Neugestaltung des Schrangen – Nichtoffener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit hochbaulichem Anteil nach RPW 2013

cn-standardContract or concession notice – standard regime00562094-2026HSHansestadt Lübeck, Bereich 5.061.2 - Fachbereichsdienste / Submission
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Deadline13 days left27 Aug 2026, 08:00
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Identifier
Contract type
Deadline
27 Aug 2026, 08:00
CPV codes
71240000 - Architectural, engineering and planning services71221000 - Architectural services for buildings71222000 - Architectural services for outdoor areas
Status
Active
Notice type
cn-standardContract or concession notice – standard regime
Source
Estimated value
Publication date
12 Aug 2026, 22:00

Overview

Nichtoffener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit hochbaulichem Anteil nach der „Richtlinie für Planungswettbewerbe 2013“ (RPW 2013) und VgV 2016 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb) und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren (VgV) für die Neugestaltung des Schrangen in der Hansestadt Lübeck. Das Wettbewerbsverfahren richtet sich an Bewerbergemeinschaften aus Büros der Landschaftsarchitektur und der Architektur, wobei im Rahmen des Bewerberverfahrens nur Angaben/Nachweise für das Leistungsbild der Objektplanung Freianlagen gemäß § 38 ff. HOAI zu erbringen sind. Die Fachplaner für den Leistungsbereich Objektplanung Gebäude gemäß § 33 ff. HOAI sind im Teilnahmeantrag aber zu benennen. Es wird eine maximale Anzahl von 20 teilnehmenden Teams aus Landschaftsarchitekten/Landschaftsarchitektinnen mit Architekten/Architektinnen angestrebt. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2013 und die VgV 2016 zugrunde. Die Anwendung und Anerkennung der RPW 2013 ist für die auslobende Institution und die Teilnehmer/Teilnehmerinnen sowie alle übrigen Beteiligten verbindlich, soweit diese Auslobung nicht ausdrücklich davon abweicht. Die auslobende Institution, Teilnehmer/Teilnehmerinnen sowie alle am Verfahren Beteiligten erkennen den Inhalt dieser Auslobung an. An der Vorbereitung dieses Wettbewerbs hat der Ausschuss Wettbewerb und Vergabe der Architekten- und Ingenieurkammer des Landes Schleswig-Holstein beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer 1171-26 registriert. Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird ein VgV-Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit allen Preisträgern/Preisträgerinnen durchgeführt.

