Erweiterung und Neubau von Fernwärmeübergabestationen in Ludwigslust - Fachplanung TGA AG 1-5 und 8
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Key information
Overview
Im Rahmen des Projektes "Fernwärme Ludwigslust" soll die bestehende Fernwärmeversorgung in Ludwigslust erweitert und zukunftsfähig weiterentwickelt werden. Das bestehende Fernwärmenetz wird dabei als Grundnetz weiter genutzt und verdichtet. Ziel des Vorhabens ist die Einbindung der thermischen Abfallverwertungsanlage (TAV) als zusätzliche Wärmequelle in das bestehende Versorgungssystem. Dafür sind die Planungsleistungen Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1-5 und 8 gem. § 55 HOAI, Leistungsphasen 1-8 und optional die LPH 9 sowie Besondere Leistungen gem. Anlage 15 (siehe Honorartabelle) zu erbringen.
Planungsphase: Wasserturmweg 9, Ludwigslust, 19288, Ludwigslust-Parchim, Germany
Ausführungsphase: Thermische Abfallverwertungsanlage, Am alten Flugplatz 1; Heizhaus Bauernallee 3, Ludwigslust, 19288, Ludwigslust-Parchim, Germany
#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y4VMUCC# Die Auswahl der Bewerber erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen aufgeführten Eignungskriterien und der Prüfung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen. Ist die Bewerberzahl nach dieser objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter den verbleibenden gleichermaßen geeigneten Bewerbern notariell oder durch Rechtsamt gelost. Eine Wertung der Referenzen findet nicht statt. Die Referenzen werden auf die unter Abschnitt "3.3.5 Referenzprojekte" dargelegten Anforderungen (Mindestbedingungen) geprüft. Sind die Mindestbedingungen nicht eingehalten oder nicht in dem ausgefüllten Bewerberbogen eindeutig erkennbar, erfolgt ein Ausschluss der Bewerbung.
Gegenstand des Vorhabens sind zwei neu zu errichtende technische Übergabepunkte: - eine neu zu errichtende Fernwärmeübergabestation am Standort der TAV, - ein neu zu errichtender Übergabepunkt im Heizhaus Bauernallee. Im Heizhaus besteht bereits eine Erzeugungs- und Verteilstruktur mit zwei Biogas-BHKW, zwei Heißwasserkesseln und drei Netzpumpen. Diese Bestandsanlagen bleiben Bestandteil des künftigen Versorgungssystems. Die Einbindung der TAV dient damit der Erweiterung der vorhandenen Wärmeversorgung und ersetzt die bestehenden Erzeuger derzeitig nicht. Die Einbindung der TAV erfolgt als indirekte hydraulische Anbindung über Wärmetauscher. Die Übergabestation an der TAV ist mit drei parallel angeordneten Pumpen sowie zwei Wärmetauschern, davon ein Wärmetauscher redundant, vorzusehen. Ein Abgang in Richtung Grabow ist an dieser Station mit vorzusehen. Die hydraulische Auslegung ist mit dem Bestand im Heizhaus abzustimmen. Die Schnittstelle zum Heizhaus ist so auszubilden, dass Vorlauf und Rücklauf aus dem Heizhaus herausgeführt werden und die Einbindung hinter den drei vorhandenen Netzpumpen erfolgt. Damit wird die zusätzliche Einspeisung aus der TAV an der geeigneten Stelle in das bestehende Netz integriert. Für die fernwärmeseitige Anbindung sind wesentliche Randbedingungen zu berücksichtigen. Dazu gehören eine Wärmeleistung von bis zu 8 MW, Vorlauftemperaturen von 60 bis 90 °C, Rücklauftemperaturen bis maximal 66 °C sowie eine Netzdruckhaltung von mindestens 2,5 bar. Für die TAV wird zusätzlich eine maximale Wärmeleistung von 8 MW bei optimierter Kombination aus Stromproduktion und Fernwärme angesetzt. Die Maßnahme soll vollständig über die Leistungsphasen 1 bis 8 opt. LPH 9 bearbeitet werden. Langfristig kann das Gesamtsystem so weiterentwickelt werden, dass ergänzend geothermische Wärmequellen eingebunden werden können.
