Skalierbare KI-Lösung zur automatisierten Metadatenanreicherung technischer Unterlagen des Baubestandswerks (MetaBBW)

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regimebaw 04/2026B(Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)
Estimated value—
DeadlineExpired20 Jul 2026, 10:00
Competition00 participants
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Key information

Identifier
Contract type
—
Deadline
20 Jul 2026, 10:00
CPV codes
72000000 - IT services: consulting, software development, Internet and support
Status
Unknown
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
—
Publication date
17 Jun 2026, 17:28

Overview

Gegenstand der Ausschreibung ist die Konzeption, (Weiter-) Entwicklung und Bereitstellung einer KI-gestützten Verarbeitungslösung zur automatisierten Verarbeitung und Metadatenanreicherung von technischen Unterlagen (im Folgenden: KI-Pipeline) der WSV des Bundes sowie die Umsetzung der technischen Erschließung von technischen Unterlagen (TUs) Die Wasserstraßen-und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) verfügt über einen umfangreichen Bestand technischer Unterlagen (TU), der bisher größtenteils unstrukturiert vorliegt und nur eingeschränkt in der Organisation nutzbar ist. Die TUs sind grundsätzlich in einem Dokumentenmanagementsystem DVtU (Digitale Verwaltung technischer Unterlagen) zu führen und dort mit Metadaten zu versehen. Die manuelle Metadatenvergabe führt jedoch dazu, dass bereits überführte Bestände häufig unvollständige oder inkonsistente Metadaten aufweisen, was die Auffindbarkeit erheblich einschränkt. Ein erheblicher Teil der Unterlagen ist bislang noch nicht in das System überführt worden, da die manuelle Erfassung mit hohem Aufwand verbunden ist. Die TU sind zudem inhaltlich und strukturell stark heterogen und umfassen unterschiedliche Bauwerksarten (z. B. Schleusen, Wehre, Brücken, Kanäle), Dokumenttypen (z. B. Konstruktionspläne, Gutachten), Formate (PDF, DGN, TIFF), Layouts (z. B. Tabellen, Fließtexte, gescannte Pläne), Umfänge (z. B. Anzahl der Seiten und Dateigröße) sowie unterschiedliche Qualitätsstufen der Digitalisierung. Diese Heterogenität erschwert eine einheitliche strukturierte Verarbeitung und Erschließung (d. h. Metadatenanreicherung) sowie die Auffindbarkeit der Dokumente erheblich und stellt eine wesentliche fachliche und organisatorische Herausforderung dar. In Verbindung mit dem überwiegend manuellen Metadatenprozess führt dies zu hohen operativen Aufwänden, Kapazitätsengpässen und einer eingeschränkten Wiederverwendbarkeit der Informationen. Vor diesem Hintergrund möchte der Auftraggeber in diesem Vergabeverfahren die Konzeption, (Weiter-)Entwicklung und Bereitstellung einer KI-gestützten Lösung zur automatisierten Metadatenanreicherung ausschreiben. Gegenstand der Ausschreibung: Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung ist die Konzeption, (Weiter-) Entwicklung und Bereitstellung einer KI-gestützten Verarbeitungslösung zur automatisierten Verarbeitung und Metadatenanreicherung von technischen Unterlagen (im Folgenden: KI-Pipeline) der WSV des Bundes sowie die Umsetzung der technischen Erschließung von technischen Unterlagen (TUs). Der Auftragnehmer konzipiert eine technische Lösung/KI-Pipeline zur KI-gestützten Verarbeitung einschließlich der erforderlichen Infrastruktur und muss für diese im Anschluss Bereitstellungs-, Betriebs-, Support-, und Wartungsleistungen sowie bei Bedarf Weiterentwicklungsleistungen erbringen. Die KI-Pipeline umfasst eine webbasierte Benutzeroberfläche für Endanwender. Über diese Benutzeroberfläche müssen dieErschließung der TUs sowie die Einsicht, Prüfung, Korrektur und Freigabe der erzeugten Ergebnisse und Metadaten möglich sein. Die KI-Pipeline muss für große Datenmengen skalierbar sein. Ein Teil der TUs ist bereits mit Metadaten versehen und in das Dokumentmanagementsystem der WSV (Digitale Verwaltung technischer Unterlagen, kurz DVtU) integriert, weist allerdings eine unzureichende oder fehlerhafte Metadatenqualität auf. Ein anderer Teil der TUs ist noch nicht im DVtU integriert und noch nicht mit Metadaten versehen. Deshalb muss die KI-Pipeline die folgenden zwei Anwendungsfälle unterstützen: a. Erschließung neuer TUs - Automatisierte Metadatenanreicherung (höhere Priorität) -mindestens 200.000, maximal 1.200.000 TUs (Leistungsteil A) Für TUs, die noch nicht in der DVtU vorhanden sind, müssen automatisiert Metadaten erzeugt werden. Die KlPipeline muss dabei insbesondere: - die Unterlagen automatisiert verarbeiten und mit Metadaten anreichern, - definierte Metadaten extrahieren und die Ergebnisse strukturiert ausgeben Forsetzung unter Ziffer 5.1.

