Generalplanerleistungen für den Ausbau der Strohgäubahn zwischen Korntal und Ditzingen-Heimerdingen

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regimevrs_gpVSVerband Region Stuttgart
28 days left
Estimated value—
Deadline28 days left5 Nov 2026, 12:00
Competition00 participants
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Key information

Identifier
Contract type
—
Deadline
5 Nov 2026, 12:00
CPV codes
71200000 - Architectural and related services71300000 - Engineering services71322500 - Engineering-design services for traffic installations
Status
UNKN
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
—
Publication date
5 Oct 2026, 13:12

Overview

Der Auftraggeber beabsichtigt, Generalplanerleistungen für den Ausbau der Strohgäubahn zwischen Korntal und Ditzingen-Heimerdingen zu vergeben. Der Auftragnehmer erbringt dabei zunächst als Generalplaner mit Steuerungsfunktion über alle Gewerke die Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI für die Leistungsbilder Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke (Objekt- und Tragwerksplanung), technische Ausrüstung und Landschaftspflegerischer Begleitplan sowie die für eine Genehmigungsplanung erforderlichen Gutachten in der für die Leistungsphase 2 notwendigen Tiefe. Planungsziel ist ein wirtschaftlicher, genehmigungsfähiger Zielzustand, der mit einem Vorplanungsheft nach DB Ril 809 einschließlich abgestimmter Vorzugsvariante als Grundlage für die anschließende Nutzen-Kosten-Untersuchung abzuschließen ist. Die Leistungen werden voraussichtlich wie folgt stufenweise beauftragt: Verbindlich beauftragt wird zunächst Stufe 1 (Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI - Grundlagenermittlung und Vorplanung). Die Beauftragung von Stufe 2 (Leistungsphasen 3 bis 7 nach HOAI) und Stufe 3 (Leistungsphasen 8 bis 9 nach HOAI) erfolgt durch gesonderten Abruf des Auftraggebers. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht. Der Abruf der Folgestufen wird insbesondere unter dem Vorbehalt der Projektfortführungsentscheidungen der zuständigen Gremien sowie der Sicherstellung der Finanzierung - insbesondere der Genehmigung der Fördermittel - stehen. Die Leistungen werden mit Fördermitteln des Landes kofinanziert.

Stuttgart, Stuttgart, Germany

Korntal-Münchingen, Ludwigsburg, Germany

Ditzingen-Heimerdingen, Ludwigsburg, Germany

#Bekanntmachungs-ID: CXP4YVCM2JU# Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in drei Stufen vorgehen: 1) Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags, 2) Überprüfung der Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft anhand der in der Bekanntmachung genannten Eignungsanforderungen, 3) Auswahl der Bewerber, die die Eignungskriterien am besten erfüllen. Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die drei bis fünf besten Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen. Bei Ermittlung des Rankings wird der Auftraggeber wie folgt vorgehen: Der Auftraggeber bewertet die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Fachkunde) der Bewerber. Maßgeblich sind die unter Ziffer 5.1.9 (Technische und berufliche Leistungsfähigkeit) genannten Angaben und Nachweise. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander. Dabei gilt: Je mehr und besser mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Die Vergleichbarkeit richtet sich nach den in Ziffer 5.1.9 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen) genannten Merkmalen/Besonderheiten. Von Vorteil ist dabei, wenn eine Referenz möglichst viele der genannten Merkmale/Besonderheiten umfasst. Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um Zuschlagskriterien. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer 5.1.11 genannte Website einzureichen. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der Vergabeplattform anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis sieben Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden. Enthalten die Verfahrensunterlagen oder die dem Bewerber zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, Fehler oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich nach Erkennen dieser über die Vergabeplattform darauf hinzuweisen.

