Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum) - Sanierung und Erweiterung Radiologie / Ersatz Großgeräte Radiologie mit entsprechender Baumaßnahme (Bau 502) – Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6, Lph. 1-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI

cn-standardContract or concession notice – standard regime00707806-2026TUTUM Universitätsklinikum
29 days left
Estimated value€970,000
Deadline29 days left13 Nov 2026, 11:00
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Identifier
Contract type
—
Deadline
13 Nov 2026, 11:00
CPV codes
71000000 - Architectural, construction, engineering and inspection services71321000 - Engineering design services for mechanical and electrical installations for buildings
Status
Active
Notice type
cn-standardContract or concession notice – standard regime
Source
Estimated value
€970,000
Publication date
13 Oct 2026, 22:00

Overview

Das TUM Klinikum Rechts der Isar plant die Sanierung und Erweiterung der Radiologie inkl. Ersatz der Großgeräte Radiologie mit entsprechender Baumaßnahme (Bau 502) auf dem Stammgelände des Klinikums in München-Haidhausen. Die Maßnahme dient der nachhaltigen Sicherstellung und Weiterentwicklung der radiologischen Versorgung am Klinikstandort. Die bestehende Radiologie ist im Gebäude 502 untergebracht, einem der ältesten Gebäudeteile des Klinikums. Die vorhandene Bausubstanz sowie die technischen Anlagen erfüllen die Anforderungen eines modernen Radiologiebetriebs nur noch eingeschränkt. Gleichzeitig erreichen zahlreiche bildgebende Großgeräte in den kommenden Jahren das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer, sodass kurzfristig die Gefahr von Ausfällen und Einschränkungen in der Patientenversorgung besteht. Die Radiologie stellt eine zentrale diagnostische Einrichtung für sämtliche klinischen Fachbereiche dar. Gleichzeitig steigen die Untersuchungszahlen, insbesondere im Bereich der Magnetresonanztomographie (MRT), seit Jahren kontinuierlich an. Die vorhandenen Flächenkapazitäten sowie die funktionale Anordnung der Untersuchungs- und Arbeitsbereiche ermöglichen keine bedarfsgerechte Weiterentwicklung. Um den Anforderungen einer modernen universitären Spitzenmedizin gerecht zu werden, ist daher eine umfassende bauliche und technische Neustrukturierung erforderlich. Kern der Maßnahme ist die Kombination aus einer Sanierung und Umstrukturierung der Bestandsflächen im Gebäude 502 sowie der Errichtung eines Erweiterungsbaus im südlich gelegenen Innenhof. Durch diese Erweiterung werden zusätzliche Flächen geschaffen, die insbesondere für die Unterbringung der MRT-Diagnostik benötigt werden. Der Neubau wird direkt an den Bestand angebunden und ermöglicht die Zusammenfassung der MRT-Einheiten in einem modernen Funktionscluster mit zugehörigen Vorbereitungs-, Umkleide-, Warte- und Technikbereichen. Dadurch können die diagnostischen Abläufe deutlich verbessert und Kapazitätsengpässe nachhaltig beseitigt werden. Die Verlagerung der MRT-Bereiche in den Neubau schafft gleichzeitig Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Bestandsgebäudes. Die freiwerdenden Flächen werden genutzt, um die CT- und Röntgendiagnostik neu zu strukturieren und den heutigen betrieblichen Anforderungen anzupassen. Geplant sind neue Raumzuschnitte, optimierte Patientenwege, zusätzliche Warte- und Vorbereitungsbereiche sowie zeitgemäße Arbeitsplätze für medizinisches und technisches Personal. Ergänzend werden Oberflächen erneuert und die funktionalen Abläufe innerhalb der Abteilung verbessert. Neben den baulichen Maßnahmen erfolgt eine umfassende Modernisierung der technischen Infrastruktur. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Stromversorgung, Sicherheitsstromversorgung, Gebäudeautomation, EDV, Lüftung, Heizung, Sanitär und medizinische Gase. Zur Versorgung der neuen Großgeräte wird die bestehende Trafostation erweitert und die elektrische Infrastruktur grundlegend ausgebaut. Darüber hinaus werden neue Installationswege geschaffen, um die Versorgung der Radiologie langfristig sicherzustellen. Auch die Lüftungs- und Klimatechnik wird an die Anforderungen moderner MRT- und CT-Anlagen angepasst. Im Rahmen der Maßnahme werden zudem umfangreiche Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen im Bestand umgesetzt. Hierzu zählen die Ertüchtigung bestehender Bauteile, die Anpassung von Rettungswegen, statische Verstärkungsmaßnahmen sowie die Modernisierung veralteter Elektroverteilungen. Teilweise sind Eingriffe in tragende Bauteile erforderlich, um die neue Raumstruktur und die Anbindung des Erweiterungsbaus zu realisieren. Gleichzeitig werden die Voraussetzungen geschaffen, die erhöhten Lasten moderner Medizintechnik dauerhaft aufzunehmen. Eine besondere Herausforderung stellt die Umsetzung während des laufenden Klinikbetriebs dar. Die radiologische Versorgung muss während der gesamten Bauzeit möglichst uneingeschränkt aufrechterhalten werden. Aus diesem Grund wurde ein mehrstufiges Bauphasenmodell entwickelt. Zunächst werden vorbereitende Maßnahmen sowie der Erweiterungsbau realisiert. Nach dessen Inbetriebnahme erfolgen die abschnittsweisen Umbauten im Bestand. Durch diese Vorgehensweise können notwendige Untersuchungs- und Behandlungskapazitäten während der Bauzeit erhalten bleiben und Beeinträchtigungen für Patienten und Mitarbeitende auf ein Minimum reduziert werden. Die innerstädtische Lage des Klinikums und die beengten Platzverhältnisse im Innenhof erfordern darüber hinaus besondere Maßnahmen im Bereich der Baulogistik. Sämtliche Anlieferungen und Baustellenverkehre müssen unter Berücksichtigung des laufenden Klinikbetriebs sowie der angrenzenden Verkehrsflächen organisiert werden. Ergänzend sind umfangreiche Maßnahmen zum Schutz vor Staub, Lärm und Erschütterungen vorgesehen. Mit der Maßnahme werden die Voraussetzungen geschaffen, die Radiologie am TUM Klinikum rechts der Isar technisch, funktional und organisatorisch zukunftsfähig aufzustellen. Durch die Erneuerung der Großgeräte, die Erweiterung der Flächenkapazitäten und die Modernisierung der Infrastruktur können die steigenden Anforderungen aus Krankenversorgung, Forschung und Lehre langfristig erfüllt werden. Gleichzeitig werden die Abläufe innerhalb der Radiologie optimiert und die Rahmenbedingungen für Patienten sowie Mitarbeitende nachhaltig verbessert. Die Gesamtkosten der Maßnahme werden derzeit mit rund 48,4 Mio. € brutto (Kgr. 200-700) inkl. Risikoreserven und Indexierung veranschlagt. Der aktuelle Projektterminplan sieht die Beauftragung des Planungsteams Anfang 2027, den Baubeginn im Jahr Juli 2029, die Fertigstellung der Baumaßnahme im Jahr September 2032 sowie die Nutzungsaufnahme im Januar 2033 vor. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI.

Contracting authorities1

TU

UNKNOWN DE 129523996

deMünchen, Germany
[email protected]

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

No participants recorded for this notice.