anyw-cou, Germany

Zusätzliche Informationen: Zusätzliche Informationen: 1) Das Angebot ist ausschließlich elektronisch über die elektronische Vergabe-Plattform des Bundes "e-Vergabe" (www. evergabeonline.de) einzureichen. Dazu ist die Registrierung auf der eVergabe-Plattform unter http://www.evergabe-online.de notwendig. Die Anforderungen finden Sie unter www.evergabe-online.info Nutzungsvoraussetzungen für Unternehmen); 2) Alle weiteren Informationen und Unterlagen in diesem Verfahren erhalten die Bieter ausschließlich über die eVergabe-Plattform des Bundes (www. evergabeonline.de). Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten über die eVergabe-Plattform des Bundes anonymisiert zur Verfügung stellen; 3) Auf der eVergabePlattform des Bundes (www.evergabe-online.de) stehen den Bietern sämtliche Informationen und Formblätter zur Verfügung, die sie für die Einreichung eines Angebots benötigen. Das Angebot ist unter Berücksichtigung dieser Informationen und unter Verwendung der bereitgestellten Formblätter einzureichen; 4) Ein Bieter kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Ziffer 5.1.9 der Bekanntmachung) auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. auf einen Nachunternehmer oder ein konzernverbundenes Unternehmen) berufen (sog.Eignungsleihe). Die Unternehmen sind im Verzeichnis der Leistungen anderer Unternehmer (Formblatt 392-UF) zu benennen. Daneben soll der Bieter durch eine Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm dessen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung stehen. Diese Verpflichtungserklärung legt der Bieter in Form des ausgefüllten Formblatts 393-Lseinem Angebot bei (siehe zur Eignungsleihe auch das den Vergabeunterlagen beigefügte Rahmendokument); 5) Die Bildung von Bietergemeinschaften ist nur bis zur Abgabe des Angebots möglich. Bietergemeinschaften fügen das Formblatt 401-UF ihrem Angebot bei. Die Abgabe von Angeboten durch Bietergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter zulässig. 6) Zugelassen zum Vergabeverfahren werden nur Wirtschaftsteilnehmer aus der EU und aus Drittländern, die eine internationale Übereinkunft mit der Union über die Gewährleistung des gleichen und wechselseitigen Zugangs zu öffentlichen Aufträgen geschlossen haben (wie etwa das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA)). 7) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbieter sowie als Mitglied einer/mehrerer Bietergemeinschaft/en, sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren, behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. 8) Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch. 9) Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 2 Monate

