Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum) - Ersatzneubau des Operationszentrums Süd mit Funktionsbereichen – Leistungen der Generalplanung, Lph. 1-9 gemäß HOAI

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regimegpTBTUM Univesitätsklinikum Rechts der Isar, Technischer Betrieb und Bauwesen
29 days left
Estimated value€10,800,000
Deadline29 days left13 Nov 2026, 11:00
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Identifier
Contract type
—
Deadline
13 Nov 2026, 11:00
CPV codes
71000000 - Architectural, construction, engineering and inspection services71221000 - Architectural services for buildings71222000 - Architectural services for outdoor areas71300000 - Engineering services71314310 - Heating engineering services for buildings
Status
UNKN
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
€10,800,000
Publication date
12 Oct 2026, 13:48

Overview

Das TUM Klinikum Rechts der Isar plant den Ersatzneubau des Operationszentrums Süd (OPZ Süd) mit zugehörigen Funktionsbereichen auf dem Stammgelände des Klinikums in München-Haidhausen. Anlass der Maßnahme ist der infrastrukturell kritische Zustand des bestehenden OP-Zentrums Süd. Die technische Gebäudeausrüstung und wesentliche Bereiche der Medizintechnik sind vollständig abgängig. Aufgrund des Ausfalls der Lüftungsanlage mussten bereits zwei von ursprünglich zehn Operationssälen dauerhaft außer Betrieb genommen werden. Eine Sanierung des Bestandsgebäudes im laufenden Betrieb ist nicht möglich. Der Neubau dient der langfristigen Sicherstellung der klinischen Leistungsfähigkeit des Klinikums und umfasst insbesondere: Ersatz von 8 Operationssälen des bestehenden OP-Zentrums Süd, Neubau einer interdisziplinären Intensivstation mit rund 20 Betten, Neubau einer Station für die allogene Stammzelltransplantation mit 9 Betten, Flächen für die urologische Ambulanz als Ersatz für künftig verschattete Bereiche im Bestand, Anbindung an die bestehenden klinischen und logistischen Strukturen des Klinikums. Der Ersatzneubau entsteht auf einem bisher unbebauten Grundstück an der Ismaninger Straße 22 unmittelbar angrenzend an die bestehenden Gebäude 561 und 562 des Klinikums. Durch die direkte Anbindung an das bestehende Operationszentrum Nord sowie weitere Bestandsgebäude können bauliche, technische und organisatorische Synergien genutzt werden. Gleichzeitig stellt das Vorhaben eine wesentliche Vorabmaßnahme für die langfristige Weiterentwicklung des Klinikumsstandorts dar. Das Gebäude ist als hochinstallierter Klinikneubau mit zwei Untergeschossen und mehreren oberirdischen Ebenen geplant. Neben den medizinischen Nutzungen umfasst die Maßnahme umfangreiche technische Infrastrukturen, insbesondere für: Heizung, Kälteversorgung und Wärmerückgewinnung, Sanitär- und Trinkwasserversorgung, medizinische Gase, Lüftungs- und Klimatechnik nach den Anforderungen der DIN 1946-4, Gebäudeautomation, Brandmelde- und Löschanlagen, Mittel- und Niederspannungsversorgung, Sicherheitsstromversorgung (SV) und batteriegestützte Sicherheitsversorgung (BSV), Datentechnik und Telekommunikation, Medizintechnik, Photovoltaik- und Energieversorgungssysteme. Die Baumaßnahme ist aufgrund der Lage innerhalb eines laufenden Klinikbetriebs mit besonderen Anforderungen verbunden. Das Baufeld befindet sich zwischen bestehenden Klinikgebäuden und der stark frequentierten Ismaninger Straße mit Straßenbahnanbindung. Die Baustellenlogistik, Ver- und Entsorgung, Sicherung der Bestandsgebäude sowie die Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebs stellen besondere planerische und organisatorische Herausforderungen dar. Zusätzlich sind umfangreiche Maßnahmen zum Schall-, Staub-, Erschütterungs- und Sichtschutz erforderlich. Der derzeitige Kostenrahmen beträgt rund 91,75 Mio. € brutto (Kgr. 200-700). Der aktuelle Projektterminplan sieht die Beauftragung des Planungsteams Anfang 2027, den Abschluss der Entwurfsplanung im Jahr 2028, den Baubeginn im Jahr 2029 sowie die Fertigstellung der Baumaßnahme im Jahr 2033 vor. Das Vorhaben stellt aufgrund der hochkomplexen medizinischen Nutzung, der umfangreichen technischen Gebäudeausrüstung, der anspruchsvollen innerstädtischen Grundstückssituation sowie der Einbindung in den laufenden Krankenhausbetrieb eine technisch und organisatorisch anspruchsvolle Bauaufgabe dar. Ziel ist die Errichtung eines modernen, hochinstallierten Gebäudekomplexes zur langfristigen Sicherung der operativen und intensivmedizinischen Versorgung am Standort des TUM Klinikums Rechts der Isar. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Generalplanung, Leistungsphasen 1-9 gemäß HOAI.

