Errichtung von 2 Betriebsständen Reiherstiegschleuse in modularer Bauweise
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Key information
Overview
Planung, Lieferung und Herrichtung von 2 modularen Betriebsständen Die Reiherstiegschleuse ist eine von drei Strömungsschleusen im Hamburger Hafen und dient dazu, die Strömungsverhältnisse und damit das Sedimentationsverhalten im Hamburger Hafen zu beeinflussen. Durch die Schleuse wird zudem die Kleinschifffahrt von der Großschifffahrt auf der Süderelbe getrennt. Diese Trennung trägt erheblich zur Sicherheit im Hamburger Hafen bei. Im Zuge der Neuplanung und Neubau der Schleuse müssen hierzu zwei Betriebsstände (Haupt- und Notsteuerstand) neu errichtet werden. Die Betriebsstände dienen zur Ansteuerung der Schleusenelemente und werden funktional als Arbeitsstätten ausgeführt werden. Die Bauten werden typische Charakteristika, wie thermischer Hülle, hausinterner Technik (HKLS, Strom) und physikalischer Sichtverbindung nach Außen aufweisen; eine detaillierte Bedarfsanforderung ist vorhanden und wird in der später erfolgenden Ausschreibung an die Teilnehmer veröffentlicht. Die Besonderheit der geplanten Objekte besteht darin, dass die Bauten ausschließlich in modularer Bauweise erfolgen müssen. Als vorbereitende Maßnahme werden sowohl die Gründungen, als auch die Sohlplatten bauseits als Schnittstelle zum Dienstleister der Modulbauten vorbereitet werden. Die angeforderte Leistungserbringung wird als Generalunternehmer (GU) ausgeführt werden, und umfasst im wesentlichen folgende Leistungen. - Erstellung und Lieferung der Detailplanungen (Leistungsphasen 01 - 05 gemäß § 34 HOAI 2021 für KG 300, KG 400; BIM basiert) - Erstellung eines Logistikkonzeptes zur Anlieferung und Herrichtung der Module - Herrichtung und Inbetriebnahme der Module inkl. Schnittstelle zu bauseitiger Elektrotechnikunternehmen zur Ansteuerung der Schleuse und der entsprechenden Elemente und Auftragnehmer (AN) seitiger Stellung von Bauleitern - BIM basierte Revision und Dokumentation Anmerkung zur Leistungsabfrage: Die Prämisse der HPA ist, dass das geplante Teilprojekt für den Hochbau mit den angesetzten Qualitätsansprüchen fristgerecht mit möglichen Zeitrisiken kalkuliert ausführen zu lassen. Das Gesamtprojekt umfasst den Neubau einer Schleuse. Parallel laufende Teilprojekte sind: - Lieferung und Errichtung des Schleusenbauwerks - Neubau von Straßenbrücken - Spund- und Stützwandarbeiten - Gründungsarbeiten neue A 26 (fremd) Entsprechende Baustelleneinrichtungsflächen (BE) weisen begrenzte Kapazitäten aus. Aufgrund der oben genannten Teilprojekte bedarf es eines durchdachten Gesamtkonzeptes zur Ausführung der geforderten Leistungen. Der Anbieter muss bei der Angebotserstellung ein Gesamtkonzept (Planung, Schnittstellenklärung, Logistik, Errichtung und Inbetriebnahme) liefern, in welchem der Auftraggeber (AG) erkennt, dass der Anbieter eingehend strategisch durchgeplant hat. Hauptaugenmerk wird hierbei das Logistikkonzept sein (Art des Transportes, benötigte BE Dimensionen, Aufstellen der Module mit Großgeräten, Montage der Einzelteile etc.). Hier muss gewährleistet sein, dass andere Teilprojekte des Gesamtprojektes nicht oder kaum beeinträchtigt werden. Selbiges gilt für den Modulbau, dass Diese weitgehend ungehindert und fortlaufen ausgeführt werden kann. Derzeitige Zeitschiene: - Vergabeverfahren: Q3 - Q4 / 2026 - voraussichtliche Auftragserteilung: Q1 / 2027 - Planungsleistungen bis: Q4 / 2027 - Ausführungszeitraum: Q2 - Q4 / 2028 - Voraussichtliche Inbetriebnahme: Q1 / 2029
Hamburg, 20457, Hamburg, Germany
1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016 . 2.) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. 3.) Unter www.vergabe.rib.de ist ein Bewerberbogen und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieser Bewerberbogen beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Der ausgefüllte Bewerberbogen ist mit den Teilnahmeunterlagen einzureichen. 4.) Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen und allen einzureichenden Unterlagen/Anlagen und Nachweisen muss ausschließlich auf elektronischen Weg (digital) erfolgen. Hierzu ist bei den Vergaben der Hamburg Port Authority AöR und ihren Tochterunternehmen zwingend die Vergabeplattform www.vergabe.rib.de zu nutzen. Eine (kostenfreie) Registrierung auf der Plattform ist hierbei erforderlich. Teilnahmeanträge müssen über die Vergabeplattform elektronisch in Textform, elektronisch mit fortgeschrittener Signatur oder elektronisch mit qualifizierter Signatur zum vorgegebenen Termin eingereicht werden. Ein nicht form- oder fristgerecht übermittelter Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Öffnung zugelassen, die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplattform eingegangen sind. 5.) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. Der Bewerberbogen ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kapitel 5 in den Informationen zum Bewerberbogen. 6.) Nachunternehmer: Siehe Kapitel 6 in den Informationen zum Bewerberbogen. 7.) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden. 8.) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese über die Vergabe-Plattform zu stellen Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Bewerbungsunterlagen werden in der nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO vorgesehenen Frist vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind unter www.vergabe.rib.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen. 9.) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen. Hinweis: Bewertungskriterien gem. Kapitel 10 der Informationen zum Bewerberbogen. 10.) Die gemäß Rangreihenfolge am besten geeigneten Bewerber (max. 5) mit den höchsten Punktzahlen erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Ist die maximal vorgesehene Anzahl der Bewerber für die Überführung in das Verhandlungsverfahren erreicht und befinden sich zudem weitere Bewerber auf ranggleicher Position, wird die Anzahl der Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren dementsprechend erhöht. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. 11.) Der Auftraggeber behält sich vor, auf das erste verbindliche Angebot den Zuschlag zu erteilen, ohne in Verhandlungen einzutreten. 12.) Die Ausschreibung ist für Mittelständische Unternehmen geeignet.
Planung, Lieferung und Herrichtung von 2 modularen Betriebsständen Die angeforderte Leistungserbringung wird als Generalunternehmer (GU) ausgeführt werden, und umfasst im wesentlichen folgende Leistungen. - Erstellung und Lieferung der Detailplanungen (Leistungsphasen 01 - 05 gemäß § 34 HOAI 2021 für KG 300, KG 400; BIM basiert) - Erstellung eines Logistikkonzeptes zur Anlieferung und Herrichtung der Module - Herrichtung und Inbetriebnahme der Module inkl. Schnittstelle zu bauseitiger Elektrotechnikunternehmen zur Ansteuerung der Schleuse und der entsprechenden Elemente und Auftragnehmer (AN) seitiger Stellung von Bauleitern - BIM basierte Revision und Dokumentation
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