Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin Umbau und Erweiterung Gebäude T: HKLS
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Key information
Overview
Das Fritz-Haber-Institut (FHI) wurde im Jahr 1911 als Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin-Dahlem gegründet und 1953 in die MPG eingegliedert. Im Zentrum der Forschungsaktivitäten steht das fundamentale Verständnis elementarer Prozesse in der physikalischen Chemie und damit des Zusammenhangs von Struktur, Reaktivität und Dynamik an Oberflächen, Grenzflächen, Nanostrukturen, Molekülen und Clustern. Aktuell besteht ein erhebliches Defizit an hochinstallierten, nass-chemischer Laborflächen mit für den robotisierten Betrieb geeignetem Aufbau. Zur Bedarfsdeckung soll das Gebäude T zu einem Laborbau umgebaut und erweitert werden. Die auf der Nordseite des sechseckigen Gebäudes angeordneten Bürokuben und die Mittelhalle sollen anteilig abgebrochen und die technische Ausrüstung komplett zurückgebaut werden. In die frei werdenden Flächen, zwischen den zwei teilabgebrochenen Kuben, soll der Erweiterungsbau in das bestehende Gebäude „eingeschoben“ werden. In diesem neu zu errichtenden Teilgebäude sollen sämtliche hochinstallierte Räume, wie Labore und Gefahrstofflager, sowie der Großteil der zentralen Technik und technischen Erschließung auf drei Geschossen, davon ein Kellergeschoss, untergebracht werden. Das „Kernstück“ des neuen Bereichs stellt dabei das KI-gesteuerten automatisierte Labor dar, dass im Erdgeschoss entstehen soll. Im darüber liegenden Geschoss sollen Nasschemie-Labore mit Auswerteplätzen entstehen, die in mehrere Laborräume unterteilbar sein sollen. Das zukünftige Gebäude T soll eine NUF von ca. 1.400 m² (ca. 3.370 m² BGF) umfassen, wobei sich die geplanten Nutzungsflächen wie folgt verteilen: - 80m² großen Chemielager, jeweils etwa 440 m² roboterbetriebenes KI-gestütztes Chemie-Großraumlabor, ca. 440 m² Nass-Chemielabore, ca. 340 m² Büroflächen, ca. 100 m² Lagerflächen. Für die NUF 7 wurden ein Raumbedarf von ca. 100 m² ermittelt, für die Technikflächen ca. 500 m². Die veranschlagten Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700) belaufen sich für den Um- und Erweiterungsbau auf ca. 22.800.000 € netto. Im Laufe der Planungsphase zu erstellende Kostenermittlungen sind getrennt nach Kosten für den Erweiterungsbau sowie den Umbau / Sanierung des Bestandes zu ermitteln und in einer Gesamtaufstellung zusammen zu führen. KG 410 - Abwasser: Der Abwasserkanal (öffentliche Kanalisation) befindet sich in der Van`t -Hoff- Straße und wird in den zu sanierenden Gebäudeteil T eingeführt. Das Umverlegen bzw. die Herstellung eines zusätzlichen Abganges für den Erweiterungsbau ist zu prüfen und Bestandteil der Maßnahme. Die Kosten (KG 540) sind in der KG 410 enthalten. Im Gebäude ist ein separates Laborabwassernetz herzustellen. Es wird davon ausgegangen, dass die Einleitgrenzwerte des öffentlichen Versorgers ohne Neutralisation eingehalten werden können. - Regenwasser: Das Regenwasser darf nicht eingeleitet werden und muss vor Ort versickert werden. Die Regenrückhaltung im Außenbereich ist nicht Bestandteil dieser Planung. Jedoch die Dimensionierung der Dachentwässerung. Schnittstelle ist 1m ab Gebäudekante. - Wasserversorgungsanlagen: Die öffentliche Wasserversorgung erfolgt aus der Van`t -Hoff- Straße und wird in den zu sanierenden Gebäudeteil T eingeführt. Von diesem Hauswasseranschluss soll der Erweiterungsteil ebenfalls angeschlossen werden. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.