Der Verband Region Stuttgart, Körperschaft des öffentlichen Rechts und Aufgabenträger für den S-Bahn-Verkehr und den regionalbedeutsamen Nahverkehr in der Region Stuttgart, vergibt im europaweiten Verfahren Planungsleistungen für die Einführung eines S-Bahn-Angebots auf der Strecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Ditzingen-Heimerdingen im Abschnitt zwischen dem Bahnhof Korntal und Heimerdingen. Projektziel: Grundlage ist ein Verkehrskonzept, nach dem die Strohgäubahn über die Panoramabahn bis Stuttgart-Vaihingen durchgebunden und die neue Linie im 30-Minuten-Takt zwischen Heimerdingen und Stuttgart-Vaihingen betrieben werden soll. Ziel der Planung ist die Erarbeitung eines Zielzustandes, der die im Leistungsbild beschriebenen Anforderungen sowie alle gesetzlichen und normativen Rahmenbedingungen erfüllt und zwingend dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit entspricht. Leistungsumfang: Der Auftragnehmer erbringt die Generalplanerleistung über alle Gewerke für die Leistungsbilder Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke (Objektplanung und Tragwerksplanung), technische Ausrüstung und Landschaftspflegerischer Begleitplan, ergänzend die für eine Genehmigungsplanung erforderlichen Gutachten. Er übernimmt die Steuerungsfunktion über alle Gewerke und über die vom Auftraggeber zusätzlich beauftragten Fachplaner hinweg und plant zusätzlich einen Teil der Fachgewerke selbst oder durch von ihm beauftragte Fachplaner. Die Koordination aller zu beplanenden Gewerke sowie der betroffenen Infrastrukturbetreiber und Leitungsbetreiber ist zusammenzuführen und in einer gesamthaften genehmigungsfähigen Planung darzustellen.

