Strategisch-technologischer Partner für das Universitätsklinikum Köln
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Key information
Overview
Die digitale Transformation des Universitätsklinikums Köln AöR (UKK) und seiner Beteiligungen soll mithilfe Künstlicher Intelligenz gestaltet werden.
Köln, Köln, Germany
#Bekanntmachungs-ID: CXS0YYLYTWRC9M7H# Gegenstand des Auftrags ist die digitale Transformation des UKK und seiner Beteiligungen. Ziel ist eine höhere Qualität der medizinischen Versorgung, eine grundsätzlich höhere Prozessqualität in allen Bereichen und eine höhere Wirtschaftlichkeit. Im Rahmen des Projektes muss der Auftragnehmer Aufgaben der Digitalisierungsberatung und Projektsteuerung sowie Entwicklungs- und Betriebsleistungen erbringen. Das Projekt wird agil und in mehreren Stufen durchgeführt: Die erste Stufe umfasst voraussichtlich insbesondere folgende Bereiche: - Analyse der bestehenden Sicherheitsarchitektur, Absicherung der Cloud-Anbindung und Entwicklung eines belastbaren Notfall- und Disaster-Recovery- Konzeptes; - Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes für die Einbindung von Internet of Things (IoT)- bzw. Operational Technology (OT)-Endpunkten, um die Kommunikation zwischen klinischer Kern-IT und autonomen Systemen frühzeitig abzusichern; - Schulungsleistungen; - Beratung zur organisatorischen Ausgestaltung des Betriebs der Cloud-Infrastrukturen; der Auftragnehmer muss das UKK unterstützen, ein Zielbetriebsmodell (Target Operating Model) zu definieren, das die Brücke zwischen klassischem IT-Betrieb und modernen Cloud-Methoden schlägt. Im weiteren Projektverlauf muss der Auftragnehmer - optional und nach Zwischenentscheidung des UKK über die tatsächliche Ausführung - das UKK durch die Bereitstellung einer souveränen Cloud-Plattform sowie durch spezifisches technologisches Know-how unterstützen. Ziel ist es, das UKK in die Lage zu versetzen, komplexe KILösungen eigenständig zu entwickeln, sicher zu implementieren und in den stabilen Regelbetrieb zu überführen. Die Unternehmen, an denen das UKK beteiligt ist, müssen die Cloud-Plattform nutzen können. Der Auftragnehmer muss Large Language Models (LLMs) bereitstellen, die zum Zeitpunkt des Abrufs die technologische Weltspitze markieren. Die LLMs müssen ein Kontextfenster von mindestens 1 Million Token unterstützen. Leistungskomponenten im Einzelnen: - Bereitstellung der Entwicklungsumgebung: Bereitstellung und Wartung einer technologischen Plattform (nach ISO 27001/C5-Standard), die den Aufbau und die Weiterentwicklung komplexer KI-Anwendungen durch das UKK ermöglicht, ohne die Stabilität des bestehenden Regelbetriebs zu gefährden. - Technischer Support & Befähigung: Erbringung von Wartungs-, Pflege- und Supportleistungen für die bereitgestellte Plattform sowie Durchführung von Schulungen, um das UKK bei der Eigenentwicklung von KILösungen, inklusive der Vermittlung von Best Practices für sichere KI-Entwicklung (DevSecOps) und regulatorische Compliance, technologisch optimal zu unterstützen. - Kostencontrolling: Sicherstellung eines durchgängigen und transparenten Kostencontrollings für sämtliche Prototyping-Projekte nach einem einheitlichen, vom UKK vorgegebenen Muster. - Operationalisierung & Hybrid-Betrieb: In einem dritten Schritt muss ein Hybrid-Betrieb etabliert werden können: Die Lösungen werden grundsätzlich cloudbasiert betrieben; in begründeten Ausnahmefällen muss der Auftragnehmer jedoch in der Lage sein, den Betrieb auch On-Premise sicherzustellen. - Datenintegration: Unterstützung bei der Migration bestehender Datenbestände, unter strikter Einhaltung von Datenschutzvorgaben, in die auf der Plattform neu entwickelten KI-Architekturen. Der Auftragnehmer muss dem UKK das Recht einräumen, die Leistungen von Beteiligungsunternehmen nutzen zu lassen. Insbesondere muss der Auftragnehmer dem UKK Nutzungsrechte für die Beteiligungsunternehmen des UKK einräumen und die Möglichkeit von Rollouts von KI-Lösungen für die Beteiligungsunternehmen des UKK sicherstellen. Der Auftragnehmer muss während der gesamten Vertragslaufzeit nach Bedarf Personal vor Ort in den Räumlichkeiten des Auftraggebers einsetzen. Der Auftragnehmer muss die digitale Souveränität des UKK wahren. Das stufenweise Vorgehen wird im weiteren Verlauf des Verfahrens näher ausgestaltet. Die Lieferung von Hardware ist grundsätzlich nicht Gegenstand des Auftrags, es sei denn, die Beschaffung von Hardware ist zur Durchführung einer anderen vertraglichen Leistung erforderlich, um die Kompatibilität mit der entwickelten KI-Lösung sicherzustellen. Der Auftragnehmer darf die medizinischen Daten des UKK selbst nicht kommerziell nutzen. Zuschlagskriterien für die Auftragsvergabe; Preis 30 % (Einzelheiten zu dem Zuschlagskriterium ergeben sich aus den Vergabeunterlagen) Qualität der angebotenen Lösung 70 % (Einzelheiten zu dem Zuschlagskriterium ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Nach derzeitigem Überlegungsstand wertet der Auftraggeber die Qualität der angebotenen Leistungen anhand folgender Unterkriterien: - Qualität und Eignung der Schlüsselpersonen, - Umsetzungskonzept, - Konzept zur Definition des Zielbetriebsmodells, - Konzept für die Zusammenarbeit vor Ort, - Schulungskonzept, - Präsentation.)