Berlin, Faradayweg am Fritz-Haber-Institut, 14195, Berlin, Germany
Alle Wesentlichen für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlichen Unterlagen, stehen Ihnen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/supplier/external/deeplink/subproject/a7f82200-c265-4411-aed1-269245ffc3b3 Für die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich. Im Bieterassistenten geben Sie hierfür bitte am Ende beim Schritt „Teilnahmeantrag einreichen“ den natürlichen Namen/jur. (Büro-) Namen in dem dafür vorgesehenen Feld an. Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt. Das Datenvolumen ist pro Datei auf 50 MB begrenzt. Für die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Mit Abgabe eines Teilnahmeantrages wird Einverständnis hiermit erklärt. Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen. Die eingegangenen Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren, stehen stets aktuell ausschließlich in der eVergabe allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf der zuvor genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der ausschließlich auf der zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers.
Das Fritz-Haber-Institut (FHI) wurde im Jahr 1911 als Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin-Dahlem gegründet und 1953 in die MPG eingegliedert. Im Zentrum der Forschungsaktivitäten steht das fundamentale Verständnis elementarer Prozesse in der physikalischen Chemie und damit des Zusammenhangs von Struktur, Reaktivität und Dynamik an Oberflächen, Grenzflächen, Nanostrukturen, Molekülen und Clustern. Aktuell besteht ein erhebliches Defizit an hochinstallierten, nass-chemischer Laborflächen mit für den robotisierten Betrieb geeignetem Aufbau. Zur Bedarfsdeckung soll das Gebäude T zu einem Laborbau umgebaut und erweitert werden. Die auf der Nordseite des sechseckigen Gebäudes angeordneten Bürokuben und die Mittelhalle sollen anteilig abgebrochen und die technische Ausrüstung komplett zurückgebaut werden. In die frei werdenden Flächen, zwischen den zwei teilabgebrochenen Kuben, soll der Erweiterungsbau in das bestehende Gebäude „eingeschoben“ werden. In diesem neu zu errichtenden Teilgebäude sollen sämtliche hochinstallierte Räume, wie Labore und Gefahrstofflager, sowie der Großteil der zentralen Technik und technischen Erschließung auf drei Geschossen, davon ein Kellergeschoss, untergebracht werden. Das „Kernstück“ des neuen Bereichs stellt dabei das KI-gesteuerten automatisierte Labor dar, dass im Erdgeschoss entstehen soll. Im darüber liegenden Geschoss sollen Nasschemie-Labore mit Auswerteplätzen entstehen, die in mehrere Laborräume unterteilbar sein sollen. Das zukünftige Gebäude T soll eine NUF von ca. 1.400 m² (ca. 3.370 m² BGF) umfassen, wobei sich die geplanten Nutzungsflächen wie folgt verteilen: - 80m² großen Chemielager, jeweils etwa 440 m² roboterbetriebenes KI-gestütztes Chemie-Großraumlabor, ca. 440 m² Nass-Chemielabore, ca. 340 m² Büroflächen, ca. 100 m² Lagerflächen. Für die NUF 7 wurden ein Raumbedarf von ca. 100 m² ermittelt, für die Technikflächen ca. 500 m². Die veranschlagten Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700) belaufen sich für den Um- und Erweiterungsbau auf ca. 22.800.000 € netto. Im Laufe der Planungsphase zu erstellende Kostenermittlungen sind getrennt nach Kosten für den Erweiterungsbau sowie den Umbau / Sanierung des Bestandes zu ermitteln und in einer Gesamtaufstellung zusammen zu führen. KG 410 - Abwasser: Der Abwasserkanal (öffentliche Kanalisation) befindet sich in der Van`t -Hoff- Straße und wird in den zu sanierenden Gebäudeteil T eingeführt. Das Umverlegen bzw. die Herstellung eines zusätzlichen Abganges für den Erweiterungsbau ist zu prüfen und Bestandteil der Maßnahme. Die Kosten (KG 540) sind in der KG 410 enthalten. Im Gebäude ist ein separates Laborabwassernetz herzustellen. Es wird davon ausgegangen, dass die Einleitgrenzwerte des öffentlichen Versorgers ohne Neutralisation eingehalten werden können. - Regenwasser: Das Regenwasser darf nicht eingeleitet werden und muss vor Ort versickert werden. Die Regenrückhaltung im Außenbereich ist nicht Bestandteil dieser Planung. Jedoch die Dimensionierung der Dachentwässerung. Schnittstelle ist 1m ab Gebäudekante. - Wasserversorgungsanlagen: Die öffentliche Wasserversorgung erfolgt aus der Van`t -Hoff- Straße und wird in den zu sanierenden Gebäudeteil T eingeführt. Von diesem Hauswasseranschluss soll der Erweiterungsteil ebenfalls angeschlossen werden. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.