Planungsphase: Wasserturmweg 9, Ludwigslust, 19288, Ludwigslust-Parchim, Germany
Ausführungsphase: Thermische Abfallverwertungsanlage, Am alten Flugplatz 1; Heizhaus Bauernallee 3, Ludwigslust, 19288, Ludwigslust-Parchim, Germany
#Besonders auch geeignet für:freelance# Es ist von jedem Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft der Teilnahmeantrag vollständig auszufüllen und gem. den gestellten Anforderungen einzureichen. Es sind die Teilnahmeantragsformblätter zu verwenden, welche auf der Plattform zum Downloadbereit stehen. Die Angebotssprache ist ausschließlich Deutsch. Entsprechend sind alle Nachweise und Erklärungen in deutscher Sprache abzufassen. Anderssprachigen Dokumenten muss eine Übersetzung /Eigenübersetzung beigefügt werden. Für den fristgerechten Eingang der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verantwortlich. Die Einreichung muss elektronisch in Textform erfolgen. Bei einer Bewerbung als Bietergemeinschaft ist die Anlage 1 zum Teilnahmeantrag, (Anlage 1 - Bewerber- / Bietergemeinschaft) auszufüllen und beizulegen. Zudem ist bei Bewerbergemeinschaften neben dem Bewerberbogen für jedes weitere Unternehmen der Ergänzungsbogen vollständig auszufüllen und einzureichen. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind/werden Bewerber, die als Einzelner und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen oder am Tag der Bekanntmachung angestellte(r) oder freie(r) Mitarbeiter(in) eines Bieters/eines Mitglieds einer Bietergemeinschaft sind. Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist neben dem Bewerberbogen für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will der Ergänzungsbogen hinsichtlich der geliehenen Leistungen auszufüllen und einzureichen. Zusätzlich ist bei Eignungsleihe die Anlage 2 (Anlage 2 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) vollständig auszufüllen. Bei Unteraufträgen (ohne Eignungsleihe) muss im Teilnahmewettbewerb Art und Umfang der durch Unterauftragsnehmer auszuführenden Leistungen angegeben werden. Hierfür ist Anlage 2 zu verwenden. Erst vor Erteilung des Zuschlags sind die vorgesehenen Nachunternehmen benennen sowie eine Verpflichtungserklärung einzureichen. Nähere Erläuterungen sind den "Hinweisen zum Teilnahmeantrag" zu entnehmen. Ein Vertragsentwurf für das genannte Vorhaben wird spätestens mit dem Start der 2. Stufe (Angebotsaufforderung) bereitgestellt. Der Vertragsentwurf kann in der Angebotsphase verhandelt werden. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, welche ebenfalls über die Plattform zum Herunterladen bereitstehen. Das Dokument "Honorarangebot (260715_2610-2_Wärmeübergabestationen_Honorar_VgV_HOAI.xlsx)" dient in der Bewerbungsphase ausschließlich der Information. Erst zur Vergabeverhandlung (Stufe 2 des Verfahrens) ist diese Anlage als Teil des Angebots mit einzureichen. Die Ausarbeitung der Unterlagen die im Rahmen des Verhandlungsverfahrens erarbeitet werden - insbesondere im Hinblick auf die Zuschlagskriterien - wird durch den Auftraggeber nicht vergütet. Kosten, die im Zusammenhang mit einer Beteiligung an diesem Verfahren entstehen, werden nicht erstattet. Bewerber- und später Bieterfragen sind umgehend auf der Vergabeplattform über die "Kommunikation" zu stellen. Die Beantwortung erfolgt (mit dazugehörigen Fragen) über die oben genannte Plattform an alle registrierten Bewerber. Ausführliche Informationen sowie Anleitungen zur elektronischen Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten finden Sie im Service Support Center von Cosinex unter https://support.cosinex.de/