BLB Aachen | RWTH | Sanierung Hülle Backsteingebäude | Objektplanung (005-26-00196)
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Key information
Overview
Objektplanung Gebäude
Backsteingebäude Verwaltung Templergraben 86 52062 Aachen Deutschland, anyw
#Bekanntmachungs-ID: CXS7YYXYT1ZJ41MS# MINDESTANFORDERUNGEN AN DIE EIGNUNG Eignung zur Berufsausübung Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur / Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur / Ingenieur tätig zu werden. Der Bewerber oder der örtliche Partner muss - sofern die Leistungsphase 4 der Objektplanung Gebäude der HOAI beauftragt werden soll - nach § 70 BauO NRW bauvorlageberechtigt sein. Die verantwortlichen Personen (Projektleiter / stellvertretender Projektleiter) müssen über eine angemessene Berufspraxis - in der Regel mindestens fünf Jahre - verfügen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur / Ingenieur benennen. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß Angebotsformular Anlage 1 - Erklärung zu Interessen und Beteiligungen Anlage 2 - Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen Anlage 3 - Erklärung zu zwingenden Ausschlussgründen Anlage 4 - Erklärung zu Ausschlussgründen Anlage 5 - Verpflichtungserklärung Berufshaftpflichtversicherung zzgl. Nachweis Anlage 6 - Erklärung über den spezifischen Umsatz (Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre) Es gelten folgende Mindeststandards: Die Versicherung ist während der gesamten Vertragslaufzeit zu unterhalten und nachzuweisen. Die Deckungssummen dieser Versicherung müssen je Schadensfall mindestens betragen: für Personenschäden: 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden: 0,5 Mio. EUR Die Versicherung muss bei juristischen Personen mindestens dreifach maximiert sein, bei natürlichen Personen mindestens zweifach maximiert. Der Nachweis ist durch Vorlage der Erklärung zur Deckungszusage der Versicherung zu erbringen. Mindestanforderung für die Bewerbung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die genannten Deckungssummen abgeschlossen wird oder eine verbindliche Eigenerklärung. Die Erklärung muss der Bewerbung als Nachweis beigelegt werden. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gemäß Angebotsformular Anlage 7 - Angaben zur vorgesehen Projektleitung Anlage 8 - Unternehmensreferenzen Anlage 9 - Beschäftigte der letzten 3 Kalenderjahre (im jährlichen Mittel) Anlage 10 - Erklärung Nachunternehmer (vom NU zu unterschreiben) Es gelten folgende Mindeststandards: Mindestanforderung zur Teilnahme am Verfahren ist eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.Ing., Bachelor, Master) der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung im Bereich Architektur oder Bauingenieurwesen. Die verantwortlichen Personen müssen über eine angemessene Berufspraxis - in der Regel mindestens 5 Jahre - verfügen. Es sind die Nachweise des Hochschulabschlusses sowie ein berufsbezogener Lebenslauf beizulegen. Mindestanforderungen damit die Eignung zuerkannt werden kann: Mindestens eine, maximal zwei Referenzen für Objektplanung Gebäude, davon: - alle Referenzen über denkmalgeschützte Gebäude - mind. eine Referenz über eine Dachsanierung - mind. ein Referenz mit Sanierung einer Backsteinfassade Grundsätzlich gilt: - alle Referenzen mit einer vergleichbaren Leistung - alle Referenzen mit Leistungszeitraum 01.08.2021 bis 31.07.2026 (Wertungsfähig ist eine Referenz, wenn Leistungen im Referenzzeitraum erbracht wurden. Die Leistungen müssen nicht abgeschlossen sein, um die grundsätzliche Wertungsfähigkeit der Referenz sicher zu stellen.) Gewertet werden nur solche Referenzen, die alle wertungsrelevanten Angaben enthalten und für die die folgenden Unterlagen vorgelegt werden: - Vollständig ausgefülltes