HWGK-F GF 15550 Oberer Neckar

1,616 days left
Estimated value€752,000
Deadline1,616 days left28 Feb 2031, 00:00
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Key information

Contract type
—
Deadline
28 Feb 2031, 00:00
CPV codes
71300000 - Engineering services71313000 - Environmental engineering consultancy services71356400 - Technical planning services
Status
UNKN
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
€752,000
Publication date
22 May 2026, 14:57

Overview

In Baden-Württemberg bestehen flächendeckend HWGK für rund 11.300 Flusskilometer, welche Zug um Zug, fortgeschrieben werden sollen. Die HWGK erfüllen die Anforderungen der EG-HWRM-RL sowie die sehr hohen Anforderungen des §65 Wassergesetz BW. Sie entfalten direkte rechtliche Wirkung, weshalb die Qualitätsanforderung entsprechend hoch ist. An ca. 224 km langen Gewässern im Einzugsgebiet Oberer Neckar sollen die bestehenden HWGK fortgeschrieben werden. Hierzu sind hydraulische Berechnungen (2-dimensional, instationär), jeweils in der festgelegten Vorgehensweise, durchzuführen Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern (z.B. Bauwerke, Ausleitungen, Gräbern) sind zu berücksichtigen. Die Ergebnisse sind in den HWGK-Datenstandard zu überführen und im vorgegebenen Datenformat abzugeben. Die hydrologischen Grundlagen werden zur Verfügung gestellt. /// Die Ergebnisse der HWGK-Ersterstellung sind frei zugänglich und unter https://www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de/ abrufbar.

Als Erfüllungsort wurde die Adresse des Auftraggebers angegeben. Die Leistungen sind aber mit weiteren Beteiligten abzustimmen. Dies sind z. B. die örtlich zuständigen RPen oder die unteren Wasserbehörden., Ruppmannstraße 21, Stuttgart, 70565, Stuttgart, Germany

#Bekanntmachungs-ID: CXUEYDDYTPN0VLJF# Es werden parallel die Leistungen zur Fortschreibung der HWGK in der GF 16404 Glatt und der GF 15550 Oberer Neckar ausgeschrieben. Die Gebiete grenzen direkt aneinander an. Das Einzugsgebiet der Glatt ist ein Seitenarm des Neckars. Es besteht also ein direkter Zusammenhang. Aufgrund der einzuhaltenden Losbildung und der Durchführung der GF Glatt in Kooperation mit dem Verband müssen beide Projekte aber separat vergeben werden. Um mögliche Synergieeffekte erfassen zu können wurde folgende Vorgehensweise gewählt. Für beide Projekte wird die Bekanntmachung der Ausschreibung und der Teilnahmewettbewerb parallel erfolgen. Hierdurch wird gewährleistet, dass alle Interessenten über beide Verfahren informiert sind. In beiden Verfahren wird der Teilnahmewettbewerb ausgewertet und abgeschlossen. Alle Bewerber werden über den Ausgang Ihres Antrags informiert. Anschließend wird das Verfahren GF Oberer Neckar mit dem Verhandlungsverfahren fortgesetzt. Das Verfahren der GF Glatt ruht derweil. Es wird erst fortgesetzt, wenn die Bieter im Verfahren GF Oberer Neckar mit den nach GWB vorgeschriebenen Informationsschreiben über das Ergebnis des Verfahrens und die vorgesehene Vergabe informiert worden sind. So können die Bieter im Verfahren GF Glatt, das Ergebnis des Verfahrens der GF Oberer Neckar in ihrem aufzustellenden Angebot (z.B. hinschlich Preisen und Kapazitäten) ggf. berücksichtigen.