1) Es wird eine maximale Anzahl von 20 teilnehmenden Teams von Büros aus dem Leistungsbild Objektplanung Freianlagen und aus dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude angestrebt. Der Auftraggeber behält sich vor, bei gleicher Punktzahl die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los zu treffen (§ 3 (Abs. 3) RPW). 2) Mehrfachbewerbungen sind unzulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. 3) Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. 4) Auf der Vergabeplattform sind alle Anlagen zum Bewerbungsverfahren frei verfügbar. Weitere, erst für den Planungswettbewerb und das anschließende Verhandlungsverfahren erforderliche Unterlagen werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Teilnehmern/Teilnehmerinnen zur Verfügung gestellt; 5) Bei den auf der Vergabeplattform (s. Ziff. 5.1.11) zur Verfügung gestellten Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen. Die Formblätter sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des/der Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Büroname sind jedoch zwingend anzugeben. Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform (s. Ziff. 5.1.12) bis zu der in s. Ziff. 5.1.12 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerbende/die Bewerbergemeinschaft (BG) zwingend ausgeschlossen. Soweit die Bewerbung die geforderten Erklärungen und Anlagen nicht enthält, sind nur diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. 6) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inkl. Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird. 7) Rückfragen im Zusammenhang mit dem Bewerberverfahren sind ausschließlich über die Kommunikationsfunktion der bekanntgegebenen Vergabeplattform (s. Ziff. 5.1.12) schriftlich zu stellen. Rückfragen müssen bis 7 Tage vor der Abgabefrist (s. Ziff. 5.1.12) gestellt werden. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber/Bewerberinnen werden die anonymisierten Rückfragen, sobald sie beantwortet sind, laufend über die bekanntgegebenen Vergabeplattform (s. Ziff. 5.1.12) veröffentlicht. 8) Mit Teilnahme an diesem Vergabeverfahren erklärt der/die Bewerbende sich einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, von Ihr/Ihnen zur Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Sie erklären ferner, dass Ihnen die Zustimmung hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. 9) Alle zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden durch das Preisgericht beurteilt. Das Preisgericht wird sein Urteil aus der Qualität der Wettbewerbsarbeiten bilden und hierbei folgenden Bewertungsrahmen (Kriterien des Preisgerichts zur Beurteilung der im Wettbewerb eingereichten Entwürfe nach § 72 Abs. 2 VgV) zugrunde legen: - Konzept (Leitidee, Grundstruktur; Einbindung in das städtebauliche und freiraumplanerische Umfeld / der Bestandsgestaltungen; Gesamtraumbildung, Teilraumbildung und Umgang mit räumlichen und funktionalen Barrieren sowie Übergängen; Umgang mit dem Bestand (Gebäude und deren Erschließung); Umgang mit dem Regenwasser; Umgang mit den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung sowie Artenvielfalt). - Gestaltung (Raumbildung und -verknüpfung; Materialwahl und Ausstattung, Beleuchtung; Stadtvegetation und Pflanzenverwendung; Einbindung des Zugangs zur Fahrradgarage; Berücksichtigung und Umgang mit den Themen Archäologie und Denkmalschutz sowie UNESCO-Welterbe Lübecker Altstadt). - Nutzung/Funktionen (Nutzungskonzept und -zonierung; Funktionalität und übersichtliche Strukturierung der Fläche für Bewegung und Aufenthalt (Multifunktionalität); Aneignungsfähigkeit für Nutzende; Plausibilität des Lösungsvorschlags für die verkehrlichen Nutzungskonflikte; Beachtung der Belange von Kindern- und Jugendlichen, Senioren sowie von Barrierefreiheit und Inklusion; Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten; Orientierung und Erschließung (z.B. Fuß-/Fahrradzonen, Anlieferung, Feuerwehr)). - Realisierbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit (Einhaltung von Vorgaben; Einhaltung des Kostenrahmens; Wirtschaftlichkeit in Bezug auf Folgekosten für Pflege und Unterhaltung; Technische Realisierbarkeit; Genehmigungsfähigkeit). Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Rangfolge und Gewichtung dar. Das Preisgericht hält sich vor, die Kriterien zu ändern. 10) Mitglieder des Preisgerichts: Fachpreisgericht: Bertel Bruun, Landschaftsarchitekt, Hamburg; Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekt, Bonn; Prof. Ariane Röntz, Landschaftsarchitektin, Berlin / Kassel; Ayhan Ayrilmaz, Architekt, Berlin; Inga Mueller-Haagen, Architektin, Lübeck; Sachpreisgericht: Joanna Hagen, Senatorin für Bauen und Planen und stellvertretende Bürgermeisterin, Hansestadt Lübeck; Dr. Ulrich Brock, Vorsitzender Bauausschuss, Mitglied der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck; Kristin Blankenburg, Fachsprecherin für Verkehr & Stadtplanung der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Mitglied der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck; Stephan Wisotzki, baupolitscher Sprecher der GRÜNEN Fraktion, Mitglied der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck; Die Entscheidung der Jury ist für den Erwerber bindend: nein 11) Die Wettbewerbssumme (RPW 2013 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis der § 34 HOAI und § 40 HOAI ermittelt. Für Preise stehen insgesamt 33.000,- EUR (netto) zur Verfügung. Es ist folgende Aufteilung vorgesehen: 1. Preis:16.500,- EUR (netto); 2. Preis: 9.900,- EUR (netto); 3. Preis: 6.600,- EUR (netto). Zusätzlich über das Preisgeld hinaus erhält jedes Team für die Abgabe einer prüffähigen Wettbewerbsarbeit ein Bearbeitungshonorar von 3.000,- EUR (netto). Über die Preise und das Bearbeitungshonorar hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmenden zusätzlich ausgezahlt. Die Preissummen und Bearbeitungshonorare werden im Anschluss an die Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges gegen Ausstellung einer Rechnung zugeteilt. Die mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten gehen in das Eigentum der auslobenden Institution über. Das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe verbleibt bei den Verfasser/Verfasserinnen. Die auslobende Institution hat jedoch das Recht der Erstveröffentlichung und ist darüber hinaus berechtigt, die eingereichten Wettbewerbsarbeiten ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. 12) Weitere Bearbeitung: Die Beauftragung der Leistungsphasen 2 (Vervollständigung) bis 9 nach § 39 HOAI (Leistungsbild Freianlagen) und die Beauftragung der Leistungsphasen 2 (Vervollständigung) bis 7 sowie die künstlerische Oberleitung nach § 34 HOAI (Leistungsbild Gebäude), ggf. optional die LP 8 gesamt, erfolgt stufenweise. Zunächst ist vorgesehen, dass die Leistungserbringung in der Leistungsphase 8 nach § 34 HOAI durch den beauftragten Generalunternehmer für das unmittelbar angrenzende Bauprojekt Bildungshaus erfolgt. Die Beauftragung der Stufe 2 (Leistungsphasen 5 bis 9 nach § 39 HOAI bzw. Leistungsphasen 5 bis 7 sowie die baukünstlerische Oberleitung, ggf. optional die gesamte Leistungsphase 8, nach § 34 HOAI) kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Leistungsphasen 5-9 bzw. 5-7, optional 8, besteht nicht. Verhandlungsverfahren: Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Entscheidung des Preisgerichts und unter dem Vorbehalt der Beschlüsse der städtischen Gremien mit allen Preisträgern ein nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren durchzuführen. Im Verhandlungsverfahren werden die Zuschlagskriterien wie folgt gewichtet: Wettbewerbsergebnis 50 %, Honorar 15%, Projektorganisation 35%. Die endgültigen Vergabeunterlagen mit den Zuschlagskriterien einschließlich des verbindlichen Vertragsentwurfs werden den Teilnehmenden zum Verhandlungsverfahren mitgeteilt. Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 17 (11) VgV). 13) Vorläufige TERMINE des Verfahrens: Teilnahmewettbewerb: - Abgabe der Bewerbungen bis: spätestens 37. KW 2026 - Bewerberauswahl: spätestens 38. KW 2026 - Versand der Teilnahmebestätigungen bzw. Absageschreiben: spätestens 38. KW 2026; Realisierungswettbewerb: - Versand der Unterlagen ab: 05.10.2026 - Rückfragenkolloquium: 12.10.2026 - Abgabe der Arbeiten: 11.01.2027 - Preisgericht: 03.02.2027. Die finale Terminschiene wird allen Wettbewerbsteilnehmern mit Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb mitgeteilt. 14) Weitere Informationen siehe Anlage 1 zur Wettbewerbsbekanntmachung. 15) Verlängerung - Der Erwerber behält sich das Recht vor, zusätzliche Käufe vom Auftragnehmer zu tätigen, wie hier beschrieben: Eine Vertragsverlängerung ist möglich. 16) Vor einer möglichen Zuschlagserteilung erfolgt eine Abfrage beim Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt). 17) Benennung von Gesetzen, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften sowie ergänzende Vorschriften und Regeln des Landes Schleswig-Holstein. 18) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2021).

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

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