Referenzformblatt (Anlage 8) als Eigenerklärung - Ergänzender Projektsteckbrief (Text/Bild) auf maximal 2 DIN A4-Seiten je Referenz - Sofern ein Referenzschreiben - z.B. des Auftraggebers - mit allen zur Wertung erforderlichen Angaben vorliegt, kann dieses ergänzend beigefügt werden. Im Falle einer alleinigen Eigenerklärung des Bieters, d.h. ohne Vorlage eines Referenzschreibens, weisen wir ausdrücklich auf Ihre Erklärung (Anlage 4) hin. Mindestanforderung zur Teilnahme am Verfahren ist eine Anzahl von 2 festen technischen Fachkräften in der Objektplanung Gebäude, bezogen auf die genannten drei Kalenderjahre. Zulassung zur Angebotswertung Alle Bieter, die die Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen, werden zur Angebotswertung anhand der bekanntgemachten Zuschlagskriterien zugelassen. ZUSCHLAGSKRITERIEN Es wird auf die Zuschlagkriterien hingewiesen: Honorarangebot: 100% WEITERE HINWEISE Das Vergabeverfahren wird über den Vergabemarktplatz NRW (VMP NRW) abgewickelt. Unternehmen erhalten bei der Registrierung auf dem VMP NRW einen individuellen Unternehmensaccount. Der Austausch zwischen der Vergabestelle und dem Unternehmen erfolgt elektronisch über diesen Account und den für dieses Vergabeverfahren angelegten Projektraum im Modul "Kommunikation". Nur das Unternehmen hat Zugriff auf die über den Unternehmensaccount im Modul "Kommunikation" des Projektraums eingegangenen und ausgehenden Nachrichten. Dem Unternehmen werden hierüber auch rechtserhebliche Erklärungen im Vergabeverfahren zugestellt. Innerhalb des Unternehmensaccounts können mehrere Nutzerkonten angelegt werden. Bei der Anlage wird die Verwendung funktionsbezogener E-Mail-Adressen empfohlen. Weitere Informationen und Hilfestellungen zum VMP NRW sowie Anleitungen zum Bietertool für die Angebotsabgabe finden Sie auf der Internetseite des Betreibers cosinex GmbH unter folgendem Link: https://support.cosinex.de/unternehmen/pages/viewpage.action?pageId=28115008. Hingewiesen wird auf die Korruptionspräventionen, denen sich der BLB NRW unterworfen hat; diese finden sich unter: http://www.blb.nrw.de/BLB_Hauptauftritt/Compliance/. Einem rechtskonformen Handeln unterwirft sich auch der Bewerber / Auftragnehmer. Datenschutzklausel gem. § 12 Abs. 2 Datenschutzgesetz NRW: Die von Ihnen erbetenen, personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert. Ihre Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung Ihres Angebotes. Hinweis - Vergaberegister: Die Vergabestelle meldet der/dem im Land Nordrhein-Westfalen eingerichteten zentralen Informationsstelle/Vergaberegister beim Finanzministerium NRW solche Bieterinnen/Bieter, die wegen schwerer Verfehlungen von der Teilnahme am Vergabeverfahren zeitlich befristet ausgeschlossen wurden oder bei denen wegen geringfügiger Verfehlungen auf einen Ausschluss verzichtet wurde. Die Vergabestelle fragt bei der v. g. Informationsstelle an, ob hinsichtlich der Bieterin/des Bieters, die/der den Zuschlag erhalten soll, Eintragungen im Vergaberegister vorliegen. Einzureichende Unterlagen: Erklärung Datenschutz-Grundverordnung (mit dem Angebot vorzulegen): Sofern das Angebot personenbezogene Daten von Beschäftigten oder Dritten enthält, ist sichergestellt und auf Anfrage nachzuweisen, dass eine Übermittlung im Rahmen des Angebots zulässig ist. Die Information gemäß Art. 13 und 14 EU Datenschutz-Grundverordnung haben wir zur Kenntnis genommen und den im Angebot genannten Personen zur Kenntnis gegeben. Sollte es im Rahmen des Vergabeverfahrens durch Mehrfachangaben im Preisblatt einerseits und im Bietertool andererseits zu widersprüchlichen Angaben über Preisnachlässe durch den Bieter kommen, werden die Angaben im Preisblatt als vorrangig angesehen und der Bewertung des Angebots zugrunde gelegt.
