Main-Kinzig-Kreis Eigenbetrieb Abfallwirtschaft - Vergabe von Umschlag, Zwischenlagerung und Transport von Restmüll aus dem östlichen Main-Kinzig-Kreis zum MHKW Offenbach
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Key information
Overview
Umschlag und Zwischenlagerung des in den Kommunen Schlüchtern, Sinntal und Steinau eingesammelten Restmülls (AVV 20 03 01) auf einer vom Auftragnehmer bereitzustellenden, zugelassenen Umschlaganlage innerhalb der Gemeindegrenzen dieser drei Kommunen sowie Transport zum MHKW Offenbach (bei Revisions- oder Ausfallzeiten des MHKW Offenbach zum Zwischenlager auf dem Abfallwirtschaftszentrum Gelnhausen-Hailer). Die Vergabe der Leistungen erfolgt in einem Los.
Main-Kinzig-Kreis, Main-Kinzig-Kreis, Germany
#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y0SM8HW#
Gegenstand der Ausschreibung sind der Umschlag und die kurzzeitige Zwischenlagerung des in den Kommunen Schlüchtern, Sinntal und Steinau eingesammelten Restmülls (AVV 20 03 01) auf einer vom Auftragnehmer bereitzustellenden, zugelassenen Umschlaganlage sowie der Transport zum MHKW Offenbach. Voraussetzung für die Teilnahme ist der Zugriff auf eine für den Umschlag und die kurzzeitige Zwischenlagerung von Restmüll aus der kommunalen Sammlung genehmigte Anlage innerhalb der Gemeindegrenzen der drei östlichen Kommunen Schlüchtern, Sinntal bzw. Steinau. Im Einzelnen umfasst der Auftrag: - die Annahme des von den Sammelfahrzeugen angelieferten Restmülls auf der Umschlaganlage, - die Erfassung der Masse des angelieferten Restmülls über eine geeichte Fahrzeugwaage (mindestens Genauigkeitsklasse III), - die kurzfristige Zwischenlagerung des Restmülls auf der Umschlaganlage, getrennt von anderen Abfällen, - den Umschlag des Restmülls in größere Transporteinheiten, - den Transport des Restmülls zum MHKW Offenbach, Dietzenbacher Straße 189, 63069 Offenbach, - bei Revisions- oder Ausfallzeiten des MHKW Offenbach den Transport zum Zwischenlager auf dem Abfallwirtschaftszentrum Gelnhausen-Hailer, - die Bilanzierung und Dokumentation der Materialströme (u. a. digitale Schnittstelle zum Atlas-Wiegesystem der Fa. Qlar Europe GmbH). Voraussichtliche mittlere Jahresmenge: ca. 2.700 t/Jahr +/- 15 %. Die Vergabe der Leistungen erfolgt in einem Los. Die Grundlaufzeit des Vertrages beginnt am 01.11.2026 und endet am 31.12.2028. Für die vom Bieter vorgesehene Umschlaganlage sind mit dem Angebot eine gültige Betriebsgenehmigung mit ausreichender Umschlag- und Zwischenlagerkapazität sowie eine gültige Transportgenehmigung für die Beförderung der beschriebenen Abfälle vorzulegen. Die Nutzung einer Anlage eines Dritten ist zulässig, wenn eine vertraglich abgesicherte Nutzungsmöglichkeit für die Vertragslaufzeit nachgewiesen wird. Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Main-Kinzig-Kreis, Main-Kinzig-Kreis, Germany
Es wird klarstellend darauf hingewiesen, dass die Überschriften der Kriterien "Eintragung in das Handelsregister", "Finanzkennzahlen" und "Referenzen zu bestimmten Arbeiten" in Abschnitt 5.1.9 der Auftragsbekanntmachung aus technischen Gründen den aufgestellten und beschriebenen Eignungskriterien nicht vollumfänglich entsprechen. Die vollständigen Anforderungen an die Eignung können dem jeweils korrespondierenden Beschreibungstext zum Kriterium entnommen werden. Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß Abschnitt 5.1.9 dieser Auftragsbekanntmachung sind innerhalb der Frist für den Eingang der Angebote nach Abschnitt 5.1.12 mit den Angeboten vorzulegen, soweit sich der Auftraggeber dies nicht ausdrücklich anders vorbehalten hat. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass unvollständige Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Ausländische Bieter haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Soweit nicht anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Die Vergabestelle stellt für die nachfolgend aufgeführten Nachweise und Erklärungen ein Bieter-Formblatt zur Verfügung, welches interessierte Unternehmen als Anlage zum (ersten) Verfahrensbrief / Aufforderung zur Angebotsabgabe über die unter Abschnitt 5.1.11 genannte elektronische Adresse abrufen können. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Ferner hat die Bietergemeinschaft dem Angebotsschreiben eine Erklärung beizulegen, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und dieser die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner haften (Bietergemeinschaftserklärung). Beabsichtigt der Bieter / die Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmern zu erbringenden Leistungen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV nach Art und Umfang mit dem Angebotsschreiben zu benennen. Für Nachunternehmer, welche der Bieter im Wege der Eignungsleihe nach § 47 VgV einzusetzen beabsichtigt, sind weiterhin die unter Abschnitt 5.1.9 dieser Auftragsbekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen, soweit einschlägig und bezogen auf die zu erbringende Teilleistung, für den jeweiligen Nachunternehmer bereits mit dem Angebotsschreiben einzureichen sowie nach § 47 Abs. 1 Satz 1 VgV nachzuweisen, dass dem Bieter die insoweit für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.