Energetische Sanierung HDJ Tegelsbarg - Objektplanung
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Key information
Overview
Das eingeschossige Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von circa 1.125 m² wurde im Jahr 1984 in massiver Bauweise im Hamburger Stadtteil Wandsbek errichtet. Im Verlauf der Jahre wurden verschiedene Modernisierungsmaßnahmen am und im Gebäude realisiert. Die letzten Maßnahmen, darunter die Erstellung eines neuen Brandschutzkonzeptes, die Installation einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, der Einbau einer neuen Akustikdecke einschließlich Rückbau der alten Abhangdecke sowie die Entsorgung der vorhandenen KMF-Wolle, der Einbau neuer LED-Leuchten, Bodenbelagsarbeiten, Malerarbeiten sowie die Erneuerung der Elektroleitungen inklusive Unterverteilung, wurden vor etwa zwei Jahren abgeschlossen. Im Rahmen der RISE-Gebietsentwicklung soll das Gebäude nun energetisch saniert werden. Für das Bestandsgebäude liegt ein Energieberatungsbericht des Büros EnHH GmbH vom 30. November 2023 vor. Gemäß dem Energieberatungsbericht werden folgende Maßnahmen empfohlen: - Dämmung der Kellerdecke inklusive Kriechkeller - Berechnung und Durchführung eines hydraulischen Abgleichs - Umrüstung der gesamten Beleuchtung auf LED - Dachsanierung einschließlich Installation einer Photovoltaikanlage - Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für alle Bereiche - Austausch der Fenster - Umrüstung des Heizsystems auf eine Wärmepumpe - Austausch des Gasdurchlauferhitzers durch einen elektronischen Durchlauferhitzer (sofern der Gasanschluss zurückgebaut wird) Unter Berücksichtigung der bereits durchgeführten Maßnahmen sowie der geplanten Luft-wasserwärmepumpe ist eine Neubewertung des Energiekonzepts erforderlich. Diese Neubewertung soll in den kommenden Leistungsphasen gemeinsam mit den Planern und Energieberatern erfolgen. Ergänzend zur energetischen Sanierung soll der Eingangsbereich barrierefrei gestaltet werden, beispielsweise durch automatische Türöffner. Zudem ist eine Betrachtung des sommerlichen Wärmeschutzes hinsichtlich eines außenliegenden Sonnenschutzes für die betroffenen Räume notwendig. Neben dem Sonnenschutz soll im Außenbereich eine bodengebundene Fassadenbegrünung realisiert werden. Für die Gesamtmaßnahme sind folgende Punkte entsprechend zu berücksichtigen: - Zielerreichung des Effizienzhauses EG 70 bezüglich der primärenergetischen Anforderungen, mit einer Reduzierung des Primärenergiebedarfs um 85 % - Einsatz nachhaltiger Baumaterialien, möglichst unter Verwendung recycelter Baustoffe - Einsatz erneuerbarer Energien - Reduzierung der CO2-Emissionen um 51,7 Tonnen pro Jahr - Untersuchungen zu Klimaanpassungsmaßnahmen: mögliche Integration einer bodengebundenen Fassadenbegrünung, Entwicklung eines Verschattungskonzepts sowie eines außenliegenden Sonnenschutzes Ziel ist es, im Rahmen der RISE-Gebietsförderung eine wirtschaftlich optimierte und zugleich nachhaltige Gesamtlösung zu entwickeln, die die Vorgaben des Hamburger Klimaplans berücksichtigt. Die Maßnahmen sollen im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Bereits ausgeführte Maß-nahmen (ebenfalls über RISE gefördert) dürfen während der Sanierungsarbeiten, insbesondere der Dachsanierung, möglichst nicht beeinträchtigt werden. Für beide Bereiche ist ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Die Planungsleistungen der Objektplanung für das Projekt energetische Sanierung des HDJ Tegelsbarg werden stufenweise beauftragt. Die Beauftragung erfolgt dabei in 3 Stufen, wobei sich die einzelnen Leistungsphasen wie folgt auf die Stufen aufteilen: • Stufe 1: Leistungsphasen 2 – 3 (Vor- und Entwurfsplanung) • Stufe 2: Leistungsphasen 5 – 6 (Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe) • Stufe 3: Leistungsphasen 7 – 8 (Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) Mit dem Zuschlag wird die Stufe 1 beauftragt. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt stufenweise und optional.
