Beschaffung von Steckdosenleisten für IT-Racks
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Key information
Overview
Die Leisten sind einzeln zurückzubauen und durch neue Leisten zu ersetzten. Der Umbau erfolgt im laufenden Betrieb. Zusätzlich zu den Steckdosenleisten sowie Montage, Demontage, Konfiguration und Betrieb sind Schulungen anzubieten.
Wiesbaden, 65185, Wiesbaden, Germany
Eine Beschreibung der zu vergebenden Leistung steht auf der Vergabeplattform des Landes Hessen (https://vergabe.hessen.de) zur Verfügung und muss dort heruntergeladen werden. Ein Bewerber kann den Nachweis seiner Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifikationssystemen erbringen. Neben den in Ziffer 5.1.9 dieser EU-Bekanntmachung geforderten Unterlagen zu Beleg der Eignung haben die Bieter zusätzlich die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise mit dem Angebot einzureichen: (1) Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen §§ 123, 124 GWB (Dateien "Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "Eigenerklaerung_Par_124_GWB"). Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Erklärungen in der entsprechenden Form einzureichen. Bei Einsatz von (eignungsrelevanten) Unterauftragnehmern hat jeder Unterauftragnehmer die Erklärungen in der entsprechenden Form einzureichen. (2) Eigenerklärung Artikel 5k EU-Verordnung 833/2014 Der Bieter hat die Eigenerklärung zum Artikel 5k der EU-Verordnung 833/2014 (Datei "Eigenerklaerung Artikel 5k EU-Verordnung 833-2014") ausgefüllt mit seinem Angebot einzureichen. (3) Erklärung Unternehmensdaten (Datei "Erklaerung_Unternehmensdaten"). Diese Erklärung dient lediglich statistischen Zwecken. Sie stellt kein Eignungskriterium dar. (4) Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG): Bieter, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie (eignungsrelevante) Unterauftragnehmer (§§ 4, 5 HVTG) haben die erforderliche Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn nach § 10 HVTG abzugeben (Datei "Verpflichtungserklaerung_oeff_AG"). (5) Die Vergabestelle weist an dieser Stelle bereits darauf hin, dass für den für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter gemäß § 19 Abs. 4 MiLoG i.V.m. § 6 Abs. 1 WRegG vor Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister angefordert wird. (6) Vor-Ort-Besichtigung Es ist eine Besichtigung der örtlichen Begebenheiten in den Rechenzentren in Hünfeld und Mainz durch die Bewerber erforderlich, um sicherzustellen, dass die Bieter den Umfang der vorliegenden Systeme vollumfänglich bei der Erstellung der Angebote berücksichtigen können. Die aktuellen Leisten wurden teilweise eingebaut bevor die Racks miteinander verbunden wurden. Der Zugang zu Schrauben der Leisten ist erschwert. Die Bieter sollen sich so mit den tatsächlichen Bedingungen vertraut machen, um den Aufwand richtig einschätzen zu können. Die geeigneten Bewerber werden zu einer Besichtigung vor Ort eingeladen. Dies erfolgt nach Prüfung der Eignungskriterien. Die Einladung wird voraussichtlich in der KW 41 erfolgen und die Besichtigungen werden im Zeitraum von 19.10.2026 bis 30.10.2026 stattfinden. Bieter, die sich nach erfolgter Besichtigung für den ausgeschriebenen Auftrag interessieren, müssen vor Abgabe eines Angebots an der Besichtigung der örtlichen Begebenheiten teilnehmen. (7) Im Rahmen der (formalen) Angebotsprüfung erfolgt eine verifizierende Teststellung der angebotenen Steckdosenleisten. Die Leisten sind dafür durch den Bieter für min. 4 Wochen zur Verfügung zu stellen. Die Lieferung und Rückholung haben auf Kosten des Bieters zu erfolgen. Hierfür wird zunächst das Angebot, welches nach den transparent bekannt gemachten Zuschlagskriterien auf dem Rang 1 liegt, herangezogen. Ein Angebot auf dem nachfolgenden Rang (Rang 2) wird nur dann zur verifizierenden Teststellung herangezogen, sofern die Teststellung für das Angebot auf dem Rang davor erfolglos verläuft und das betreffende Angebot nach der Angebotsprüfung und -wertung sodann für den Zuschlag in Frage kommt. Im Zuge der verifizierenden Teststellung werden die angebotenen Geräte auf die Einhaltung der in der Leistungsbeschreibung genannten Anforderungen durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) überprüft. Durch den Bieter ist auf Anforderung entsprechendes