PEACE - Project Excellence & Advanced Collaboration Environment

CN-SEC-STDContract notice – sectoral directive, standard regimee5594c1f-73df-4987-a658-8293ec097586LGLINK digital GmbH
Estimated value€80,000,000
DeadlineExpired10 Aug 2026, 10:00
Competition00 participants
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Contract type
Deadline
10 Aug 2026, 10:00
CPV codes
72000000 - IT services: consulting, software development, Internet and support48000000 - Software package and information systems
Status
UNKN
Notice type
CN-SEC-STDContract notice – sectoral directive, standard regime
Estimated value
€80,000,000
Publication date
10 Jul 2026, 20:06

Overview

Die LINK digital ist ein deutsches Unternehmen, das die Digitalisierung von Netzausbauprojekten für die Energiewende unterstützt. Sie ist eine gemeinsam gegründete Gesellschaft der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, LINK digital und TransnetBW und beschreibt sich selbst als „Digitalisierungspartner im Netzausbau“. Zielsetzung und Leistungsgegenstand Mit diesem Vergabeverfahren verfolgt LINK digital das Ziel, zwei leistungsfähige, sichere, skalierbare und kurzfristig einsetzbare Common Data Environment SaaS-Lösungen zu kontrahieren. Die auszuschreibenden Rahmenverträge sollen jeweils einen vergleichbaren Leistungsgegenstand abdecken und LINK digital sowie den Shareholdern ermöglichen, projektbezogene Bedarfe für CDE-Leistungen künftig flexibel, wettbewerblich und bedarfsgerecht über Mini-Competitions abzurufen. Im Mittelpunkt steht die Vergabe von zwei Rahmenverträgen an Anbieter, deren SaaS-Plattformen die geforderten Grundfunktionalitäten gemäß FB1 Core CDE (siehe Modulübersicht unten und weitere Spezifikationen innerhalb der Dokumente dieser Ausschreibung) innerhalb kürzester Zeit bereitstellen können. Beide Anbieter sollen nach Zuschlag in der Lage sein, ihre Plattformen so vorzubereiten, dass sie für spätere Abrufe im Rahmen von Mini-Competitions einsatz- und angebotsbereit sind. Die initiale Plattformbereitstellung dient damit insbesondere dazu, die grundsätzliche technische, funktionale, betriebliche und organisatorische Abrufbereitschaft der jeweiligen SaaS-Lösung herzustellen. PEACE gliedert sich logisch in mindestens vier Funktionsbereiche, die in Modulen zur Verfügung gestellt werden sollen: Core CDE (Dokumentenverwaltung) [FB1 als Bestandteil des Basispakets]: Dies ist der Kernbereich. Es gelten strengste Anforderungen an Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und formale Prüfprozesse, da die rechtliche Absicherung des Projekts gewährleistet werden muss. Gilt als „Single Source of Truth“ für alle lieferrelevanten und vertraglichen Dokumente. Dieser Bereich dient als revisionssicheres Archiv, steuert formale Prüfläufe und verwaltet den gesamten vertraglich relevanten Schriftverkehr (Claims / Correspondence) nachvollziehbar und manipulationssicher. Collaboration (Technische Zusammenarbeit & Koordination) [Modul – FB2]: Unterstützung der gemeinsamen Arbeit an Entwürfen („Work in Progress“). Ziel ist die direkte Integration von Office-Anwendungen, um die Bearbeitung im Browser zu ermöglichen und lokale Datenkopien (Schatten-IT) zu vermeiden. Dies bildet die interaktive Arbeitsumgebung für Planungsteams und Ingenieure. Hier findet die fachliche Abstimmung vor der formalen Freigabe statt. Dieser Bereich ersetzt unstrukturierte Ablagen (SharePoint/Fileserver) durch prozessgestützte Kollaboration an Plänen und Modellen. Site Management (Baumanagement & Feldprozesse) [Modul – FB3]: Dieser Bereich unterstützt die Bauüberwachung vor Ort. Es wird hier unterschieden zwischen operativen Aufgaben (Liste offener Punkte, Fotos), die schnell per App erfasst werden, und vertragsrechtlichen Vorgängen (Mangel nach VOB), die formal verwaltet werden müssen. Dieser Bereich liefert Werkzeuge zur Erfassung, Dokumentation und Steuerung des Baufortschritts und der Qualität. Der Fokus liegt auf einer hybriden Nutzung: Die schnelle Datenerfassung vor Ort (Mobil/Offline) und die detaillierte Nachbearbeitung und Berichterstellung im Baubüro (Desktop). Asset Information (Datenverknüpfung) [Modul – FB4]: PEACE muss in der Lage sein, Dokumente direkt mit den technischen Objekten (Assets) zu verknüpfen. Ziel ist es, nicht nur nach Dateinamen zu suchen, sondern vom Bauteil (z. B. Mast, Pumpe) direkt zu den zugehörigen Plänen und Handbüchern navigieren zu können. Dies bildet die Grundlage für das Betriebspersonal. Dieser Bereich unterstützt somit die Verwaltung der strukturgebenden Asset-Informationen. Hier wird definiert, was gebaut werden soll (Soll) und dokumentiert, was konkret verbaut wurde (Ist). Dieser Bereich sichert die Datenqualität für den späteren Betrieb, ohne die operative Betriebsführung abzubilden. Insgesamt liegt der Schwerpunkt in der Planungs- und Bauphase. Volumenschätzung Das ohne Abrufverpflichtung ausgeschriebene Schätzvolumen der beiden zu vergabenden Rahmenverträge liegt bei ca. 80. Mio. EUR Lizenz-Volumen und zusätzlich ca. 5. Mio EUR Change-Volumen.