Berlin, Faradayweg am Fritz-Haber-Institut, 14195, Berlin, Germany
#Besonders auch geeignet für:other-sme# noch zu KG 410: Für den Erweiterungsbau sind u.a. eigene Netze für Trink-, Laborwasser- und Augen-/Notduschen Versorgung geplant. Die Warmwassererzeugung wird ausschließlich elektrisch mittels Durchlauferhitzer geplant. KG 420 - Fernwärmeanschluss: Das Gebäude ist über ein Campusnahwärmenetz angeschlossen. Die Fernwärmeübergabestation (indirekter Anschluss) der BEW befindet sich derzeit in der Mitte von Gebäude T. Eine Verlegung in den Erweiterungsbau wird evtl. notwendig. - Betonkerntemperierung: Für den Erweiterungsbau wird eine Betonkerntemperierung (Heizen und Kühlen) angestrebt. KG 430 · Kälte: Die Kälteversorgung erfolgt derzeit aus dem Gebäude L. Die Verbindung soll auch nach dem Umbau über die Bestandserdleitung (Kunststoff-Mantelrohr DN 150) bestehen bleiben. Die Kälteerzeugung wird mit 2 Kältemaschinen (je ca. 250 kW) sichergestellt. Im Zuge der Baumaßnahme sind diese beiden Kältemaschinen zu erneuern. Die Interimsversorgung Gebäude L (Werkstatt) muss während der gesamten Bauzeit sichergestellt sein. Das zukünftige, effiziente Kältekonzept soll weiterhin beide Gebäude miteinander verbinden. Es sind die Potenziale der freien Kühlung mit zu betrachten. - Lüftung: Es ist eine hocheffiziente WRG für die mechanische Belüftung der Labore mit zu konzipieren. Die Auslegung der Anlage erfolgt auf Grundlage der Gefährdungsprognosen in Abstimmung mit dem AG. Die Bürobereiche werden soweit möglich mit Fensterlüftung gemäß ASR betrieben. KG 470 Technische Gase: - In unmittelbarer Nähe zum zukünftigen Baufeld liegt ein Teil der Heliumrückführung. Die Verlegung dieser Leitung kann daher notwendig werden. Die Versorgung mit labortechnischen Gasen erfolgt sowohl zentral aus dem Campus als auch dezentral innerhalb des Gebäudes. Weitere Details sind der Maßnahmen- und Leistungsbeschreibung in Anlage 07 sowie den Planunterlagen in Anlage 08 zu entnehmen. Darüber hinausgehende Projektdetails werden in der zweiten Stufe des Verfahrens zur Verfügung gestellt. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe wird das Projektbuch an die ausgewählten Bieter übermittelt. Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Leistungen der „Fachplanung Technische Ausrüstung (HKLS)“ gem. § 55 in Verbindung mit Anlage 15 der HOAI 2021 für die ALG 1, 2, 3 & 7 in den LPH 1 bis 3 (4) und 5 bis 9, zzgl. Besonderer Leistungen. Eine differenzierte Leistungsbeschreibung ist der Anlage 04 zu entnehmen. --- Bitte beachten Sie, dass das Übermittelten größerer Datenvolumen (z.B. Pläne) mehr Zeit (ggf. je nach Datenvolumen und Geschwindigkeit der genutzten/ zur Verfügung stehenden Datenleitung) in Anspruch nehmen kann. Beginnen Sie deshalb bitte rechtzeitig vor Teilnahmeschluss mit der Übermittlung der Teilnahmeunterlagen. Sollte es zu Problemen bei der Übermittlung kommen, melden Sie sich bitte rechtzeitig vor Abgabeschluss beim Support der eVergabe. Für die Angebotsabgabe ist ausschließlich die Textform nach § 126b BGB zugelassen. Im Bieterassistenten geben Sie hierfür bitte am Ende beim Schritt „Angebotseinreichung“ den natürlichen Namen/jur. (Büro-) Namen in dem dafür vorgesehenen Feld an. Dabei ist sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Angebots durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung gewährleistet sind. Über eine etwaige Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden Sie schriftlich informiert. Gemäß § 17 (11) VgV behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag ohne Verhandlungen mit den Bietern zu vergeben.