Generalplanerleistungen für den Ausbau der Strohgäubahn zwischen Korntal und Ditzingen-Heimerdingen
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Key information
Overview
Der Auftraggeber beabsichtigt, Generalplanerleistungen für den Ausbau der Strohgäubahn zwischen Korntal und Ditzingen-Heimerdingen zu vergeben. Der Auftragnehmer erbringt dabei zunächst als Generalplaner mit Steuerungsfunktion über alle Gewerke die Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI für die Leistungsbilder Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke (Objekt- und Tragwerksplanung), technische Ausrüstung und Landschaftspflegerischer Begleitplan sowie die für eine Genehmigungsplanung erforderlichen Gutachten in der für die Leistungsphase 2 notwendigen Tiefe. Planungsziel ist ein wirtschaftlicher, genehmigungsfähiger Zielzustand, der mit einem Vorplanungsheft nach DB Ril 809 einschließlich abgestimmter Vorzugsvariante als Grundlage für die anschließende Nutzen-Kosten-Untersuchung abzuschließen ist. Die Leistungen werden voraussichtlich wie folgt stufenweise beauftragt: Verbindlich beauftragt wird zunächst Stufe 1 (Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI - Grundlagenermittlung und Vorplanung). Die Beauftragung von Stufe 2 (Leistungsphasen 3 bis 7 nach HOAI) und Stufe 3 (Leistungsphasen 8 bis 9 nach HOAI) erfolgt durch gesonderten Abruf des Auftraggebers. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht. Der Abruf der Folgestufen wird insbesondere unter dem Vorbehalt der Projektfortführungsentscheidungen der zuständigen Gremien sowie der Sicherstellung der Finanzierung - insbesondere der Genehmigung der Fördermittel - stehen. Die Leistungen werden mit Fördermitteln des Landes kofinanziert.
#Bekanntmachungs-ID: CXP4YVCM2JU# Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in drei Stufen vorgehen: 1) Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags, 2) Überprüfung der Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft anhand der in der Bekanntmachung genannten Eignungsanforderungen, 3) Auswahl der Bewerber, die die Eignungskriterien am besten erfüllen. Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die drei bis fünf besten Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen. Bei Ermittlung des Rankings wird der Auftraggeber wie folgt vorgehen: Der Auftraggeber bewertet die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Fachkunde) der Bewerber. Maßgeblich sind die unter Ziffer 5.1.9 (Technische und berufliche Leistungsfähigkeit) genannten Angaben und Nachweise. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander. Dabei gilt: Je mehr und besser mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Die Vergleichbarkeit richtet sich nach den in Ziffer 5.1.9 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen) genannten Merkmalen/Besonderheiten. Von Vorteil ist dabei, wenn eine Referenz möglichst viele der genannten Merkmale/Besonderheiten umfasst. Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um Zuschlagskriterien. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer 5.1.11 genannte Website einzureichen. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der Vergabeplattform anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis sieben Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden. Enthalten die Verfahrensunterlagen oder die dem Bewerber zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, Fehler oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich nach Erkennen dieser über die Vergabeplattform darauf hinzuweisen.