Lieferung von Flockungsmitteln - 3 Lose

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime2026-0507-66SVStadt Münster - Zentrale Rechtsdienstleistungen und Vergabemanagement
1,648 days left
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Deadline1,648 days left28 Feb 2031, 00:00
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Identifier
Contract type
Deadline
28 Feb 2031, 00:00
CPV codes
24958200 - Flocculating agents90420000 - Sewage treatment services
Status
UNKN
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
Publication date
22 Jul 2026, 10:18

Overview

Lieferung von polymeren Flockungsmitteln Los 1: Hauptkläranlage Münster für Überschussschlamm (ÜS) - Eindickung Los 2: Hauptkläranlage Münster für Faulschlammentwässerung Los 3: Kläranlage Loddenbach Faulschlammentwässerung

Los 1 und 2, Hauptkläranlage Münster, Zum Heidehof 72, Münster, 48157, Münster, Germany

Los 3, Kläranlage Loddenbach, Böddingheideweg 121, Münster, 48167, Münster, Germany

#Bekanntmachungs-ID: CXTDYYDYT1863U7N# Rückfragen werden durch Unternehmenskommunikation für alle Interessenten beantwortet. Die Information über vorliegende Unternehmenskommunikation werden unaufgefordert per E-Mail nur an die Interessenten verschickt, die sich freiwillig registrieren lassen. Alle übrigen Interessenten werden aufgefordert, regelmäßig den Link in der Bekanntmachung zur angegebene Internetseite für das Herunterladen der Vergabeunterlagen aufzusuchen, um dort eventuelle Unternehmenskommunikationen abzurufen. Hinweise zur Datenverarbeitung nach Artikel 13 bzw. 14 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Kontaktdaten der für die Verarbeitung verantwortlichen Stelle: Stadt Münster, Zentrale Rechtsdienstleistungen und Vergabemanagement, Zentrales Vergabemanagement, 48127 Münster, E-Mail: [email protected] Kontaktdaten des behördlichen Datenschutzbeauftragten: Die behördliche Datenschutzbeauftragte der Stadtverwaltung Münster ist zu erreichen unter der Anschrift Stadt Münster, 48127 Münster, bzw. unter [email protected] Verarbeitungszwecke und Rechtsgrundlage: Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen im Sinne des Artikels 6 Abs. 1 Buchstabe b) DSGVO. Für die gesetzlich gebotene transparente und diskriminierungsfreie Auswahl des günstigsten Anbieters der von der Stadt nachgefragten Waren, Werke oder Dienste ist es zwingend notwendig, die personenbezogenen Daten der Bieter (bei Unternehmen: deren Vertreter) zu speichern und zu verwenden. Datenkategorien und Datenherkunft: - Anrede, Vorname, Nachname, ggfs. Unternehmensbezeichnung - ggf. gültige E-Mail-Adresse, - Anschrift, - Telefonnummer (Festnetz und/oder Mobilfunk), vollständige Angebots- oder Teilnahmeanträge - Weitere Informationen, die für die Bearbeitung Ihrer Anfrage/ Ihres Angebots / Ihres Teilnahmeantrags notwendig sind, Zu einer Übermittlung Ihrer persönlichen Daten an Dritte kann es kommen, wenn Bieter Beschwerden gegen die Entscheidung erheben, mit wem die Stadt Münster den Vertrag schließen will. Dauer der Speicherung: Bis zum Abschluss des im Wettbewerb stehenden Vertrags. Ggf. länger, wenn die Stadt Münster nach spezialgesetzlichen Vorschriften zu einer längeren Speicherung verpflichtet ist oder Bieter in eine darüber hinaus gehende Speicherung nach Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 a) DSGVO eingewilligt haben. Rechte der betroffenen Person: Bei entsprechendem Identitätsnachweis können Interessenten bzw. Bieter bei der eingangs genannten Stelle jederzeit: 1) Auskunft darüber verlangen, welche personenbezogenen Daten wir von Ihnen für welchen Zweck und für welche voraussichtliche Dauer verarbeiten; 2) Berichtigung verlangen, sofern Ihre Daten unrichtig oder unvollständig sein sollten, 3) Löschung der zu Ihrer Person gespeicherten Daten verlangen, sofern sie für den Zweck, zu dem sie erhoben wurden, oder zur Verteidigung von Rechten der Stadt Münster nicht mehr notwendig sind. Das Recht zur Löschung besteht nicht, wenn eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. In diesen Fällen tritt an die Stelle der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung gem. Art. 18 DSGVO. 4) Einschränkung der Datenverarbeitung nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO verlangen; 5) Verlangen, personenbezogenen Daten, die uns bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder an einen anderen Verantwortlichen zu übermitteln 6) Widerspruch gegen bestimmte Datenverarbeitungen nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO einlegen. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde: Wer der Ansicht ist, dass seine personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig verarbeitet werden, kann sich mit einer Beschwerde an die zuständige Aufsichtsbehörde wenden. Die Kontaktdaten der für die Stadt Münster zuständigen Aufsichtsbehörde lauten: Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit des Landes Nordrhein-Westfalen, Postfach 20 04 44, 40102 Düsseldorf (Hausanschrift: Kavalleriestr. 2-4, 40213 Düsseldorf), Tel. 0211/38424-0, Fax 0211/38424-10, E-Mail: [email protected]

