Beratungs-, Planungs-, Koordinations- und Umsetzungsleistungen im Kontext der Interimsflächenstrategie des Deutschen Museums für den Bibliotheksbau
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Key information
Overview
Das Deutsche Museum auf der Münchner Museumsinsel beabsichtigt das Bibliotheksgebäude mit einer Nutzungsfläche von rund 29.200 m² bis Ende 2029 umfassend inkl. Personal und Nutzungen zu räumen, um eine Nutzungsuntersagung durch die Behörden aufgrund statischer und brandschutztechnischer Defizite zu vermeiden. Aktuell werden diesbezüglich Sofortmaßnahmen umgesetzt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Gebäude umfassend saniert werden. Für die Dauer der umfangreichen Baumaßnahmen ist der vollständige Umzug aus dem Bibliotheksgebäude auf der Museumsinsel und die Anmietung eines oder mehrerer geeigneter Interimsquartiere möglichst im Stadtraum München erforderlich. Im Gebäude arbeiten insgesamt ca. 500 Mitarbeitende und es beherbergt unter anderem die Bibliothek mit 3 Lesesälen und dem Büchermagazin, das Archiv einschließlich Magazinflächen sowie zugehörige Büro-, Lager- und Werkstattbereiche. Das Projekt gliedert sich in drei Phasen.
DE212, Germany
Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbwerb.
Das Deutsche Museum auf der Münchner Museumsinsel beabsichtigt das Bibliotheksgebäude mit einer Nutzungsfläche von rund 29.200 m² bis Ende 2029 umfassend inkl. Personal und Nutzungen in drei Phasen zu räumen. Phase I umfasst die Durchführung einer detaillierten Nutzerbedarfsanalyse sowie eine detaillierte Bestandsaufnahme der gesamten Einrichtung und der Bestände (insbesondere Magazine, Archive und Lagerflächen) und der Werkstätten. Auf Grundlage dieser Analysen wird ein belastbares Raum-, Flächen- und Funktionsprogramm erarbeitet, das als Grundlage für das anschließende Transaktionsmanagement zur Entwicklung von Anmietungs- und Verteilungsszenarien dient. Gegenstand der Leistungen ist die Zusammenführung aller relevanten Bestands-, Nutzungs-, technischen, organisatorischen, wirtschaftlichen und immobilienbezogenen Anforderungen zu einer belastbaren Entscheidungs- und Umsetzungsgrundlage. Dabei sind sowohl standortbezogene als auch organisatorische Abhängigkeiten, funktionale Zusammenhänge, Sicherheitsanforderungen, Nutzerbedarfe, Anforderungen an spezialisierte Flächen sowie mögliche Immobilien- und Ausbauoptionen zu berücksichtigen. Aufgabe des Projekts ist ferner die Hinterfragung des aktuellen Status Quo unter Berücksichtigung potenzieller Interimsnutzungen. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird eine Entscheidungsgrundlage für den Verwaltungsrat erstellt. Phase II beginnt nach positiver Beschlussfassung durch den Verwaltungsrat. Gegenstand dieser Phase ist das Transaktionsmanagement mit Fokus auf der Identifikation und Sicherung geeigneter Flächen für das Interimsquartier. Phase III startet nach Vorliegen einer Longlist für geeignete Immobilien mit der Nutzer-, Einrichtungs- und Belegungsplanung und dem Change Management. Mit dem Einführen von neuen Arbeitsumgebungen und dem Umzug an neue Arbeitsorte steht ein Wandel der Arbeitsweise an, bei dem die Mitarbeitenden begleitet werden müssen, um eine nachhaltige Veränderung zu erzeugen. Besonders zu beachten sind hierbei die Besonderheiten einer etablierten Kultureinrichtung, die traditionelle Arbeitsstrukturen in einem gewachsenen Umfeld in der Münchner Innenstadt pflegt und unterschiedliche Berufsgruppen unter einem Dach vereint. Abschließend erfolgt im letzten Schritt der Umzug aus dem Bestandsgebäude in das bzw. die neuen Interimsobjekte. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise (phasenweise).
