Planung Nahwärmenetz Oberkochen

CN-SEC-STDContract notice – sectoral directive, standard regime00084/26-azSGStadtwerke Oberkochen GmbH
Estimated value—
DeadlineExpired22 Jun 2026, 09:00
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Identifier
Contract type
—
Deadline
22 Jun 2026, 09:00
CPV codes
71200000 - Architectural and related services71300000 - Engineering services71320000 - Engineering design services71356000 - Technical services71356400 - Technical planning services
Status
UNKN
Notice type
CN-SEC-STDContract notice – sectoral directive, standard regime
Estimated value
—
Publication date
22 May 2026, 11:02

Overview

Neubau einer Heizzentrale zur Wärmeerzeugung nach EEG sowie eines Wärmeverteilnetzes zur Wärmeversorgung der Stadt Oberkochen einschließlich der Einbindung bereits vorverlegter Leitungsabschnitte

Ostalbkreis, Germany

Die Auswahl der Bewerber für das weitere Verfahren erfolgt im Rahmen eines zweistufigen Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) nach Maßgabe des § 15 SektVO. Die Eignungsprüfung bzw. das Eignungsranking zur Begrenzung der Zahl der Bewerber i.V. m. den Grundsätzen des Wettbewerbs, der Transparenz und der Gleichbehandlung wird wie folgt durchgeführt bzw. festgestellt: Los 1: Auswahlkriterien Mitarbeiterzahl Anzahl der vollbeschäftigen Ingenieure für die Fachplanung Technische Ausrüstung: - vier Ingenieure = 1 Punkt - fünf - sieben Ingenieure = 2 Punkte - ab acht Ingenieuren = 3 Punkte Anzahl der vollbeschäftigen Ingenieure für die Objektplanung Gebäude (Heizzentrale): - drei Ingenieure = 1 Punkt - vier - fünf Ingenieure = 2 Punkte - ab sechs Ingenieuren = 3 Punkte Anzahl der vollbeschäftigen Ingenieure für die Tragwerksplanung Gebäude (Heizzentrale): - zwei Ingenieure = 1 Punkt - drei - vier Ingenieure = 2 Punkte - ab fünf Ingenieuren = 3 Punkte In diesem Auswahlkriterium werden nach diesem Schema max.3 Bereiche gewertet (max. Punktzahl: 9 Punkte). Die Anzahl der vollbeschäftigten Ingenieure sind vom Bewerber eindeutig im Teilnahmeantrag zu benennen. Auswahlkriterien Referenzen Im Rahmen der Wertung werden für über die Mindestanforderungen hinausgehende Referenzen folgende Punkte vergeben: Fachplanung Technische Ausrüstung (Wärmeerzeugung) Referenzprojekt im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung: Anrechenbare Kosten bis 2 Mio. € netto = 1 Punkt Anrechenbare Kosten ab 2 Mio. € netto = 2 Punkte Fertigstellung Leistungsphase 8 nach dem 01.01.2020 = 1 Punkt Fertigstellung Leistungsphase 8 nach dem 01.01.2022 = 2 Punkte Honorarzone IV oder V = 1 Punkt Kombination mehr als 2 Wärmeerzeuger in der Heizzentrale (mit unterschiedlichen Medien) = 1 Punkt Kombination mehr als 3 Wärmeerzeugern in der Heizzentrale (mit unterschiedlichen Medien) = 2 Punkte Kombination Wärmeerzeugung mit Wärmetauscher in der Heizzentrale = 1 Punkt Anmerkung: Sofern bei der Kombination von unterschiedlichen Wärmeerzeugern auch ein Wärmetauscher eingebunden ist, wird sowohl die Punktzahl für die Kombination als auch der Punkt für die Integration eines Wärmetauschers vergeben. In dieser Referenzart werden nach diesem Schema max.3 Referenzen gewertet (max. Punktzahl: 24 Punkte). Die Referenzen sind vom Bewerber eindeutig im Teilnahmeantrag zu benennen. Objektplanung Gebäude Referenzprojekt im Bereich Objektplanung Gebäude: Anrechenbare Kosten bis 2 Mio. € netto = 1 Punkt Anrechenbare Kosten ab 2 Mio. € netto = 2 Punkte Fertigstellung Leistungsphase 8 nach dem 01.01.2020 = 1 Punkt Fertigstellung Leistungsphase 8 nach dem 01.01.2022 = 2 Punkte Honorarzone IV oder V = 1 Punkt In dieser Referenzart werden nach diesem Schema max.3 Referenzen gewertet (max. Punktzahl: 15 Punkte). Die Referenzen sind vom Bewerber eindeutig im Teilnahmeantrag zu benennen.   