Bundesstadt Bonn, Umzug aller Bestände von Stadtarchiv und Stadthistorischer Bibliothek Bonn
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Key information
Overview
1. Gegenstand der Leistung Die Stadt Bonn beabsichtigt, alle Bestände von Stadtarchiv und Stadthistorischer Bibliothek Bonn an einen neuen Standort umzuziehen. Der Umzug erfolgt innerhalb des Stadtgebietes der Stadt Bonn. Gegenstand des Auftrags ist die Konzeptionierung, Planung und Durchführung des Archiv- und Bibliotheksgutsumzugs. Der Auftragnehmer erbringt alle erforderlichen Leistungen zur Durchführung des Ausräumens, Verpackens der Bestände von Stadtarchiv und Stadthistorischer Bibliothek sowie für den Transport und die Einbringung des Archiv- und Bibliotheksguts in das neue Gebäude. Der Umzug erfolgt zwingend nach dem Prinzip "Regalboden zu Regalboden", um die logische Ordnung der Archiv- und Bibliotheksbestände lückenlos beizubehalten. Hinweis: Die Demontage, der Transport oder der Ab- und Aufbau von Regaltechnik und Mobiliar sind ausdrücklich nicht Bestandteil dieser Ausschreibung; diese verbleiben am alten Standort. 2. Voraussichtlicher Leistungszeitraum Der Gesamtauftrag gliedert sich in zwei aufeinanderfolgende Phasen und soll im Zeitraum von voraussichtlich Ende April (geplant ist der 26.04.2027) bis Ende Oktober 2027 (geplant ist der 29.10.2027) durchgeführt werden: Phase 1 (Konzeptphase): Erstellung des detaillierten Umzugskonzepts nach Zuschlagserteilung, voraussichtlich von Ende April 2027 (geplant ist der 26.04.2027) bis Mitte Mai 2027 (geplant ist der 18.05.2027) . Phase 2 (Physischer Umzug): Durchführung des eigentlichen Archiv- und Bibliotheksumzugs im Anschluss an die Konzeptphase, voraussichtlich von Mitte Juni 2027 (geplant ist der 14.06.2027) bis Ende Oktober 2027 (geplant ist der 29.10.2027). 3. Umfang der Bestände Insgesamt werden etwa 21,5 Regalkilometer Bestand umgezogen, davon etwa 17 Regalkilometer Archivbestände und etwa 4,5 Regalkilometer Bibliotheksbestände. Die Archivbestände sind zu etwa 80 Prozent in Archivkartons verpackt, weniger als 20 Prozent sind unverpackte Aktenordner. Die Bibliotheksbestände sind zu etwa 10 Prozent in Archivkartons verpackt. . 4. Verfahrensbeschreibung Die Leistung wird im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens als nicht-offenes Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (§ 14 Abs. 2 i. V. m. § 16 VgV) durchgeführt. Das Verfahren ist zweistufig gegliedert: Stufe 1 (Teilnahmewettbewerb): In dieser aktuellen Phase wird ein öffentlicher Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Die Vergabestelle prüft anhand der eingereichten Unterlagen die Eignung der Bewerber. Stufe 2 (Angebotsphase): Im anschließenden nicht-offenen Verfahren werden die geeigneten Unternehmen zur Angebotsabgabe inkl. Einreichung eines Vorkonzeptes aufgefordert. Die Wirtschaftlichkeitswertung erfolgt anhand der Zuschlagskriterien "Vorkonzeptqualität" (Gewichtung: 70 %) und "Preis" (Gewichtung: 30 %). Die Vorkonzeptqualität wird anhand einer 6-stufigen Notenskala (0 bis 5 Punkte) bewertet. Die Preisbewertung erfolgt über eine lineare Interpolation (Mindestwertmethode), bei der das niedrigste wertbare Angebot 5 Punkte und Angebote ab dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises 0 Punkte erhalten. Unbedingte Preisnachlässe werden berücksichtigt, Skonti nicht. Bei Punktgleichheit entscheidet die höhere Punktzahl im Kriterium Vorkonzept. Wichtiger Hinweis zur Transparenz: Die detaillierte Wertungsmatrix, die mathematische