Gemeinde Neuhof, Neubau Feuerwehr Rommerz, Architektenleistung
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Key information
Overview
Gemeinde Neuhof, Neubau Feuerwehr Rommerz, Architektenleistung
Fliedener Straße 9, Neuhof-Rommerz, 36119, Fulda, Germany
- Die Vergabeunterlagen sind einsehbar und stehen zum kostenlosen Download unter der gewählten Vergabeplattform des AG zur Verfügung. - Enthalten die Unterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so ist unverzüglich die Vergabestelle in Textform darauf hinzuweisen. - Beabsichtigt der Wirtschaftsteilnehmer zur Erfüllung der Leistung eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft zu bilden, ist das Formblatt 234 vorzulegen. - Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer zur Erfüllung der Leistung Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist das Formblatt 235 vorzulegen. - Als Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB/A wird neben der Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) auch vorläufig die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) bzw. für nationale Bieter die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) akzeptiert. - Die Verpflichtungserklärung zu Mindestentgelt und Tariftreue ist von nationalen Bietern vorzulegen. - Ggf. Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss: Gesamtschultnerisch haftend - Die Nachweise und Erklärungen zu den Eignungskriterien sind schriftlich einzureichen. - Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bieter werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird. - Datenschutzhinweis: Gem. DSGVO Art. 6 Abs. 1 b werden im Rahmen des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellte, auch Personenbezogene Informationen und Daten erfasst, organisiert, gespeichert, verwendet und gelöscht. Auftraggeber, Verfahrensbetreuer und weitere beteiligte Behörden verwenden diese Daten ausschließlich für dieses Verfahren und geben diese nicht an Dritte weiter. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens, des Förder- und Rechnungsprüfungsverfahrens und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht. - Hinweis: Mit Urteil vom 04.07.2019 hat der EuGH im Vertragsverletzungsverfahren um die HOAI abschließend entschieden, dass die in der HOAI festgelegten Mindest- u. Höchstsätze europarechtswidrig sind. Sofern im gegenständlichen VgV auf die HOAI (Fassung 2021) Bezug genommen wird, ergeht der Hinweis, dass die Honorartafeln zur Preisorientierung dienen. Es sind auch Angebote rechtlich zulässig, die außerhalb der bisherigen Mindest- u. Höchstsatzregelungen liegen.
Ausgangssituation Das bestehende Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Rommerz wurde im Jahr 1963, errichtet und in den Jahren, 1967, 1973, 1987, 2001 sowie 2016 erweitert. Trotz der vorgenommenen Anpassungen entspricht das Gebäude nicht mehr den heutigen funktionalen, technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen an ein modernes Feuerwehrhaus. Insbesondere bestehen Defizite hinsichtlich der Einsatzabläufe, der Schwarz-Weiß-Trennung, der Hygieneanforderungen, des Arbeitsschutzes, der Unfallverhütung sowie der energetischen Gebäudequalität. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten und des Alters der Bestandsgebäude kann eine wirtschaftliche und technisch sinnvolle Sanierung oder Erweiterung nicht umgesetzt werden. Daher ist ein Neubau erforderlich. Neubaukonzept In enger Abstimmung mit der Feuerwehr wurde ein zukunftsfähiges Raum- und Nutzungskonzept entwickelt. Der Neubau umfasst: • drei Fahrzeugstellplätze, • Lagerflächen für eine Logistikkomponente, • moderne Umkleide-, Sanitär- und Sozialbereiche, • eine zentrale Wäscherei und Kleiderkammer für das gesamte Gemeindegebiet, • ein Wehrführerbüro, • Schulungs- und Besprechungsräume, • Räumlichkeiten für die Kinder- und Jugendfeuerwehr. Mit dem Neubau werden sowohl die aktuellen Anforderungen als auch die langfristige Entwicklung der