Denkmalschutzgerechte Brandschutzsanierung für die HFBK Hamburg am Standort Lerchenfeld 2 - Objektplanung gem. §§ 33 HOAI
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Key information
Overview
GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH ist Partner für das Management kommunaler Immobilien in Hamburg. GMH baut, saniert und bewirtschaftet Schulbauten im Hamburger Süden, entwickelt und realisiert kommunale Bauten der Stadt Hamburg. Im Auftrag der BWFGB (Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke) wurde eine Bestandsuntersuchung aller Hochschulobjekte vorgenommenen. Ziel war es, den dringendsten Instandsetzungsbedarf und Soll-Zustand je Objekt zu bestimmen, um eine weitere Nutzung unmittelbar zu gewährleisten. Im Ergebnis daraus wurden Sofortmaßnahmen herausgearbeitet. Eine dieser Maßnahmen ist das hier beschriebene Projekt. Im Weiteren siehe Ziffer 5.1
An der Stadthausbrücke 1, Hamburg, 20355, Hamburg, Germany
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet. Im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wurde am 8. April 2022 durch das 5. EU-Sanktionspaket mit Art. 5k in die Russland-Sanktionsverordnung 2014/833 ein unmittelbar und seit dem 9. April 2022 geltendes Zuschlags- und Erfüllungsverbot für öffentliche Aufträge und Konzessionen oberhalb der EU-Schwellenwerte mit russischen Staatsangehörigen und Unternehmen eingeführt. Danach ist es verboten öffentliche Aufträge oder Konzessionen, die in den Anwendungsbereich der Richtlinien über die öffentliche Auftragsvergabe sowie unter Artikel 10 Absatz 1, Absatz 3, Absatz 6 Buchstaben a bis e, Absatz 8, Absatz 9 und Absatz 10 und die Artikel 11, 12, 13 und 14 der Richtlinie 2014/23/EU, unter die Artikel 7 und 8, Artikel 10 Buchstaben b bis f und h bis j der Richtlinie 2014/24/EU, unter Artikel 18, Artikel 21 Buchstaben b bis e und g bis i, Artikel 29 und Artikel 30 der Richtlinie 2014/25/EU und unter Artikel 13 Buchstaben a bis d, f bis h und j der Richtlinie 2009/81/EG fallen, an folgende Personen, Organisationen oder Einrichtungen zu vergeben bzw. Verträge mit solchen Personen, Organisationen oder Einrichtungen weiterhin zu erfüllen: a) russische Staatsangehörige oder in Russland niedergelassene natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, b) juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, deren Anteile zu über 50 % unmittelbar oder mittelbar von einer der unter Buchstabe a genannten Organisationen gehalten werden, oder c) natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, die im Namen oder auf Anweisung einer der unter Buchstabe a oder b genannten Organisationen handeln, auch solche, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Sinne der Richtlinien über die öffentliche Auftragsvergabe in Anspruch genommen werden (Eignungsleihe). Das Nichtvorliegen dieser Ausschlusstatbestände ist durch den Bewerber mit Teilnahmeantrag in Form einer Eigenerklärung zu erklären.
GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH ist Partner für das Management kommunaler Immobilien in Hamburg. GMH baut, saniert und bewirtschaftet Schulbauten im Hamburger Süden, entwickelt und realisiert kommunale Bauten der Stadt Hamburg. Im Auftrag der BWFGB (Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke) wurde eine Bestandsuntersuchung aller Hochschulobjekte vorgenommenen. Ziel war es, den dringendsten Instandsetzungsbedarf und Soll-Zustand je Objekt zu bestimmen, um eine weitere Nutzung unmittelbar zu gewährleisten. Im Ergebnis daraus wurden Sofortmaßnahmen herausgearbeitet. Eine dieser Maßnahmen ist das hier beschriebene Projekt. Im Weiteren siehe Ziffer 5.1
An der Stadthausbrücke 1, Hamburg, 20355, Hamburg, Germany
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Objektplanung gem. §§ 33 HOAI für die denkmalschutzgerechte Brandschutzsanierung für die HFBK Hamburg am Standort Lerchenfeld 2 in Hamburg. In der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) am Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg welche im Jahr 1913 fertiggestellt und durch den damaligen Senatsbaudirektor Fritz Schumacher entworfen wurde, plant der Auftraggeber eine insb. brandschutztechnische Verbesserung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Um die historische Substanz der Liegenschaft zu bewahren und gleichzeitig das Hochschulgebäude an die aktuellen rechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Lehrbetriebs anzupassen, erarbeitet die HFBK und die GMH gemeinsam ein Konzept zur Modernisierung des Hauptgebäudes unter den Aspekten Versammlungsstätte und Brandschutz. Das denkmalgeschützte Hochschulgebäude wird zweimal jährlich für große Veranstaltungen genutzt, bei denen Studierende ihre künstlerischen Arbeiten in den Ateliers und Werkstätten präsentieren. Diese Veranstaltungen ziehen regelmäßig bis zu 4.200 Besucher an, was die ursprünglich genehmigten Kapazitäten des historischen Gebäudes deutlich übersteigt. Das Problem: Die aktuelle Rettungswegsituation entspricht nicht den Anforderungen für diese hohen Besucherzahlen. Nach der Versammlungsstättenverordnung müssen für 4.200 Personen ausreichend breite und sichere Fluchtwege vorhanden sein. Die bestehenden Treppen und Ausgänge reichen dafür nicht aus. Um die aktuelle Situation zu verbessern und die Anforderungen an die Versammlungsstätte und den Brandschutz zu erfüllen hat das Brandschutzsachverständigen Büro IB Wackermann ein neues Brandschutzkonzept aufgestellt, welches sich derzeit in Finalisierung befindet. Hierbei spielen neben den Belangen des Hochschulbetriebs der HFBK auch die genehmigungsrelevanten Aspekte des Denkmalschutzes, Baumschutzes und der Feuerwehr/Brandschutz eine Rolle. Diese Verbesserungsmaßnahmen beziehen sich insbesondere auf die Flucht- und Rettungswege und Bildung von horizontalen und vertikalen Brandabschnitten. Dabei werden inhaltlich zusammenhängende und sich an der Gebäudestruktur orientierende Bereiche zu Kompartments zusammengefasst. Diese Kompartments werden durch innen- und außenliegende ausreichend dimensionierte Fluchttreppenhäuser flankiert, so dass der geforderte zweite Rettungsweg für Versammlungsstätten sichergestellt ist. Leistungsbeschreibung: Die Aufgabe umfasst im Wesentlichen die Einarbeitung in die Objektplanung LPH 2 (inkl. Kostenschätzung) und die Durchführung der LPH 3-4, gem. § 33 ff. HOAI auf Grundlage des Brandschutzkonzepts des Ingenieurbüros Wackermann mit dem Ziel der Einreichung eines Bauantrags, inkl. einer Genehmigungsplanung. Die LPH 5-8, gem. § 33 ff. HOAI sollen optional werden. Fix beauftragt werden die LPH 2 (teilweise) sowie die LPH 3 und 4. Die grob geschätzte BGF der betroffenen Umbaufläche umfasst ca. 850 m². Die Baukosten und somit die anrechenbaren Kosten für die hier ausgeschriebenen Leistungen betragen für die KG 300 ca. 3.375.000,00 € (netto) und für die KG 400 ca. 1.125.000,00 € (netto). Also insgesamt ca. 4.500.000,00 € netto. Stand Planung durch folgende Büros: Für die Begleitung der Brandschutzkonzeptfindung und Planung haben bisher das Architekturbüro SHE Architekten Schrick Hahnefeld PartG mbB und der Brandschutzfachplaner IB T. Wackermann GbR die Grundlagenermittlung LP 1 und Vorplanung LP 2 begleitet. Hierbei