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Key information
Overview
Planungsleistungen für die Freianlagenplanung – gemäß HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 2
Ulm, Germany
(1) Die Vergabe erfolgt auf Basis der VgV sowie der Richtlinie 2014/24/EU. (2) Das Verfahren ist zweistufig: In Stufe 1 erfolgt ein Teilnahmewettbewerb, in Stufe 2 die Aufforderung zur Abgabe eines Honorarangebots. (3) Die Zahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots (Stufe 2) aufgefordert werden, wird auf fünf (5) begrenzt. Die Auswahl erfolgt anhand der in der Verfahrensbeschreibung aufgeführten Bewertungsmatrix. Maßgeblich sind die erreichten Punkte aus der Auswertung der Teilnahmeanträge. Im Fall einer Punktgleichheit auf dem fünften Rang wird unter den gleich bewerteten Bewerbern das Los gezogen (§ 75 Abs. 6 VgV). (4) Eine Vergütung für die Erstellung der Teilnahmeanträge und Angebote ist nicht vorgesehen. (5) Die Vergabeunterlagen stehen uneingeschränkt, gebührenfrei und vollständig auf der Plattform der Deutschen eVergabe zur Verfügung. (6) Die gesamte Kommunikation erfolgt über diese Plattform. (7) Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich elektronisch als durchsuchbare, textbasierte PDF-Dateien einzureichen. Reine Bildscans ohne Texterkennung (OCR) sowie Dateien mit Kopier- oder Bearbeitungsschutz sind unzulässig. Gegebenenfalls kann ergänzend eine editierbare Datei (z. B. Word) verlangt werden. Bewerbungen, die diese Vorgaben nicht erfüllen, können ausgeschlossen werden.
Die Handwerkskammer Ulm beabsichtigt, ihre Bildungsakademie am Standort Köllestraße 55 in 89077 Ulm umfassend zu modernisieren und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Das Gesamtvorhaben umfasst den teilweisen Abbruch bestehender Gebäude, die Modernisierung von Bestandsgebäuden sowie die Errichtung eines Neubaus. Ziel ist die Schaffung eines modernen Bildungsstandortes für die berufliche Aus- und Weiterbildung, der den zukünftigen Anforderungen des Handwerks in funktionaler, gestalterischer und wirtschaftlicher Hinsicht gerecht wird. Grundlage der weiteren Planung ist die Projektskizze des Architekturbüros Wolf Planung, Heidenheim, das im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit den Leistungen der Objektplanung Gebäude beauftragt wurde. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI 2021. Die Freianlagen bilden einen wesentlichen Bestandteil des Gesamtkonzepts und sollen sowohl die funktionalen Anforderungen des Campus als auch eine hohe Aufenthalts- und Gestaltungsqualität erfüllen. Besondere Bedeutung kommt dabei der Entwicklung eines schlüssigen Freiraumkonzepts zu. Hierzu gehören insbesondere: • die funktionale und gestalterische Einbindung des Neubaus in den Gebäudebestand, • die Neuordnung der inneren Erschließung für Fußgänger-, Fahrrad-, Liefer- und Individualverkehr, • die Planung attraktiver Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche, • die barrierefreie Gestaltung sämtlicher Außenanlagen, • die Berücksichtigung klimaresilienter und nachhaltiger Freiraumlösungen (z. B. Regenwassermanagement, Entsiegelung, Begrünung und Erhalt wertvoller Vegetationsstrukturen), • die Planung und Umsetzung der Maßnahmen unter Berücksichtigung des laufenden Betriebs der Bildungsakademie sowie einer abschnittsweisen Realisierung. Die Freianlagenplanung ist von Beginn an eng mit der Objektplanung sowie den weiteren Fachplanungen zu koordinieren. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Planungsteams wird vorausgesetzt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst werden die Leistungsphasen 3 und 4 beauftragt. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt optional und steht insbesondere unter dem Vorbehalt der Bewilligung der beantragten Fördermittel sowie der weiteren Projektentwicklung. Für das Vorhaben sollen Fördermittel des Bundes und des Landes Baden-Württemberg in Anspruch genommen werden. Der Auftragnehmer hat daher die Anforderungen der Fördermittelgeber zu berücksichtigen und förderfähige sowie nicht förderfähige Maßnahmen eindeutig voneinander abzugrenzen. Erfahrungen bei der Planung öffentlich geförderter Baumaßnahmen sind hierbei von Vorteil. Der Projektzeitplan (siehe auch Kap 1.7) stellt sich wie folgt dar: • Planungsbeginn: Oktober 2026 • Abschluss Entwurfsplanung (LPH 3): JAugust 2027 • Förderantrag auf Basis Kostenberechnung (DIN 276) • Zuwendungsbescheid: voraussichtlich Anfang 2028 • Baubeginn: Ende 2028 • Fertigstellung: 2032/2033 Ziel des Vorhabens ist die Schaffung eines zukunftsfähigen Bildungsstandorts für die handwerkliche Aus- und Weiterbildung.
Ulm, Germany
#Besonders auch geeignet für:freelance#