See documentation, anyw-cou, Germany

#Besonders auch geeignet für:selbst#

Die LINK digital ist ein deutsches Unternehmen, das die Digitalisierung von Netzausbauprojekten für die Energiewende unterstützt. Sie ist eine gemeinsam gegründete Gesellschaft der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, LINK digital und TransnetBW und beschreibt sich selbst als „Digitalisierungspartner im Netzausbau“. Zielsetzung und Leistungsgegenstand Mit diesem Vergabeverfahren verfolgt LINK digital das Ziel, zwei leistungsfähige, sichere, skalierbare und kurzfristig einsetzbare Common Data Environment SaaS-Lösungen zu kontrahieren. Die auszuschreibenden Rahmenverträge sollen jeweils einen vergleichbaren Leistungsgegenstand abdecken und LINK digital sowie den Shareholdern ermöglichen, projektbezogene Bedarfe für CDE-Leistungen künftig flexibel, wettbewerblich und bedarfsgerecht über Mini-Competitions abzurufen. Im Mittelpunkt steht die Vergabe von zwei Rahmenverträgen an Anbieter, deren SaaS-Plattformen die geforderten Grundfunktionalitäten gemäß FB1 Core CDE (siehe Modulübersicht unten und weitere Spezifikationen innerhalb der Dokumente dieser Ausschreibung) innerhalb kürzester Zeit bereitstellen können. Beide Anbieter sollen nach Zuschlag in der Lage sein, ihre Plattformen so vorzubereiten, dass sie für spätere Abrufe im Rahmen von Mini-Competitions einsatz- und angebotsbereit sind. Die initiale Plattformbereitstellung dient damit insbesondere dazu, die grundsätzliche technische, funktionale, betriebliche und organisatorische Abrufbereitschaft der jeweiligen SaaS-Lösung herzustellen. PEACE gliedert sich logisch in mindestens vier Funktionsbereiche, die in Modulen zur Verfügung gestellt werden sollen: Core CDE (Dokumentenverwaltung) [FB1 als Bestandteil des Basispakets]: Dies ist der Kernbereich. Es gelten strengste Anforderungen an Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und formale Prüfprozesse, da die rechtliche Absicherung des Projekts gewährleistet werden muss. Gilt als „Single Source of Truth“ für alle lieferrelevanten und vertraglichen Dokumente. Dieser Bereich dient als revisionssicheres Archiv, steuert formale Prüfläufe und verwaltet den gesamten vertraglich relevanten Schriftverkehr (Claims / Correspondence) nachvollziehbar und manipulationssicher. Collaboration (Technische Zusammenarbeit & Koordination) [Modul – FB2]: Unterstützung der gemeinsamen Arbeit an Entwürfen („Work in Progress“). Ziel ist die direkte Integration von Office-Anwendungen, um die Bearbeitung im Browser zu ermöglichen und lokale Datenkopien (Schatten-IT) zu vermeiden. Dies bildet die interaktive Arbeitsumgebung für Planungsteams und Ingenieure. Hier findet die fachliche Abstimmung vor der formalen Freigabe statt. Dieser Bereich ersetzt unstrukturierte Ablagen (SharePoint/Fileserver) durch prozessgestützte Kollaboration an Plänen und Modellen. Site Management (Baumanagement & Feldprozesse) [Modul – FB3]: Dieser Bereich unterstützt die Bauüberwachung vor Ort. Es wird hier unterschieden zwischen operativen Aufgaben (Liste offener Punkte, Fotos), die schnell per App erfasst werden, und vertragsrechtlichen Vorgängen (Mangel nach VOB), die formal verwaltet werden müssen. Dieser Bereich liefert Werkzeuge zur Erfassung, Dokumentation und Steuerung des Baufortschritts und der Qualität. Der Fokus liegt auf einer hybriden Nutzung: Die schnelle Datenerfassung vor Ort (Mobil/Offline) und die detaillierte Nachbearbeitung und Berichterstellung im Baubüro (Desktop). Asset Information (Datenverknüpfung) [Modul – FB4]: PEACE muss in der Lage sein, Dokumente direkt mit den technischen Objekten (Assets) zu verknüpfen. Ziel ist es, nicht nur nach Dateinamen zu suchen, sondern vom Bauteil (z. B. Mast, Pumpe) direkt zu den zugehörigen Plänen und Handbüchern navigieren zu können. Dies bildet die Grundlage für das Betriebspersonal. Dieser Bereich unterstützt somit die Verwaltung der strukturgebenden Asset-Informationen. Hier wird definiert, was gebaut werden soll (Soll) und dokumentiert, was konkret verbaut wurde (Ist). Dieser Bereich sichert die Datenqualität für den späteren Betrieb, ohne die operative Betriebsführung abzubilden. Insgesamt liegt der Schwerpunkt in der Planungs- und Bauphase. Volumenschätzung Das ohne Abrufverpflichtung ausgeschriebene Schätzvolumen der beiden zu vergabenden Rahmenverträge liegt bei ca. 80. Mio. EUR Lizenz-Volumen und zusätzlich ca. 5. Mio EUR Change-Volumen.

See documentation, anyw-cou, Germany

#Besonders auch geeignet für:selbst#

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

The source system does not support document syncing.

Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

No participants recorded for this notice.