GIS-BKJ-TWP
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Key information
Overview
Projektbeschreibung Der Kreis Düren beabsichtigt die umfassende Modernisierung des Berufskollegs Jülich auf Grundlage der im Jahr 2019 durchgeführten Schulentwicklungsplanung sowie der darauf aufbauenden Machbarkeitsstudie. Ziel ist es, die bauliche, technische und pädagogische Infrastruktur des Standorts an die heutigen Anforderungen moderner Unterrichtsformen, Inklusion, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und eines zeitgemäßen Schulbetriebs anzupassen. Das Berufskolleg Jülich liegt in der Bauhofstraße 7 / Bongardstraße 15 in 52428 Jülich. Aktuell sind dort die Fachbereiche Wirtschaft und Verwaltung, Technik und Naturwissenschaften sowie Ernährung- und Versorgungsmanagement untergebracht. Unter einem Dach sind neben der Berufsschule eine Berufsfachschule und ein berufliches Gymnasium vereint. Im laufenden Schuljahr besuchen ca. 1.500 Schülerinnen und Schüler das Berufskolleg Jülich. Das Gebäude des Berufskollegs Jülich stammt aus den frühen 1960er Jahren. Im August 2009 wurde die Generalüberholung des Berufskollegs im Rahmen des PPP-Vertrages des Kreises Düren abgeschlossen. Hierbei wurden seinerzeit rund 8.500.000,00 Euro investiert. Die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten dauerten rund 18 Monate und wurden während des laufenden Schulbetriebs mit einer Schülerzahl von rund 1.800 Jugendlichen durchgeführt. Im Anschluss an die Sanierung hat der PPP-Partner den Gebäudebetrieb für 25 Jahre übernommen. Im Mittelpunkt der nun geplanten Maßnahme steht die weitere umfassende Modernisierung und der Umbau des Berufskollegs Jülich. Vorgesehen sind Maßnahmen am Schulgebäude, an der Werkhalle sowie an der Sporthalle. Die Umsetzung soll im laufenden Schulbetrieb erfolgen. Hintergrund der Maßnahme ist, dass das Gebäude den Anforderungen an eine moderne Schulausbildung in weiten Teilen nicht mehr entspricht. Die Planung orientiert sich an den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie sowie an den veränderten Anforderungen des heutigen Bildungsauftrags, insbesondere im Hinblick auf offene Lernlandschaften, Inklusion, moderne Lehrerarbeitsplätze und eine zukunftsfähige Flächen- und Funktionsorganisation. Darüber hinaus sind im Rahmen der Gesamtmaßnahme energetische Ertüchtigungen der Gebäude vorgesehen. Nach den Vorgaben der Gebäudeleitlinie des Kreises Düren sollen bei Komplettsanierungen die An-forderungen der bestmöglichen Effizienzgebäude-Stufe, mindestens jedoch Effizienzgebäude 70, sowie die Voraussetzungen für das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude erfüllt werden. Hierzu wurden bereits von einem externen Energieberater Sanierungsempfehlungen für das Schulgebäude, die Werkhalle und die Sporthalle erarbeitet, die in den weiteren Planungen zu berücksichtigen sind. Für die Tragwerksplanung sind die Besonderheiten des Bestands, der laufende Schulbetrieb sowie die unterschiedlichen Nutzungen von Schulgebäude, Werkhalle und Sporthalle angemessen zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere die statisch-konstruktive Bewertung des Bestands, die Planung erforderlicher Eingriffe im Zuge von Umbau und Modernisierung sowie die Abstimmung tragwerksrelevanter Schnittstellen mit Objektplanung, Technischer Ausrüstung, Brandschutzplanung und Schadstoffsanierung. Die Planung hat die Anforderungen an einen modernen, nachhaltigen und funktionalen Schulstandort mit ergänzenden Sport- und Werkstattbereichen abzubilden und die besonderen Randbedingungen einer abschnittsweisen Umsetzung im laufenden Schulbetrieb zu berücksichtigen. Im Rahmen dieses Projekts erfolgt die Ausschreibung der Planungsleistungen der Tragwerksplanung nach HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 1. Gegenstand der Beauftragung sind folgende Leistungsbilder und Leistungs-phasen: Tragwerksplanung LP 1-6 Darüber hinaus sind in der Kostenschätzung besondere Leistungen vorgesehen. Hierzu zählen insbesondere das Aufstellen von Vergleichsberechnungen für mehrere Lösungsmöglichkeiten unter verschiedenen Objektbedingungen, Mehraufwand bei Sonderbauweisen oder Sonderkonstruktionen, Nachweise der Erdbebensicherheit, Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, statische Nachweise an nicht zum Tragwerk gehörenden Konstruktionen, Schlitz- und Durchbruchplanung, die ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen sowie die Mitwirkung bei der Überwachung der Ausführung von Tragwerkseingriffen bei Umbauten. Die Kostenschätzung geht dabei von vorläufigen anrechenbaren Kosten netto in Höhe von 4.823.583,27 EUR für die Tragwerksplanung aus. Grundlage hierfür sind vorläufige Projektkosten netto in Höhe von 11.500.055,36 EUR für die Kostengruppen 300 und 400. Für alle Maßnahmenschritte sind Möglichkeiten öffentlicher Förderzuschüsse zu prüfen und im positiven Fall die fristgerechte Beantragung zu unterstützen. Die Objektplanung ist bereits vergeben. Die Fachplanung Bauphysik, Brandschutzplanung, Schadstoffanalyse sowie die Technische Ausrüstung werden bzw. wurden gesondert betrachtet. Für die Gesamtmaßnahme wurde im Rahmen der Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019 für die Kostengruppen 200 bis 700 ein Kostenrahmen von ca. 18.800.000,00 EUR brutto ermittelt. Die vorläufigen anrechenbaren Kosten für die Tragwerksplanung liegen bei 4.823.583,27 EUR netto.