Feuerwehr berücksichtigt. Außenanlagen Im Zuge der Baumaßnahme werden die bestehenden Verkehrsflächen und Stellplätze neu geordnet. Durch die Errichtung des Neubaus sind Anpassungen der Erschließung sowie der inneren Verkehrsführung erforderlich. Darüber hinaus werden zusätzliche Stell- und Lagerflächen geschaffen. Bei der Planung wurde darauf geachtet, die zusätzliche Flächenversiegelung auf das notwendige Maß zu beschränken. Die Außenanlagen werden funktional und nachhaltig gestaltet. Besondere Rahmenbedingungen Die Umsetzung des Bauvorhabens erfolgt unter besonderen baulichen und betrieblichen Rahmenbedingungen. Während der gesamten Bauzeit muss die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr uneingeschränkt gewährleistet bleiben. Hierzu wird ein Teil des bestehenden Feuerwehrhauses zurückgebaut. Die bestehende Fahrzeughalle bleibt jedoch bis zur Fertigstellung des Neubaus erhalten, da das vorhandene Löschfahrzeug während der Bauphase zwingend in einer witterungs- und winterfesten Halle untergebracht werden muss. Alternative Unterbringungsmöglichkeiten konnten trotz eingehender Prüfung nicht gefunden werden. Der Neubau wird hinter dem bestehenden Gebäudeteil errichtet. Die während der Bauzeit erforderlichen Umkleide-, Sanitär- und Lagerräume werden in Containeranlagen auf dem Grundstück untergebracht. Technische Randbedingungen Das Baugrundstück wird durch vorhandene technische Infrastruktureinrichtungen geprägt, die während der Bauzeit und auch dauerhaft erhalten bleiben müssen. Hierzu zählen insbesondere: • eine bestehende Regenüberlaufleitung, • ein Trafohaus zur Stromversorgung des Ortsteils Rommerz. Diese Anlagen können nicht verlegt werden und sind bei Planung und Bauausführung zu berücksichtigen. Die vorhandenen Infrastrukturen beeinflussen die Anordnung des Neubaus, die Bauabläufe sowie die Erschließungsmaßnahmen maßgeblich. Darüber hinaus ist aufgrund der zu erwartenden unterschiedlichen Bodenverhältnisse und Festigkeitsklassen im Untergrund eine sorgfältig abgestimmte Gründungsplanung erforderlich. Bauabwicklung Die räumlich beengten Verhältnisse, die enge Verzahnung von Teilabriss und Neubau, die Aufrechterhaltung des Feuerwehrbetriebs sowie die Einbindung der bestehenden Infrastruktur stellen hohe Anforderungen an die Bauorganisation und Baustellenlogistik. Für die Ausführung der Gebäudehülle einschließlich der zugehörigen Erd-, Rohbau-, Abbruch-, Erschließungs- und Außenanlagenarbeiten ist daher eine koordinierte Umsetzung vorgesehen. Ziel ist die Sicherstellung eines geordneten Bauablaufs, einer hohen Termin- und Kostensicherheit sowie einer technisch abgestimmten Ausführung. Die Maßnahmen umfassen insbesondere: • Teilabbruch bestehender Gebäudeteile, • Entsorgung und Wiederverwertung von Abbruchmaterial, • Erd- und Gründungsarbeiten, • Rohbauarbeiten, • Herstellung der Gebäudehülle mit Fassaden, Fenstern, Türen und Toren, • Herstellung der Außenanlagen, • Anpassung und Herstellung der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur. Zielsetzung Mit dem Neubau des Feuerwehrhauses Rommerz entsteht ein modernes, funktionales und zukunftssicheres Feuerwehrgebäude, das den heutigen Anforderungen an Einsatzbereitschaft, Arbeitsschutz, Hygiene und Ausbildung gerecht wird. Gleichzeitig werden die betrieblichen Abläufe verbessert, die Infrastruktur für das gesamte Gemeindegebiet gestärkt und die langfristige Sicherstellung des Brandschutzes gewährleistet. Terminvorschau LPH 3+4: 12.02.-18.03.27 Genehmigungsverfahren: 18.03.-26.05.27 Leitdetails parallel zum Bauantrag: 18.03.-14.04.27 Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung: 14.04.-25.05.27 (LPH 5,6,7: 14.04.-22.08.27) LPH 8: ab 22.08.2027 bis zur Fertigstellung/Abnahme der Baumaßnahme LPH 9: nach Fertigstellung/Abnahme entsprechend den gesetzlichen bzw. vertraglich vorgesehenen Fristen
Fliedener Straße 9, Neuhof-Rommerz, 36119, Fulda, Germany
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