Nichtoffener hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil Kultur und Begegnungsstätte mit Sportpark "Am Dohlberg" Büdingen
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Key information
Overview
Das Verfahren wird als einphasiger, nichtoffener hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil durchgeführt. Eine maximale Teilnehmerzahl von 15 wird angestrebt. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2013 in der vom BMVBS herausgegebenen Fassung (Stand: 31.01.2013) mit dem Einführungserlass des Landes Hessen veröffentlicht am 07.04.2014 im Staatsanzeiger 15/2014, S. 327, zugrunde. Die Anwendung und Anerkennung der RPW 2013 ist für die Ausloberin und Teilnehmer sowie alle übrigen Beteiligten verbindlich, soweit diese Auslobung nicht ausdrücklich davon abweicht. Ausloberin, Teilnehmende sowie alle am Verfahren Beteiligten erkennen den Inhalt dieser Auslobung an. An der Vorbereitung dieses Wettbewerbs hat der Wettbewerbsausschuss der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer 07/2026 RPW 2013 registriert. Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird ein VgV-Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb zunächst mit dem ersten Preisträger durchgeführt. Im Falle des Scheiterns dieser Verhandlungen wird ein Verhandlungsverfahren mit allen weiteren Preisträgern durchgeführt.
Wilhelm-Lückert-Straße, 63654, Büdingen, 63654, Wetteraukreis, Germany
Folgende Kriterien werden bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten angewendet (die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar): - Städtebauliche Leitidee und konzeptionelle Umsetzung - Architektonische und freiraumplanerische Qualität - Erfüllung der funktionalen Anforderungen - Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung - Wirtschaftlichkeit Die Ausloberin wird unter Würdigung der Preisgerichtsempfehlung gem. § 8 RPW einen der Preisträger – i.d.R. den Gewinner / 1. Preisträger - mit weiteren Leistungen ausschließlich des Realisierungsteils beauf-tragen. Folgende Leistungen sind Bestandteile der Vergabe auf Grundlage der HOAI 2021 i.V.m. den jeweiligen Leistungsbeschreibungen: Die Leistungen (Grund- und ggf. besondere Leistungen) werden stufenweise (LP 1-4, 5, 6-8, 9) beauftragt. • Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 ff. HOAI LP 1-9 • Objektplanung Freianlagen gem. § 38 ff. HOAI LP 1-9 Nebenkosten werden pauschal mit 5% der Nettohonorarsumme vergütet. Die Honorarparameter werden wie folgt festgelegt und gelten als Grundlage des Vertragsschlusses: • Objektplanung Gebäude und Innenräume: Honorarzone IV Mittelsatz • Objektplanung Freianlagen: Honorarzone IV Mittelsatz • Zeithonorar für zusätzliche Leistungen (alle Leistungsbilder): o Geschäftsführer / Inhaber: 120 EUR netto o Projektleiter / Technische Mitarbeiter: 95 EUR netto o Sonstige techn. Fachkräfte: 75 EUR netto Abweichungen müssen begründet werden. Ggf. notwendige besondere Leistungen werden in der Leistungsbeschreibung im Rahmen des Verhandlungsverfahrens definiert und i.d.R. als Pauschalen oder als Zeithonorar abgefragt. Der Auslober behält sich eine Nachbeauftragung weiterer Leistungen vor, sollten diese im Projektverlauf notwendig werden. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbe-werbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Voraussetzung für die stufenweise Beauftragung ist, dass die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Aus-lobers für die Umsetzung des Gesamtprojektes erreichbar erscheinen, das Bauvorhaben realisiert wird und einer Beauftragung kein wichtiger Grund entgegensteht. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht. Es wird nach Abschluss des Wettbewerbs gemäß §14 Abs. 4 Ziff. 8 VgV ein VgV-Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb zunächst mit dem ersten Preisträger des Wettbewerbs durchgeführt. Nur im Falle des Scheiterns dieser Verhandlungen wird ein Verhandlungsverfahren mit allen weiteren Preisträgern in der Reihenfolge der Rangfolge durchgeführt. Eignungsnachweise im Rahmen des Verhandlungsverfahrens Mit Abgabe ihres Erstangebotes im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sind die nachfolgenden Eignungsnachweise durch die Bieter zu erbringen. Können diese Nachweise durch einen Bieter nicht er-bracht werden, so wird dieser vom Verfahren ausgeschlossen. Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe gem. VgV wird verwiesen. Folgende Nachweise bzw. Erklärungen werden gefordert: • Nachweis Berufshaftpflichtversicherung: Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversi-cherung der Bietenden bzw. der Bietergemeinschaft bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelas-senen Versicherungsunternehmen oder Kreditversicherer mit einer Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. € für Personenschäden und mind. 1,5 Mio. € für sonstige Schäden für den Architekten sowie von mind. 1,0 Mio. € für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. € für den Landschaftsarchi-tekten . Alternativ kann eine schriftliche Erklärung der Berufshaftpflichtversicherung ohne Vor-behalte und nicht älter als sechs Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen, vorgelegt werden. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr bzw. für alle Versicherungsfälle bei dem Projekt mindestens das 2-fache der Deckungssumme beträgt. Bei Bildung einer Bietergemeinschaft ist eine auf die Bietergemeinschaft lautende Bestätigung einzureichen; alternativ kann jedes Mitglied der Bietergemeinschaft eine entsprechende Bestä-tigung vorlegen. • Eigenerklärung der jeweiligen Netto-Jahresumsätze der verschiedenen Fachdisziplinen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre des Bietenden bzw. des für die Erbringung der je-weiligen Teilleistung vorgesehenen Nachunternehmenden. Ein Durchschnittswert wird errech-net, es müssen folgende Mindestjahresumsätze erreicht werden: o Objektplanung Gebäude; der Mindestumsatz beträgt 0,30 Mio. € o Objektplanung Freianlagen; der Mindestumsatz beträgt 0,15 Mio. € • Eigenerklärung zur Anzahl der durchschnittlichen technischen Fachkräfte / FTE inkl. Geschäfts-führung / Leitung, Vollzeit; Teilzeitkräfte sind auf Vollzeitkräfte umzurechnen) der verschiedenen Fachdisziplinen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre der Bietenden bzw. des für die Erbringung der jeweiligen Teilleistung vorgesehenen Nachunternehmenden: o Objektplanung Gebäude; es sind mindestens 3 technische Fachkräfte, unter Angabe der jeweiligen Qualifikation zu benennen. o Objektplanung Freianlagen; es sind mindestens 2 technische Fachkräfte, unter Angabe der jeweiligen Qualifikation zu benennen. Für jede Teilleistung ist ein verantwortlicher Leistungserbringer (ggf. eines Nachunternehmers) zu benennen. Für diesen ist ein entsprechender Nachweis der Berufszulassung zu erbringen. • Eignungsleihe: Bietende können sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde ande-rer Unternehmen bedienen, vgl. § 47 VgV („Eignungsleihe“). In diesem Falls sind folgende Erklä-rungen zusätzlich für jedes eignungsleihende Unternehmen zu erbringen o Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen o Verpflichtungserklärung des eignungsleihenden Unternehmens • Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket – RUS-Sanktionen und dem dort enthaltenen Verbot von Auftragserteilungen an russische Staatsangehörige/Unternehmen/Lieferanten für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jeden Nachunternehmer • Eigenerklärung zu Tariftreue und Mindestlohn gem. HVTG für jedes Mitglied einer Bietergemein-schaft sowie ggf. jeden Nachunternehmer Entsprechende Formblätter werden zur Verfügung gestellt.
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau einer Kultur- und Begegnungsstätte „Am Dohlberg“ in Büdingen sowie die Gestaltung der zugehörigen Freiflächen im Realisierungsteil sowie des Sportparks im Ideenteil. Es sind bereits im Rahmen des Wettbewerbs Konzepte für die strukturelle und materielle Ausgestaltung des Gebäudes sowie für grundlegende Konzepte für einen nachhaltigen und energiesparenden Betrieb über den gesamten Lebenszyklus zu berücksichtigen. Ebenso sind Belange des Brandschutzes zu be-trachten und bei der Entwurfsbearbeitung mitzudenken.
Östlich der Wilhelm-Lückert-Straße befindet sich ein Schulstandort mit dem Wolfgang-Ernst-Gymnasium, der Haupt- und Realschule Am Dohlberg und Sporthallen, u.a. der Dohlberghalle und der Wilhelm-Lückert-Halle. Südlich des Planungsgrundstücks befindet sich ein Landwirtschaftlicher Betrieb „Hof Ponderosa“. Westlich befindet sich der Bahndamm der Bahnlinie „Gelnhausen – Giessen“, westlich davon ein weiteres Einfamilienhausgebiet., Wilhelm-Lückert-Straße, Büdingen, 63654, Wetteraukreis, Germany
24 Jun 2026, 00:00
Requested publication date
Publication
24 Jun 2026, 12:49
Issued at
Publication
24 Jul 2026, 08:00
LOT-0001 Participation request reception period
Deadline
None recorded.