#Bekanntmachungs-ID: CXQ1YD8YWZ9# Die Wertungs- und Zuschlagskriterien im Offenen Verfahren werden wie folgt gefasst: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Honorars (70 %) sowie des Bearbeitungskonzepts (30 %). Honorarwertung (70 %) Der Angebotspreis wird mit 70 % in die Wertung einfließen. Dabei erhält das günstigste Angebot 70 Punkte. Ein fiktives Angebot, welches mindestens 150 % des günstigsten Angebots entspricht (also "doppelt so teuer" ist), erhält 0 Punkte. Der Punktwert der Angebote, die preislich zwischen günstigstem Angebot und fiktivem Angebot liegen, wird über lineare Interpolation bis zu 3 Stellen hinter dem Komma ermittelt. Bearbeitungskonzept (30 %) Ein belastbares Bearbeitungskonzept ist von großer Bedeutung für die Vergabestelle. Das schriftliche Konzept der Projektplanung und Projektabwicklung wird daher mit insgesamt 30 % in die Endwertung einfließen, es sind somit maximal 30 Punkte zu erreichen. ACHTUNG: Das Bearbeitungskonzept ist wertungsrelevant! Es wird neben dem im Angebot kalkulierten Preis über den Zuschlag entscheiden. Die Bieter sollen konzeptionell auf maximal 5 DIN-A4-Seiten darstellen, wie sie das Projekt planerisch angehen wollen. Das schriftliche Bearbeitungskonzept muss mit dem Angebot über das Vergabeportal eingereicht werden. Hinsichtlich der Bewertung des Bearbeitungskonzepts wird folgende Untergewichtung bekannt gegeben: Konzept Projektplanung (Unterwichtung 15 %) Im Rahmen des Konzepts soll bzgl. der Projektplanung zu folgenden Punkten eine nachvollziehbare und schlüssige Darstellung erfolgen: - Identifikation von Herausforderungen, Analyse der speziellen Situation - Identifikation und Darstellung von Schnittstellen und Abhängigkeiten - Organisation Projektteam, Rückgriff auf Erfahrungswerte Das Konzept der Projektplanung nach prognostisch zu erwartendem Projekterfolg fließt mit 15 % in die Gesamtwertung ein, so dass maximal 15 Punkte erreicht werden können. Es werden ganze und halbe Punkte vergeben. 15 Punkte kann ein Bieter erhalten, wenn sich aus seiner Darstellung zu den benannten Punkten ergibt, dass die Herangehensweise an den Auftrag aus Sicht der Vergabestelle insgesamt einen optimalen Erfolg versprechen lässt. Dafür muss zu allen benannten Punkten eine Aussage erfolgen, die in sich schlüssig und nachvollziehbar ist, keine Fragen offenlässt und eine qualitativ sehr hochwertige Ausführung und Umsetzung erwarten lässt. 14 - 11 Punkte können erreicht werden, wenn nach Ansicht der Vergabestelle die benannten Kriterien in der Darstellung insgesamt angelegt sind, jedoch in einzelnen Punkten von der Vergabestelle im ordnungsgemäßen Ermessen erkannte Defizite von geringerer Bedeutung für das Planungs- und/oder spätere Bauvorhaben vorliegen bzw. eher eine Einordnung in die Wertungsgrundlagen der folgenden Absätze angezeigt scheint. 10 Punkte kann ein Bieter erhalten, wenn sich aus seiner Darstellung zu den benannten Punkten ergibt, dass die Herangehensweise an den Auftrag aus Sicht der Vergabestelle insgesamt einen überdurchschnittlichen Erfolg versprechen lässt. Dafür muss zu allen benannten Punkten eine Aussage erfolgen, die in sich schlüssig und nachvollziehbar ist, nur vereinzelte Fragen offenlässt und eine qualitativ hochwertige Ausführung und Umsetzung erwarten lässt. 9 - 6 Punkte können erreicht werden, wenn nach Ansicht der Vergabestelle die benannten Kriterien in der Darstellung insgesamt angelegt sind, jedoch in einzelnen Punkten von der Vergabestelle im ordnungsgemäßen Ermessen erkannte Defizite von mittlerer Bedeutung für das Planungs- und/oder spätere Bauvorhaben vorliegen bzw. eher eine Einordnung in die Wertungsgrundlagen des folgenden Absatzes angezeigt scheint. 5 Punkte kann ein Bieter erhalten, wenn sich aus seiner Darstellung zu den benannten Punkten ergibt, dass die Herangehensweise an den Auftrag aus Sicht der Vergabestelle insgesamt einen durchschnittlichen Erfolg versprechen lässt. Dafür muss zu den wesentlichen benannten Punkten eine Aussage erfolgen, die zwar nachvollziehbare Ansätze enthält, jedoch wichtige Fragen offenlässt und eine qualitativ nur durchschnittliche Ausführung und Umsetzung erwarten lässt. 