Preisberechnungsformel (inkl. der Kappungsgrenze zur Vermeidung negativer Punktwerte) sowie die Regelungen zu Nachlässen und Punktgleichheit sind vollständig und ausführlich im beigefügten Dokument "Bewertungsschema Stufe 2, Angebotsphase.pdf" (siehe Vergabeunterlagen dieser Stufe 1) dargestellt. Die Erstellung des in der zweiten Stufe des Verfahrens (Angebotsphase) geforderten Vorkonzeptes (das später, im Fall eines erfolgten Zuschlags, in der Leistungsphase 1 in Abstimmung mit dem Auftraggeber-Umzugsleitung finalisiert wird) setzt zwingend eine vorherige Besichtigung der örtlichen Gegebenheiten an den betroffenen Standorten voraus. Eine entsprechende Objektbesichtigung wird für die in Stufe 2 ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter verpflichtend vorgeschrieben. Die genauen Termine, organisatorischen Rahmenbedingungen und Sicherheitsvorgaben für die Besichtigung werden mit den Angebotsunterlagen in Stufe 2 bekannt gegeben. Bei der Festlegung der dortigen Angebotsfrist wird die Vergabestelle die Pflicht zur vorherigen Objektbesichtigung im Sinne des § 20 Abs.2 VgV angemessen berücksichtigen, sodass allen Bietern auch nach den Besichtigungsterminen ausreichend Zeit zur Erstellung des Vorkonzeptes und zur Angebotskalkulation verbleibt. Zur aktuellen Stufe 1 (Öffentlicher Teilnahmewettbewerb): Für die Teilnahme am Vergabeverfahren und den Nachweis Ihrer Eignung sind die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Nachweise vollständig einzureichen. Bitte nutzen Sie hierfür die in der Vergabeplattform bereitgestellten Formblätter, soweit zugeordnet. Die Prüfung und Wertung Ihrer Eignung erfolgt ausschließlich anhand dieser festgelegten Kriterien und einzureichenden Unterlagen. Eine detaillierte Leistungsbeschreibung sowie die vollständigen Auftragsunterlagen werden ausschließlich den qualifizierten Unternehmen im Rahmen der Stufe 2 (Angebotsphase) über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt.
#Bekanntmachungs-ID: CXTSYYDYTWGQ1TMS# Mehrfachbewerbungen werden ausgeschlossen. a) Bei Antragsübermittlung in Textform ist der Bieter und die zur Vertretung des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen; falls vorgegeben, ist der Teilnahmeantrag mit der geforderten Signatur zu versehen. Zur Abgabe des Teilnahmeantrags ist eine kostenlose Registrierung erforderlich. Der Teilnahmeantrag ist zusammen mit den Anlagen bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist mit dem Bietertool über die Vergabeplattform www.vmp-rheinland.de an das Referat Vergabedienste zu übermitteln. b) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist, nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß §75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen. Sämtliche Vergabeunterlagen stellen wir ausschließlich über das Portal Vergabemarktplatz Rheinland kostenlos zur Verfügung, eine postalische oder elektronische Versendung erfolgt nicht. Bieterfragen werden unter Wahrung der Anonymität des Fragestellers über den Kommunikationsbereich des Verfahrens im o.g. Portal für alle Teilnehmer beantwortet. Bieterfragen sind ausschließlich über diesen Kommunikationsweg einzureichen. Ausführliche Informationen sowie Anleitungen zum Vergabemarktplatz und zur Elektronischen Angebotsabgabe über das Bietertool finden Sie im Service Support Center von Cosinex unter https://support.cosinex.de/ Weitere hilfreiche Informationen zur Abgabe eines elektronischen Angebotes können Sie zudem aus dem gleichnamigen Dokument in den Vergabeunterlagen entnehmen.