100 t Lieferung von polymeren Flockungsmitteln für die Überschussschlamm (ÜS)-Eindickung der HKA Münster

Los 1 und 2, Hauptkläranlage Münster, Zum Heidehof 72, Münster, 48157, Münster, Germany

Los 3, Kläranlage Loddenbach, Böddingheideweg 121, Münster, 48167, Münster, Germany

#Besonders auch geeignet für:other-sme# Beschreibung des Ausschreibungsverfahrens Polymerprodukte unterscheiden sich nach Ladungstyp, Ladungsdichte, Molekulargewicht und Struktur, so dass deren Eignung je nach Anwendung und Eigenschaften der Klärschlammsuspension und der örtlichen maschinellen Entwässerung zu bestimmen ist. Vor diesem Hintergrund ist zur Ermittlung eines geeigneten Produktes folgendes Verfahren vorgesehen: Das Vergabeverfahren wird in zwei Stufen auf Grundlage des § 16 VgV als Verhandlungsverfahren mit vorgeschalteten öffentlichen Teilnahmewettbewerb durchgeführt. 1. Teilnahmewettbewerb (Stufe 1) Zur Prüfung der Qualifikation ist ein Teilnahmeantrag mit folgenden Eignungsnachweisen einzureichen: I. Referenzen von mindestens zehn kommunalen Kläranlagen, die mittels Band-eindicker / Dekanter entwässern und eine Ausbaugröße von mindestens 50.000 Einwohnergleichwerten (EGW) besitzen. Die Referenznachweise dür-fen nicht älter als fünf Jahre sein und müssen folgende Angaben enthalten: Ge-schäftsjahr/Vertragslaufzeit, Objektbeschreibung/Lieferort, Art der Leistung, Leistungsumfang, nach Möglichkeit auch Adresse und Kontaktdaten des Auf-traggebers. II. Angaben zum für Münster vorgesehenen Anwendungstechniker a. fachliche Qualifikation (z. B. Chemieingenieur/-techniker oder gleichwertig) b. Referenzen von mindestens fünf Kläranlagen mit der Ausbaugröße von mind. 50.000 EGW, die vom Anwendungstechniker in den letzten 5 Jahren betreut wurden. Der Bewerber übergibt im Rahmen der ersten Stufe des Teilnahmewettbewer-bes neben den Eignungsnachweisen gemäß "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen im Vergabeverfahren (VgV)" die fachspezifischen Dokumente I. bis II. für die Prüfung der Eignung an den AG. Bei fehlenden oder unvollständigen Referenzen oder Angaben wird die Bewerbung nicht weiter berücksichtigt. Nach § 16 (4) VgV werden diejenigen Bewerber, bei denen eine positive Eignungsprüfung durch den AG erfolgte, zur Durchführung von Laborversuchen an anlagenspezifischen Schlammproben zwecks Angebotsabgabe (Stufe 2) aufgefordert. 2. Angebotsphase (Stufe 2.1) In der Angebotsphase werden den in Stufe 1 qualifizierten Unternehmen anlagenspezifische Schlammproben zur Verfügung gestellt. Dazu werden zu einem bekannt gegebenen Termin (geplanter Termin 42. KW 2026) auf der jeweiligen Kläranlage Schlammproben gezogen, geteilt und an die in-teressierten Bieter nach Terminvorgabe übergeben. In betriebseigenen Laborver-suchen der Bieter werden mit diesen Schlammproben ein geeignetes Primärprodukt sowie ggf. ein Alternativprodukt durch den Bieter bestimmt. Parallel werden die Schlämme im Labor der Hauptkläranlage mittels 3-fach-Bestimmung untersucht. Die sich daraus ergebenden Mittelwerte für pH-Wert, TS, TR, GV und CST0 dienen als Referenzwerte für die spätere Überprüfung der Er-gebnisse der AN. Folgende Daten zu den Laborversuchen sind nach Auswertung der Versuche beim AG anzugeben: Einheit LOS 1 LOS 2 LOS 3 Angaben zum Produkt Produkt Alternativ Produkt Alternativ Produkt Alternativ Produktbezeichnung [-] Analyse Schlammprobe pH-Wert [-] TS [g/l] entfällt entfällt entfällt entfällt TR [%] entfällt entfällt GV [%] CST0-Wert * [s] Ergebnisse pFM-Versuche Reifezeit [min] pFM-Verbrauch [kgHW / tTR] Produktpreis [EUR / kgHW] * = Kapillare Fließzeit nach DIN EN 14701-1 (2006a), wobei CST0 = Messwert im unbehandelten Schlamm Die Ergebnisse der Laborversuche, sowie die Einheitspreise sind in dem Leistungsverzeichnis (LV Polymere Flockungsmittel) für jedes Los und jedes Produkt einzutragen. Neben dem ausgefüllten Leistungsverzeichnis sind folgende Unterlagen schrift-lich/digital einzureichen 1. Technische Daten zu den je Los max. zwei vorgesehenen Produkten 2. Sicherheitsdatenblätter zu den je Los max. zwei vorgesehenen Produkten Der Bewerber übergibt im Rahmen der Angebotsphase die Ergebnisse der eigenen Laboruntersuchungen sowie die produktspezifischen Unterlagen. Die Ergebnisse des AN bzgl. pH-Wert, TS, TR, GV und CST0 werden jenen des AG gegenüberge-stellt. Bei Abweichungen > 15 % wird die Bewerbung nicht weiter berücksichtigt. Sind die Daten vollständig und plausibel, wird ein Ranking unter Berücksichtigung der Angaben zum Verbrauch und des Produktpreises erstellt. Die im Ranking der Primärprodukte wirtschaftlichsten 3 Bieter jedes Loses werden nach § 16 (4) i. V. m. § 51 VgV zu großtechnischen Versuchen auf die Kläranlagen eingeladen. Das Ranking ergibt sich aus der Wirtschaftlichkeitsberechnung der Verbrauchs-kosten nach: Verbrauchskosten [EUR/ t TR] = pFM-Verbrauch [kg HW/ t TR] x Produktpreis [EUR/ kg HW] Führt die Bewertung der Angebote der Primärprodukte anhand der Verbrauchskos-tenberechnung zu einer Ranggleichheit von mehr als drei Angeboten je Los, wird die Rangfolge unter diesen Angeboten durch Losentscheid ermittelt. Das Losver-fahren wird von der Vergabestelle unparteiisch, transparent und unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes durchgeführt. Die Entscheidung wird in der 47. KW 2026 eingeplant. 3. Praxisphase (Stufe 2.2) Im Rahmen der Praxisphase werden die im Ranking der Primärprodukte wirtschaftlichsten 3 Bieter für jedes Los zu großtechnischen Versuchen auf die Kläranlagen eingeladen. In diesen großtechnischen Versuchen werden die in Stufe 2 eingereichten Ergebnisse der Bieter-Laborversuche inkl. der angegebenen Verbrauchsmengen unter realen Einsatzbedingungen auf den Kläranlagen auf ihre Richtigkeit überprüft. Innerhalb von einer Woche werden das vom Bieter ausgewählte Produkt oder ggf. das Alternativprodukt auf den Kläranlagen eingesetzt. Die Versuche werden durch einen Abwassermeister des AG durchgeführt und die Ergebnisse dokumentiert. Die Teilnahme eines Anwendungstechnikers seitens der Bewerber wird vorausgesetzt. Das für diese Versuchsphase erforderliche Produkt wird durch den AG vergütet (laut Preisangabe aus Stufe 2). Ablauf der Versuchswoche je Los: Die Verpackungseinheiten (z. B. Kanister, IBC) sind durch den AN in Abhängigkeit der geschätzten Verbräuche zu wählen und in Abstimmung mit dem Abwasser-meister zu liefern. Montag: Einbringen des Produktes in die Polymeraufbereitungsanlage auf der Kläranlage Dienstag: Einfahrphase und Optimierung Mittwoch: 90-minütige Leistungsfahrt und Beprobung/Dokumentation durch den AG Donnerstag: Ende des Versuches, Abbau Freitag: Ersatztag* * = Sollte es Mo-Mi zu unvorhersehbaren Störungen kommen, kann die Leistungs-fahrt in Abstimmung mit dem verantwortlichen Abwassermeister