Ziel: Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten im Einzugsgebiet Oberer Neckar (ohne Schlichem und Glatt). Zu berechnende Gewässer: 178,2 km. Zusätzlich zu berücksichtigende Gewässer: 28,1 km. Gebietsgröße Gesamteinzugsgebiet Hydraulik: 804 km2. Stützstellen im HydTERRAIN (geschätzt): 850 Mio. Stück. Größe für Rasterverarbeitung (geschätzt): 220 km2. /// Das Vorgehen wird im durch landeseinheitliche Festlegungen für das Projekt HWGK bestimmt und umfasst folgende wesentliche Punkte: Übernahme und Aufbereitung der zu Verfügung gestellten Geobasis- und Geofachdaten, der Hydrologiedaten (BFGM) sowie Prüfung der Vermessungsdaten. / Das Digitale Geländemodell mit eingearbeitetem Gewässerschlauch (TIN/TERRAIN) (Basis: Laserscan-Daten aus Befliegung 2016 ff) überprüfen und ggf. um nicht enthaltene Geländestrukturen sowie vermessene Bauwerksstrukturen verfeinern. Aufbereitung der Daten für die Erstellung der hydraulischen Modelle. / Die hydrologischen Arbeiten sind mit dem "Hydrologischen Basismodell BFGM" einem FGM-Modell durchzuführen (Erweiterung des Programms FGM für die "flächendetaillierte Niederschlag-Abfluss-Modellierung in einem komplexen Einzugsgebiet" aus dem "Softwarepaket Hochwasseranalyse und -berechnung" von LUBW/KIT). Sie umfassen die Übernahme des durch den Auftraggeber bereitgestellten technisch lauffähigen aber noch nicht an die Abflusseigenschaften des Gebiets angepassten Roh-Modells für das Untersuchungsgebiet, die Erweiterung des Roh-Modells zum Detail-Modell durch die Integration und Parametrisierung zusätzlicher Knoten, die Anpassung und Validierung der Abflusseigenschaften des Gebiets anhand von vorliegenden HQT-Werten, die Berechnung von Abflussganglinien mit 3 Modellvarianten für jeweils mindestens fünf Jährlichkeiten sowie die Datenhaltung und Bereitstellung der Ergebnisse und des Modells mittels Access-Datenbanken, grafischen Längsschnitten und FGM Dateien. Die Ergebnisse werden zur Verfügung gestellt. / Es sind hydraulische 2-D-Modelle mit dem Softwarepaket LASER_AS-2D / HydroAS zu erstellen. Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern sind zu berücksichtigen. / Berechnung Hydraulik (instationär) mit HydroAS nach festgelegter Vorgehensweise für die Fortschreibung der HWGK (HQ10, HQ50, HQ100, HQ100oHRB, HQ1000 sowie abschnittsweise HWextrem) / Auswertung der modellierten Berechnungen in Bezug auf die Abbildung der hydrologischen Berechnungsgrößen. Ableitung korrigierter Überflutungsflächen, Wasserspiegellagen- und Überflutungstiefen-Raster, Erfassung von Sachdaten und Geometrien / Im Bearbeitungsgebiet befindet sich mehrere Pegel. Für diese in Betrieb befindlichen Landespegel wurden vorab bereits Pegelmodelle erstellt. Diese werden zur Verfügung gestellt und sind zu integrieren. / Für den Pegel Oberndorf / Neckar ist ein Pegelmodell zu erstellen. / Im Gebiet sind mehrere HW-Schutzmaßnahmen in Planung und Bau. Diese sind in der Bearbeitung zu berücksichtigen. / Dokumentation und Abstimmung mit dem AG / Für die Bearbeitung dieses Projekts wird eine Lizenz für HydroAS zur Verfügung gestellt. Die 2D-HN-Berechnungsmodelle HydroAS sind zusammen mit dem Abschlussbericht als SMS-Datensätze lauffähig an den Auftraggeber abzugeben. / Weitere Details siehe: Allgemeine Gebietsbeschreibung für die Gebietsweise Fortschreibung "Oberer Neckar" (HWGK-ID 40-15550) vom 20.05.2026 / Leistungsbeschreibung (LB) Hydraulik - Version 2.0 - Stand: 15.05.2026 / Leistungsbeschreibung (LB) Hydrologie - Version 2.0 - Stand: 13.05.2026. Beide Unterlagen steht bereits im Teilnahmewettbewerb zur Verfügung, um die Aufgabe besser und eindeutiger zu beschreiben, damit die Komplexität der Aufgabe deutlich wird.

Als Erfüllungsort wurde die Adresse des Auftraggebers angegeben. Die Leistungen sind aber mit weiteren Beteiligten abzustimmen. Dies sind z. B. die örtlich zuständigen RPen oder die unteren Wasserbehörden., Ruppmannstraße 21, Stuttgart, 70565, Stuttgart, Germany

