Machbarkeitsstudie Generalsanierung
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Key information
Overview
Erstellung einer interdisziplinären Machbarkeitsstudie für die Generalsanierung der Bayerischen Staatsoper Nationaltheater Das Nationaltheater ist der Spielort der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsorchesters und des Bayerischen Staatsballetts. In seiner jetzigen neoklassizistischen Erscheinung wurde das Opernhaus im Jahr 1818 erstmals eröffnet. Fünf Jahre später wurde das Haus durch einen Brand zur Gänze zerstört und erneut aufgebaut. Der zweite Wiederaufbau nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern fand in den Jahren 1958 – 1963 statt. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 1963 wurde keine Generalsanierung durchgeführt. Zum Gebäudekomplex gehört auch das Dekorationsmagazin entlang der Alfons-Goppel-Straße und das im Jahr 2003 fertiggestellte sog. „Neue Probengebäude“ am Marstallplatz. Weitere für den Probe- und Spielbetrieb genutzte Gebäude sind die Gebäude des Bayerischen Staatsballetts, Platzl 6 und 7, hierbei handelt es sich um ehemalige Corpsgebäude, die 1899 im Stil der Renaissance errichtet wurden. Mit zeitlichem Vorlauf und parallel zur Machbarkeitsstudie wird von Nutzerseite die Erstellung eines Bedarfsgesamtkonzepts einschließlich Visionsentwicklung („Oper der Zukunft“) beauftragt. Gleichzeitig wird außerdem die Bedarfsplanung für eine Interimslösung während der Generalsanierung des Nationaltheaters erstellt. Die Machbarkeitsuntersuchung soll in einem iterativen Prozess mit dem Nutzer und der Bedarfsplanung fortwährend abgeglichen werden. Die Beiträge und Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie sollen sodann in die Bedarfsplanung integriert werden und umgekehrt. Die Studie sollte sich mit den baulich- technischen Sanierungsnotwendigkeiten, funktionalen Optimierungen der betrieblichen Abläufe, möglichen Erweiterungsoptionen, den wesentlichen Belangen des Denkmalschutzes und, nicht zuletzt, den Möglichkeiten energetischer Optimierung der haustechnischen Anlagen auseinandersetzen. Bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie sind insbesondere die Ziele des nachhaltigen Bauens zu verfolgen. Ein ganzheitlicher Ansatz ist vorzusehen um den gesamten Lebenszyklus der Gebäude unter Berücksichtigung der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Qualität sowie der technischen und prozessualen Aspekte zu betrachten. Der Auftragsgegenstand beinhaltet die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die oben genannten Nutzungen in drei Varianten als Entscheidungsgrundlage für die in der Zukunft geplante Generalsanierung. Weitere Angaben sind der Aufgabenbeschreibung und den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Der Bewerber hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die“ Eigenerklärung Bezug Russland“ (III.27) auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der Teilnahmeantrag besteht aus der „Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt III.6) die Anlage „Liste Referenzen“ (Formblatt III.110.a), falls zutreffend die Anlage „Erklärung der Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaft“ (Formblatt III. 9), falls zutreffend die Anlage „Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen“ (Formblatt III.7) und falls zutreffend die “Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen“ (Formblatt III.8) einzureichen; sämtliche Vergabe/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt. Die „Eigenerklärung zur Eignung“ und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter, der die Erklärung abgibt, zu benennen. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen/Antworten zu verwenden. Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: https://download.arribanet.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/teilnahmewettbewerbe_tender.html