auf den Donners-tag verlegt werden. In diesem Fall endet der Versuch freitags. Wird vor der Leistungsfahrt (Mo-Di) bereits festgestellt, dass das ausgewählte Produkt die geforderten Leistungen nicht erreicht, kann das vom Bieter in Stufe 2 benannte Alternativprodukt in Abstimmung mit dem Abwassermeister eingesetzt und damit die Leistungsfahrt durchgeführt werden. Im Rahmen der Leistungsfahrt werden durch das Labor des AG Proben genommen und analysiert. Als Proben werden drei Stichproben, die im Abstand von jeweils 30 Minuten entnommen werden, zu einer Mischprobe vermengt. Jeweils 250 ml vom angelieferten pFM, ggf. vom alternativen pFM sowie von dem im Versuch verwendeten pFM-Ansatz werden abgefüllt und als Rückstellprobe im Labor gelagert. Während der Leistungsfahrt werden durch den AG weitere Betriebsdaten doku-mentiert (u. a. Beschickungsmenge, Verbräuche, Maschinenkennwerte). Protokolle zum großtechnischen Versuch sowie zur Analytik sind zur Kenntnisnahme beige-fügt. Termine der großtechnischen Versuche Die großtechnischen Versuche auf den Kläranlagen werden zu folgenden Terminen durchgeführt: Los 2 und Los 3 werden parallel durchgeführt: 49. KW 2026: Bieter 1 50. KW 2026: Bieter 2 51. KW 2026: Bieter 3 Los 1: 1. KW 2027: Bieter 1, 2. KW 2027: Bieter 2 3. KW 2027: Bieter 3 4. Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes (Stufe 2.3) Nach Durchführung der großtechnischen Versuche werden die protokollierten Er-gebnisse ausgewertet. Das Ranking zur Auftragserteilung ergibt sich aus dem Er-reichen des geforderten Abscheidegrads und der Wirtschaftlichkeitsberechnung auf Basis des erreichten TR im Austrag, der tatsächlichen pFM-Verbrauchsmenge sowie der angebotenen Produkt-Kosten (EP). Sofern der vom Bieter im Angebot (2. Stufe) genannte Verbrauchswert im Rahmen der Leistungsfahrt nicht erreicht wird (Abweichung > 20 %), scheidet das entspre-chende Produkt bei der Auswertung aus. Berechnung des Abscheidegrads [siehe Verfahrensablauf_Bewerbungsbedingungen Seite 7 unten.] Nach erfolgter Auswertung der Ergebnisse der Leistungsfahrten erfolgt die preisliche Wertung der 3 Angebote getrennt für Los 1, Los 2 und Los 3. Auf Grundlage der nachstehenden Wertungsberechnung erfolgt die Auftragserteilung für die Lose 1, 2 und 3 an das jeweils wirtschaftlichste Angebot. 5. Berechnung der Gesamtbewertung - Ranking (Stufe 2.4) A= (B x C x D) - E A = Wertungspreis, Preis pro Tonne TR [EUR /t TR] unter Berücksichtigung Skonto, TRAustrag, Verbrauch B = Verbrauch an Handelsware bei der Leistungsfahrt [kgHW/t TR] C = Preis pro kg Handelsware [EUR/kgHW] D = 100 % - Skonto [%] TRVersuch = Ergebnis aus der Praxisphase [%] TRMin = 5,5 [%] (Los1); 26 [%] (Los 2); 25 [%] (Los 3) E = Preisabzug [EUR/tTR] = Differenz TRVersuch [%] - TRMin [%] Zuschlagskriterium für jedes Los ist der niedrigste Wertungspreis. Den Zuschlag erhält für jedes Los das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis. Führt die Bewertung der Angebote anhand der vorstehenden Wertungsberechnung zu einer Ranggleichheit auf dem ersten Platz (Ermittlung des wirtschaftlichsten An-gebots je Los), wird der Zuschlag durch Losentscheid ermittelt. Das Losverfahren wird von der Vergabestelle unparteiisch, transparent und unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes durchgeführt. Die Entscheidungen der Auswertungen werden ca. in der 6. KW 2027 mitgeteilt.