Tragwerksplanung Referenzprojekt im Bereich Tragwerksplanung Anrechenbare Kosten bis 750 T€ netto = 1 Punkt Anrechenbare Kosten ab 750 T€ netto = 2 Punkte Fertigstellung Leistungsphase 6 nach dem 01.01.2020 = 1 Punkt Fertigstellung Leistungsphase 6 nach dem 01.01.2022= 2 Punkte Honorarzone IV oder V = 1 Punkt In dieser Referenzart werden nach diesem Schema max.3 Referenzen gewertet (max. Punktzahl: 15 Punkte). Die Referenzen sind vom Bewerber eindeutig im Teilnahmeantrag zu benennen. Gewertet werden maximal die Menge der in den Planungsfeldern angegebenen Referenzen je Leistungsbild, die jeweils zu bewertenden Referenzen sind vom Bewerber eindeutig zu benennen. Soweit nicht unter Punkt 1.6 anders aufgeführt, wird darauf hingewiesen, dass im Leistungsbild technische Ausrüstung 2 Referenzen aufgeführt werden müssen und in den anderen pro Leistungsbild mindestens 1 Referenz aufgeführt werden muss. Wird in einem der Leistungsbilder keine Referenz bzw. weniger Referenzen als angefordert aufgeführt, die die oben genannten Eignungskriterien (Mindestanforderungen) erfüllen, muss der Teilnahmeantrag ausgeschlossen werden. Ergeben sich anhand der Auswahlkriterien gleiche Wertungspunkte für die Teilnehmer, sodass die o.g. Höchstzahl an Bewerbern überschritten würde, so erfolgt die Auswahl der noch zu vergebenden Teilnahmen unter den gleich geeigneten Bewerbern/-innen durch einen Losentscheid. Los 2: Auswahlkriterien Mitarbeiterzahl Anzahl der vollbeschäftigen Ingenieure für die Objektplanung Netzbau (Fernwärmenetze): - drei Ingenieure = 1 Punkt - vier - fünf Ingenieure = 2 Punkte - ab sechs Ingenieuren = 3 Punkte In diesem Auswahlkriterium wird nach diesem Schema max. 1 Bereich gewertet (max. Punktzahl: 3 Punkte). Die Anzahl der vollbeschäftigten Ingenieure sind vom Bewerber eindeutig im Teilnahmeantrag zu benennen.   Auswahlkriterien Referenzen Im Rahmen der Wertung werden für über die Mindestanforderungen hinausgehende Referenzen folgende Punkte vergeben: Objektplanung Netzbau (Fernwärmeleitungen) Referenzprojekt im Bereich Objektplanung Netzbau: Anrechenbare Kosten bis 2 Mio. € netto = 1 Punkt Anrechenbare Kosten ab 2 Mio. € netto = 2 Punkte Fertigstellung Leistungsphase 8 nach dem 01.01.2020 = 1 Punkt Fertigstellung Leistungsphase 8 nach dem 01.01.2022 = 2 Punkte Honorarzone IV oder V = 1 Punkt Errichtung Netz mit Leckageüberwachung nach System "Brandes" = 2 Punkte Errichtung Netz mit Kabelbussystem zur Datenauslesung der Übergabestationen sowie von Messtellen zur Temperatur, Durchfluss und weiteren Leistungsparametern = 1 Punkt In dieser Referenzart werden nach diesem Schema max.3 Referenzen gewertet (max. Punktzahl: 24 Punkte). Die Referenzen sind vom Bewerber eindeutig im Teilnahmeantrag zu benennen. Gewertet werden maximal die Menge der in den Planungsfeldern angegebenen Referenzen je Leistungsbild, die jeweils zu bewertenden Referenzen sind vom Bewerber eindeutig zu benennen. Soweit nicht unter Punkt 1.6 anders aufgeführt, wird darauf hingewiesen, dass im Leistungsbild Objektplanung Netzbau 3 Referenzen aufgeführt werden müssen. Wird in einem der Leistungsbilder keine Referenz bzw. weniger Referenzen als angefordert aufgeführt, die die oben genannten Eignungskriterien (Mindestanforderungen) erfüllen, muss der Teilnahmeantrag ausgeschlossen werden. Ergeben sich anhand der Auswahlkriterien gleiche Wertungspunkte für die Teilnehmer, sodass die o.g. Höchstzahl an Bewerbern überschritten würde, so erfolgt die Auswahl der noch zu vergebenden Teilnahmen unter den gleich geeigneten Bewerbern/-innen durch einen Losentscheid.

