Einführung eines Patientendatenmanagementsystems (PDMS) für die Intensivversorgung für die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regimekdw-1003-2026KGKreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH
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Key information

Identifier
Contract type
—
Deadline
26 Oct 2026, 22:59
CPV codes
48180000 - Medical software package48000000 - Software package and information systems
Status
UNKN
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
—
Publication date
30 Sept 2026, 15:29

Overview

Die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH ("KDW") betreibt die Kreisklinik St. Elisabeth in Dillingen und die Kreisklinik Wertingen in Wertingen im Regierungsbezirk Schwaben (Bayern). An beiden Standorten stehen 317 Betten für eine gehobene medizinische Grund- und Regelversorgung zur Verfügung. Insgesamt werden über 900 Mitarbeiter*innen beschäftigt. Die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen beabsichtigen die Einführung eins Patientendatenmanagementsystems ("PDMS") für die Intensivversorgung in der Kreisklinik St. Elisabeth Dillingen. Die Beschaffung wird durch Fördermittel finanziert.

Kreisklinik St. Elisabeth Dillingen, Ziegelstraße 38, Dillingen a.d. Donau, 89407, Dillingen a.d. Donau, Germany

#Bekanntmachungs-ID: CXP4YMGMQKE# 1. Die Bewerbungsunterlagen (Vordrucke und Formulare) können über die Vergabeplattform abgerufen werden. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen ist verbindlich. Sofern im Laufe des Vergabeverfahrens weitere Informationen oder Präzisierungen seitens KDW erforderlich werden sollten, werden diese Zusatzinformationen ebenfalls unter der dort genannten Internetadresse veröffentlicht. Die Bewerber müssen daher regelmäßig prüfen, ob unter der dort genannten Internetadresse weitere Informationen veröffentlicht wurden. Eine Registrierung bei der Vergabeplattform erleichtert den Zugang zu den Bewerberinformationen. 2. Fragen zu den Anforderungen dieser Bekanntmachung und den Bewerbungsunterlagen sollen umgehend, jedoch spätestens bis zu der auf der Vergabeplattform genannten Frist über diese gestellt werden. KDW behält sich vor, später eingehende Fragen nicht zu beantworten. 3. Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen dienen allein dem Zweck, den Interessenten einen Eindruck zu verschaffen und eine Entscheidung über die Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen. Abweichungen und Spezifizierungen im Rahmen der Verhandlungen bleiben vorbehalten. 4. Teilnahmeanträge sind elektronisch über die Vergabeplattform zu übermitteln. Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist sind die Teilnahmeanträge verschlüsselt, so dass KDW keinen Zugriff auf sie hat. Dem Bewerber steht es jedoch frei, seinen Teilnahmeantrag bis zum Ablauf der Frist zu bearbeiten und neu hochzuladen. Dies gilt im weiteren Verfahren auch für die Angebote. 5. Fremdsprachige Bescheinigungen oder Erklärungen sind in der Regel nur zu berücksichtigen, wenn sie mit Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt worden sind. KDW kann Ausnahmen zulassen. Dies gilt insbesondere für technische Nachweise, die nur in englischer Sprache verfügbar sind. 6. KDW behält sich vor, das Verfahren aus sachlichen Gründen aufzuheben. Hierzu zählt auch, sofern Fördermittel nachträglich nicht gewährt werden. Ersatzansprüche der Bewerber und Bieter sind - soweit rechtlich zulässig - ausgeschlossen. Mit dem Herunterladen der Bewerbungsunterlagen stimmt der Bewerber dem zu. 7. Vergabeunterlagen einschließlich des Vertragswerks sowie der Zuschlagskriterien werden erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgegeben. 8. Nach Eingang der Teilnahmeanträge und deren Auswertung erhalten die ausgewählten Bewerber die Vergabeunterlagen mit einer Einladung zu den Verhandlungsgesprächen zugesandt. Die Verhandlungsgespräche werden in Dillingen an der Donau (Bayern) oder als Videokonferenz stattfinden. 9. Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb auch ansonsten zu wahren; dies gilt auch im Hinblick auf das jeweilige Angebot. KDW ihrerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden. 10. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben, die in den Bewerbungsunterlagen enthalten ist. Sollte im Laufe des Verfahrens eine bestehende Bewerber-/ Bietergemeinschaft ihre Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber/ Einzelbieter das Verfahren in Bewerber-/ Bietergemeinschaft fortsetzen wollen, so ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung von KDW zulässig. Die Einwilligung wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder die Veränderung Auswirkungen auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit hat. Dies gilt entsprechend für Nachunternehmer. 11. KDW behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen bzw. die Anzahl der ausgewählten Bieter im Laufe des Verhandlungsverfahrens zu reduzieren. Weitere Einzelheiten hierzu enthält der Verfahrensbrief 1, der mit Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgegeben wird.

Die Intensivstation verfügt derzeit über 8 Betten; ein Ausbau auf 12 Betten ist geplant. Die Lösung wird als On-premise-System betrieben und dient der digitalen Dokumentation sowie der Optimierung klinischer Prozesse im Intensivbereich. Eine Abdeckung der Anästhesie ist nicht Bestandteil der Ausschreibung. Das PDMS ist in die bestehende IT- und Medizintechniklandschaft der Klinik zu integrieren. Erwartet wird eine benutzerfreundliche, leistungsfähige und ausfallsichere Lösung, die eine lückenlose Erfassung, Auswertung und Darstellung medizinischer Daten gewährleistet sowie eine verbesserte Versorgungsqualität und wirtschaftlichere Abläufe ermöglicht. Der Auftraggeber betreibt MEDLINQ in der Anästhesie und erwartet die nahtlose Anbindung des PDMS an das Krankenhausinformationssystem (KIS) MEDICO sowie an ADVANOVA VMobil. Insbesondere sind FHIR-Schnittstellen zur systemübergreifenden Interoperabilität zu realisieren. Besonderer Wert wird auf Interoperabilität, automatisierte Datenverarbeitung sowie die Unterstützung bei Qualitätssicherung und klinischer Entscheidungsfindung gelegt. Das System muss flexibel an die spezifischen Abläufe und Anforderungen der Klinik anpassbar sein. Die geplante Mindest-Vertragslaufzeit beträgt 3 Jahre. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag bis zu dreimal automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, soweit der Vertrag nicht durch eine der Parteien fristgemäß gekündigt wird. Die maximale Laufzeit des Vertrages beträgt somit sechs Jahre.

Kreisklinik St. Elisabeth Dillingen, Ziegelstraße 38, Dillingen a.d. Donau, 89407, Dillingen a.d. Donau, Germany

Varianten/ Alternativangebote sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Der Ausschluss von Varianten/ Alternativangeboten bleibt vorbehalten.

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

No participants recorded for this notice.