wurden bereits eine Vielzahl von Planungsvarianten entworfen und zum Teil ausgearbeitet. Einige der favorisierten Varianten wurde bereits gegenüber den Entscheidern der Bauprüfbehörde, dem Denkmalschutz und der Feuerwehr sowie dem Grünamt vorgestellt. Eine finale Abstimmungsrunde mit sämtlichen befassten Gremien fand am 19.05.2026 vor Ort statt mit dem Ergebnis einer von allen Beteiligten akzeptierten Varianten mit zusätzlichen Entfluchtungsmöglichkeiten für insgesamt 3000 Personen, die zur Genehmigung ausgearbeitet werden soll. Lediglich die Bauprüfung des zuständigen Bezirksamtes Hamburg Nord sah noch einige offene zu klärende Fragestellungen. Sie ist zu einem offenen Austausch vor Abgabe des Genehmigungsantrags bereit. Die Unterlagen werden (mind. teilweise) mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Es ist davon auszugehen, dass die Umsetzung im laufenden Lehrbetrieb in mehreren Bauabschnitten erfolgt. Für die Zwischenzustände sind entsprechende Interimslösungen zur Aufrechterhaltung des Lehrbetriebs zu planen. Besonderheit zum Vertrag: Zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses steht noch nicht fest, welcher öffentliche Auftraggeber das Projekt nach Abschluss der Leistungsphase 4 fortführen wird. Neben der GMH ist auch die Hochschule [HfbK] berechtigt weitere Leistungsstufen abzurufen und so in das Vertragsverhältnis einzutreten. Neben dem Auswahlgremium des Auftraggebers können Vertreter des Nutzers sowie weitere Vertreter aus behördlichem Kontext in beratender Funktion an den Vergabeverhandlungen teilnehmen. Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH unterstützend und beratend begleiten. Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 01.01.2018) mit der Leistungsphase 8 (Objektplanung) abgeschlossen und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-5 Punkte) und vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 18 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3 des Auswahlbogens. Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können, ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand der in den Bewerberbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerberbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerberbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen zugelassen. Die Bewerbung ist in Textform zu unterschreiben (näheres siehe Verfahrenshinweise). Die in den Verfahrenshinweisen aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden, Fortbildungsnachweis) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen. Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen. Die Darstellung der Referenzen muss im Format DIN A3 gut erkennbar sein. Mit dem Angebot ist ein Nachweis über die vollständige und zeitgerechte Entrichtung der Sozialabgaben (in Kopie, von einem Sozialversicherungsträger oder einer Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters) und die Bescheinigung über die ordnungsgemäße Entrichtung der Steuern des jeweiligen Finanzamtes (gültig und nicht älter als 12 Monate) einzureichen. Darüber hinaus sind die Teilnahmebescheinigungen, mindestens aber die verbindlichen Anmeldungen, für die Fortbildungen eines maßgeblich an dem Projekt Beteiligten zu dem Thema „Barrierefreies Bauen gem. DIN 18040 (mind. Teil 1)“ sowie zu einer vergaberechtlichen Fortbildung mit dem Schwerpunkt VOB Teile A/B/C (ältestens Oktober 2019) einzureichen. Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind zwingend zu beachten und bindend. Die Vergabestelle prüft die eingegangenen Bewerbungen bzw. Angebote. Fehlende Nachweise und Unterlagen werden mit angemessener Frist (in der Regel 6 Kalendertage ab Versand des Nachforderungsschreibens) nachgefordert. Werden nachgeforderte Nachweise oder Unterlagen nicht innerhalb der gesetzten Frist vorgelegt, kann dies zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. Hinweis: Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen. Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
29 May 2026, 00:00
Requested publication date
Publication
29 May 2026, 14:43
Issued at
Publication
22 Jun 2026, 21:59
LOT-0001 Additional information request period
Deadline
29 Jun 2026, 12:00
LOT-0001 Participation request reception period
Deadline
None recorded.