640 t Lieferung von polymeren Flockungsmitteln für die Faulschlamm-Entwässerung der HKA Münster

Los 1 und 2, Hauptkläranlage Münster, Zum Heidehof 72, Münster, 48157, Münster, Germany

Los 3, Kläranlage Loddenbach, Böddingheideweg 121, Münster, 48167, Münster, Germany

#Besonders auch geeignet für:other-sme# Beschreibung des Ausschreibungsverfahrens Polymerprodukte unterscheiden sich nach Ladungstyp, Ladungsdichte, Molekulargewicht und Struktur, so dass deren Eignung je nach Anwendung und Eigenschaften der Klärschlammsuspension und der örtlichen maschinellen Entwässerung zu bestimmen ist. Vor diesem Hintergrund ist zur Ermittlung eines geeigneten Produktes folgendes Verfahren vorgesehen: Das Vergabeverfahren wird in zwei Stufen auf Grundlage des § 16 VgV als Verhandlungsverfahren mit vorgeschalteten öffentlichen Teilnahmewettbewerb durchgeführt. 1. Teilnahmewettbewerb (Stufe 1) Zur Prüfung der Qualifikation ist ein Teilnahmeantrag mit folgenden Eignungsnachweisen einzureichen: I. Referenzen von mindestens zehn kommunalen Kläranlagen, die mittels Band-eindicker / Dekanter entwässern und eine Ausbaugröße von mindestens 50.000 Einwohnergleichwerten (EGW) besitzen. Die Referenznachweise dür-fen nicht älter als fünf Jahre sein und müssen folgende Angaben enthalten: Ge-schäftsjahr/Vertragslaufzeit, Objektbeschreibung/Lieferort, Art der Leistung, Leistungsumfang, nach Möglichkeit auch Adresse und Kontaktdaten des Auf-traggebers. II. Angaben zum für Münster vorgesehenen Anwendungstechniker a. fachliche Qualifikation (z. B. Chemieingenieur/-techniker oder gleichwertig) b. Referenzen von mindestens fünf Kläranlagen mit der Ausbaugröße von mind. 50.000 EGW, die vom Anwendungstechniker in den letzten 5 Jahren betreut wurden. Der Bewerber übergibt im Rahmen der ersten Stufe des Teilnahmewettbewer-bes neben den Eignungsnachweisen gemäß "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen im Vergabeverfahren (VgV)" die fachspezifischen Dokumente I. bis II. für die Prüfung der Eignung an den AG. Bei fehlenden oder unvollständigen Referenzen oder Angaben wird die Bewerbung nicht weiter berücksichtigt. Nach § 16 (4) VgV werden diejenigen Bewerber, bei denen eine positive Eignungsprüfung durch den AG erfolgte, zur Durchführung von Laborversuchen an anlagenspezifischen Schlammproben zwecks Angebotsabgabe (Stufe 2) aufgefordert. 2. Angebotsphase (Stufe 2.1) In der Angebotsphase werden den in Stufe 1 qualifizierten Unternehmen anlagenspezifische Schlammproben zur Verfügung gestellt. Dazu werden zu einem bekannt gegebenen Termin (geplanter Termin 42. KW 2026) auf der jeweiligen Kläranlage Schlammproben gezogen, geteilt und an die in-teressierten Bieter nach Terminvorgabe übergeben. In betriebseigenen Laborver-suchen der Bieter werden mit diesen Schlammproben ein geeignetes Primärprodukt sowie ggf. ein Alternativprodukt durch den Bieter bestimmt. Parallel werden die Schlämme im Labor der Hauptkläranlage mittels 3-fach-Bestimmung untersucht. Die sich daraus ergebenden Mittelwerte für pH-Wert, TS, TR, GV und CST0 dienen als Referenzwerte für die spätere Überprüfung der Er-gebnisse der AN. Folgende Daten zu den Laborversuchen sind nach Auswertung der Versuche beim AG anzugeben: Einheit LOS 1 LOS 2 LOS 3 Angaben zum Produkt Produkt Alternativ Produkt Alternativ Produkt Alternativ Produktbezeichnung [-] Analyse Schlammprobe pH-Wert [-] TS [g/l] entfällt entfällt entfällt entfällt TR [%] entfällt entfällt GV [%] CST0-Wert * [s] Ergebnisse pFM-Versuche Reifezeit [min] pFM-Verbrauch [kgHW / tTR] Produktpreis [EUR / kgHW] * = Kapillare Fließzeit nach DIN EN 14701-1 (2006a), wobei CST0 = Messwert im unbehandelten Schlamm Die Ergebnisse der Laborversuche, sowie die Einheitspreise sind in dem Leistungsverzeichnis (LV Polymere Flockungsmittel) für jedes Los und jedes Produkt einzutragen. Neben dem ausgefüllten Leistungsverzeichnis sind folgende Unterlagen schrift-lich/digital einzureichen 1. Technische Daten zu den je Los max. zwei vorgesehenen Produkten 2. Sicherheitsdatenblätter zu den je Los max. zwei vorgesehenen Produkten Der Bewerber übergibt im Rahmen der Angebotsphase die Ergebnisse der eigenen Laboruntersuchungen sowie die produktspezifischen Unterlagen. Die Ergebnisse des AN bzgl. pH-Wert, TS, TR, GV und CST0 werden jenen des AG gegenüberge-stellt. Bei Abweichungen > 15 % wird die Bewerbung nicht weiter berücksichtigt. Sind die Daten vollständig und plausibel, wird ein Ranking unter Berücksichtigung der Angaben zum Verbrauch und des Produktpreises erstellt. Die im Ranking der Primärprodukte wirtschaftlichsten 3 Bieter jedes Loses werden nach § 16 (4) i. V. m. § 51 VgV zu großtechnischen Versuchen auf die Kläranlagen eingeladen. Das Ranking ergibt sich aus der Wirtschaftlichkeitsberechnung der Verbrauchs-kosten nach: Verbrauchskosten [EUR/ t TR] = pFM-Verbrauch [kg HW/ t TR] x Produktpreis [EUR/ kg HW] Führt die Bewertung der Angebote der Primärprodukte anhand der Verbrauchskos-tenberechnung zu einer Ranggleichheit von mehr als drei Angeboten je Los, wird die Rangfolge unter diesen Angeboten durch Losentscheid ermittelt. Das Losver-fahren wird von der Vergabestelle unparteiisch, transparent und unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes durchgeführt. Die Entscheidung wird in der 47. KW 2026 eingeplant. 