Beschaffung von forschungsbasierten Leistungen im Projekt "Digital Smart Regulations" für den Arbeitsschutz

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regimebaua-f2603B(Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
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Deadline6 days left15 Oct 2026, 10:00
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Identifier
Contract type
—
Deadline
15 Oct 2026, 10:00
CPV codes
73110000 - Research services72000000 - IT services: consulting, software development, Internet and support
Status
UNKN
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
—
Publication date
8 Sept 2026, 09:53

Overview

Beschaffung forschungsbasierter Leistungen im Projekt "Digital Smart Regulations" für den Arbeitsschutz - Entwicklung und Erprobung von Ansätzen für den Einsatz digitalisierter Vorschriften und Regeln im Arbeitsschutz

anyw

#Bekanntmachungs-ID: CXP4DM2MPRC# Bieter müssen erklären, dass keine Verbindung zur Russischen Föderation im Sinne von Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 besteht, geändert durch Art. 1 Nr. 16 der Verordnung (EU) 2025/2032 des Rates vom 23. Oktober 2025. (Verordnung(EU) Nr. 833/2014 des Rates vom 31. Juli 2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die Lage in der Ukraine destabilisieren) Hierfür ist das Formular "Erklärung zu Russlandsanktionen" zu verwenden.

Ausgangspunkt des Vorhabens: Für die Erarbeitung, Bereitstellung und Anwendung Technischer Regeln im Bereich des Arbeitsschutzes sind digitale Lösungen sinnvoll. Das gilt sowohl für die Regelsetzung in den Arbeitsschutzausschüssen beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (siehe https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Arbeitsschutz/Arbeitsschutzausschuesse/arbeitsschutzausschuesse.html ), als auch für die Bekanntmachung der Regeln durch das BMAS und deren Anwendung in den Betrieben sowie für Beratung und Vollzug. Im Bereich der Normung liegt von der Initiative Digitale Standards von DIN und DKE (IDiS) das Konzept "Digital Smart Standards" vor (siehe https://www.dke.de/idis ). Dieses wurde in einem vorangegangenen Forschungsprojekt F 2542 der BAuA exemplarisch angewendet (siehe https://www.baua.de/DE/Forschung/Forschungsprojekte/f2542 und Projektwebseite https://digiasr.blogs.ruhr-uni-bochum.de/ ). Eine Methodik für die schrittweise Erarbeitung von maschinenlesbaren und maschinenausführbaren Prüfregeln wurde daraus abgeleitet (A. Aziz, D. Napps, M. König, S. Gabriel, A. Richter, S. Voß (2025): Ansätze für die Transformation von Technischen Regeln für Arbeitsstätten in digitale Regeln. https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Fokus/F2542-2). Auftragsgegenstand und Ziele: Ausgehend von den vorliegenden Ansätzen und Erkenntnissen ist in einer Studie zu untersuchen, inwieweit Ansätze für "Digital Smart Standards" auf weitere Bereiche des Vorschriften- und Regelwerks zum Arbeitsschutz übertragen werden können und die in den Arbeitsschutzausschüssen erarbeiteten Arbeitsschutzregeln zu "Digital Smart Regulations", also in das Level 2 "Maschinenlesbares Dokument" überführt sowie zukünftig für die Level 3 "Maschinenlesbare und ausführbare Inhalte" und Level 4 "Maschinenlesbare und interpretierbare Inhalte", weiterentwickelt werden können. Diese Studie ist Gegenstand der vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen. Ziel sind Handlungsempfehlungen für die weitere Digitalisierung von Arbeitsschutzvorschriften und -regeln in Deutschland. In maßgeblichen fachlichen Anwendungskontexten und Anwendungsfällen, die in Zusammenarbeit mit den Arbeitsschutzausschüssen beim BMAS auszuwählen sind, sind die Prozesse von der Erstellung über das Management und die Bereitstellung bis zur betrieblichen Anwendung von Regeln sowie die Umsetzungsmöglichkeiten zu betrachten. Anforderungen aus Arbeitsschutzvorschriften und -regeln sind in der Praxis insbesondere bei der Gefährdungsbeurteilung durch Arbeitgeber zu berücksichtigen. Im Projekt ist daher durch den Auftragnehmer zu untersuchen, wie die Inhalte der Arbeitsschutzregeln in exemplarischen digitalen Umsetzungen der Prozesse der Gefährdungsbeurteilung sowie in ggf. vorhandenen Datenmodellen angewendet und mit weiteren Anforderungen koordiniert werden können. Der Auftragnehmer führt die Ergebnisse systematisch zusammen, wertet sie aus und leitet darauf aufbauend konkrete Handlungsempfehlungen ab. Das Projekt trägt dazu bei, das jeweilige Regelwerk auf Nutzerseite zukünftig übersichtlicher und leichter digital anwendbar zu machen sowie die Prozesse der Erstellung, Weiterentwicklung, Verwaltung und Bereitstellung der Regeln effizienter zu gestalten.

anyw

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

The source system does not support document syncing.

Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

No participants recorded for this notice.