Ismaninger Str. 22, München, 81675, München, Germany

Das TUM Klinikum Rechts der Isar plant den Ersatzneubau des Operationszentrums Süd (OPZ Süd) mit zugehörigen Funktionsbereichen auf dem Stammgelände des Klinikums in München-Haidhausen. Anlass der Maßnahme ist der infrastrukturell kritische Zustand des bestehenden OP-Zentrums Süd. Die technische Gebäudeausrüstung und wesentliche Bereiche der Medizintechnik sind vollständig abgängig. Aufgrund des Ausfalls der Lüftungsanlage mussten bereits zwei von ursprünglich zehn Operationssälen dauerhaft außer Betrieb genommen werden. Eine Sanierung des Bestandsgebäudes im laufenden Betrieb ist nicht möglich. Der Neubau dient der langfristigen Sicherstellung der klinischen Leistungsfähigkeit des Klinikums und umfasst insbesondere: Ersatz von 8 Operationssälen des bestehenden OP-Zentrums Süd, Neubau einer interdisziplinären Intensivstation mit rund 20 Betten, Neubau einer Station für die allogene Stammzelltransplantation mit 9 Betten, Flächen für die urologische Ambulanz als Ersatz für künftig verschattete Bereiche im Bestand, Anbindung an die bestehenden klinischen und logistischen Strukturen des Klinikums. Der Ersatzneubau entsteht auf einem bisher unbebauten Grundstück an der Ismaninger Straße 22 unmittelbar angrenzend an die bestehenden Gebäude 561 und 562 des Klinikums. Durch die direkte Anbindung an das bestehende Operationszentrum Nord sowie weitere Bestandsgebäude können bauliche, technische und organisatorische Synergien genutzt werden. Gleichzeitig stellt das Vorhaben eine wesentliche Vorabmaßnahme für die langfristige Weiterentwicklung des Klinikumsstandorts dar. Das Gebäude ist als hochinstallierter Klinikneubau mit zwei Untergeschossen und mehreren oberirdischen Ebenen geplant. Neben den medizinischen Nutzungen umfasst die Maßnahme umfangreiche technische Infrastrukturen, insbesondere für: Heizung, Kälteversorgung und Wärmerückgewinnung, Sanitär- und Trinkwasserversorgung, medizinische Gase, Lüftungs- und Klimatechnik nach den Anforderungen der DIN 1946-4, Gebäudeautomation, Brandmelde- und Löschanlagen, Mittel- und Niederspannungsversorgung, Sicherheitsstromversorgung (SV) und batteriegestützte Sicherheitsversorgung (BSV), Datentechnik und Telekommunikation, Medizintechnik, Photovoltaik- und Energieversorgungssysteme. Die Baumaßnahme ist aufgrund der Lage innerhalb eines laufenden Klinikbetriebs mit besonderen Anforderungen verbunden. Das Baufeld befindet sich zwischen bestehenden Klinikgebäuden und der stark frequentierten Ismaninger Straße mit Straßenbahnanbindung. Die Baustellenlogistik, Ver- und Entsorgung, Sicherung der Bestandsgebäude sowie die Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebs stellen besondere planerische und organisatorische Herausforderungen dar. Zusätzlich sind umfangreiche Maßnahmen zum Schall-, Staub-, Erschütterungs- und Sichtschutz erforderlich. Der derzeitige Kostenrahmen beträgt rund 91,75 Mio. € brutto (Kgr. 200-700). Der aktuelle Projektterminplan sieht die Beauftragung des Planungsteams Anfang 2027, den Abschluss der Entwurfsplanung im Jahr 2028, den Baubeginn im Jahr 2029 sowie die Fertigstellung der Baumaßnahme im Jahr 2033 vor. Das Vorhaben stellt aufgrund der hochkomplexen medizinischen Nutzung, der umfangreichen technischen Gebäudeausrüstung, der anspruchsvollen innerstädtischen Grundstückssituation sowie der Einbindung in den laufenden Krankenhausbetrieb eine technisch und organisatorisch anspruchsvolle Bauaufgabe dar. Ziel ist die Errichtung eines modernen, hochinstallierten Gebäudekomplexes zur langfristigen Sicherung der operativen und intensivmedizinischen Versorgung am Standort des TUM Klinikums Rechts der Isar. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Generalplanung (bestehend aus: Objektplanung Gebäude und Innenräume, Objektplanung Freianlagen, Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-8 inkl. Medizintechnikplanung, Leistungen der Bauphysik, Leistungen für den bauordnungsrechtlichen Brandschutz, Leistungen für die Baulogistik), Leistungsphasen 1-9 gemäß HOAI. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1+2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise beauftragt.

Ismaninger Str. 22, München, 81675, München, Germany

#Besonders auch geeignet für:freelance# Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert ausschließlich über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen. Die benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Gesamtmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden. Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag, je Bieter nur ein Angebot zulässig. Mehrfachbewerbungen bzw. -angebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere Bewerbungen/Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die genannte Vergabeplattform. Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines Teilnahmeantrags/Angebots. Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabeunterlagen stehen auf der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist auf der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 6 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls über die Vergabeplattform informiert. Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert. Bei Bewerbergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung auch die weiteren geforderten Erklärungen von jedem Mitglied gesondert zu erbringen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen gemäß § 56 VgV nachzufordern, erläutern oder vervollständigen zu lassen. Fehlerhafte Unterlagen werden nicht nachgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

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