Fachpersonal für die Tests zu stellen. Das Personal muss mit der Konfiguration und Handhabung der Leisten vertraut sein. Verweigert der zur Teststellung aufgeforderte Bieter die Teststellung oder kommt er der Aufforderung zur Vorbereitung und Durchführung der Teststellung aus einem von der HZD nicht zu vertretenden Grund nicht oder nicht rechtzeitig nach, wird sein An-gebot aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. Wird die Teststellung aus nicht von dem Bieter zu vertretenden technischen oder sonstigen Gründen abgebrochen, kann diese nicht beendet werden oder schlägt sie in sonstiger Weise fehl, kann der Auftraggeber die Wiederholung/Nachholung der Teststellung zulassen. Für den Fall, dass die verifizierende Teststellung aus von dem Bieter zu vertretenden technischen oder sonstigen Gründen abgebrochen wird oder nicht beendet werden kann oder sonst auf andere Art und Weise fehlschlägt, ist eine Wiederholung oder Nachholung der Teststellung ausgeschlossen. Das Angebot wird vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Teststellung erfolgt in der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung (Mainzer Straße 29, 65185 Wiesbaden). Zur Verfügung stehen muss jeweils eine Leiste 32A in komplettem Funktionsumfang sowie eine zweite Leiste 16A im kompletten Funktionsumfang. Pro Leiste muss ein Temperaturfühler sowie ein Feuchtefühler beigestellt werden. Entsprechende Dokumentation ist in Deutsch beizulegen. Beschreibung und Funktionsumfang der Managementsoftware muss ebenfalls vorliegen. Sofern eine lokale Installation auf der Infrastruktur des Auftraggebers erforderlich ist, muss diese durch den Bieter begleitet werden. Die Teststellung muss für einen Zeitraum von vier Wochen mit jederzeitiger Zugriffsmöglichkeit erfolgen. Die Einladung zur Teststellung, sowie die zur Vorbereitung der Teststellung erforderlichen Informationen und Angaben werden dem Bieter voraussichtlich in Kalenderwoche 52, 2 Wochen vor dem Beginn der Teststellung zur Verfügung gestellt. Die Teststellung soll voraussichtlich in Kalenderwoche 01/2027 beginnen und in KW 05/2027 enden. Der Auftraggeber behält sich die Änderung der zeitlichen Rahmenbedingungen vor, sofern es für den reibungslosen Ablauf des Vergabeverfahrens bzw. der Durchführung der Teststellung erforderlich wird. Die Bieter werden in einem solchen Fall rechtzeitig informiert.
Die HZD betreibt an den Standorten Mainz, Wiesbaden und Hünfeld Rechenzentrumsräume mit Steckdosenleisten. Diese sind zum Teil mit Monitoring und Schaltfunktion ausgestattet. Es handelt sich um ca. 510 Leisten die ersetzt werden müssen. Bei weiteren 110 Leisten handelt es sich um Leisten ohne Monitoring Funktion. Es besteht für den Auftraggeber keine Abnahmeverpflichtung. Die Steckdosenleisten sind in den IT-Racks verbaut und in Betrieb. Durch den Auftragnehmer sind die Leisten zurückzubauen und durch entsprechende neue Leisten zu ersetzten. Alle Arbeiten an der Stromversorgung sind im Vorfeld mit dem Auftraggeber abzustimmen und durch den Auftragnehmer in einem Terminplan zu führen. Die Terminabstimmung erfolgt im jeweiligen Abrufverfahren. Teilweise sind an den Anschlusskästen oder den IT-Racks noch CEE Steckdosen 400 V 16A bzw. 32A zu montieren. Es muss sichergestellt sein, das zum Arbeitsende alle Systeme wieder über eine komplette Stromversorgung verfügen. Im Zuge der Abstimmung zur Ausführung wird durch den Auftraggeber festgelegt, wo Temperatur und Feuchtefühler montiert werden. Die bisher verwendeten Steckdosenleisten und Temperatursensoren sind durch den Auftragnehmer zu entsorgen. Folgende Anforderungen werden an die Steckdosenleisten 32A gestellt: - 400V/3 Phasen Einspeisung: Sicherungseinrichtungen (16A) min. 2 Stück pro Phase (6 Sicherungen pro Leiste, min. 4 Multiports pro Sicherung, je Port geeignet für: C14, C16, C20, C22, Sicherungstyp 16A Hydraulisch-magnetische Schutzschalter). Es müssen min. 24 Ports zur Verfügung stehen. - CEE32A/400V Anschluss mit min. 5m Anschlusskabel, Max Abmessungen: Länge 195cm, Breite 6 cm, Höhe 10 cm - Zuleitung als Einspeisung über Front - Unterstützung Verriegelung der Typen: V-Lock, P-Lock und TWYLock - Alle Ausgänge (Ports) einzeln schaltbar - Alle Ausgänge mit einzeln LED zur Anzeige Port unter Spannung (EIN) - Durchgehende eindeutige