3. Praxisphase (Stufe 2.2) Im Rahmen der Praxisphase werden die im Ranking der Primärprodukte wirtschaftlichsten 3 Bieter für jedes Los zu großtechnischen Versuchen auf die Kläranlagen eingeladen. In diesen großtechnischen Versuchen werden die in Stufe 2 eingereichten Ergebnisse der Bieter-Laborversuche inkl. der angegebenen Verbrauchsmengen unter realen Einsatzbedingungen auf den Kläranlagen auf ihre Richtigkeit überprüft. Innerhalb von einer Woche werden das vom Bieter ausgewählte Produkt oder ggf. das Alternativprodukt auf den Kläranlagen eingesetzt. Die Versuche werden durch einen Abwassermeister des AG durchgeführt und die Ergebnisse dokumentiert. Die Teilnahme eines Anwendungstechnikers seitens der Bewerber wird vorausgesetzt. Das für diese Versuchsphase erforderliche Produkt wird durch den AG vergütet (laut Preisangabe aus Stufe 2). Ablauf der Versuchswoche je Los: Die Verpackungseinheiten (z. B. Kanister, IBC) sind durch den AN in Abhängigkeit der geschätzten Verbräuche zu wählen und in Abstimmung mit dem Abwasser-meister zu liefern. Montag: Einbringen des Produktes in die Polymeraufbereitungsanlage auf der Kläranlage Dienstag: Einfahrphase und Optimierung Mittwoch: 90-minütige Leistungsfahrt und Beprobung/Dokumentation durch den AG Donnerstag: Ende des Versuches, Abbau Freitag: Ersatztag* * = Sollte es Mo-Mi zu unvorhersehbaren Störungen kommen, kann die Leistungs-fahrt in Abstimmung mit dem verantwortlichen Abwassermeister auf den Donners-tag verlegt werden. In diesem Fall endet der Versuch freitags. Wird vor der Leistungsfahrt (Mo-Di) bereits festgestellt, dass das ausgewählte Produkt die geforderten Leistungen nicht erreicht, kann das vom Bieter in Stufe 2 benannte Alternativprodukt in Abstimmung mit dem Abwassermeister eingesetzt und damit die Leistungsfahrt durchgeführt werden. Im Rahmen der Leistungsfahrt werden durch das Labor des AG Proben genommen und analysiert. Als Proben werden drei Stichproben, die im Abstand von jeweils 30 Minuten entnommen werden, zu einer Mischprobe vermengt. Jeweils 250 ml vom angelieferten pFM, ggf. vom alternativen pFM sowie von dem im Versuch verwendeten pFM-Ansatz werden abgefüllt und als Rückstellprobe im Labor gelagert. Während der Leistungsfahrt werden durch den AG weitere Betriebsdaten doku-mentiert (u. a. Beschickungsmenge, Verbräuche, Maschinenkennwerte). Protokolle zum großtechnischen Versuch sowie zur Analytik sind zur Kenntnisnahme beige-fügt. Termine der großtechnischen Versuche Die großtechnischen Versuche auf den Kläranlagen werden zu folgenden Terminen durchgeführt: Los 2 und Los 3 werden parallel durchgeführt: 49. KW 2026: Bieter 1 50. KW 2026: Bieter 2 51. KW 2026: Bieter 3 Los 1: 1. KW 2027: Bieter 1, 2. KW 2027: Bieter 2 3. KW 2027: Bieter 3 4. Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes (Stufe 2.3) Nach Durchführung der großtechnischen Versuche werden die protokollierten Er-gebnisse ausgewertet. Das Ranking zur Auftragserteilung ergibt sich aus dem Er-reichen des geforderten Abscheidegrads und der Wirtschaftlichkeitsberechnung auf Basis des erreichten TR im Austrag, der tatsächlichen pFM-Verbrauchsmenge sowie der angebotenen Produkt-Kosten (EP). Sofern der vom Bieter im Angebot (2. Stufe) genannte Verbrauchswert im Rahmen der Leistungsfahrt nicht erreicht wird (Abweichung > 20 %), scheidet das entspre-chende Produkt bei der Auswertung aus. Berechnung des Abscheidegrads [siehe Verfahrensablauf_Bewerbungsbedingungen Seite 7 unten.] Nach erfolgter Auswertung der Ergebnisse der Leistungsfahrten erfolgt die preisliche Wertung der 3 Angebote getrennt für Los 1, Los 2 und Los 3. Auf Grundlage der nachstehenden Wertungsberechnung erfolgt die Auftragserteilung für die Lose 1, 2 und 3 an das jeweils wirtschaftlichste Angebot. 5. Berechnung der Gesamtbewertung - Ranking (Stufe 2.4) A= (B x C x D) - E A = Wertungspreis, Preis pro Tonne TR [EUR /t TR] unter Berücksichtigung Skonto, TRAustrag, Verbrauch B = Verbrauch an Handelsware bei der Leistungsfahrt [kgHW/t TR] C = Preis pro kg Handelsware [EUR/kgHW] D = 100 % - Skonto [%] TRVersuch = Ergebnis aus der Praxisphase [%] TRMin = 5,5 [%] (Los1); 26 [%] (Los 2); 25 [%] (Los 3) E = Preisabzug [EUR/tTR] = Differenz TRVersuch [%] - TRMin [%] Zuschlagskriterium für jedes Los ist der niedrigste Wertungspreis. Den Zuschlag erhält für jedes Los das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis. Führt die Bewertung der Angebote anhand der vorstehenden Wertungsberechnung zu einer Ranggleichheit auf dem ersten Platz (Ermittlung des wirtschaftlichsten An-gebots je Los), wird der Zuschlag durch Losentscheid ermittelt. Das Losverfahren wird von der Vergabestelle unparteiisch, transparent und unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes durchgeführt. Die Entscheidungen der Auswertungen werden ca. in der 6. KW 2027 mitgeteilt.

