Neubau Faulungsanlage KA Müllekoven - Los 03 Tragwerksplanung
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Key information
Overview
Neubau Faulungsanlage auf dem Klärwerk Troisdorf-Müllekoven: Die Kläranlage Troisdorf-Müllekoven ist derzeit für eine Ausbaugröße von 84.000 EW ausgebaut. Die Stadtteile Troisdorf, Troisdorf West, Friedrich-Wilhelms-Hütte, Oberlar, Sieglar, Eschmar, Rotter See, Kriegsdorf, Müllekoven und Bergheim bilden das Einzugsgebiet der Kläranlage. Das überwiegend kommunale Abwasser fließt der Kläranlage über einen Mischwassersammler DN 1200 zu. Einer der beiden Faulbehälter hat nach DIN 1995 die technische Lebensdauer von 50 Jahren überschritten, der zweite Faulbehälter die maximal technische Lebensdauer fast erreicht. Zudem sind beide Behälter asbestbelastet. Die Rührwerke sind veraltet. Das Projekt umfasst den Neubau von Faulbehältern (die aktuelle Bedarfsplanung sieht zwei Faulbehälter vor), die Erneuerung der Heizungsanlage (zzgl. Gebäude), die Installation neuer oder Bestands-Blockheizkraftwerke (BHKW), die Vergrößerung des Gasbehältervolumens sowie die Erweiterung der Stromeinspeisung (Notstromeinspeisung, in Zukunft zus. Einspeisung durch AGRI-PV-Anlage). Der Neubau hat unter Aufrechterhaltung des bestehenden Kläranlagenbetriebs zu erfolgen. Die Multifunktionsheizungsanlage für Faulbehälter- und Gebäudebeheizung (verbrennt Faulgas oder Öl) ist ca. 30 Jahre alt und muss dringend technisch ersetzt werden. Sie dient ebenfalls als Notfallanlage bei Ausfall der BHKWs. Es sind keine Ersatzteile mehr zu bekommen. Die bisherigen BHKWs sind über 10 Jahre alt und werden in Kürze durch neue BHKWs ersetzt. Zudem ist die Gasreinigungsanlage (Siloxa) veraltet. Die Einspeisekapazität ist erreicht. Neben dem bisherigen Gasspeicher soll ein neuer Gasbehälter installiert werden, um das Speichervolumen insgesamt zu erhöhen. Nur dadurch ist zukünftig eine intelligente Nutzung des AGRI-PV Stromes möglich, da die Gasverstromung über BHKWs dann in den Abend- und Nachtstunden erfolgt. Zudem wird das "Abfackeln" von überschüssigem Faulgas verringert. Gemäß der EU - Kommunalabwasserrichtlinie soll der Energiebedarf der Kläranlage schrittweise (2030: 50%; 2035: 75% und 2040: 100%) auf eigene erneuerbare Energieerzeugung umgestellt werden. Bestandteil dieser Umsetzung ist die Erneuerung und Erweiterung der Faulgaserzeugung und Gasspeicherung. Es ist vorgesehen, im Zuge der Planung den Rückbau der alten Faulbehälter planerisch zu bearbeiten. Die Durchführung der Rückbauarbeiten soll jedoch gemäß aktuellem Kenntnisstand außerhalb dieses Projektes zu einem deutlich späteren Zeitpunkt erfolgen.
#Bekanntmachungs-ID: CXP4YJVMG1F# 1.) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Informationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bewerber/Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Vergabeunterlagen anonym heruntergeladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bewerbers/Bieters. --- 2.) Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen/Eignungsanforderungen stehen Formularvordrucke zur Verfügung, die die Bewerber verwenden sollen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Verwendung von bereitgestellten Vordrucken wird für die Erstellung des Teilnahmeantrages und des Angebotes empfohlen. --- 3.) Anfragen von Bewerbern/Bietern werden nur in Textform über die Vergabeplattform oder per E-Mail von der genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Anfragen sollen bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge/Angebote gestellt werden. --- 4.) Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen über die Vergabeplattform. Das Postfach der Bieters auf der Vergabeplattform erfüllt dabei für den Bieter die Funktion eines persönlichen elektronischen Briefkastens und ist maßgeblich und verbindlich für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen, Einladungen zum Verhandlungsgespräch und sonstigem Schriftverkehr. --- 5.) Der Versand der Informations- und Absageschreiben gemäß § 134 GWB erfolgt über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des Bieters bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. Im Falle des Angebotes einer Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des bevollmächtigten Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. --- 6.) Die Teilnahmeanträge und die Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist elektronisch in Textform verschlüsselt über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. --- 7.) Ausländische Bewerber/Bieter haben geforderte Nachweise /Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. --- 8.) Die Abgabe von schriftlichen Teilnahmeanträgen/Angeboten (in Papierform) ist nicht zugelassen. --- 9.) Der Auftraggeber wendet das Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW)Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW) an.