Generalinstandsetzung Talsperre Weida, Los 2.1a
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Key information
Overview
Gegenstand der Leistung sind die Bauleistungen des ausgeschriebenen Bauloses 2.1a - bauzeitliche Wasserhaltung und Teilrückbau des Rohwasserpumpwerks - im Rahmen der Generalinstandsetzung der Talsperre Weida. Die Leistung ist in drei Fachlose unterteilt.
Die Talsperre Weida staut den gleichnamigen Fluss seit der Inbetriebnahme 1957 auf. Sie besteht aus einer denkmalgeschützten Haupt- sowie Nebenmauer, der sogenannten Sattelmauer. Die Talsperre Weida zeigt nach mehr als 65-jährigem Betrieb bei allen Bauwerken, Betriebseinrichtungen und Ausrüstungen stark progressive Verschleißerscheinungen, die die Generalinstandsetzung der Talsperre erforderlich machen. Für die Arbeiten zur Generalinstandsetzung der Talsperre Weida ist dauerhaft das im entleerten Stauraum weiterhin zufließende Wasser durch die Hauptmauer zu leiten. Dazu sind zwei DN 1400 Leitungen mit Regelarmaturen zwischen dem wasserseitigen, im Talraum noch herzustellenden Fangedamm und dem luftseitig unterhalb des bestehenden Tosbeckens herzustellenden Leitdamm herzustellen. Die Leitungen verlaufen durch die Talsperre innerhalb der bestehenden Grundablassstollen und den Rohrkeller des Rohwasserpumpwerks. Die Grundablasslstollen sowie der Rohrkeller sind aktuell noch durch Rohrleitungen, Fundamente, Treppen etc. belegt. Vor Herstellung der neuen Leitungen sind entsprechend umfangreiche Demontage- und Abbrucharbeiten erforderlich.