ANLASS Im Rahmen der laufenden Instandhaltungs- und Modernisierungsstrategie wurde eine gutachterliche Untersuchung der Gebäudehülle durchgeführt. Ein Fassadengutachten (inkl. IUEBA-Prüfung) liegt vor. Aus den festgestellten Mängeln an den Fassaden ergibt sich ein akuter Handlungsbedarf zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit sowie zur nachhaltigen Wiederherstellung der Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit der Fassade. Zusätzlich liegt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zur Nutzung erneuerbarer Energien durch PV-Anlagen vor. Da der Dachboden auch künftig nicht genutzt werden soll, ist vorgesehen, ihn gemäß dem Gebäudeenergiegesetz zu dämmen und anschließend mit einem begehbaren Belag aus Holzwerkstoffplatten auszustatten. LAGE UND GEBÄUDE Das Objekt befindet sich am Templergraben 86. Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Bestandsgebäude (Baujahr 1861) mit Büronutzung Die Fassade besteht aus Naturstein, Ziegel und Putz. Die Dachflächen sind grundsätzlich für eine Photovoltaikanlage geeignet. Besondere Rahmenbedingungen sind Arbeiten im Bestand, die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs in den unteren Geschossen sowie die Einhaltung denkmalrechtlicher Anforderungen. PLANUNGSAUFGABE Die Planungsaufgabe umfasst die Sanierung und energetische Optimierung des Gebäudes mit Entwicklung eines technisch und wirtschaftlich abgestimmten Gesamtkonzepts für Dach, Fassade und PV-Anlagen. Schwerpunkte sind die energetische Ertüchtigung des Dachraums, die Integration einer Photovoltaikanlage sowie erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen unter Berücksichtigung von Bauphysik, Nachhaltigkeit und Denkmalschutz. BESTANDSAUFNAHME: In Leistungsphase 1 erfolgt eine Bestandsaufnahme vom Untergeschoss bis zum Dachgeschoss. Grundlage bilden Bestandspläne aus dem Jahr 1991 sowie Schnitt- und Ansichtspläne aus dem Jahr 1967. TRAGWERKSPLANUNG: Das Gebäude ist aus statischer Sicht grundsätzlich uneingeschränkt nutzbar. Im Zuge der Sanierung können jedoch einzelne Bauteile zu ertüchtigen sein. Für die geplante Photovoltaikanlage ist eine Verstärkung der Dachkonstruktion durch zusätzliche Sparren vorgesehen. TECHNISCHE GEBÄUDE AUSRÜSTUNG: Geplant sind die Installation der Photovoltaikanlage, sowie die Ergänzung des Blitzschutzes BAUPHYSIK / WÄRMESCHUTZ: Im Dachraum sind Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes zu untersuchen. Ziel ist die Erreichung eines U-Werts von 0,14 W/m2K. DENKMALSCHUTZ: Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wegen seiner Lage unter Ensembleschutz. Die Anforderungen der Denkmalpflege sind in allen Leistungsphasen zu berücksichtigen und mit der Gesamtplanung abzustimmen.
Backsteingebäude Verwaltung Templergraben 86 52062 Aachen Deutschland, anyw
#Besonders auch geeignet für:freelance# Geplante Terminierung der Arbeiten: Planungsbeginn: 12.10.2026 Übergabe Kostenberechnung: 01.03.2027 Fertigstellung LPH 5: 01.05.2027 Fertigstellung LPH 6: 16.06.2027 Baubeginn: 01.07.2027 Fertigstellungstermin: 01.05.2028 Übergabe an Nutzer: 15.05.2028