Interdisziplinärer Wettbewerb zur Gestaltung der Überdachung des Zentralen Omnibusbahnhofes Offenburg

DESIGN-GENDesign contest notice – general directive, design2529-vg-ofSOStadt Offenburg
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Deadline6 days left5 Aug 2026, 21:59
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Identifier
2529-vg-of
Contract type
Deadline
5 Aug 2026, 21:59
CPV codes
71222000 - Architectural services for outdoor areas71000000 - Architectural, construction, engineering and inspection services71200000 - Architectural and related services71310000 - Consultative engineering and construction services
Status
UNKN
Notice type
DESIGN-GENDesign contest notice – general directive, design
Estimated value
Publication date
10 Jul 2026, 10:09

Overview

Mit der Neugestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung des Bahnhofsquartiers soll eine funktionale, gestalterisch hochwertige und zukunftsfähige Überdachung realisiert werden. Der neue ZOB, dessen Grundlagen durch städtebaulich-freiraumplanerisch-verkehrsfunktionalen Wettbewerb 2021/22 sowie den Rahmenplanbeschluss des Gemeinderats vom 18.12.2023 geschaffen wurden, umfasst künftig 16 Bussteige und bildet einen zentralen Baustein der Quartiersentwicklung. Die Gesamtfläche des neuen ZOB beträgt rund 6.000 m² und beinhaltet neben den Bussteigen großzügige Fußgänger-, Warte- und Aufenthaltsbereiche. Über einen interdisziplinären Realisierungswettbewerb soll nun das architektonische und landschaftsarchitektonische Konzept für die Überdachung des ZOB sowie dem Funktionsgebäude, inkl. entwurfsabhängig gestalteter Freiräume qualifiziert werden. Grundlage hierfür ist eine Verkehrsanlagenplanung, die die verkehrstechnischen Rahmenbedingungen definiert.