- sowie die Unterlagen und zugehörigen Metadaten in die DVtU überführen. Für diesen Anwendungsbereich ist ein "Human-in-the-Loop"-Ansatz verpflichtend vorzusehen, sodass erzeugte Metadaten und Verarbeitungsergebnisse vor der Übernahme geprüft, korrigiert und freigegeben werden können. b. Optimierung bestehender Metadaten - mindestens 20.000, maximal 1.000.000 TUs (Leistungsteil B) Für TUs, die bereits in der DVtU vorhanden sind, jedoch eine unzureichende oder fehlerhafte Metadatenqualität aufweisen, muss die KI-Pipeline eine Optimierung der vorhandenen Metadaten unterstützen. Dies umfasst insbesondere die Erkennung unvollständiger oder inkonsistenter Metadaten, die Durchführung fachlicher Plausibilitätsprüfungen, die Harmonisierung von Schreibweisen, die Erkennung potenzieller Dubletten sowie die Generierung fachlicher Korrekturvorschläge. Hierzu müssen bestehende TUs einschließlich vorhandener Metadaten aus der DVtU exportiert, analysiert und durch die KI-Pipeline verarbeitet werden können. Die geänderten bzw. optimierten Metadaten müssen durch fachkundige Personen auf Seiten des Auftraggebers überprüft, korrigiert und freigegeben werden können. Auch in diesem Anwendungsbereich ist ein "Human-in-the-Loop"-Ansatz verpflichtend vorzusehen. Das Projekt wird agil und in mehreren Stufen durchgeführt. Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Zuschlag verbindlich mit folgenden Leistungen: - Konzeption, Entwicklung und Bereitstellung einer betriebsfähigen Grundlösung der Verarbeitungslösung/KI-Pipeline für die neu zu erschließenden Metadaten (Leistungsteil A) innerhalb der ersten sechs Monate nach Zuschlag. Die Grundlösung muss den Human-in-the-Loop-Ansatz beinhalten, die Qualitätskriterien nach sechs Monaten aus Tabelle 1 der Leistungsbeschreibung beinhalten, und in der Lage sein die TUs zu verarbeiten und die Metadaten und die TUs in die DVtU zu überführen, - Bereitstellung, Betrieb, Wartung und Support für die Grundlösung der Verarbeitungslösung/KI-Pipeline für ein Jahr (ab Monat sieben nach Zuschlag), - Umsetzung der Erschließung von 200.000 TUs (ab Monat sieben nach Zuschlag), - Weiterentwicklungsleistungen für die technische Verarbeitungslösung/KI-Pipeline in Höhe von 100 Personentagen (ab Monat sieben nach Zuschlag). Die folgenden Leistungen sind als optionale (Teil-)Leistungen ausgestaltet, die der Auftraggeber nach Zuschlag nach Maßgabe der vertraglichen Regelungen abrufen darf: - Zusätzliche Weiterentwicklungsleistungen für die technische Verarbeitungslösung /KlPipelineinHöhe von 250 Personentagen, - Umsetzung der Erschließung von weiteren 2.000.000 TUs, - Weitere Bereitstellung, Betrieb, Wartung und Support für technische Verarbeitungslösung/KI-Pipeline ab Monat 19 nach Zuschlag (insgesamt 30 Mal um jeweils einen weiteren Monat verlängerbar). Der Auftragnehmer muss die optionalen Leistungen - optional und nach Zwischenentscheidungen des Auftraggebers über die tatsächliche Ausführung -erbringen. Der Auftraggeber darf die optionalen Leistungen einzeln oder als Gesamtpaket beauftragen. Einzelheiten ergeben sich aus dem Vertrag und der Leistungsbeschreibung. Im Rahmen eines vorherigen Projektes hat der Auftraggeber eine KI-gestützte Software eines externen Unternehmens getestet und genutzt. Die Ergebnisse dieses Vorprojektes sind für den Auftragnehmer für die von ihm zu erbringende Leistung nutzbar. Der Auftraggeber hat mit der Bereitstellung der Vergabe- und Vertragsunterlagen (insbesondere durch die Vorberichte, Anlagen zur Leistungsbeschreibung) alle Maßnahmen ergriffen, die erforderlich und angemessen sind, um einen Informations- und Wissensvorsprung dieses Unternehmens aus dem vorherigen Projekt zu vermeiden. Insbesondere hat er den Bietern - soweit zulässig -die wesentlichen Arbeitsergebnisse anonymisiert zur Verfügung gestellt, um einen Informations- und Wissensvorsprung des Unternehmens zu vermeiden. Das Unternehmen war nicht in die Konzeption und Abläufe dieses Vergabeverfahrens eingebunden.

anyw-cou, Germany

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

The source system does not support document syncing.

Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

No participants recorded for this notice.