Deutsche Bundesbank, WA Brahmsstraße, München, Planung und Bauüberwachung Technische Ausrüstung
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Key information
Overview
Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV mit Teilnahmewettbewerb sollen Planungsleistungen und Bauüberwachung der Technischen Ausrüstung HLSE im Rahmen der Maßnahme "Projekt 34.0463 - Sanierung und Modernisierung der Wohnanlage Brahmsstraße in München" der Deutschen Bundesbank vergeben werden. Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt die Vergabe der Leistungsphasen 2 - 9 HOAI sowie besondere Leistungen, wie z.B. die Zuarbeit bei der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Nachverdichtung sowie die Zuarbeit bei Anfertigung von CAD-Plänen mit Ortsabgleich. Hierbei behält sich die Deutsche Bundesbank eine stufenweise Vergabe vor, abhängig von der weiteren Genehmigung zur Realisierung des Projekts. Mit Vertragsabschluss ist die Vergabe der Leistungsphasen 2 und 3 vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
Brahmsstraße 2-4, München, 81667, München, Germany
#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y63MJUH# I) Ergänzung zu Nr. 5.1.9 der Veröffentlichung: I.1) Eignung zur Berufsausübung => Eigenerklärung zu Eintragungen im Wettbewerbsregister über den Bewerber (bei ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU) oder falls vorhanden Auszug aus dem Wettbewerbszentralregister - ggf. auch Kopie (Vordruck "Teilnahmeantrag" als Anlage B1 zur Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb enthalten). Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählt die Abfrage des Wettbewerbsregisters nach § 6 WReG sowie die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (§ 150 GewO). Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung. I.2) Eignung zur Berufsausübung => Ausschlussgründe GWB Erklärung zur Eignung des Bieters, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen oder Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB erfolgt sind (Vordruck "Ergänzende Eigenerklärung zur Eignung" als Anlage B2 zur Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb enthalten). Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählt die Abfrage des Wettbewerbsregisters nach § 6 WReG sowie die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (§ 150 GewO). Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung. I.3) Eignung zur Berufsausübung => Eigenerklärung EU-Verordnung Russland Eigenerklärung in Bezug auf Artikel 5 k) Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 i. d. Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08.04.2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren. (Vordruck "Eigenerklärung EU-Verordnung Russland" als Anlage B5 zur Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb enthalten) Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählt die Abfrage des Wettbewerbsregisters nach § 6 WReG sowie die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (§ 150 GewO). Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung. II.1) Die Teilnahme-/Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Deutschen Vergabeportal unter http://www.dtvp.de registrierungsfrei zur Verfügung gestellt. Die Bewerber werden gebeten, die Teilnahmeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit zu prüfen. II.2) Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Die Interessenten sind daher verpflichtet, regelmäßig im Postfach auf der Vergabeplattform nachzusehen, ob Nachrichten eingegangen sind. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Bewerber- / Bieterfragen absehen, welche nicht über das Vergabeportal eingereicht werden. II.3) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen spätestens bis 22.07.2026, 24:00 Uhr über das o. g. Vergabeportal übersendet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, danach eingehende Anfragen nicht mehr zu beantworten. Fragen zu dem Vergabeverfahren werden wegen der Gleichbehandlung der Bewerber / Bieter nur in Textform und anonymisiert beantwortet. II.4) Für die Bewerbung / für das Angebot sind die Vordrucke aus den Teilnahme-/ Vergabeunterlagen zu verwenden, die über das Vergabeportal abgerufen werden können. II.5) Teilnahmeanträge/Angebote sind über die Vergabeplattform im entsprechenden Projektraum über das Bietertool im Reiter "Teilnahmeanträge"/"Angebote" einzureichen. Auf andere Art übermittelte Teilnahmeanträge/Angebote, insbesondere schriftliche Teilnahmeanträge/Angebote oder Teilnahmeanträge/Angebote per E-Mail sind nicht zulässig. Teilnahmeanträge/Angebote dürfen nicht über die Nachrichtenfunktion des Bietertools eingereicht werden. II.6) Fehlende Erklärungen und Nachweise, die auch nach Anforderung durch die Vergabestelle nicht fristgerecht nachgereicht werden, führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages/des Angebotes. II.7) Der Bewerber/Bieter hat sich rechtzeitig mit der Funktion der Vergabeplattform zur Abgabe von Teilnahmeanträgen/Angeboten vertraut zu machen und sich über etwaige Wartungsarbeiten der Vergabeplattform (Downtimes) zu informieren. Es wird darauf hingewiesen, dass ggf. Dateianhänge nur bis zu einer bestimmten Größe hochgeladen werden können. Im Falle von Störungen der Vergabeplattform hat sich der Bieter an den Support des Plattformbetreibers zu wenden und parallel dazu den Auftraggeber zu informieren. II.8) Soweit vom Bewerber/Bieter auszufüllende Bestandteile der Teilnahme-/Vergabeunterlagen mit Unterschrift und Firmenstempel zu versehen sind, gilt bei elektronischer Abgabe in Textform das Folgende: Anstelle von Originalunterschrift und Firmenstempel ist nur der Name der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, anzugeben. Dies kann auch durch eine eingescannte Unterschrift erfolgen. II.9) Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher Übersetzung). II.10) Maßgeblich ist allein der Text der europaweiten Bekanntmachung im Amtsblatt der EU. II.11.) Der Auftraggeber behält sich vor, von seinem Nachforderungsrecht Gebrauch zu machen. II.12.) Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag gem. § 17 Abs. 11 VgV auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben. II.13.) Der Auftraggeber behält sich vor, die Anzahl der Bieter gem. § 17 Abs. 12 VGV in einer oder mehreren Verhandlungsrunden durch Ausscheiden der weniger wirtschaftlichen Angebote stufenweise zu reduzieren.