108 t Lieferung von polymeren Flockungsmitteln für die Faulschlamm-Entwässerung der Kläranlage Loddenbach

Kläranlage Loddenbach, Böddingheideweg 121, Münster, 48167, Münster, Germany

#Besonders auch geeignet für:other-sme# Beschreibung des Ausschreibungsverfahrens Polymerprodukte unterscheiden sich nach Ladungstyp, Ladungsdichte, Molekulargewicht und Struktur, so dass deren Eignung je nach Anwendung und Eigenschaften der Klärschlammsuspension und der örtlichen maschinellen Entwässerung zu bestimmen ist. Vor diesem Hintergrund ist zur Ermittlung eines geeigneten Produktes folgendes Verfahren vorgesehen: Das Vergabeverfahren wird in zwei Stufen auf Grundlage des § 16 VgV als Verhandlungsverfahren mit vorgeschalteten öffentlichen Teilnahmewettbewerb durchgeführt. 1. Teilnahmewettbewerb (Stufe 1) Zur Prüfung der Qualifikation ist ein Teilnahmeantrag mit folgenden Eignungsnachweisen einzureichen: I. Referenzen von mindestens zehn kommunalen Kläranlagen, die mittels Band-eindicker / Dekanter entwässern und eine Ausbaugröße von mindestens 50.000 Einwohnergleichwerten (EGW) besitzen. Die Referenznachweise dür-fen nicht älter als fünf Jahre sein und müssen folgende Angaben enthalten: Ge-schäftsjahr/Vertragslaufzeit, Objektbeschreibung/Lieferort, Art der Leistung, Leistungsumfang, nach Möglichkeit auch Adresse und Kontaktdaten des Auf-traggebers. II. Angaben zum für Münster vorgesehenen Anwendungstechniker a. fachliche Qualifikation (z. B. Chemieingenieur/-techniker oder gleichwertig) b. Referenzen von mindestens fünf Kläranlagen mit der Ausbaugröße von mind. 50.000 EGW, die vom Anwendungstechniker in den letzten 5 Jahren betreut wurden. Der Bewerber übergibt im Rahmen der ersten Stufe des Teilnahmewettbewer-bes neben den Eignungsnachweisen gemäß "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen im Vergabeverfahren (VgV)" die fachspezifischen Dokumente I. bis II. für die Prüfung der Eignung an den AG. Bei fehlenden oder unvollständigen Referenzen oder Angaben wird die Bewerbung nicht weiter berücksichtigt. Nach § 16 (4) VgV werden diejenigen Bewerber, bei denen eine positive Eignungsprüfung durch den AG erfolgte, zur Durchführung von Laborversuchen an anlagenspezifischen Schlammproben zwecks Angebotsabgabe (Stufe 2) aufgefordert. 2. Angebotsphase (Stufe 2.1) In der Angebotsphase werden den in Stufe 1 qualifizierten Unternehmen anlagenspezifische Schlammproben zur Verfügung gestellt. Dazu werden zu einem bekannt gegebenen Termin (geplanter Termin 42. KW 2026) auf der jeweiligen Kläranlage Schlammproben gezogen, geteilt und an die in-teressierten Bieter nach Terminvorgabe übergeben. In betriebseigenen Laborver-suchen der Bieter werden mit diesen Schlammproben ein geeignetes Primärprodukt sowie ggf. ein Alternativprodukt durch den Bieter bestimmt. Parallel werden die Schlämme im Labor der Hauptkläranlage mittels 3-fach-Bestimmung untersucht. Die sich daraus ergebenden Mittelwerte für pH-Wert, TS, TR, GV und CST0 dienen als Referenzwerte für die spätere Überprüfung der Er-gebnisse der AN. Folgende Daten zu den Laborversuchen sind nach Auswertung der Versuche beim AG anzugeben: Einheit LOS 1 LOS 2 LOS 3 Angaben zum Produkt Produkt Alternativ Produkt Alternativ Produkt Alternativ Produktbezeichnung [-] Analyse Schlammprobe pH-Wert [-] TS [g/l] entfällt entfällt entfällt entfällt TR [%] entfällt entfällt GV [%] CST0-Wert * [s] Ergebnisse pFM-Versuche Reifezeit [min] pFM-Verbrauch [kgHW / tTR] Produktpreis [EUR / kgHW] * = Kapillare Fließzeit nach DIN EN 14701-1 (2006a), wobei CST0 = Messwert im unbehandelten Schlamm Die Ergebnisse der Laborversuche, sowie die Einheitspreise sind in dem Leistungsverzeichnis (LV Polymere Flockungsmittel) für jedes Los und jedes Produkt einzutragen. Neben dem ausgefüllten Leistungsverzeichnis sind folgende Unterlagen schrift-lich/digital einzureichen 1. Technische Daten zu den je Los max. zwei vorgesehenen Produkten 2. Sicherheitsdatenblätter zu den je Los max. zwei vorgesehenen Produkten Der Bewerber übergibt im Rahmen der Angebotsphase die Ergebnisse der eigenen Laboruntersuchungen sowie die produktspezifischen Unterlagen. Die Ergebnisse des AN bzgl. pH-Wert, TS, TR, GV und CST0 werden jenen des AG gegenüberge-stellt. Bei Abweichungen > 15 % wird die Bewerbung nicht weiter berücksichtigt. Sind die Daten vollständig und plausibel, wird ein Ranking unter Berücksichtigung der Angaben zum Verbrauch und des Produktpreises erstellt. Die im Ranking der Primärprodukte wirtschaftlichsten 3 Bieter jedes Loses werden nach § 16 (4) i. V. m. § 51 VgV zu großtechnischen Versuchen auf die Kläranlagen eingeladen. Das Ranking ergibt sich aus der Wirtschaftlichkeitsberechnung der Verbrauchs-kosten nach: Verbrauchskosten [EUR/ t TR] = pFM-Verbrauch [kg HW/ t TR] x Produktpreis [EUR/ kg HW] Führt die Bewertung der Angebote der Primärprodukte anhand der Verbrauchskos-tenberechnung zu einer Ranggleichheit von mehr als drei Angeboten je Los, wird die Rangfolge unter diesen Angeboten durch Losentscheid ermittelt. Das Losver-fahren wird von der Vergabestelle unparteiisch, transparent und unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes durchgeführt. Die Entscheidung wird in der 47. KW 2026 eingeplant. 