Fortschreibung der Pflege- und Entwicklungspläne im Biosphärenreservat Drömling Sachsen-Anhalt
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Key information
Overview
Das UNESCO-Biosphärenreservat Drömling fasst landschaftlich zusammenhängende Natura 2000-Gebiete, Naturschutzgebiete und ein Landschaftsschutzgebiet unter den Zielstellungen des Schutzes und der beispielhaften, nachhaltigen Nutzung gemäß dem UNESCO-Programm „Mensch und Biosphäre“ zusammen. Die vorhandenen PEP „Naturpark Drömling“ mit NSG und LSG von 1996, „NSG Ohre-Drömling“ von 2007 und NSG "Klüdener Pax - Wanneweh" von 1996 sollen fortgeschrieben und harmonisiert werden. Insbesondere sollen folgende Schwerpunkte bearbeitet werden, die sich aus der praktischen Arbeit der Verwaltung des Biosphärenreservates Drömling als besonders dringend herausgestellt haben: a) Entwicklungskonzeption für das offene Kulturland mit Grünland b) Bewertung der Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensräumen und Arten insbesondere für das Nass- und Feuchtgrünland c) Fortschreibung des Monitoringkonzeptes für die laufende und periodische Untersuchung und Bewertung der Maßnahmen des Naturschutzgroßprojektes d) Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit Das Vorhaben ist innerhalb des Förderzeitraums bis zum 31.03.2029 durchzuführen.
Das gesamte Biosphärenreservat Drömling (Anteile im Landkreis Börde und Altmarkkreis Salzwedel)., Biosphärenreservat Drömling, 39646, DEE07, Germany
Die Beauftragung der ausgeschriebenen Leistung erfolgt im Rahmen eines EU-weiten Verhandlungsverfahren gemäß den Vorschriften des 4. Teils das Gesetztes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV). Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb). Das Verfahren gliedert sich in den Teilnahmewettbewerb, in dem Bewerber ihr Interesse bekunden und ihre Eignung nachweisen, und das Verhandlungsverfahren, zu dem nur eine begrenzte Anzahl von Bewerber zugelassen und zur Angebotsabgabe aufgefordert wird. Im Rahmen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs werden die Eignungsvoraussetzungen der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie die Zuverlässigkeit bei den Bewerbern ermittelt und entsprechende Nachweise verlangt. Der Teilnahmewettbewerb schließt mit der Überprüfung der Eignung der Bewerber und mit der Auswahl der Bewerber durch den Auftraggeber ab, die im weiteren Verfahren zur Einreichung von Angeboten aufgefordert werden. Die nicht berücksichtigten Bewerber werden über die Gründe der Ablehnung ihrer Bewerbung um Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren informiert. Den ausgewählten Bewerbern – ab diesem Zeitpunkt Bieter genannt – wird eine Aufforderung zur Angebotsabsage übersandt. Die Bieter können ein verbindliches Erstangebot abgeben. Die Bieter werden zudem aufgefordert, ihr Angebot vor dem Auftraggeber im Rahmen einer Präsentation vorzustellen. Auf der Grundlage der eingereichten Angebote und Präsentationen wird eine Rangfolge der Bieter nach Maßgabe einer Bewertungsmatrix gebildet. Diese wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe übersandt. Der Auftraggeber behält sich vor, nach Durchführung der Präsentation, den Zuschlag bereits auf die Erstangebote zu erteilen. Soweit erforderlich, werden die Bieter zur Überarbeitung der Angebote aufgefordert. Der Auftraggeber wird dem Bieter, dessen Angebot als wirtschaftliches ermittelt wurde, den Zuschlag erteilen. Vorläufiger Zeitplan des Vergabeverfahrens 14.07.2026 Absendung der EU-Bekanntmachung 24.08.2026 Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge 31.08.2026 Versendung der Absagen und der Aufforderung zur Angebotsabgabe 05.10.2026 Ablauf der Frist für die Abgabe der Angebote 42-44 KW 2026 Präsentationen / Verhandlungen 46 KW 2026 Versendung der Bieterinformation gemäß § 124 GWB 47/48 KW 2026 Zuschlagserteilung / Vertragsunterzeichnung Der Zeitplan ist mit Ausnahme des Termins der Absendung der EU-Bekanntmachung sowie der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge unverbindlich und dient als grober Anhaltspunkt. Für die Teilnahme an dem Verfahren und die Bearbeitung des Teilnahmeantrags und des Angebots wird, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben wird, keine Aufwandsentschädigung gezahlt. Insbesondere erwächst aus der Ausarbeitung kein Ersatzanspruch des Bewerbers / Bieters. Eignungsanforderungen / Mindestanforderungen Im Teilnahmewettbewerb werden anhand der Teilnahmeanträge und der mit den Teilnahmeanträgen vorlegten Erklärungen und Nachweise diejenigen geeigneten Bewerber ausgewählt, die zur Teilnahme am verhandlungsverfahren und damit zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Sollten mehr als drei geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgerecht und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken. Persönliche Lage des Bewerbers Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben: a) Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. b) Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft, Angabe sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. c) Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, • in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird, • in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die*der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter*in bezeichnet ist, • dass die*der bevollmächtigte Vertreter*in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, • dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. d) Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen. e) Im Falle einer Eignungsleihe ist eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, deren Kapazitäten für den Nachweis der Eignung in Anspruch genommen werden, vorzulegen, in der das Unternehmen erklärt, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen. f) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB und § 124 GWB. g) Ggf. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB. h) Erklärung zu Russland-Sanktionen gemäß Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022. i) Datenschutzhinweise j) Der Bewerber oder im Falle einer Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft die*der bevollmächtigte Vertreter*in hat mit der Abgabe des Teilnahmeantrags zu erklären, • dass ihr*ihm bewusst ist, dass eine wissentlich falsche Erklärung im Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen den Ausschluss von diesem und weiteren Vergabeverfahren zur Folge haben kann; • dass sie*er sich damit einverstanden erklärt, dass durch den Auftraggeber zur Überprüfung der Angaben unter Wahrung der Vertraulichkeit gegebenenfalls weitere/ergänzende Angaben/Unterlagen angefordert werden können; • dass sie*er bestätigt, dass sie*er die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb einer vollständigen Überprüfung unterzogen hat und das Vorhaben sowie die für das Verfahren geltenden Bedingungen mit der für den Teilnahmeantrag erforderlichen Genauigkeit beurteilen kann und sich mit den aufgestellten Verfahrensregeln ausdrücklich einverstanden erklärt. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: • Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen: 3 Mio. € für Personenschäden 1,5 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden Die Ersatzleistung der Versicherung beträgt mindestens das Zweifache der Deckungssummen pro Jahr. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. In den beigefügten Vordrucken für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024). Technische, berufliche und personelle Leistungsfähigkeit Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: • Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurchschnittlich sowie aktuell im auftragsrelevanten Bereich (Planungsleistungen) beschäftigten Personen, gegliedert nach: Geschäftsführer*innen, Inhaber*innen, wissenschaftlicher Mitarbeiter*innen, Zeichner*innen, sonstige Mitarbeiter*innen • Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten zehn Jahre (ab 01.01.2015), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind. Es sind mindestens drei maximal fünf Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. Bewertung Eignungskriterien Teilnahmeantrag). Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig: • Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) • Zeitraum der Leistungserbringung / Projektdauer • Auftragsvolumen • Kurze Beschreibung des Projekts • Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter • Angabe, ob Planungen im eigenen Unternehmen durchgeführt wurden • Angaben, ob eine Kooperation mit anderen Fachplanern stattgefunden hat • Fachlicher Qualifikationsnachweis (relevante Bildungs- und Berufsqualifikation): Mindestens 1 Büromitglieder weist eine Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Diplom-Ingenieur“, „Master“ gemäß deutschem Recht im Bereich Biologie, Naturschutz, Landschaftsplanung, Landespflege, Landschaftsökologie oder vergleichbarer Studienrichtungen auf. Der Nachweis der Berufsqualifikation ist beizufügen (z.B. Kopie Studiennachweis) • Technische und personelle Leistungsfähigkeit: Der Bewerber / die Bewerber- bzw. Arbeitsgemeinschaft muss ein qualifiziertes Projektteam benennen, dass über einschlägige Erfahrungen für die Bearbeitung des vorliegenden Projektes, insbesondere im Bereich der Landschaftsplanung / Naturschutzfachplanung, verfügt. Es ist darzulegen, dass über ausreichend personelle Kapazitäten verfügt wird, um eine termingerechte Bearbeitung zu gewährleisten. Zudem sind die technische Ausstattung und Softwarekompetenz darzustellen
Das UNESCO-Biosphärenreservat Drömling fasst landschaftlich zusammenhängende Natura 2000-Gebiete, Naturschutzgebiete und ein Landschaftsschutzgebiet unter den Zielstellungen des Schutzes und der beispielhaften, nachhaltigen Nutzung gemäß dem UNESCO-Programm „Mensch und Biosphäre“ zusammen. Die vorhandenen PEP „Naturpark Drömling“ mit NSG und LSG von 1996, „NSG Ohre-Drömling“ von 2007 und NSG "Klüdener Pax - Wanneweh" von 1996 sollen fortgeschrieben und harmonisiert werden. Insbesondere sollen folgende Schwerpunkte bearbeitet werden, die sich aus der praktischen Arbeit der Verwaltung des Biosphärenreservates Drömling als besonders dringend herausgestellt haben: a) Entwicklungskonzeption für das offene Kulturland mit Grünland b) Bewertung der Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensräumen und Arten insbesondere für das Nass- und Feuchtgrünland c) Fortschreibung des Monitoringkonzeptes für die laufende und periodische Untersuchung und Bewertung der Maßnahmen des Naturschutzgroßprojektes d) Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit Das Vorhaben ist innerhalb des Förderzeitraums bis zum 31.03.2029 durchzuführen
Das gesamte Gebietskulisse des Biosphärenreservats Drömling (Landkreis Börde und Altmarkkreis Salzwedel) sind zu berücksichtigen., Biosphärenreservat Drömling, DEE07, Germany
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