Umbau Jod-Sole-Therme Bad Bevensen - Neugestaltung Jod-Sole Heilfreibecken und Jod-Sole VitalAtrium: Planungsleistungen Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7
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Key information
Overview
Die Auftraggeberin ist Betreiberin der in Bad Bevensen befindlichen Jod-Sole-Therme, welche über eine der größten Badelandschaften Norddeutschlands mit Saunaanlage, Wellnesszentrum und einer Praxis für Physikalische Therapie verfügt. Die Therme liegt im Kurzentrum von Bad Bevensen, eingebettet in den weitläufigen Kurpark an der Ilmenau. Seit 1976 ist Bad Bevensen ein staatlich anerkanntes Mineralheilbad. Jährlich besuchen über 300.000 Gäste aus ganz Deutschland, vor allem aus dem Großraum Hamburg und Umgebung, die Therme. Gegenstand des Projekts ist die Erneuerung des Außenbereichs mit dem Freibecken und des Innenhofs mit dem Jod-Sole-Becken (Projekt). Das Projekt soll in zwei aufeinanderfolgenden Bau-phasen wie folgt abgewickelt werden: Bauphase 1: Neugestaltung Jod-Sole Heilfreibecken mit Kalt-Warmtherapie (Bauzeit 2027-2028) Bauphase 2: Neugestaltung Jod-Sole VitalAtrium mit Jod-Sole-Inhalation (Bauzeit 2028-2029) Da die beiden Bauphasen einheitlich geplant werden, werden diese als einheitliches Objekt im Sinne der HOAI angesehen. Zur Vorbereitung des Projekts hat die Auftraggeberin eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese entspricht im Wesentlichen dem Planungsstand der Leistungsphase 2 gemäß HOAI für die Objektplanung, ohne dass ein Anspruch auf vollständige Leistungserbringung einer Vorplanung besteht. Insbesondere ist auch eine erste Kostenschätzung erstellt worden. Fachplanungsleistungen wurden noch nicht erbracht. Die planerischen und gestalterischen Grundlagen der Machbarkeitsstudie sind für die weitere Planung bindend. Für die Auftraggeberin ist die Kompetenz bezogen auf die Ausführungsplanung und die Bauüberwachung sowie die Kosten- und Terminverfolgung von besonderer Bedeutung. Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung der für das Projekt benötigten Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7 nach § 55 HOAI. Die Anlagentechnik der Anlagengruppe 7 besteht hier insbesondere in der (Salz-)Badewassertechnik. Deren Planung ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Als erste Orientierung hat die Auftraggeberin einige zentrale Überlegungen zu den erforderlichen Planungsleistungen in dem Dokument Anforderungen Badewassertechnik beigefügt. Die Bieter haben anzubieten: • alle Grundleistungen nach Maßgabe der HOAI; • alle besonderen Leistungen, soweit diese nach dem jeweiligen Stand der Planung erforderlich sind zur Erreichung der Planungs- und Überwachungsziele (§ 650p Abs. 1 BGB), insbesondere der Planungs- und Überwachungsziele, die in der Projektbeschreibung und dem Dokument Anforderungen Badewassertechnik beschrieben sind. Insbesondere sind alle erforderlichen Leistungen bezogen auf die (Salz-)Badewassertechnik anzubieten. Die besonderen Leistungen sind im Angebot gesondert auszuweisen und zu bepreisen. Die Kurgesellschaft beabsichtigt, zunächst die Leistungsphasen 2-4 zu beauftragen. Insoweit ist der Abschluss eines stufenweisen Vertrages vorgesehen. Für das Projekt soll eine anteilige Förderung aus öffentlichen Mitteln der NBank beantragt werden. Die fördermittelkonforme Umsetzung der Projekte ist für die Auftraggeberin darum von besonderer Bedeutung (besonderes Planungsziel). Eingesetzt werden sollen europäische Förderprogramme und solche des Landes Niedersachsen. Aufgrund der unterschiedlichen Fördermittelprogramme muss von Anfang an eine getrennte Kostenschätzung, Kostenberechnung und laufende Kostenverfolgung für die beiden Bauabschnitte erfolgen. Weitere Einzelheiten, insbesondere Angaben zu den zugrunde zu legenden anrechenbaren Kosten, können der Projektbeschreibung sowie dem veröffentlichen Vertragsentwurf entnommen werden, den die Auftraggeberin mit dem Bestbieter abzuschließen beabsichtigt.
Der Gesamtwert der Beschaffung sowie die Werte des Ergebnisses, des niedrigsten und höchsten zulässigen Angebots werden gemäß § 39 Abs. 6 VgV nicht veröffentlicht, da diese u. a. den geschäftlichen Interessen des erfolgreichen Bieters schaden und den lauteren Wettbewerb beeinträchtigen.