3. Praxisphase (Stufe 2.2) Im Rahmen der Praxisphase werden die im Ranking der Primärprodukte wirtschaftlichsten 3 Bieter für jedes Los zu großtechnischen Versuchen auf die Kläranlagen eingeladen. In diesen großtechnischen Versuchen werden die in Stufe 2 eingereichten Ergebnisse der Bieter-Laborversuche inkl. der angegebenen Verbrauchsmengen unter realen Einsatzbedingungen auf den Kläranlagen auf ihre Richtigkeit überprüft. Innerhalb von einer Woche werden das vom Bieter ausgewählte Produkt oder ggf. das Alternativprodukt auf den Kläranlagen eingesetzt. Die Versuche werden durch einen Abwassermeister des AG durchgeführt und die Ergebnisse dokumentiert. Die Teilnahme eines Anwendungstechnikers seitens der Bewerber wird vorausgesetzt. Das für diese Versuchsphase erforderliche Produkt wird durch den AG vergütet (laut Preisangabe aus Stufe 2). Ablauf der Versuchswoche je Los: Die Verpackungseinheiten (z. B. Kanister, IBC) sind durch den AN in Abhängigkeit der geschätzten Verbräuche zu wählen und in Abstimmung mit dem Abwasser-meister zu liefern. Montag: Einbringen des Produktes in die Polymeraufbereitungsanlage auf der Kläranlage Dienstag: Einfahrphase und Optimierung Mittwoch: 90-minütige Leistungsfahrt und Beprobung/Dokumentation durch den AG Donnerstag: Ende des Versuches, Abbau Freitag: Ersatztag* * = Sollte es Mo-Mi zu unvorhersehbaren Störungen kommen, kann die Leistungs-fahrt in Abstimmung mit dem verantwortlichen Abwassermeister auf den Donners-tag verlegt werden. In diesem Fall endet der Versuch freitags. Wird vor der Leistungsfahrt (Mo-Di) bereits festgestellt, dass das ausgewählte Produkt die geforderten Leistungen nicht erreicht, kann das vom Bieter in Stufe 2 benannte Alternativprodukt in Abstimmung mit dem Abwassermeister eingesetzt und damit die Leistungsfahrt durchgeführt werden. Im Rahmen der Leistungsfahrt werden durch das Labor des AG Proben genommen und analysiert. Als Proben werden drei Stichproben, die im Abstand von jeweils 30 Minuten entnommen werden, zu einer Mischprobe vermengt. Jeweils 250 ml vom angelieferten pFM, ggf. vom alternativen pFM sowie von dem im Versuch verwendeten pFM-Ansatz werden abgefüllt und als Rückstellprobe im Labor gelagert. Während der Leistungsfahrt werden durch den AG weitere Betriebsdaten doku-mentiert (u. a. Beschickungsmenge, Verbräuche, Maschinenkennwerte). Protokolle zum großtechnischen Versuch sowie zur Analytik sind zur Kenntnisnahme beige-fügt. Termine der großtechnischen Versuche Die großtechnischen Versuche auf den Kläranlagen werden zu folgenden Terminen durchgeführt: Los 2 und Los 3 werden parallel durchgeführt: 49. KW 2026: Bieter 1 50. KW 2026: Bieter 2 51. KW 2026: Bieter 3 Los 1: 1. KW 2027: Bieter 1, 2. KW 2027: Bieter 2 3. KW 2027: Bieter 3 4. Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes (Stufe 2.3) Nach Durchführung der großtechnischen Versuche werden die protokollierten Er-gebnisse ausgewertet. Das Ranking zur Auftragserteilung ergibt sich aus dem Er-reichen des geforderten Abscheidegrads und der Wirtschaftlichkeitsberechnung auf Basis des erreichten TR im Austrag, der tatsächlichen pFM-Verbrauchsmenge sowie der angebotenen Produkt-Kosten (EP). Sofern der vom Bieter im Angebot (2. Stufe) genannte Verbrauchswert im Rahmen der Leistungsfahrt nicht erreicht wird (Abweichung > 20 %), scheidet das entspre-chende Produkt bei der Auswertung aus. Berechnung des Abscheidegrads [siehe Verfahrensablauf_Bewerbungsbedingungen Seite 7 unten.] Nach erfolgter Auswertung der Ergebnisse der Leistungsfahrten erfolgt die preisliche Wertung der 3 Angebote getrennt für Los 1, Los 2 und Los 3. Auf Grundlage der nachstehenden Wertungsberechnung erfolgt die Auftragserteilung für die Lose 1, 2 und 3 an das jeweils wirtschaftlichste Angebot. 5. Berechnung der Gesamtbewertung - Ranking (Stufe 2.4) A= (B x C x D) - E A = Wertungspreis, Preis pro Tonne TR [EUR /t TR] unter Berücksichtigung Skonto, TRAustrag, Verbrauch B = Verbrauch an Handelsware bei der Leistungsfahrt [kgHW/t TR] C = Preis pro kg Handelsware [EUR/kgHW] D = 100 % - Skonto [%] TRVersuch = Ergebnis aus der Praxisphase [%] TRMin = 5,5 [%] (Los1); 26 [%] (Los 2); 25 [%] (Los 3) E = Preisabzug [EUR/tTR] = Differenz TRVersuch [%] - TRMin [%] Zuschlagskriterium für jedes Los ist der niedrigste Wertungspreis. Den Zuschlag erhält für jedes Los das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis. Führt die Bewertung der Angebote anhand der vorstehenden Wertungsberechnung zu einer Ranggleichheit auf dem ersten Platz (Ermittlung des wirtschaftlichsten An-gebots je Los), wird der Zuschlag durch Losentscheid ermittelt. Das Losverfahren wird von der Vergabestelle unparteiisch, transparent und unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes durchgeführt. Die Entscheidungen der Auswertungen werden ca. in der 6. KW 2027 mitgeteilt.

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