Neubau Betriebshof Chemnitz Hauptbahnhof (BCH), VE4 Fahrzeughalle
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Key information
Overview
Der Auftraggeber, die Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH (nachfolgend auch VMS GmbH oder AG), beabsichtigt die Planung und den Neubau eines Betriebshofs am Chemnitzer Hauptbahnhof („Betriebshof Chemnitz Hauptbahnhof - BCH“) zur Wartung und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen durch private Partner durchführen zu lassen. Bestandteil des BCH sind ein Betriebsgebäude und ein überdachter Fahrradunterstand. Der Betriebshof wird auf dem Gelände des ehemaligen Produktenbahnhofes in Chemnitz errichtet und umfasst: • Fahrzeughalle als Werkstattgebäude mit Radsatzbearbeitung, Arbeitsgruben, Dacharbeitsständen • Unterflurreinigungsanlage • Anlagen zur Innenreinigung sowie zur Reinigung der an Bord befindlichen Toiletten inklusive Ver- und Entsorgung • Gleisanlage (ca. 7000m Gesamtlänge, 40 Weichen) • Zufahrt aus dem Straßenbahn- und Eisenbahnnetz mit Systemtrennstellen • Betriebshofsteuerung mit Stellwerk. Das Gesamtprojekt wird in 3 Bauphasen unterteilt: • Phase 1: Werkstatt, Gleisanlage und Zufahrt aus dem Eisenbahnnetz • Phase 2: Ring mit Bremsgleis • Phase 3: Zufahrt aus dem Straßenbahnnetz und Abstellanlage. Innerhalb der Bauphase 1 wurden durch den Auftraggeber verschiedene Vergabeeinheiten (Lose) gebildet. Gegenstand dieses Verfahrens ist ausschließlich die Vergabeeinheit VE 4. Die Vergabeeinheit VE 4 umfasst die Fahrzeughalle nebst Fahrradunterstand. Die Fahrzeughalle für den Betriebshof ist ein Spezialgebäude zur Wartung, Reinigung und Instandsetzung von Schienenfahrzeugen. In dem als kompakter Baukörper ausgestalteten Gebäude sollen alle notwendigen Funktionen untergebracht werden. Diese umfassen neben einer Spezialausstattung für Schienenfahrzeuge eine Unterflurdrehmaschine zur Bearbeitung der Radsätze, Arbeitsgruben unter dem und seitlich vom Fahrzeug, einen Sauberkeitsbereich zum Kleben von Bauteilen am Fahrzeug und Dacharbeitsstände zur Wartung der Technikkomponenten auf dem Fahrzeugdach. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Ausführungs-, Werk- und Montageplanungsleistungen sowie alle für die schlüsselfertige Errichtung der Vergabeeinheit VE 4 erforderlichen Bauleistungen.
Chemnitz, Germany
1. Der Auftraggeber (AG) verwendet zur Durchführung dieses Vergabeverfahrens die Vergabeplattform subreport ELViS. Sämtliche Informationen zum Vergabeverfahren sind in der Vergabeplattform hinterlegt (Bekanntmachungsinformationen, Vergabeunterlagen, Kommunikation etc.). Für die Teilnahme am Vergabeverfahren empfiehlt der Auftraggeber potenziellen Interessenten eine Registrierung bei der Vergabeplattform (kostenlos). Nur bei einer Registrierung erhalten Bieter automatisch und unmittelbar etwaige aktualisierte oder ergänzende Informationen zum Vergabeverfahren (wie z.B. Nachsendungen, Änderungen oder Klarstellungen zu den Vergabeunterlagen und Antworten auf Bieterfragen). Die Bieter sind verpflichtet, sich regelmäßig zu informieren, ob aktualisierte oder ergänzende Informationen zum Vergabeverfahren vorliegen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Bieter von einer Registrierung auf der Vergabeplattform absehen. Ein verbindlicher und jeweils aktueller Stand der Informationen zu diesem Vergabeverfahren ist im Regelfall nur in der Vergabeplattform hinterlegt. --- 2. Der Bewerber ist verpflichtet, die auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellten Unterlagen auf Vollständigkeit zu prüfen. Enthalten die Unterlagen oder die sonstigen im Rahmen des weiteren Verfahrens zur Verfügung gestellten Unterlagen, Auskünfte oder Informationen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, Lücken oder Widersprüche, die die Erstellung des Teilnahmeantrags erschweren oder beeinflussen können, so hat der Bewerber den AG unverzüglich und rechtzeitig vor Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge darauf hinzuweisen. Die Bewerber sind gehalten, die Fragen möglichst frühzeitig zu stellen. Fragen, die die Vergabeunterlagen betreffen oder für die Erstellung des Teilnahmeantrags relevant sind, sind unverzüglich, spätestens bis zum 27.07.2026 zu stellen. Spätere Fragen sind zwar nicht ausgeschlossen, Bewerber haben jedoch keinen Anspruch darauf, dass solche Fragen noch vor Ablauf der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrags beantwortet werden. --- 3. Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 15 SektVO zweistufig durchgeführt. Auf der ersten Stufe, dem Teilnahmewettbewerb, prüft der Auftraggeber die Eignung der Bewerber bezogen auf die verfahrensgegenständlichen Leistungen. Weitere Einzelheiten zur Struktur und zum Ablauf der zweiten Stufe, der Angebotsphase, sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. --- 4. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (§ 15 Abs. 4 SektVO). --- 5. Will sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen (Eignungsleihe), muss der Bewerber den Umfang der Inanspruchnahme der Leistungen und Kapazitäten der anderen Unternehmen entsprechend der Unterlage „Verzeichnis der Unterauftragnehmerleistungen im Rahmen der Eignungsleihe“ (Anlage TNW 07) darlegen sowie durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen gemäß der Unterlage „Verpflichtungserklärung im Rahmen der Eignungsleihe“ (Anlage TNW 08) bereits mit dem Teilnahmeantrag nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Eine Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen für die berufliche Befähigung oder die einschlägige berufliche Erfahrung ist nur möglich, wenn diese Unternehmen die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Die mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Nachweise und Erklärungen zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung bzw. der wirtschaftlichen und finanziellen und technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind – bezogen auf die für die Unterauftragnehmer vorgesehenen Leistungsbereiche – für diese Unternehmen bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die Unterlage(n) ist (sind) jeweils von dem Unternehmen auszufüllen, dessen Kapazitäten zum Nachweis der Eignung in Anspruch genommen werden. Ist ein benanntes Unternehmen nach Einschätzung des Auftraggebers nicht geeignet, ist der Bewerber auf Verlangen des Auftraggebers verpflichtet, ein anderes, geeignetes Unternehmen zu benennen. Auch für dieses Unternehmen hat der Bewerber eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Unternehmens einschließlich der mit dem Teilnahmeantrag geforderten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen und technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorzulegen. Ist auch dieses weitere vom Bewerber benannte Unternehmen nach Einschätzung des Auftraggebers nicht geeignet, wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers nicht berücksichtigt. Eine Auswechslung eines benannten Unterauftragnehmers ist nach Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge unzulässig und führt zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren.
Schlüsselfertige, funktions-, betriebs- und bezugsbereite Erstellung der Fahrzeughalle (Vergabeeinheit VE4) gemäß der Beschreibung in Punkt 2.1 dieser Veröffentlichung. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Chemnitz, Germany