Nicht offener freiraumplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb für die Gestaltung der Daueranlagen - Stadt Schrobenhausen | Landesgartenschau 2031
Keep momentum on this opportunity
Save it on this device now. Create an account when you are ready to track deadlines, notes, and teamwork.
- Save and reuse search filters
- Track opportunities as pursuits
- Get notified when new notices match
Keep this notice in a shortlist so you can return to it without starting a bid.
Keep notes, monitor deadlines and collaborate with your team. This does not submit a bid or contact the buyer.
Key information
Overview
Die Stadt Schrobenhausen beabsichtigt im Jahr 2031 eine Landesgartenschau ausrichten. Schrobenhausen liegt in einem landwirtschaftlich geprägten Umland im Städtedreieck München-Augsburg-Ingolstadt, am Zusammenfluss von Paar und Weilach. Die denkmalgeschützte Altstadt wurde in den letzten Jahren saniert und zu einem attraktiven Zentrum umgebaut. Der historische Stadtwall soll als zentrumsnahe Erholungsfläche aufgewertet werden. In Zukunft sollen die östlich angrenzende Auenlandschaft und die Wasserläufe mehr Bedeutung erfahren, damit neue öffentlich nutzbare Grünflächen im Stadtgebiet entstehen und bestehende Flächen aufgewertet werden. Ziel ist es, eine ökologisch orientierte Entwicklung der Stadt Schrobenhausen durch die Einbindung der Flussläufe ins Stadtbild sowie neue Räum für Veranstaltungen und Begegnungen für kulturelle und sportliche Betätigungen zu schaffen. Dabei sind die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen entlang von Paar und Weilach gestalterisch in die Daueranlagen der Landesgartenschau zu integrieren. Die Landesgartenschau bietet für Schrobenhausen eine große Chance städtebauliche Defizite abzubauen und freiraumplanerische Qualitäten zu entwickeln. Die Neugestaltung der Daueranlagen soll nicht nur während einer Landesgartenschau, sondern auch darüber hinaus ein attraktiver Anziehungspunkt für Touristen werden. Es soll für die Landesgartenschau 2031 ein „robuster Rahmen“ geschaffen werden, in den ein Ausstellungskonzept integriert werden kann. Das Wettbewerbsgebiet umfasst einen Realisierungsteil von ca.14,7 ha sowie einen Ideenteil von ca. 9,8 ha ohne hochbauliche Aufgabenstellung; die Brücken sind lediglich als Standorte zu verorten.
Der Durchführung dieses Wettbewerbs liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2013 vom 31.01.2013 in Verbindung mit dem Einführungserlass vom 28.02.2013 zugrunde. Die Anwendung und Anerkennung der RPW 2013 ist für Ausloberin und Teilnehmende sowie alle übrigen Beteiligten verbindlich, soweit diese Auslobung nicht ausdrücklich davon abweicht. Im Anwendungsbereich der VgV, die als Grundlage der Vergabe gilt, wird die Ausloberin nach § 14(4) Nr.8 VgV ein Verhandlungsverfahren durchführen. Die Auslobung wurde mit der Architektenkammer Bayern abgestimmt und ist unter der Nummer 2025-OBY-01 registriert. Die Auslobung wurde nach §3 Abs.1 und 2 RPW 2013 ordnungsgemäß bekannt gemacht. Das Verfahren wird als anonymer, nichtoffener freiraumplanerischer Realisierungs- und Ideenwettbewerb durchgeführt. Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirt-schaftsraumes EWR sowie Staaten der Vertragspartner des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Die Wettbewerbssprache ist deutsch. Alle Beschreibungen sowie die Vermaßung der Pläne werden in deutscher Sprache und in deutschen Maßeinheiten gefordert. Die deutschen DIN-Normen und Regelwerke sind einzuhalten. Dies gilt auch für eine weitere Beauftragung. Teilnahmehindernisse sind in § 4 Abs. 2 RPW beschrieben. Ebenfalls kann eine Mehrfachbewerbung von natürlichen oder juristischen Personen oder von Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften zum Ausschluss der Beteiligten führen.