#Besonders auch geeignet für:freelance# A) Alle Fragen zum Verfahren werden ausschließlich digital in Textform über die Ausschreibungsplattform angenommen. Eingegangene Fragen werden zentral beantwortet. Alle eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden (anonym) über die Ausschreibungsplattform allen Interessenten zur Verfügung gestellt. Dadurch haben alle Interessenten dieselben Informationen/Grundlagen für ihre Antragstellung. Auf anderem Weg eingehende Fragen werden nicht beantwortet, es wird immer auf den aufgezeigten Weg über die Ausschreibungsplattform verwiesen. Interessenten haben sich daher selbstständig über den aktuellen Stand des Dokuments "Fragen und Antworten" auf der Ausschreibungsplattform zu informieren. Um eine rechtzeitige Beantwortung von Fragen zu gewährleisten, sollten alle Fragen bis spätestens 19.06.2026 über die Ausschreibungsplattform eingegangen sind. Die letztmalige Aktualisierung von "Fragen und Antworten" ist für 23.06.2026 vorgesehen. /// B) Den Bewerbern wird empfohlen das vorbereitete Antragsmuster für den Teilnahmeantrag zu verwenden und diesen mit den notwendigen Anlagen einzureichen. In diesem Antragsmuster werden alle notwendigen Angaben abgefragt. Hierdurch wird das Ausfüllen erleichtert und Fehler beim Antragsteller vermieden. Unterlagen, die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinausgehen, sind nicht erwünscht und werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. /// C) Im Vergabeverfahren haben alle Angaben der Bewerber / Bieter in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden. Auch während der Bearbeitung wird Deutsch als einzige Sprache im Projekt festgelegt. /// D) Im Teilnahmeantrag ist der Name der natürlichen Person anzugeben, welche den Antrag abgibt und damit verantwortet. Diese Person muss nachweislich berechtigt sind Rechtsgeschäfte für den Bewerber zu tätigen. Das für die Ausführung des Auftrags vorgesehene oder verantwortliche Personal wird erst im Verhandlungsverfahren abgefragt. /// E) Der Teilnahmeantrag (ggf. samt Anlagen) ist ausschließlich digital in Textform über die Ausschreibungsplattform einzureichen. Auf anderem Weg werden keine Teilnahmeanträge angenommen. Der Teilnahmeantrag muss bis zum in der EU-Veröffentlichung genannten Termin auf der Ausschreibungsplattform eingegangen sein. Eine verspätete Abgabe ist über den Weg der Ausschreibungsplattform technisch nicht mehr möglich. /// F) Die Möglichkeit gemäß § 56 (2) VgV Erklärungen und Nachweise nachzufordern wird in Anspruch genommen. Die ausschreibende Stelle behält sich vor nicht eindeutige Informationen / Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern. /// G) Alle Antragsteller werden schriftlich über die Entscheidung zu ihrem Teilnahmeantrag informiert. Dies geschieht in der Regel innerhalb von 2 Wochen nach dem Termin für den spätestens Eingang des Antrags. /// H) Die bisherigen Bearbeitungen der HWGK (Ersterstellung) sind durch das Büro WALD+CORBE, Hügelsheim (Heute: Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH Baden-Baden, Im Rollfeld 19, 76532 Baden-Baden)erfolgt. Bei dieser Bearbeitung sind die HWGK entstanden, die heute auf verschiedenen Wegen allgemein zur Verfügung stehen (https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/). Im Gebiet wurden Pegelmodelle durch das Büro Hydrotec Ingenieurgesellschaft für Wasser und Umwelt mbH, Bachstraße 62-6, 52066 Aachen erstellt. Im Bearbeitungsgebiet waren folgende Büros im Auftrag von Dritten (unabhängig von einer Beauftragung im Projekt HWGK) bei folgenden Projekten tätig (unvollständige Auflistung): Planung und Nachrechnung Primverdolung, Spaichingen. Planung durch Breinlinger Ingenieure, Tuttlingen / HWS-Planung Aistaig. Planung durch Aquantec Gesellschaft für Wasser und Umwelt mbH, Karlsruhe / HWS Planungen Aistaig, HWS Planungen Rottweil (im Zuge LGS), Verlegung Pegel Rottweil,. Planung durch Geitz und Partner GbR, Stuttgart / Machbarkeitsstudie Neckar 2015, HWS Planungen Oberndorf, FGU Mühlbach. Planung durch WALD+CORBE, Hügelsheim (Heute: Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH Baden-Baden, Im Rollfeld 19, 76532 Baden-Baden) / HWS Fischingen. Planung durch INROS LACKNER SE, Karlsruhe / HWS Sulz. Planung durch BIT Ingenieure AG, Karlsruhe / HWS Epfendorf. Planung durch Ingenieurbüro Heberle, Rottenburg am Neckar / HWS Rottweil, Planung durch IQG-GmbH, Karlsruhe. Das Ergebnis dieser Bearbeitungen liegt der ausschreibenden Stelle nicht im vollen Umfang vor. Im Rahmen des Verhandlungsverfahren werden alle vorhandenen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Damit werden alle Bewerber / Bieter gleichgestellt. Die genannten Büros dürfen sich daher am Vergabeverfahren beteiligen, sind aber nicht vorab für das Verhandlungsverfahren ausgewählt. /// I) Um zu prüfen dass keine Ausschlussgründe gegen den Bieter wird der Auftraggeber für den Bieter, dessen Angebot beauftragt werden soll (ggf. also für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft, dritte Unternehmen (Eignungsleihe) und Unterauftragnehmer) spätestens vor Beauftragung einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern. /// J) Die nächsten weiteren vorgesehenen Termine im Vergabeverfahren sind: 30.06.2026 - Abgabe Teilnahmeanträge; 21.07.2026 - Versand Angebotsaufforderung; 18.08.2026 - Abgabe Angebote; 01./02.09.2026 Bieterverhandlungen. /// K) Für die Wertung des Zuschlagskriterium Preis wird der Preis (in EUR, brutto) der geprüften und zugelassenen Angebote je Los wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot welches um eine Spanne von X % des niedrigsten Preises vom niedrigsten Angebot abweicht. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktermittlung für die dazwischenliegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma gemäß folgender Formel: // = (1 - (Wertungssumme des jeweiligen Bieters - niedrigste Wertungssumme) / Spanne) x Pmax. // Pmax ist die maximal erreichbare Punktzahl - hier: 5 Punkte. Für dieses Verfahren wird eine Spanne von X = 60 % als sinnvoll erachtet und festgelegt.

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

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