Stuttgart, Stuttgart, Germany

Korntal-Münchingen, Ludwigsburg, Germany

Ditzingen-Heimerdingen, Ludwigsburg, Germany

1. Das Vergabeverfahren wird vollständig elektronisch über die unter Ziffer 5.1.11 genannte Vergabeplattform abgewickelt. Sämtliche Kommunikation mit den Bewerbern verläuft ausschließlich über die Vergabeplattform. 2. Ausreichend ist die Abgabe des Teilnahmeantrages in Textform (§ 126b BGB) und deutscher Sprache über das in Ziffer 5.1.12 genannte Vergabeportal. Die Einreichung des Teilnahmeantrags in Schriftform, per Telefax oder E-Mail ist nicht zugelassen. Zur Formwahrung muss die Teilnahmeerklärung die Firma des Bewerbers / des bevollmächtigten Bewerbergemeinschaftsmitglieds ausweisen. Im Teilnahmeantrag muss neben dem Namen des Bewerbers (Unternehmen, Firma) auch der Name des Erklärenden (Name der Person, die den Teilnahmeantrag abgibt) angegeben werden. Eine Unterschrift oder Signatur ist nicht erforderlich. Mit dem Teilnahmeantrag ist für die Verfahrensdauer eine verantwortliche, deutschsprachige Ansprechperson nebst Kontaktdaten (Name, Anschrift, Tel., E-Mail) zu benennen. Der Teilnahmeantrag gilt auch ohne Unterschrift durch das Hochladen im Vergabeportal als verbindlich abgegeben, gleichwohl kann er mit einer Unterschrift versehen werden. 3. Bei Bewerbergemeinschaften (BG) sollen alle Mitglieder der BG jeweils die unter Ziffer 5.1.9 genannten Nachweise einreichen, soweit unter 5.1.9 nicht ausdrücklich Abweichendes vorgegeben ist. Die Bildung von BG ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von Angeboten durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Alle Mitglieder sind mit vollständigen Adressangaben zu nennen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen, der zur Entgegennahme von Zahlungen berechtigt ist. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer BG, sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist zu begründen, inwiefern sein Entschluss zur Beteiligung an der Bewerbergemeinschaft eine im Rahmen zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z.B. weil das jeweilige Mitglied zur Zeit der Bildung der Bewerbergemeinschaft überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrags verfügt oder aus anderen Gründen erst die Zusammenarbeit der Bewerbergemeinschaft das jeweilige Mitglied in die Lage versetzt, ein erfolgversprechendes Angebot abzugeben. 4. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt, sowie die erforderlichen Referenzen und/oder Nachweise einzureichen. 5. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beginnt das eigentliche Verhandlungsverfahren. Der Auftraggeber fordert die Bieter zur Abgabe eines ersten verbindlichen Angebots auf. Mit Abgabe ihres ersten Angebots dürfen die Bieter zusätzlich Anmerkungen, Hinweise und Optimierungsvorschläge zu den Vergabeunterlagen einreichen. Wenn Anmerkungen, Hinweise oder Optimierungsvorschläge eingehen, wird der Auftraggeber mit den Bietern ggfs. Erörterungs- und Verhandlungsgespräche führen. Der Auftraggeber teilt den Bietern nach Eingang der erstverbindlichen Angebote und ggf. Optimierungsvorschläge mit, ob er Erörterungs- und Verhandlungsgespräche führen wird. Der Auftraggeber behält sich im Übrigen vor, Angebotspräsentationen durchzuführen. Der Auftraggeber teilt den Bietern frühzeitig mit, ob und wann die Präsentationen stattfinden sollen. 6. Das erste Angebot ist bereits verbindlich. Das Angebot muss den Mindestanforderungen der Vergabeunterlagen entsprechen. Der Auftraggeber behält sich nach § 17 Abs. 11 VgV vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen auf das erste Angebot zu erteilen. Sollte der Auftraggeber den Zuschlag nicht auf das erste Angebot erteilen, wird das Vergabeverfahren fortgeführt: Der Auftraggeber wird in diesem Fall mit den Bietern über deren erste Angebote verhandeln. Auf Grundlage der Ergebnisse der ggf. stattfindenden Verhandlungsgespräche wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen unter Beachtung der vergaberechtlichen Grundsätze ggf. überarbeiten und präzisieren. Anschließend müssen die Bieter ihre letztverbindlichen Angebote abgeben. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Aufklärungsgespräche oder Verhandlungen mit den Bietern zu führen, sofern er nach Eingang der letztverbindlichen Angebote den Eindruck erlangt, dass dies für einen transparenten Wettbewerb und ein effizientes Verfahren erforderlich ist. 7. Beabsichtigt ein Bieter bereits bei Angebotsabgabe, für wesentliche Hauptleistungen Drittunternehmen vorzusehen, so ist das Drittunternehmen im Angebot zu benennen und Art und Umfang der für den Dritten vorgesehenen Leistungen zu bezeichnen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind für die Drittunternehmen die in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen. Der Auftraggeber kann dieses Verlangen auf bestimmte Nachweise, Erklärungen und Angaben sowie auf einzelne Drittunternehmen beschränken. 8. Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen, dass er auf der unter Ziffer 5.1.12 genannten Website einen Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung stellt. Da der Auftraggeber ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist es, die Anforderungen an die Leistung und den Vertrag mit den Bietern gemeinsam zu konkretisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen deshalb noch nicht alle Unterlagen fest. Einzelheiten enthält die Teilnahmebroschüre. 9. Die Bewerber nutzen für ihren Teilnahmeantrag möglichst die Vordrucke, die ihnen über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt werden. 10. Der Auftraggeber darf die Vergabe nach Maßgabe des § 63 VgV aufheben. Auftraggeber und Bieter tragen für diesen Fall die ihnen im Rahmen des Vergabeverfahrens jeweils entstandenen Kosten. Der Auftraggeber behält sich insbesondere vor, das Verfahren ganz oder teilweise aufzuheben, wenn (a) die notwendigen Gremienentscheidungen nicht vorliegen oder (b) keines der Angebote einen Preis ausweist, der den zuvor von dem Auftraggeber in Zusammenarbeit mit externen Gutachtern bestimmten Aufhebungswert unterschreitet. Für den Fall der Aufhebung sind, soweit rechtlich zulässig, Schadensersatzansprüche der Bewerber/Bieter ausgeschlossen. 11. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass neben dem Auftraggeber zur Vorbereitung und Unterstützung im Vergabeverfahren betraute Berater über Inhalte der Rückfragen, Rügen, Teilnahmeanträge, Optimierungsvorschläge und Angebote in Kenntnis gesetzt werden können. Der Auftraggeber hat diese Dritten jedoch zur Geheimhaltung verpflichtet.

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

No participants recorded for this notice.