Innovationspark Bergedorf - Geländeaufhöhung

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regimeipb - 028HMHamburg Invest Entwicklungsgesellschaft c/o ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
Estimated value—
DeadlineExpired27 Jul 2026, 10:00
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Identifier
Contract type
—
Deadline
27 Jul 2026, 10:00
CPV codes
45000000 - Construction work45112000 - Excavating and earthmoving work45112310 - Infill work45112410 - Grave-digging work45112500 - Earthmoving work
Status
UNKN
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
—
Publication date
9 Jun 2026, 08:22

Overview

Gegenstand der Leistung ist die flächige Geländeaufhöhung zur Schaffung eines tragfähigen Sandplanums für die nachfolgenden Hochbau- und Erschließungsmaßnahmen des Innovationsparks Bergedorf. Das Vorhabengebiet liegt in der Freien und Hansestadt Hamburg, Bezirk Bergedorf, südlich des Bergedorfer Zentrums und umfasst im Wesentlichen das rund 38 ha große Gebiet des Bebauungsplans "Bergedorf 99". Das Gebiet wird im Westen durch den Curslacker Neuen Deich, im Süden durch die Bundesautobahn A 25 sowie den parallel verlaufenden Autobahngraben, im Norden durch eine bestehende Bahntrasse (Bergedorf - Geesthacht) und im Osten durch angrenzende Grünflächen begrenzt. Innerhalb des Plangebietes errichtet die Körber Technologies GmbH bereits auf einer zentral gelegenen Teilfläche von rund 7 ha den Körber Technology Campus (KTC) und fungiert hierbei als Bauherr für die temporäre Erschließung und hochbauliche Herrichtung dieser Fläche innerhalb des künftigen Gewerbegebietes. Da das Plangebiet marschtypisch von setzungsempfindlichen holozänen Weichschichten geprägt ist, soll zur Vorbereitung der späteren Bebauung und Erschließung eine flächige Geländeaufhöhung mittels Sandschüttung vorgenommen werden. Die Maßnahme umfasst im Wesentlichen die Aufschüttung des Geländes bis zur planerisch festgelegten Sollgeländehöhe sowie eine Vorbelastung der späteren Verkehrsflächen zur Vorwegnahme der Verkehrslasten. Zur Beschleunigung der Konsolidierung der Weichschichten und zur Begrenzung von Restsetzungen werden in Teilbereichen Vertikaldrainagen eingesetzt. Die Ausführung erfolgt in zwei nacheinander herzustellenden Baufeldern mit einer definierten Liegezeit, an deren Ende ein Teilrückbau der Schüttung auf das Übergabeniveau und die Übergabe an die Folgegewerke stehen. Zur Fassung und gezielten Ableitung des aus den Weichschichten ausgepressten Porenwassers sowie des in den Aufschüttungskörper versickernden Niederschlagswassers ist eine bauzeitliche Entwässerung mittels Horizontaldrainagen, Pumpensümpfen und Sammelleitungen vorgesehen, die das anfallende Sickerwasser einer temporären Wasseraufbereitungsanlage zuführt. Zusätzlich werden temporäre Maßnahmen zur Sicherstellung der Entwässerung benachbarter Oberlieger und Nebenflächen vorgesehen, die nach Erreichen des Endzustands wieder zurückgebaut und durch die permanenten Entwässerungssysteme der inneren Erschließung ersetzt werden.

Hamburg, Hamburg, Germany

#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6GM9J8#

Herstellung einer lagenweise eingebauten Sandaufschüttung mit Böschungsneigung 1:2 bis zur Sollgeländehöhe gemäß B-Plan, abschnittsweise ergänzt durch Vertikaldrainagen sowie horizontale Geotextilbewehrung zur Setzungsbeschleunigung und Sicherstellung der Standsicherheit. Ziel ist die Konsolidierung der Weichböden und Erstellung eines gebrauchstauglichen Sandplanums zur Übergabe an die Folgegewerke. Im Bereich der späteren Verkehrsflächen wird die Normalschüttung um eine Überlastschüttung zur Vorwegnahme der Verkehrslasten ergänzt. Die Maßnahme umfasst zwei aufeinanderfolgende Baufelder mit einer Liegezeit von jeweils ca. einem Jahr. Für die Gebrauchstauglichkeit ist nachzuweisen, dass die Restsetzungen kleiner als 4 cm sind oder ein Konsolidierungsgrad von mindestens 95 % bei Übergabe der Flächen erreicht wird. Maßgebliche Randbedingungen für die Ausführung sind die setzungsempfindlichen holozänen Weichschichten, die Lage in der Wasserschutzzone III des Wasserschutzgebietes Curslack/Altengamme sowie die angrenzenden Bestandsnutzungen, insbesondere der Körber Technology Campus. Zur Durchführung der Baumaßnahme wird eine bauzeitliche Entwässerung in Form von Horizontaldrainagen, Sammelleitungen, temporären Pumpensümpfen erforderlich. Ergänzend ist eine mehrstufige Wasseraufbereitungsanlage einzusetzen. Die Wiedereinleitung des aufbereiteten Porenwassers erfolgt in die Vorflut des nördlichen Autobahngrabens.

Hamburg, Hamburg, Germany

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

No participants recorded for this notice.