Hamburg, 22399, Hamburg, Germany
Das eingeschossige Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von circa 1.125 m² wurde im Jahr 1984 in massiver Bauweise im Hamburger Stadtteil Wandsbek errichtet. Im Verlauf der Jahre wurden verschiedene Modernisierungsmaßnahmen am und im Gebäude realisiert. Die letzten Maßnahmen, darunter die Erstellung eines neuen Brandschutzkonzeptes, die Installation einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, der Einbau einer neuen Akustikdecke einschließlich Rückbau der alten Abhangdecke sowie die Entsorgung der vorhandenen KMF-Wolle, der Einbau neuer LED-Leuchten, Bodenbelagsarbeiten, Malerarbeiten sowie die Erneuerung der Elektroleitungen inklusive Unterverteilung, wurden vor etwa zwei Jahren abgeschlossen. Im Rahmen der RISE-Gebietsentwicklung soll das Gebäude nun energetisch saniert werden. Für das Bestandsgebäude liegt ein Energieberatungsbericht des Büros EnHH GmbH vom 30. November 2023 vor. Gemäß dem Energieberatungsbericht werden folgende Maßnahmen empfohlen: - Dämmung der Kellerdecke inklusive Kriechkeller - Berechnung und Durchführung eines hydraulischen Abgleichs - Umrüstung der gesamten Beleuchtung auf LED - Dachsanierung einschließlich Installation einer Photovoltaikanlage - Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für alle Bereiche - Austausch der Fenster - Umrüstung des Heizsystems auf eine Wärmepumpe - Austausch des Gasdurchlauferhitzers durch einen elektronischen Durchlauferhitzer (sofern der Gasanschluss zurückgebaut wird) Unter Berücksichtigung der bereits durchgeführten Maßnahmen sowie der geplanten Luft-wasserwärmepumpe ist eine Neubewertung des Energiekonzepts erforderlich. Diese Neubewertung soll in den kommenden Leistungsphasen gemeinsam mit den Planern und Energieberatern erfolgen. Ergänzend zur energetischen Sanierung soll der Eingangsbereich barrierefrei gestaltet werden, beispielsweise durch automatische Türöffner. Zudem ist eine Betrachtung des sommerlichen Wärmeschutzes hinsichtlich eines außenliegenden Sonnenschutzes für die betroffenen Räume notwendig. Neben dem Sonnenschutz soll im Außenbereich eine bodengebundene Fassadenbegrünung realisiert werden. Für die Gesamtmaßnahme sind folgende Punkte entsprechend zu berücksichtigen: - Zielerreichung des Effizienzhauses EG 70 bezüglich der primärenergetischen Anforderungen, mit einer Reduzierung des Primärenergiebedarfs um 85 % - Einsatz nachhaltiger Baumaterialien, möglichst unter Verwendung recycelter Baustoffe - Einsatz erneuerbarer Energien - Reduzierung der CO2-Emissionen um 51,7 Tonnen pro Jahr - Untersuchungen zu Klimaanpassungsmaßnahmen: mögliche Integration einer bodengebundenen Fassadenbegrünung, Entwicklung eines Verschattungskonzepts sowie eines außenliegenden Sonnenschutzes Ziel ist es, im Rahmen der RISE-Gebietsförderung eine wirtschaftlich optimierte und zugleich nachhaltige Gesamtlösung zu entwickeln, die die Vorgaben des Hamburger Klimaplans berücksichtigt. Die Maßnahmen sollen im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Bereits ausgeführte Maß-nahmen (ebenfalls über RISE gefördert) dürfen während der Sanierungsarbeiten, insbesondere der Dachsanierung, möglichst nicht beeinträchtigt werden. Für beide Bereiche ist ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Die Planungsleistungen der Objektplanung für das Projekt energetische Sanierung des HDJ Tegelsbarg werden stufenweise beauftragt. Die Beauftragung erfolgt dabei in 3 Stufen, wobei sich die einzelnen Leistungsphasen wie folgt auf die Stufen aufteilen: • Stufe 1: Leistungsphasen 2 – 3 (Vor- und Entwurfsplanung) • Stufe 2: Leistungsphasen 5 – 6 (Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe) • Stufe 3: Leistungsphasen 7 – 8 (Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) Mit dem Zuschlag wird die Stufe 1 beauftragt. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt stufenweise und optional.
Hamburg, 22399, Hamburg, Germany
#Besonders auch geeignet für:other-sme#Geeignet für KMU und Großunternehmen Der Vertrag unterliegt dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegender gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Im Hinblick auf § 10 Abs. 2 HmbTG vereinbaren die Parteien: Dieser Vertrag wird erst einen Monat nach seiner Veröffentlichung im Informationsregister wirksam. Der Auftraggeber kann binnen dieses Monats nach Veröffentlichung des Vertrags im Informationsregister vom Vertrag zurücktreten, wenn der Auftraggeber nach der Veröffentlichung des Vertrages von ihm nicht zu vertretende Tatsachenbekanntwerden, die ihn, wären sie schon zuvor bekannt gewesen, dazu veranlasst hätten, einen solchen Vertrag nicht zu schließen, und ein Festhalten am Vertrag für den Auftraggeber unzumutbar ist. Die dem Auftragnehmer zum Zeitpunkt des Rücktritts bereits entstandenen Aufwendungen werden ihm durch den Auftraggeber auf Nachweis erstattet. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein. Die AG weist darauf hin, dass bereits im Vorwege das Unternehmen acollage. architektur ur-banistik. mit Planungsleistungen der Leistungsphasen 1-8 hinsichtlich des Bestandsgebäudes mit einer Modernisierungs-/Sanierungsmaßnahme beauftragt wurde. Sollte sich diese*r Marktteilnehmende an dem vorliegenden Vergabeverfahren beteiligen, beabsichtigt die AG nicht, diesen auszuschließen. Stattdessen werden gemäß § 7 Abs. 1 und 2 VgV angemessene Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass der Wettbewerb nicht verzerrt wird. Insbesondere wird die AG interessierten Marktteilnehmenden die Möglichkeit eröffnen, die gesamten Ergebnisse der bisherigen Planungsleistungen sowie alle Unterlagen einzusehen, die diesem Marktteilnehmenden zur Verfügung gestellt wurden.
05 Jun 2026, 00:00
Requested publication date
Publication
05 Jun 2026, 15:18
Issued at
Publication
08 Jul 2026, 21:59
LOT-0001 Additional information request period
Deadline
14 Jul 2026, 10:00
LOT-0001 Tender submission deadline period
Deadline
None recorded.