend zu berücksichtigen.) - 5 Punkte. g) Im Referenzprojekt wurden Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit geplant und umgesetzt - 5 Punkte. h) Wenn die Referenz den Umbau in einem verkehrstechnisch belebten und innerstädtischen beengten Raum mit hohen logistischen Anforderungen beinhaltet - 5 Punkte. i) Im Referenzprojekt wurde zusätzlich die Leistungsphase 1 gem. § 55 HOAI erbracht - 2,5 Punkte. j) Im Referenzprojekt wurde zusätzlich die Leistungsphase 9 gem. § 55 HOAI erbracht - 2,5 Punkte. Je Referenz können höchstens 100 Punkte erreicht werden. Je Bewerber werden diejenigen drei Referenzaufträge berücksichtigt, die die höchste Bewertung erreichen. Deren Punktzahlen werden addiert. Die Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. 3. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Verhandlungen in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern. 4. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag bereits auf die Erstangebote abzugeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. 5. Die Vergabeunterlagen enthalten auch die für die Angebotsphase vorgesehenen Unterlagen. Diese Unterlagen sind nur von denjenigen Unternehmen einzureichen, die von der Auftraggeberin gesondert zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Auftraggeberin behält sich vor, diese Unterlagen im Laufe des weiteren Verfahrens im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu ändern.
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin K.d.ö.R. ist die größte jüdische Gemeinde Deutschlands und übernimmt im Rahmen einer GRW-Förderung durch das Land Berlin die Vorbereitung und Durchführung von Umbau- und Sanierungsmaßnahmen zur Ver-besserung der touristischen Infrastruktur der musealen Gedenkstätte in der Neuen Synagoge Berlin - Centrum Judaicum. Für die Projektrealisierung bedarf es Leistungen der Planung der Technischen Anlagen der KGR 400 (Anlagengruppe 410-490, ohne Anlagengruppe 470). Diese sind Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.
Berlin, 10117, Berlin, Germany
#Besonders auch geeignet für:other-sme#
17 Jun 2026, 00:00
LOT-0000 Additional information request period
Deadline
18 Jun 2026, 00:00
Requested publication date
Publication
18 Jun 2026, 10:12
Issued at
Publication
29 Jun 2026, 08:00
LOT-0000 Participation request reception period
Deadline
06 Jul 2026, 00:00
LOT-0000 - Invitation submission period
Milestone
None recorded.