Bezeichnung (Nummerierung) der Steckdosenanschlüsse (Ports) von außen (identisch zur Bezeichnung der Softwareseite) - Allstromsensitive Differenzstrommessung min. Typ B pro Phase - Farbkennzeichnung auf oder an der Leiste min. rot, blau oder schwarz - sep. Erdungsanschluss an der Leiste. - Montagekit zu Montage im IT-Rack in senkrechter Ausführung mit min. 2 Befestigungspunkten, inkl. notwendigen Zubehörs - Anschlussmöglichkeit für ext. Temperatur und Feuchtesensoren kaskadierbar - Umgebungsbedinungen: min. 0-50°c; 0-90% relF - Kaskadierung von bis zu 20 Steckdosenleisten der gleichen Gruppe. Ausprägung als Ring. - Displayanzeige/Bedienung Hotswop Fähigkeit - Dispalyanzeige drehbar - Displayanzeige/Bedienung sperrbar (Pincode) - Gehäusematerial eloxiertes Aluminum - RCM Überwachung min. auf Einspeiseebene für alle Phasen AC und DC - Softwarseitige Bezeichnung auf den Anschlüssen pro Outlett, Sicherung, Einspei-sung auf min. zwei Felder aufgeteilt. Text frei belegbar Feld 1 mit min. 25 Zeichen, Feld 2 mit min. 50 Zeichen -Messwerte Einspeisung: Spannung, Strom, Frequenz, Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung, Energiezähler, Leistungsfaktor, Neutralleiterüberwachung, Messung pro Phase und Summe Messgenauigkeit 1%, RCM AC, RCM DC -Peekwert Einspeisung (softwareseitiger Reset): Strom, Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung, RCM AC, RCM DC -Messwerte pro Port und Sicherung: Strom, Spannung, Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung, Energiezähler -Peekwert pro Port (softwareseitiger Reset): Strom, Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung -Verzögerte Zuschaltung der Anschlüsse nach Netzwiederkehr (Zeit einstellbar) -Alarme (Schwelwertüberschreitungen) Anzeige auf dem Display, Alarmwerte und Warnwert einstellbar für Sicherung, Einspeisung, Port -Mailfunktion für Grenzwertüberschreitungen und Alarme, Auswahl durch Nutzer, Konfiguration und Einrichten durch Auftragnehmer -Erstkonfiguration durch Auftragnehmer nach Vorgaben der HZD (Warn-, bzw. Grenzwerte, Alarmwerte, Mailadresse, Bez. Ports, Netzwerkkonfiguration, Gerätein-formationen, Nutzergruppen, Passwörter, Alarmweiterleitung per Mail) -Protokolle: IPv4, IPv6, ModBus TCP, HTTP, HTTPS, SSH, DHCP, SMTP, SNMPv2, SNMPv3, SNMP Trap, Syslog, NTP, LDAP -Schnittstellen 100/1000 Mbit Ethernet, (POE) -USB C Anschluss zur Konfiguration (sperrbar) -Bedienung per Browser/Webserver und Lokal (Lokal sperrbar) -Sperrung der Anmeldung nach Zeit auf dem Display und bei Fernzugriff -Passwörter zur Anmeldung müssen folgende Funktion erfüllen: Zahlen, Buchstaben (groß, klein), Sonderzeichen, länge min. einstellbar bis zu 16 Zeichen. Bei fehlerhaf-ter Anmeldung darf nicht erkennbar sein, ob Nutzer oder Passwort falsch. Sperrung oder Verlängerung nach max. 10 Falscheingaben -Bedienoberfläche Sprache min. Englisch und Deutsch -Einrichten von Rollen und Rechtegruppen -Einrichten von Mehrfachnutzern mit gruppenbezogenen Rechten und Aktionen -Ersatzteilverfügbarkeit min. 10 Jahre -Updateverfügbarkeit min. 10 Jahre -Mailingliste für Updates und Patches durch den Auftragnehmer oder Hersteller -Softwarepflege (min. jährlich Update, Sicherheitspatche kurzfristig) Die Anforderungen an die Steckdosenleisten 16A stellen sich wie in Ziffer 4.1 dar, jedoch mit folgenden Anpassungen: - 400V/3Phasen Einspeisung: ohne Sicherung, min. 8 Multiports pro Phase, je Port geeignet für: C14, C16, C20, C22 - CEE16A/400V Anschluss mit min. 5m Anschlusskabel, Max Abmessungen: Länge: 190cm, Breite 6 cm, Höhe 10 cm Montage, Konfiguration und Anschluss der oben beschriebenen Steckdosenleisten an die Stromversorgung, Erdung und das Netzwerk. - Softwareseitige Einstellungen und Bezeichnungen von Leisten, Sicherungen, Ports, RCM, Netzwerkdaten, Grenzwerten, Alarmwerten, Meldungen, E-Mail Weiterleitung usw. nach Vorgaben des Auftraggebers. Weitere Details sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Wiesbaden, 65185, Wiesbaden, Germany
Mainz, 55130, Mainz, Germany
Hünfeld, 36088, Fulda, Germany
#Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 3.586.200,00 Euro (netto) bei einer maximalen Laufzeit von 48 Monaten bzw. vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht, endet die Rahmenvereinbarung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.