Die Wohnliegenschaft Brahmsstraße 2-4 in München entspricht nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der haustechnischen Installationen und der Energieeinsparung. Auch die Anforderungen an den Brandschutz müssen überprüft werden. Daher plant die Deutsche Bundesbank, die beiden Wohnhäuser sowie die Nebengebäude zu sanieren und zu modernisieren. - Die Gebäude Brahmsstraße 2 und 4 wurden 1923 gebaut. - Beide Häuser haben je einen eigenen Eingang und ein eigenes Treppenhaus. - Beide Häuser haben je vier Vollgeschosse und ein Dachgeschoss. - Im Dachgeschoss befinden sich neben den Speichern je eine Wohnung pro Haus. - Im Keller befinden sich Abstellräume und Hausanschlussräume. - Beide Häuser beherbergen zusammen 18 Wohnungen mit insgesamt ca. 1.500 m² Wohnfläche. - Die Außenwände bestehen aus massivem Mauerwerk, die Kellerwände und Fundamente aus Beton. - Geschossdecken als Holzbalkenkonstruktion, Kellerdecke aus Stahlbeton. - Die Fenster sind aus Holz mit, teils Einfachverglasung - Die alten Balkone wurden 2016 durch neue Stahlbalkone ersetzt - Dezentrale Heizwärme und Warmwasser (Gasetagenheizungen, Durchlauferhitzer, Elektroboiler) Ziel ist es, den Wohnungsbestand durch eine energetische, haustechnische und baukonstruktive Sanierung zu optimieren und dabei den Brand-, Wärme- und gegebenenfalls den Schallschutz zu verbessern. Neben den Grundleistungen der HOAI-Leistungsphasen 2 bis 9 ist eine Entscheidungsvorlage zum Thema Nachverdichtung bzw. Aufstockung zu erstellen. Diese soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Aspekte Baurecht, Grobkostenschätzung und Bauablauf untersuchen. Weitere besondere Leistungen sind unter anderem: gegebenenfalls die Erstellung einer Bauvoranfrage zur Absicherung der Umsetzbarkeit einer Nachverdichtung und die Anfertigung von CAD-Plänen mit Ortsabgleich. Die Sanierung soll im (teilweise) unbewohnten Zustand erfolgen. Die geschätzten Baukosten für die oben beschriebene Maßnahme betragen für die Kostengruppe 300 brutto 2.306.611 EUR und für die Kostengruppe 400 brutto 1.537.741 EUR, insgesamt also brutto 3.844.352 EUR. Die mitzuverarbeitende Bausubstanz (zu ermitteln in LP 3) wird zunächst wie folgt angesetzt: Anlagengruppe 1.1.1 EUR 100.000,- brutto Anlagengruppe 1.1.2 EUR 5.000,- brutto Anlagengruppe 1.1.3 EUR - Anlagengruppe 1.1.4 EUR 20.000,- brutto Anlagengruppe 1.1.5 EUR 10.000,- brutto Die anrechenbaren Kosten liegen inkl. mitzuverarbeitender Haustechnik bei: Anlagengruppe 1.1.1 EUR 471.699,- netto Anlagengruppe 1.1.2 EUR 391.867,- netto Anlagengruppe 1.1.3 EUR 129.222,- netto Anlagengruppe 1.1.4 EUR 275.251,- netto Anlagengruppe 1.1.5 EUR 137.625,- netto
Brahmsstraße 2-4, München, 81667, München, Germany
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 VgV. Die für die Durchführung des Auftrags verantwortlichen Führungskräfte müssen über die Berufsqualifikation des "Beratenden Ingenieurs / Ingenieurs" verfügen. Zugelassen wird, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV). Der Nachweis hat mit dem Angebot zu erfolgen.
25 Jun 2026, 00:00
Requested publication date
Publication
25 Jun 2026, 12:56
Issued at
Publication
22 Jul 2026, 21:59
LOT-0001 Additional information request period
Deadline
31 Jul 2026, 09:00
LOT-0001 Participation request reception period
Deadline
None recorded.