Erweiterung der bestehenden (Net)Backup-Infrastruktur für die Evangelische Klinikum Westerwald gGmbH

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regimedsh_04-2026EGEvangelisches Klinikum Westerwald gGmbH
Estimated value—
DeadlineExpired14 Sept 2026, 10:00
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Identifier
Contract type
—
Deadline
14 Sept 2026, 10:00
CPV codes
48000000 - Software package and information systems30233000 - Media storage and reader devices48517000 - IT software package48620000 - Operating systems48732000 - Data security software package
Status
UNKN
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
—
Publication date
25 Aug 2026, 14:49

Overview

Im Zuge der Übernahme des Krankenhausstandortes Hachenburg durch das Evangelische Klinikum Westerwald ergeben sich zusätzliche Anforderungen an die bestehende IT-Infrastruktur sowie an die zentral bereitgestellten IT-Services. Der Standort Hachenburg ist organisatorisch und technisch in die bestehende IT-Landschaft des Auftraggebers zu integrieren. Hierzu müssen bestehende Infrastrukturkomponenten, Systeme und Lizenzen bedarfsgerecht erweitert werden, um einen sicheren, stabilen und einheitlich administrierbaren IT-Betrieb am übernommenen Standort zu ermöglichen. Konkret führt die Übernahme des Krankenhausstandortes Hachenburg zu einem zusätzlichen Bedarf an Infrastrukturkomponenten und Softwarelizenzen in mehreren zentralen Bereichen der IT. Die bestehende IT-Umgebung des Auftraggebers muss entsprechend erweitert werden, damit die zusätzlichen Systeme, Endanwender und Anwendungen des Standortes Hachenburg vollständig in die bestehenden zentralen Betriebs-, Sicherheits-, Backup- und Administrationsstrukturen integriert werden können. Im Bereich der Datensicherung bestehen bereits zentrale Backup-Infrastrukturen auf Basis von NetBackup und Veeam. Durch die Integration des Standortes Hachenburg steigt der Umfang der zu sichernden Systeme, Anwendungen und Datenbestände. Für die Arbeitsplatzversorgung verfügt der Standort Hachenburg bereits über eine bestehende Thin-Client-Infrastruktur. Diese vorhandenen Thin Clients bilden den bestehenden technischen und funktionalen Standard für die Arbeitsplatzumgebung. Im Zuge der Integration entsteht darüber hinaus ein zusätzlicher Bedarf an Arbeitsplatzsystemen, sodass die bestehende Thin-Client-Infrastruktur durch weitere Geräte ergänzt werden muss. Durch die zusätzliche Anzahl an Endgeräten und Servern entsteht zudem ein erhöhter Bedarf an IT-Sicherheitslizenzen. Die bestehenden Sophos-Lizenzen müssen entsprechend erweitert werden, damit die zusätzlich in die zentrale IT-Umgebung aufzunehmenden Systeme in die vorhandene Sicherheitsinfrastruktur integriert und nach den bestehenden Sicherheitsstandards geschützt und zentral verwaltet werden können. Auch die bestehende Citrix-Infrastruktur ist von der Standortintegration betroffen. Durch die zusätzlichen Endanwender und Arbeitsplatzsysteme des Standortes Hachenburg entsteht ein zusätzlicher Lizenzbedarf. Die bestehende Citrix-Lizenzierung muss daher erweitert werden, um den erforderlichen Zugriff auf die zentral bereitgestellten Anwendungen und Desktops auch für die zusätzlichen Benutzer und Arbeitsplätze sicherstellen zu können. Darüber hinaus entstehen im Rahmen der technischen Integration zusätzliche Anforderungen an die Microsoft Windows Server Lizenzierung. Die für den zukünftigen Betrieb des Standortes erforderlichen Serverressourcen müssen entsprechend lizenziert werden, um einen rechtskonformen und dauerhaft betreibbaren Betrieb der erweiterten Serverumgebung sicherzustellen.

Hachenburger Straße 16, Dierdorf, 56269, Neuwied, Germany

#Bekanntmachungs-ID: CXP4YMGM7G0# 1. Die Vergabeunterlagen (inkl. Vordrucke und Formulare) können unter der in dieser Bekanntmachung genannten Internetadresse abgerufen werden. Die Verwendung der Vordrucke und Formulare ist verbindlich. Sofern im Laufe des Vergabeverfahrens weitere Informationen oder Präzisierungen seitens des Evangelischen Klinikums Westerwald erforderlich werden sollten, werden diese Zusatzinformationen ebenfalls unter der dort genannten Internetadresse veröffentlicht. Die Bieter müssen daher regelmäßig prüfen, ob unter der dort genannten Internetadresse weitere Informationen veröffentlicht wurden. Eine Registrierung bei der Vergabeplattform erleichtert den Zugang und die Information zu den Bieterinformationen. 2. Fragen zu den Anforderungen dieser Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen sollen umgehend, jedoch spätestens bis zum auf der Vergabeplattform hinterlegten Datum an das Evangelische Klinikum Westerwald über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform gerichtet werden. Das Evangelische Klinikum Westerwald behält sich vor, später eingehende Fragen nicht zu beantworten. 3. Angebote sind elektronisch an die in dieser Bekanntmachung benannte Stelle über die Vergabeplattform zu übermitteln. Bis zum Ablauf der Angebotsfrist sind die Angebote verschlüsselt, so dass das Evangelische Klinikum Westerwald keinen Zugriff auf sie hat. Dem Bieter steht es jedoch frei, sein Angebot bis zum Ablauf der Frist zu bearbeiten und neu hochzuladen. 4. Fremdsprachige Bescheinigungen oder Erklärungen sind in der Regel nur zu berücksichtigen, wenn sie mit Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt worden sind. Das Evangelische Klinikum Westerwald kann Ausnahmen zulassen. Technische Dokumente und Zertifizierungen dürfen grundsätzlich in englischer Sprache vorgelegt werden. 5. Das Evangelische Klinikum Westerwald behält sich vor, das Verfahren aus sachlichen Gründen, z. B. mangels Wirtschaftlichkeit, aufzuheben. Ersatzansprüche der Bieter sind - soweit rechtlich zulässig - ausgeschlossen. Mit dem Herunterladen der Vergabeunterlagen stimmt der Bieter dem zu. 6. Durch die Abgabe eines Angebots verpflichtet sich der Bieter, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb auch ansonsten zu wahren; dies gilt auch im Hinblick auf das jeweilige Angebot. Das Evangelische Klinikum Westerwald seinerseits wird Unterlagen der Bieter nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden.

