Sanierung Stadthaus Grafenstraße - Hauptmaßnahme Schadstoffsanierung
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Key information
Overview
Das Stadthaus in der Grafenstraße 30 in Darmstadt ist ein viergeschossiges Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1958 mit einer Bruttogrundfläche von ca. 6.430 m². Bis zum Jahr 2022 wurde das Gebäude durch das Bürger- und Ordnungsamt genutzt. Nach dem Auszug der bisherigen Nutzer ist eine umfassende Sanierung und Umnutzung vorgesehen. Das Gebäude ist gemäß § 2 Abs. 1 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes als Kulturdenkmal eingestuft. Der Denkmalschutz umfasst das gesamte Gebäude einschließlich des äußeren Erscheinungsbildes, der inneren Struktur und Ausstattung. Die Sanierung erfolgt daher unter besonderer Berücksichtigung der denkmalrechtlichen Anforderungen und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Die künftige Nutzung umfasst Ausstellungs- und Büroflächen im Erdgeschoss für den Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Hessen, Büronutzungen der Finanzverwaltung in den Obergeschossen sowie Räumlichkeiten des Kulturamtes im Dachgeschoss. Der derzeit im Untergeschoss befindliche zentrale IT-Knoten der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird im Zuge der Sanierung in die im Außenbereich vorhandenen Gebäude verlegt. Zur Vorbereitung der Maßnahme liegen ein orientierendes Schadstoffgutachten sowie eine restauratorische Voruntersuchung vor. Gegenstand der Ausschreibung sind die im Zuge der Sanierung erforderlichen Schadstoffsanierungs- und Entsorgungsleistungen unter besonderer Berücksichtigung der denkmalgeschützten Bausubstanz. Eckdaten • Adresse: Grafenstraße 30, 64283 Darmstadt • Flurstück: 725/9 • Grundstück: ca. 2.900 m² • BGF des bestehenden Gebäudes: ca. 6.430 m²
Grafenstraße, Darmstadt, 64285, Darmstadt, Germany
Zusätzliche Informationen Mit dem Angebot einzureichen sind: 1. Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A, §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen. Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzel-nachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. 2. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen („Verpflichtungserklärung (HVTG)“) 3. Eigenerklärung zu Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der aktuellen Fassung („Erklärung_RUS_Sanktionen“). 4. Bietergemeinschaften Bietergemeinschaften sind zugelassen und werden wie Einzelbieter behandelt, § 6 Abs. 2 Nr. 2 EU VOB/A. Einer Bietergemeinschaft können maximal drei Wirtschaftsteilnehmer angehören. Sofern Bietergemeinschaften in den Vergabeunterlagen nicht ausdrücklich genannt werden, sind unter dem Begriff Bieter auch Bietergemeinschaften zu verstehen. Die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften aus zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bietern/Bietergemeinschaften führt in jedem Fall zwingend zum Angebotsausschluss. 5. Nachforderung fehlender/fehlerhafter Erklärungen/Nachweise: Die Auftraggeberin behält es sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen nachzufordern, § 16a Abs. 1 EU VOB/A. 6. Eignungsleihe: Für den Fall, dass Bieter zum Nachweis der eigenen Eignung auf die Ressourcen/Mittel von dritten Unternehmen verweisen, ist das Formblatt "Verzeichnis der Leistungen / Kapazitäten anderer Unternehmen" und/oder "Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen" zu verwenden. 7. Bieterfragen dürfen bis 10 Kalendertage vor Angebotsfrist über das Kommunikationstool der Vergabeplattform gestellt werden. Die Auftraggeberin behält sich vor, später eingehende Nachrichten nicht zu beantworten. Die Auftraggeberin empfiehlt dringend, die Angebote mit angemessenem zeitlichen Vorlauf hochzuladen und eventuelle Restriktionen durch die bietereigene IT-Infrastruktur (Kapazität des zur Verwendung vorgesehenen Internetanschlusses, Firewalls, etc.) vorab zu prüfen. Auftragsbedingungen: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 ff. GWB i.V.m § 6e EU VOB/A und Erklärung zur Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) 833/2014 in der jeweils geltenden Fassung und die Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes, insbesondere § 22 LKSG, und HVTG.
Bauabschnitt 1: Schadstoffsanierung: Demontage Bodenbeläge inkl. asbesthaltigen Kleber und Ausgleichsmasse (3.400 m²), Demontage Asbestzementlüftungskanäle in Schächten (3 Stk), Demontage Flansche mit asbesthaltigen Dichtungen (80 Stk), Demontage Schieber mit asbesthaltigen Stopfbuchspackungen (30 Stk), Demontage Gliederheizkörper mit asbesthaltigen Dichtungen (291 Stk), Entfernen Tapete an Decken und Wänden( 4.400 m² & 9.300 m²), Demontage asbesthaltige Spachtelmasse/ Putz an Wänden, Decken und Türanschlüssen (1.700 m², 940 m², 35 m²), Demontage Rohre inkl. KMF-Isolierung (340 m), Demontage Lüftungsanlage inkl. Lüftungskanäle mit KMF-Isolierung (70 m²), Demontage Gipskartonwände mit KMF-Dämmung (520 m²), Entschichten Treppengeländer & Geländer mit PCB- und schwermetallhaltigen Farbanstrich (9 Stk), Demontage Heizungsrohre mit schwermetallhaltigen Farbanstrich (1.200 m) Bauabschnitt 2: Schadstoffsanierung: Demontage Bodenbeläge inkl. asbesthaltigen Kleber und Ausgleichsmasse (350 m²), Entfernen Tapete an Decken und Wänden( 350 m² & 550m²), Demontage Rasterdeckenplatten aus gepressten KMF (80 m²), Demontage Gipskartonwände mit KMF-Dämmung (150 m²), Demontage Kabelschutzrohre mit PAK-haltiger Pappe (2.000 m), Demontage PAK-haltige Kabelschutzummantelung aus Gewebe (1.000 m) Bauabschnitt 3: Schadstoffsanierung: Demontage asbesthaltigen Kitt in Fensterflügel und Flurtüren in externen Schwarzbereich (87 Stk & 20 Stk), Demontage Dachaufbau mit asbesthaltiger Dachbahn und PAK-haltige Korkschrot-Dämmung (35 m²), Demontage Gussrohre mit PAK-haltigen Farbanstrich (70 m) • 1. Bauabschnitt: 18.01.2027 bis 09.07.2027 • 2. Bauabschnitt: 11.04.2028 bis 12.07.2028 • 3. Bauabschnitt: 28.11.2028 bis 06.03.2029
Grafenstraße, Darmstadt, 64285, Darmstadt, Germany
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