4 - 1 Punkte können erreicht werden, wenn nach Ansicht der Vergabestelle die benannten Kriterien in der Darstellung insgesamt angelegt sind, jedoch in einzelnen Punkten von der Vergabestelle im ordnungsgemäßen Ermessen erkannte Defizite von großer Bedeutung für das Planungs- und/oder spätere Bauvorhaben vorliegen, die im Ergebnis einen reibungslosen Ablauf des anspruchsvollen Bauvorhabens nicht mehr versprechen lassen. 0 Punkte erhält ein Konzept, das eine Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung völlig vermissen lässt und einen Erfolg für das Planungs- und/oder spätere Bauvorhaben unmöglich erscheinen lässt. Konzept der Projektabwicklung (Unterwichtung 15 %) Im Rahmen des Konzepts soll bzgl. der Projektabwicklung zu folgenden Punkten eine nachvollziehbare und schlüssige Darstellung erfolgen: - Terminsicherung, Instrumente zur Steuerung und Heilung - Qualitäts- und Kostensicherung, Instrumente zur Steuerung und Heilung Das Konzept der Projektabwicklung nach prognostisch zu erwartendem Projekterfolg fließt mit 15 % in die Gesamtwertung ein, so dass maximal 15 Punkte erreicht werden können. Es werden ganze und halbe Punkte vergeben. 15 Punkte kann ein Bieter erhalten, wenn sich aus seiner Darstellung zu den benannten Punkten ergibt, dass die Herangehensweise an den Auftrag aus Sicht der Vergabestelle insgesamt einen optimalen Erfolg versprechen lässt. Dafür muss zu allen benannten Punkten eine Aussage erfolgen, die in sich schlüssig und nachvollziehbar ist, keine Fragen offenlässt und eine qualitativ sehr hochwertige Ausführung und Umsetzung erwarten lässt. 14 - 11 Punkte können erreicht werden, wenn nach Ansicht der Vergabestelle die benannten Kriterien in der Darstellung insgesamt angelegt sind, jedoch in einzelnen Punkten von der Vergabestelle im ordnungsgemäßen Ermessen erkannte Defizite von geringerer Bedeutung für das Planungs- und/oder spätere Bauvorhaben vorliegen bzw. eher eine Einordnung in die Wertungsgrundlagen der folgenden Absätze angezeigt scheint. 10 Punkte kann ein Bieter erhalten, wenn sich aus seiner Darstellung zu den benannten Punkten ergibt, dass die Herangehensweise an den Auftrag aus Sicht der Vergabestelle insgesamt einen überdurchschnittlichen Erfolg versprechen lässt. Dafür muss zu allen benannten Punkten eine Aussage erfolgen, die in sich schlüssig und nachvollziehbar ist, nur vereinzelte Fragen offenlässt und eine qualitativ hochwertige Ausführung und Umsetzung erwarten lässt. 9 - 6 Punkte können erreicht werden, wenn nach Ansicht der Vergabestelle die benannten Kriterien in der Darstellung insgesamt angelegt sind, jedoch in einzelnen Punkten von der Vergabestelle im ordnungsgemäßen Ermessen erkannte Defizite von mittlerer Bedeutung für das Planungs- und/oder spätere Bauvorhaben vorliegen bzw. eher eine Einordnung in die Wertungsgrundlagen des folgenden Absatzes angezeigt scheint. 5 Punkte kann ein Bieter erhalten, wenn sich aus seiner Darstellung zu den benannten Punkten ergibt, dass die Herangehensweise an den Auftrag aus Sicht der Vergabestelle insgesamt einen durchschnittlichen Erfolg versprechen lässt. Dafür muss zu den wesentlichen benannten Punkten eine Aussage erfolgen, die zwar nachvollziehbare Ansätze enthält, jedoch wichtige Fragen offenlässt und eine qualitativ nur durchschnittliche Ausführung und Umsetzung erwarten lässt. 4 - 1 Punkte können erreicht werden, wenn nach Ansicht der Vergabestelle die benannten Kriterien in der Darstellung insgesamt angelegt sind, jedoch in einzelnen Punkten von der Vergabestelle im ordnungsgemäßen Ermessen erkannte Defizite von großer Bedeutung für das Planungs- und/oder spätere Bauvorhaben vorliegen, die im Ergebnis einen reibungslosen Ablauf des anspruchsvollen Bauvorhabens nicht mehr versprechen lassen. 0 Punkte erhält ein Konzept, das eine Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung völlig vermissen lässt und einen Erfolg für das Planungs- und/oder spätere Bauvorhaben unmöglich erscheinen lässt.