Die zu errichtende Heizzentrale am durch den Gemeinderat der Stadt Oberkochen festgelegten Standort Kreuzmühle soll im Wesentlichen mit regenerativen Energien betrieben werden – die Nutzung fossiler Brennstoffe ist nur für die Spitzenlastabdeckung und zur Abpufferung von Wartungs- oder Reparaturarbeiten am dem primären Wärmeerzeuger zulässig. Die Anlage zur Wärmeerzeugung ist für den Energieträger Holzhackschnitzel ausgelegt. In einer ersten Ausbaustufe wird ein Kessel für Holzhackschnitzel mit einer Nennleistung von 1,2 MW errichtet, die zweite Ausbaustufe mit einem weiteren Kessel mit gleicher Nennleistung ist in der Planung des Gebäudes bereits berücksichtigt. Die Versorgung der Kessel erfolgt mittels automatischer Förderung aus einem am Gebäude angebauten Hackschnitzelbunker, der so angeordnet ist, dass die Belieferung der Hackschnitzel durch LKW direkt von oben in den Bunker erfolgen kann. Die Rauchgase werden in 2 Stufen (Zyklon- und E-Filter) gereinigt, der Austrag der Rostasche, der Zyklonasche und der Filterasche erfolgt automatisch bis zu den jeweils zur Entsorgung geeigneten Transportbehältern. Ziel ist ein weitgehend autarker Betrieb der Anlage. Des Weiteren wird ein gasbetriebenes BHKW in die Wärmeerzeugung eingebunden. Zusammen mit einem Gas-Heizkessel soll das BHKW bis zu 20% der geplanten Wärmemenge erzeugen. Dafür ist das BHKW mit einer Leistung von 0,381 MW ausgelegt. Das BHKW ist ebenfalls in der Heizzentrale untergebracht. Die Abgase werden im Schornstein mit den Rauchgasrohren gebündelt und an die Umgebung abgegeben. Die erzeugte elektrische Energie ist im Wesentlichen für die Eigenstromerzeugung vorgesehen. Auf die ausführliche Beschreibung der Planungsaufgabe in der Anlage "260506 GEO-NWO SektVO TA und Netz Erläuterungsbericht Planungsaufgabe" zu den Ausschreibungsunterlagen wird vollumfänglich verwiesen.

Ostalbkreis, Germany

#Besonders auch geeignet für:other-sme#

Das Verteilnetz für die Wärmeverteilung erstreckt sich vom Standort der Heizzentrale über das Gelände des Sportplatzes (Carl-Zeiss-Stadion) auf der anderen Uferseite des Schwarzen Kochers zur Aalener Straße zurück unter dem Schwarzen Kocher dem Verlauf der Aalener Straße folgend zur Beethovenstraße, dort über die Hölderlinstraße, Gutenbachweg, Schubartweg, Heinz- Küppenbender-Straße, Katzenbachstraße bis zum Gerhart-Hauptmann-Weg (siehe hierzu obige Darstellung: Übersichtsplan Netz u. Heizzentrale) . Entlang des Trassenweges sind weitere Straßen (z.B. Silcherweg und Adalbert-Stifter-Weg) anzubinden und zu versorgen. Die bereits vor 2024 im Zuge von Straßenbaumaßnahmen vorgestreckten Verteilerleitungen und Hausanschlussleitungen in den Straßen Mozartweg, Hölderlinweg und Primelweg sind in das Netz einzubinden – die Straßenzüge werden über die neu zu errichtenden Verteiler- und Hauptleitungen mit Wärme versorgt. Die Planung weiterer Hausanschlüsse in den o.g. Straßenzügen (sog. „Nachverdichtung“) ist nicht Gegenstand der Ausschreibung und ist daher nicht zu berücksichtigen. Auf die ausführliche Beschreibung der Planungsaufgabe in der Anlage "260506 GEO-NWO SektVO TA und Netz Erläuterungsbericht Planungsaufgabe" zu den Ausschreibungsunterlagen wird vollumfänglich verwiesen.

Ostalbkreis, Germany

#Besonders auch geeignet für:other-sme#

Contracting authorities1

Lots2

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

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