Die digitale Transformation des Universitätsklinikums Köln AöR (UKK) und seiner Beteiligungen soll mithilfe Künstlicher Intelligenz gestaltet werden. Das UKK ist eines der größten Häuser der Maximalversorgung in Nordrhein-Westfalen mit rund 1.500 Planbetten, über 60.000 stationären sowie rund 350.000 ambulanten Fällen jährlich. Das UKK beabsichtigt, einen strategisch-technologischen Partner zu beauftragen, der das UKK im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zum führenden Zentrum für innovative, datengetriebene Gesundheitsversorgung mit Zugang zu den neuesten Modellen der Künstlichen Intelligenz transformiert. Der Schwerpunkt der digitalen Transformation liegt zunächst in der Verwaltung sowie den medizinischen Prozessen und der Versorgung. Der strategisch-technologische Partner muss das UKK beim Aufbau moderner Entwicklungs- und Operations- Umgebungen (DevOps) sowie einer KI-Toolchain unterstützen, um eigene Entwickler-Teams des UKK zu befähigen, innovative digitale Lösungen innerhalb eines vom Partner zur Verfügung gestellten Frameworks selbstständig zu entwickeln und am UKK sicher, gesetzeskonform und nachhaltig zu betreiben. Für eine maximale Kostentransparenz muss der strategisch-technologische Partner ein durchgängiges Monitoring betreiben und ein Controlling-Tool einsetzen. Das UKK legt besonderen Wert auf die Wahrung der digitalen Souveränität. Zentrale Elemente des Verfahrens: Der Auftraggeber vergibt den Auftrag im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Mit dieser Bekanntmachung fordert der Auftraggeber interessierte Unternehmen auf, einen Teilnahmeantrag einzureichen. Für den Teilnahmeantrag sind allein die Anforderungen dieser Bekanntmachung maßgeblich. Anhand des eingereichten Teilnahmeantrags prüft der Auftraggeber die Eignung der Bewerber für den Auftrag anhand der gemäß der Bekanntmachung einzureichenden Unterlagen. Im zweiten Schritt fordert der Auftraggeber die nach Maßgabe der Bekanntmachung ausgewählten Bewerber auf, ein Erstangebot in Form eines indikativen Angebotes einzureichen. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe fordert der Auftraggeber die Bieter zur Abgabe von Optimierungsvorschlägen zu den Leistungsanforderungen und zum Vertrag auf. Sollte sich dies als zweckmäßig erweisen, verhandelt der Auftraggeber mit den Bietern über die eingereichten Vorschläge. Die weiteren Einzelheiten zum Verfahren ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Köln, Köln, Germany
Der Auftraggeber wird mindestens 3 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für das weitere Verfahren auswählen, sofern eine entsprechende Anzahl von geeigneten Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften zur Verfügung steht. Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen: 1. Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. 2. Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Dies ist der Fall, wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die gestellten Eignungsanforderungen erfüllt. 3. Schließlich, für den Fall, dass sich mehr als 3 geeignete Unternehmen beworben haben, wird beurteilt, wer unter den geeigneten Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt wird. Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die 3 besten Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen. Bei der Ermittlung des Rankings wird der Auftraggeber wie folgt vorgehen: Der Auftraggeber bewertet die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Fachkunde) der Bewerber. Maßgeblich sind die unter Ziffer 5.1.9 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen) genannten Angaben und Nachweise. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander. Dabei gilt: Je mehr und besser mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Die Vergleichbarkeit richtet sich nach den in Ziffer 5.1.9 genannten Merkmalen/Besonderheiten. Von Vorteil ist dabei, wenn eine Referenz möglichst viele der genannten Merkmale/Besonderheiten umfasst. Hierbei handelt es sich um Auswahlkriterien für den Teilnahmewettbewerb, nicht um Zuschlagskriterien.