Ortenaukreis, Germany

#Bekanntmachungs-ID: CXP4YU1MSWP# 1. Preisgelder im Wettbewerb: Für den Wettbewerb steht insgesamt eine Wettbewerbssumme von 80.000,00 EUR netto zur Verfügung, die als Preise und Anerkennungen ausgeschüttet werden. Folgende Verteilung ist vorgesehen: 1. Preis: 32.000,00 EUR netto, 2. Preis: 20.000,00 EUR netto, 3. Preis: 12.000,00 EUR netto, Anerkennungen: Im Gesamtwert von 16.000,00 EUR netto für bemerkenswerte Teilleistungen. Das Preisgericht behält sich gem. RPW 2013 vor, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen. Die Wettbewerbssumme kommt dabei immer zur Ausschüttung. 2. Beurteilungskriterien im Wettbewerb: Die eingehenden Arbeiten werden u.a. nach den folgenden Kriterien bewertet: Idee und konzeptionelle Qualität, Architektonische Qualität, Nutzungs- und Aufenthaltsqualität, Funktionalität, Nachhaltigkeit, Realisierungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit 3. Voraussichtliche Termine im Wettbewerb: Auswahl der Teilnehmenden: 35. KW 2026, Bereitstellung der Unterlagen: 11.09.2026, Rückfragen: 22.09.2026, Kolloquium (Präsenz): 28.09.2026, Planabgabe digital: 24.11.2026, Modellabgabe 17.12.2026, Preisgericht: 14.01.2027 4. Preisgericht: Das Preisgericht wird nach RPW 2013 in Abstimmung mit der Architektenkammer Baden-Württemberg und der Ingenieurkammer Baden-Württemberg besetzt. Fachpreisrichter*innen (stimmberechtigt): Oliver Martini, Baubürgermeister (Stadtplaner), Stadt Offenburg; Dea Ecker (Architektin), Heidelberg; Philipp Schiffer (Architekt), Darmstadt; Andy Schönholzer (Landschaftsarchitekt) Basel; Dr. Alexander Hentschel (Tragwerksplaner), Nürnberg; Stellvertretende Fachpreisrichter*innen: Hille Krause (Architektin), Hamburg, Luca Kist (Landschaftsarchitekt, Stadtplaner), Saarbrücken; Oliver Schwenke (Tragwerksplaner), Nürnberg; Linda Schneider (Architektin), Offenburg Daniel Ebneth (Stadtplaner), Offenburg; Philip Denkinger (Landschaftsarchitekt), Offenburg 5. Hinweise zu den Unterlagen im Teilnahmewettbewerb: Im Teilnahmewettbewerb sind bereits alle drei Fachdisziplinen Architektur, Landschaftsarchitektur und Tragwerksplanung zu benennen. Die Eignung entsprechend § 75 VgV ist durch die vollständig ausgefüllten und von den Büroinhabenden, den Geschäftsführenden und / oder den bevollmächtigten Vertreter*innen unterzeichneten Bewerbungsformularen einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen nachzuweisen. Eine Eignungsleihe ist möglich. Im Bewerbungsverfahren verlangt der Auftraggeber weitgehend Eigenerklärungen von den Bewerbenden. Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der von den Bewerbenden mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Eigenerklärungen durch Abforderung entsprechender Bescheinigungen zu überprüfen. Sollte sich während des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, werden die Bewerbenden aus dem Verfahren ausgeschlossen. Zur Teilnahme am Verfahren ist die Vorlage nachfolgender Formblätter im Teilnahmewettbewerb erforderlich: F01_A - Bewerbungsbogen Architektur und F01_LA - Bewerbungsbogen Landschaftsarchitektur und F01_TWP - Bewerbungsbogen Tragwerksplanung jeweils inkl. erforderlicher Anlagen. Über das Bewerberformblatt erfolgt eine Eigenerklärung über das Vorliegen der Berufshaftpflichtversicherung und Anpassung der Deckungssummen im Auftragsfall, sofern die Deckungssummen der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung nicht ausreichen. Diese Erklärung ist von jedem Partner der Bewerbung und auch von jedem Eignungsleihendem nach § 47 VgV abzugeben. Die Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV ist als Anlage beizufügen. Die in den Formblättern benannten Referenzen (vgl. Eignungskriterien) müssen zudem in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 Blätter (pdf-Format) zu beschränken. F02_Erklaerung_Bietergemeinschaft: nur bei Bewerbergemeinschaften vollständig ausgefüllt einzureichen. Formblatt 03a und 03b - Erklärung bei Eignungsleihe und Nachunternehmern: Eigenerklärung der Bewerberin / des Bewerbers ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammengearbeitet wird (Formblatt 03a) und Benennung der vorgesehenen Nachunternehmer gem. § 47 (1) VgV mit Angabe der betreffenden Nachunternehmerleistungen sowie im Rahmen evtl. Eignungsleihe in Anspruch genommene Kapazitäten durch Nachunternehmerverzeichnis und Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer (Formblatt 03b). F04_Eigenerklärung: zum Nichtvorliegen v. Ausschlussgründen (nach § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 GWB), zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung sowie zum Nichtvorliegen von Vergabesperren von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und auch von jedem Eignungsleihendem nach § 47 VgV. Formblatt_RUS-Sanktionen: von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und auch von jedem Eignungsleihendem nach § 47 VgV. Erklärung LTMG-BW (Formblatt L_D_VLL_Komm_D_Verpflicht_LTMG_AEG_EU.pdf): ist von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und auch von jedem Eignungsleihendem nach § 47 VgV.

Das ausgeschriebene Leistungsbild umfasst nachfolgende Positionen gem. HOAI 2021: - Objektplanung Gebäude, gem. § 34 HOAI 2021, LP 1 bis 9 - Objektplanung Freianlagen, gem. § 39 HOAI 2021, LP 1 bis 4 sowie durch angemessene Weiterbeauftragung (Teile der Ausführungsplanung) sicherzustellen, dass die Qualität des Entwurfs umgesetzt wird (z.B. über Leitdetails). Leitdetails für Freianlagen umfassen dabei z.B.: fortgeschriebene Oberflächenqualitäten, Verlegedetails, Einfassungen, Bepflanzung. Der Leistungsumfang beschränkt sich ausschließlich auf die Bereiche innerhalb der Busborde. Fahrbahnen für den Kfz- und Busverkehr sind ausdrücklich nicht Bestandteil der Beauftragung. - Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2021, LP 1 bis 6 Die Beauftragung ist stufenweise vorgesehen.

Ortenaukreis, Germany

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10 Jul 2026, 00:00

Requested publication date

Publication

10 Jul 2026, 10:09

Issued at

Publication

05 Aug 2026, 21:59

LOT-0001 Additional information request period

Deadline

11 Aug 2026, 08:00

LOT-0001 Participation request reception period

Deadline

Version history

None recorded.

Contracting authorities1

SO

Lots1

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

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