Deutsches Museum, Museumsinsel 1, 80538 München, DE212, Germany
Zur Wahrung von vertraulichen Informationen und Daten werden die vollständigen Vergabeunterlagen nur Wirtschaftsteilnehmern zur Verfügung gestellt, die nach ihrem Unternehmensgegenstand befähigt sind, die ausgeschriebenen Leistungen anzubieten. Voraussetzung ist die Abgabe der „Vertraulichkeits- und Verwendungsbeschränkungserklärung“. Das Formblatt steht unter https://www.evergabe-online.de zur Verfügung. Das ausgefüllte Formblatt ist in Textform über diese Plattform einzureichen. Nach Eingang der „Vertraulichkeits- und Verwendungsbeschränkungserklärung“ erhält der Wirtschaftsteilnehmer Zugang zu den vertraulich zu behandelnden Vergabe- und Vertragsunterlagen. *** Als Teilnahmeantrag ist ausschließlich das ausgefüllte Formblatt "Eigenerklärung für Wirtschafts- teilnehmer" nebst allen darin in Bezug genommenen Anlagen einzureichen. Alle anderen abrufbaren Unterlagen (siehe Angebotsformblatt, Vertragsentwurf, Preisblatt etc.) dienen zunächst nur der Information und sind nur von den am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerbern und nur auf gesonderte Aufforderung einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Unterlagen der 2. Stufe bei Bedarf noch einmal anzupassen. *** Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über die Platt- form der eVergabe zu stellen. Damit sichergestellt ist, dass die Antworten rechtzeitig veröffent- licht werden können, müssen Nachfragen bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnah- mefrist eingehen. Die eingegangenen Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren, stehen stets aktuell ausschließlich unter http://www.evergabe-online.de allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Das gleiche gilt für etwaige Änderungen/Aktualisierungen der Vergabeunterlagen. Ab dem 6. Kalendertag vor Ablauf der Teilnahmefrist werden keine neuen Informationen/geänderte Unterlagen mehr eingestellt. Es kann in diesem Zeitraum aber noch zu einer Verlängerung der Abgabefrist kommen. Bitte beachten Sie, dass die gesamte Kommunikation im Vergabeverfahren ausschließlich über die Vergabeplattform abgewickelt wird. Das gilt auch für die Kommunikation nach Ablauf der Teil- nahme- oder Angebotsfrist, z.B. zum Zwecke der Nachforderung von Unterlagen oder Aufklärung oder im Fall der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Da in diesem Zusammenhang Fristen gesetzt werden können, die im Falle der Nichteinhaltung den Ausschluss bedingen, obliegt es den Bewer- bern/Bietern, sich stets tagesaktuell darüber zu informieren, ob entsprechende Mitteilungen für sie auf der Plattform hinterlegt sind. Registrierte Bewerber/Bieter erhalten eine Benachrichtigung über solche Mitteilungen. Die Verantwortung, auf solche Benachrichtigungen rechtzeitig zu reagieren liegt ausschließlich beim Bewerber/Bieter. Dazu gehört auch die regelmäßige Überprüfung des SPAM-Ordners. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages ist ausschließlich elektronisch in Textform nach § 126 b BGB (Textform) über die Vergabeplattform http://www.evergabe-online.de zulässig. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung erforderlich. Die Formblätter und Anlagen zum Teilnahmeantrag sind im pdf-Format einzureichen. Bitte beachten Sie, dass das Übermitteln größerer Datenvolumen mehr Zeit in Anspruch nehmen kann. Beginnen Sie deshalb rechtzeitig vor Fristablauf mit der Übermittlung des Teilnahmean- trags. Sollte es zu Problemen bei der Übermittlung kommen, melden Sie sich rechtzeitig vor Frist- ablauf beim Support der Vergabeplattform. Bewerbergemeinschaften müssen für jedes Mitglied eine "Eigenerklärung für Wirtschaftsteilneh- mer" einreichen. Zusätzlich ist mit dem Teilnahmeantrag auch das Formblatt Bewerbergemein- schaft einzureichen und darin anzugeben, welches Mitglied vertretungsberechtigt und empfangs- bevollmächtigt ist und welches Mitglied für welche Teilleistungen zuständig sein wird. Zum Zwecke einer vollständigen Eignungsprüfung ist auch für Unterauftragnehmer eine ausge- füllte "Eigenerklärung für Wirtschaftsteilnehmer" nebst den darin in Bezug genommenen Anlagen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, für Unterauftragnehmer zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweise (z.B. eine Verpflichtungserklärung) anzufordern. Zur angemessenen Durchführung des Teilnahmewettbewerbs sind alle geforderten Erklärungen und Nachweise bereits mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.