Ziel der Ausschreibung ist die bedarfsgerechte Erweiterung der bestehenden IT-Infrastruktur im Zusammenhang mit der Übernahme des Krankenhausstandortes Hachenburg. Durch die Beschaffung zusätzlicher bzw. zu erweiternder NetBackup-Komponenten, Veeam-Lizenzen, Sophos-Lizenzen, Citrix-Lizenzen, Thin Clients sowie Microsoft Windows Server Lizenzen sollen die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um den übernommenen Standort sicher, stabil, performant und lizenzkonform in die bestehende IT-Betriebsumgebung einzubinden. Ein wesentliches Ziel ist die Erweiterung der vorhandenen NetBackup-Infrastruktur, um die zusätzlichen Systeme, Anwendungen und Datenbestände des Krankenhausstandortes Hachenburg zuverlässig in die zentrale Datensicherungs- und Wiederherstellungsstrategie integrieren zu können. Hierdurch sollen die Verfügbarkeit der IT-Systeme, die Wiederherstellbarkeit kritischer Daten sowie die Betriebssicherheit im Falle von Störungen, Ausfällen oder Datenverlusten nachhaltig gewährleistet werden. Die Beschaffung umfasst - die Erweiterung der bereits vorhandenen Veeam-Infrastruktur - die Erweiterung der bereits am Standort vorhandenen Thin-Client-Arbeitsplatzinfrastruktur - die Erweiterung der bestehenden Sophos-Lizenzierung - die Erweiterung der bestehenden Citrix-Lizenzierung - die Beschaffung von Microsoft Windows Server Lizenzen Die Festlegung auf eine Erweiterung der bestehenden Veeam-Lizenzierung ist gegenüber einem zusätzlichen Backup-System aus technischer Sicht gerechtfertigt , da nur eine Erweiterung der bereits produktiv eingesetzten Veeam-Infrastruktur eine nahtlose Einbindung zusätzlicher Systeme in die bestehenden, hierauf abgestimmten Backup- und Restore-Prozesse gewährleistet, ohne inkompatible Parallelstrukturen zu schaffen Nur durch die Beschaffung weiterer einheitlicher ThinClients-Software kann die bestehende Infrastruktur standardisiert und einheitlich betrieben werden. Nur mit der vorhandenen Umgebung kompatible ThinClients können ohne Neuimplementierung in die bestehenden zentralen Management-, Sicherheits- und Konfigurationsmechanismen sowie Arbeitsplatzkonzepte eingebunden werden; ein Wechsel auf eine andere Endgeräteplattform würde Kompatibilitätsprüfungen, Anpassungen an zentrale Anwendungen und zusätzliche Migrationsrisiken auslösen. Die Erweiterung der bestehenden Sophos-Lizenzierung ist technisch zwingend erforderlich, da nur eine Erweiterung der bereits implementierten Sophos-Sicherheitsarchitektur eine einheitliche Einbindung zusätzlicher Systeme in die bestehenden Endpoint-, XDR-/MDR- und zentralen Überwachungs- und Alarmierungsprozesse ohne Sicherheitslücken ermöglicht. Die Erweiterung der bestehenden Citrix-Lizenzierung ist technisch zwingend erforderlich, da nur eine Erweiterung der etablierten Citrix-Infrastruktur zusätzliche Arbeitsplätze ohne Bruch der bestehenden homogenen Sicherheits- und Zugriffsarchitektur und ohne Validierungs- und Anpassungsaufwand für bestehende Anwendungen einbinden kann; eine parallele Virtual-Desktop-Plattform würde zusätzliche Schnittstellen und unterschiedliche Sicherheitsstandards mit entsprechendem Betriebsrisiko verursachen. Aufgrund einer besonderen Dringlichkeit müssen die unter Ziff. 6 und Ziff. 7 des Leistungsverzeichnisses genannten Lizenzen innerhalb von 2 Tagen nach Erteilung des Zuschlags geliefert werden. Im Übrigen gelten die in Reiter 4 "Lieferfristen" des Leistungsverzeichnisses genannten Lieferfristen. Nähere Einzelheiten zum Gegenstand der Leistungen zur Erweiterung der (Net)Backup-Infrastruktur enthalten die Vergabeunterlagen, insbesondere das Leistungsverzeichnis.

Hachenburger Straße 16, Dierdorf, 56269, Neuwied, Germany

Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben.

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

The source system does not support document syncing.

Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

No participants recorded for this notice.